DE6603574U - Narkosegeraet mit einem dem verdampfer parallel geschalteten by-pass - Google Patents
Narkosegeraet mit einem dem verdampfer parallel geschalteten by-passInfo
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- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
D ι- ä gerwerk , Heinr. & Bernh. Präger,
Lübeck t Moislinger Allee 53/55
Narkosegerät mit einem dem Verdampfer parallel geschalteten By-Pass
Es ist ein Narkosegerät mit einem dem Verdampfer parallel geschalteten By-Pass bekannt, wobei in die By-Pass- und
in die Verdampfer-Leitung Regelventile eingeschaltet sind. Dabei ist in der By-Pass-Zweigleitung und in der Verdampfer·
Zweigleitung je eine verstellbare Drossel eingeschaltet, bei denen das Verhältnis Drosselspaltbreite zu Drossellänge
in jeder einstellbaren Ventilstellung kleiner ^s
10 ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß bei einer Veränderung des Eingangsdruckes und somit der Durchflußgeschwindigkeit
sich keine Veränderung im Mischungsverhältnis ergibt. Es wird praktisch eine laminare Strömung erreicht.
Die Widerstandscharakteristik derartiger Drosseln ist nahezu linear. Andererseits kann mit den Widerständen bzw. Drosseln
jede gewünschte Mischung eingestellt werden. Die Drosseln können als Kegelventile ausgebildet sein, deren Kegel- und
Ventilsitz den gleichen Kegelwinkel haben.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Narkosegerät der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß der
Strömungswiderstand des Geräts möglichst niedrig ist. Die Neuerung erstrebt ein Gerät, bei dem der- Patient mühelos
das Gasgemisch mit seiner Thoraxmuskulatur durch den Verdampfer saugen kann. Die Neuerung betrifft ein Narkosegerät
slit einer· des Verdampfer parallel geschalteten By-Pass-Leitung,
wobei in diese und in die Verdampferleitung Drosseln eingeschaltet sind. Die Neuerung besteht darin,
daß die in der By-Fass-Zweigleitung eingeschaltete Drossel
aus mehreren am Anfang und Ende miteinander verbundenen Rohren besteht, bei denen das Verhältnis Innendurchmesser
zur Länge kleiner als 1 : 50 ist. Durch die Neuerung ergibt sich der Vorteil, daß der Gasströmungswiderstand der Bypass
-Leitung sehr niedrig eingestellt werden kann, so daß der Patient nunmehr ohne Schwierigkeit mit Hilfe eeiner
Thoraxmuskulatur das Gas durch den Verdampfer saugen kann.
Bei dem Gerät gemäß der Neuerung ist der Verdunster an sich in der bekannten Zweiwege-Bauweise ausgeführt. Auf einem er-
sten Gasweg wird ein Teil des Gases durch die Verdunsterkammer
geführt. Zwischen Verdunsterkammer und Mischraum befindert
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sich ein Drosselventil, das vorteilhaft als Kegelventil ausgebildet
ist, dessen Kegel- und Ventilsitze den gleichen Kegelwinkel besitzen. Die Einstellung des Ventils ist so
begrenzt, daß das Verhältnis von Ventilschlitzbreite zu Ventilschlitzlänge kleiner als 1 : 50 ist. Dadurch wird
eine weitgehend laminare Strömung des durch das Ventil strömenden Gases erreicht. Die Widerstandscharakteristik
ist nahezu linear. Der zweite, normalerweise erheblich größere Teil des Gases fließt an der Verdunsterkammer vorbei.
Die in diesen Gasweg eingebaute Drossel besteht gemäß der Erfindung aus einer Anzahl Rohren, bei denen das Verhältnis
Innendurchmesser zur Länge jeweils kleiner als 1 : ist. Die Widerstaiidscharskteristik eines derartigen Rohrpaketes
ist angenähert linear. Die Kombination der Kegeldrossel in dem Weg durch die Verdunsterkammer einerseits und des
Rohrpaketes in dem 3y-Pass-Gasweg andererseits führt dazu,
daß das Verhältnis der Gasaufteilung bei einer änderung der Größe des Gasflusses gleich bleibt, da in beiden Gaswegen
Drosseln mit gleicher (linearer) Charakteristik eingebaut sind.
Weitere Einzelheiten der Neuerung seien an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfüihrungsbeispiels
erläutert, Durch die Leitung 1 strömt das Gas, -wie Luft,
oder Gemisch mit Sauerstoff, Lachgas od. dgl. zum Verteilerraum 2 des Verdunsters. Der Vertellerraum 2 ist einmal über
die Leitung 5 mit dem Verdampfer 9 verbunden3 in dessen
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Abgangsleitung 8 ein Kegelventil 3 eingeschaltet ist. Die
Abgangsleitung 8 führt zum Mischraum 7· Dem Verdampfer parallel
geschaltet ist der By-Pass 6, in den ein Rohrpaket 10 eingeschaltet ist. Dieses besteht aus mehreren parallel
geschalteten Rohren, bei denen jeweils das Verhältnis Innendurchmesser zur Länge kleiner als 1 : 50 ist.
Das Ventil 3 ist verstellbar und derart ausgebildet, daß das Verhältnis Schlitzbreite zur Schlitzlänge in jeder benutzten
Stellung kleiner als 1 : 50 ist.
Durch die Neuerung wird erreicht, daß der eine Teilstrom /ige (looses durch da.s Venfeil ein^ssfesllt durch den Verdampfer
strömt, während der zweite, normalerweise erheblich größere Teil des Gases an der Verdunsterkammer vorbeifließt. Beide
Gase werden dann innig gemischt und strömen dem Patienten zu.
Sowohl das Rohrpaket 10 als auch das Ventil 3 haben die gleiche, nämlich lineare Widerstandscharakteristik. Bei
ι einer Änderung der Durchflußmenge fiidet demzufolge keine
Veränderung der prozentualen Aufteilung der teLden Gasteilströme
statt. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß auch bei einer Veränderung der Druchströmgeschwindigkeit infolge des
unterschiedlieh vom Thorax des Patienten erzeugten Unterdruckes keine Veränderungen der Konzentration am riarkosegas
eintritt. Die Konzentration kann im übrigen auf jeden gewünschten Druck durch das Ventil 3 eingestellt werden.
Claims (1)
- SchutzanspruchNarkosegerät mit einer dem Verdampfer para]lel geschalteten By-Passleitung, wobei in diese und in die Verdampf er leitung Drosseln eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in der By-Pass-Zweigleitung (6) eingeschaltete Drossel aus mehreren am Anfang und Ende miteinander verbundenen Rohren (10) besteht, bei denen das Verhältnis Innendurchmesser zur Länge kleiner als 1 : 50 ist.ttlnw*l!t Oi*i* UnleiVije (Ββ>·;Κιeibunq ucid S-hulionipr.) ist <fc« ivlMü »inoeitiüilu. sie v>tAii! von der Nv. t}*· «fipnioijI'Kh e;«.;*-»!chl*ft lLWloo*" ijS 0!* r'.'hilkf·* StWUiyng <fcr Af.w^c>nwQ IO nl ·»·? t)i?r*o» fiwr(kii o i w<rt#n Auf A«Ik»q <i*Jtn htorvon o«cb füfoko^len oder fiim-o*jGiiv· ta 4m vblich«« PicisM i»litf<irt. 9»uK«hte Patentamt,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19666603574 DE6603574U (de) | 1966-01-07 | 1966-01-07 | Narkosegeraet mit einem dem verdampfer parallel geschalteten by-pass |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE6603574U true DE6603574U (de) | 1969-10-09 |
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ID=6584763
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19666603574 Expired DE6603574U (de) | 1966-01-07 | 1966-01-07 | Narkosegeraet mit einem dem verdampfer parallel geschalteten by-pass |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6603574U (de) |
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1966
- 1966-01-07 DE DE19666603574 patent/DE6603574U/de not_active Expired
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