DE6600634U - Laufbildprojektor - Google Patents

Laufbildprojektor

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Publication number
DE6600634U
DE6600634U DE19686600634 DE6600634U DE6600634U DE 6600634 U DE6600634 U DE 6600634U DE 19686600634 DE19686600634 DE 19686600634 DE 6600634 U DE6600634 U DE 6600634U DE 6600634 U DE6600634 U DE 6600634U
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DE
Germany
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lever
gripper
electromagnet
control cams
spring
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DE19686600634
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Agfa Gevaert AG
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Description

Die Neuerung betrifft einen Laufbildprojektor mit einem aus dem Bereich der Filmbahn und der Steuerkurven aushebbaren Greifer.
Es ist das Ziel der Heuerung, einen Laufbildprojektor mit einer besonders sicher arbeitenden Anordnung zur Abhebung des Greifers aus dem Bereich der Filmbahn und der Steuerkurven zu schaffen, bei der dem Konstrukteur eine große Freiheit in der Wahl des Unterbringungsortes gegeben ist.
Ueuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß j?-vei miteinander verbundene Hebel vorgesehen sind, von denen der eine -wechselweise unter der zueinander entgegengesetzt gerichteten Antriebswirkung eines Elektromagneten oder einer Feder steht und der zweite Hebel zur Übertragung der Bewegung des ersten Hebels mit dem Greifer zusammenwirkt.
- 2 -MK 596
Vorteilhaft 1st der erste Hebel in der Mitte drehbar gelagert XLXiC Elektromotor und Feder greifen jeweils an verschiedenen Hebelarmen an. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung dor Neuerung 1st der Elektromagnet bei Rückspülung und/oder Stillstandprojektion sowie bei ausgeschaltetem Laufbildprojektor abaohaltbar, wobei der Greifer mittels des zwei.«*n Hebels unter der Wirkung der Feder äUB dem Bereich der Fiimbahn und äer Steuerkurven aufgehoben 1st.
Anhand einer Zeioknung wird die Neuerung näher erläutert. Hierbei zeigt die einzige Figur ein neuerungsgemäßes Aus-
vüiiefctiöivttv · jun avf
iu einer
lung ist ein Elektromagnet 1 mit einem Kern 1a mittels eir.es Haltewinkela 2 befestigt. Der Kern 1a weist eine Verlängerung 1b auf, an deren Oberfläche ein Gewinde 1c vorgesehen ist. Auf der Verlängerung 1b sind zwei Muttern 3a und 3b gegeneinander gekontert und bilden eine Abstützung für eine Beilagscheibe 4-. Die Beilagscheibe 4 dient als Wiederlager für einen um einen Zapfen 5 drehbar gelagerten Hebel β mit Armen 6a und 6b. Der Arm βΐ> trägt einen prismenförmigen Ansatz 6c, der gegen die Beilagscheibe 4 geführt ist. Eine Zugfeder 7 greift am Arm 6a des Hebels 6 an.
£h 4L· f\ .■*. λ Λ a.
gif*
MK 596
Der Hebelarm 6a weist weiter einen Schlitz θ auf, in
dem ein Stift 9 geführt ist. Der Stift 9 befindet sich auf einem Hebel 10, der mittels StiftschlitsYsrbindungen 11, 12 und 13, 14 geführt ist. Der Hebel 10 dient als Stoßstange zur übertragung der Bewegung des Hebels 6 auf einen Greifer 15· Hierzu weist das andere Ende des Hebels 10 einen Ansatz 10a auf, der mit einem auf dem Greifer 15 befestigten Klötzchen 16 zusammenwirkt.
Zum Transport eines Filmes 17 mit Perforation^ehern' 17a dient eine am Greifer 15 befestigte Greiferspitze 15a. Der PiIm 17 ist zwischen einer gehäusefesten FiImbahn 18 und einer Andruckplatte 19 geführt, die mittels zweier Federn 20 u.ad 21 gegen den PiIm 1? drückt.
Zur Erzeugung der für den Transport des Filmes 17 nötigen Bewegung des Greifers 15 dient ein auf einer Welle 22 befestigtes Kurvensystem. Die zur Filmlauf richtung parallele Bewegungskomponente wird durch eine Exzenterkurve 23 und die zur Filmlaufrichtung senkrechte Bewegungskomponente durch eine Taumelscheibe 24 erzeugt. Zur Übertragung der Hübe der steuerkurven 23 und 24 sind auf dem Greifer 15 zwei weitere Klötzchen 25 und 26 befestigt j vor, denen jedes mit einer der beiden Kurven 23 und 24 zusammenwirkt.
i ;
MK 596
Ist der Projektor ausgeschaltet bzw. wird der I1IIjE. rück-
■ j gewiokelt oder soll eine Stillstandprojektion durchgeführt
werden, so ist der Elektromagnet 1 entströmt. Hierdurch ! ist die am Hebelarm 6a angreifende Zugfeder 7 wirksam
! und dyelvfc ä&n Hebel ß VM ssi?ien Lagerzapfen 5 in. Richtung
des Pfeiles A, Über den Stift 9 wird diese Bewegung des ' Hebels 6 auf die Stoßstange 10 übertragen, wodurch diese
ί in Riohtung des Pfeiles 0 gedrückt wird. Bei dieser Be-
j wegung der Stoßstange 10 in Richtung des Pfeiles C berührt deren Ansatz 10a das am Greifer 15 befestigte Klotz-
ohen 16 und drückt diesen in eine Stellung, in der sein Greiferzahn 15a aus den Perforationen 17a des Filmes 17
_
ι ausgehoben ist und die beiden mit den Steuerkurven 23 una
! 24 zusammenwirkenden Klötzchen 25 und 26 abgehoben »ind.
In der Stellung Torwarts- oder Rückwärtsprojektion wird
ί der Elektromagnet 1 bestromt. Der Elektromagnet 1 wirkt
nun über seine Verlängerung Ib auf den Hebelarm 6b .md
^ dreht den Hebel 6 um seiner. Lagerzapfen 5 in Richtung des
Pfeiles B. Diese Drehung des Hebels 6 erfolgt gegen die Kraft der Zugfeder 7. Hierdurch wird die Stoßstange 10 über die Stiftschlitzverbindung 8 und 9 in Richtung des Pfeiles D bewegt. Der Hub des Kernes 1a des Elektromagneten 1 ist zweckmäßig so bemessen, daß er eine derartige Drehung des Hebels 6 in Richtung des Pfeiles B bewirkt, daß die Stoßstange 10 mit ihrem Ansatz 10a völlig von
~5~ I
MK 596 j;
I ö.em auf dem Greifer 15 befestigten Klötzchen 60 freikommt.
Dabei gelangt die Greiferspitze 15a in den Bereich der Perforationslöcher 17a des Filmes 17, ebenso gelangen die Klötzchen 25 und 26 in den Hubbereich der Steuerkurven 23 und 24» wodurch der Film in vorbestimmter Weise transportiert werden kann.
Die !Teuerung beschränkt sich niciht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. So kann beispielsweise der mit dem Elektromagneten zusammenwirkende Hebel mit dem als Stoßstange ausgebildeten Hebel auch fest verbunden sein.

Claims (3)

P.A.U3 018*25.7.68 MK 596 S ciiut zansprüche
1. Laufbildprojektor mit einem aus dem Bereich, der ELlmbahn und der Steuerkurven aushebtaren Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß zwei miteinander verbundene Hebel (6,10) vorgesehen sind, von denen der eine (6) wechselweise unter der zueinander entgegengesetzt gerichteten Antriebswirfcung eines Elektromagneten (1,1a) oder einer Peaer (7) steht und der zweite Hebel (10) zur Übertragung der Bewegung des ersten Hebels (6) mit des Greifer (15) zusammenwirkt .
2. Laufbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Hebel (6) in der Mitte drehbar gelagert ist und Elektromagnet (1»1a) und Feder (7) jeweils an verschiedenen Hebelarmen (6a,6b) angreifen.
3. LaufbiIdprojßktor nach Anspiuch 1 oder 2f dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (1?1a) bei Rückspülung
— 7 *"
MK 596
und/oder Stillstandprojektion sowie "bei ausgesohaltetem Projektor ahsehalfbar ist, wobei der Greifer (15) mittels des zweiten Hebels (10) unter der Wirkung der Feder (7) aus dem Bereich der Filmbahn (18) und der Steuerkurven (23,24) ausgehoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19686600634 1968-07-25 1968-07-25 Laufbildprojektor Expired DE6600634U (de)

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DE19686600634 DE6600634U (de) 1968-07-25 1968-07-25 Laufbildprojektor

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DE19686600634 DE6600634U (de) 1968-07-25 1968-07-25 Laufbildprojektor

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DE6600634U true DE6600634U (de) 1969-01-23

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DE19686600634 Expired DE6600634U (de) 1968-07-25 1968-07-25 Laufbildprojektor

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