DE659265C - Auswechselbarer Lauffleck - Google Patents

Auswechselbarer Lauffleck

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Publication number
DE659265C
DE659265C DEW100060D DEW0100060D DE659265C DE 659265 C DE659265 C DE 659265C DE W100060 D DEW100060 D DE W100060D DE W0100060 D DEW0100060 D DE W0100060D DE 659265 C DE659265 C DE 659265C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
running
legs
spring
rubber
springs
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Expired
Application number
DEW100060D
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSCAR BLASS
Original Assignee
OSCAR BLASS
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Filing date
Publication date
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Priority to DEW101274D priority patent/DE669474C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/36Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
    • A43B21/47Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means by resilient means

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Auswechselbarer Lauffleck Zur auswechselbaren Befestigung von Kautschuklaufflecken an Schuh- oder Stiefelabsätzen sind bereits Befestigungsmittel in Form von Federn vorgeschlagen worden, welche in den Lauffleck einvulkanisiert sind. Durch Aufdrücken des Laufflecks auf Nägel oder Stifte, welche an den Federn entsprechenden Stellen in den Schuhabsatz eingeschlagen sind, werden Lauffleck und Absatz miteinander in Eingriff gebracht.
  • Die im Lauffleck eingebetteten Federn sind meist U-förmig gestaltet, und ihre Schenkel umschließen den Schaft des Nagels oder Stiftes. Es ist ferner bekannt, als federnder Halteteil zwei parallel verlaufende, in den Kautschuk eingebettete Stahldrahtstücke zu verwenden, die infolge der dem Kautschuk eigenen Dehnbarkeit die gleiche Federwirkung hervorrufen.
  • Nur U-förmig gebogene Federn oder gar nur zwei parallel verlaufende Drahtstücke lassen sich sehr schwer und nur unter Verwendung besonderer Hilfsmittel in den Kautschuk einvulkanisieren. Dabei müssen solche federartige Gebilde in der Mitte des Kautschuklaufflecks zu liegen kommen, damit ihnen überhaupt ein Halt gegeben ist. Auch besteht bei solchen Federn die Gefahr, daß sich der Nagel oder Stift beim Auftreten infolge Ausweichens der Federschenkel durch den Kautschuk hindurchdrückt und durch die Berührung mit dem Straßenpflaster mitverschlissen wird. Daneben aber entsteht infolge der Zusammendrückbarkeit des Kautschuks beim jedesmaligen Auftreten zwischen dem Nagel und der Feder eine Reibung, durch die nicht nur die Feder, sondern auch der Nagelschaft abgenutzt wird.
  • Die Erfindung behebt diese Mängel durch in den. Kautschuklauffleck einvulkanisierte Federn mit parallel verlaufenden Schenkeln, dergestalt, daß die Federn aus je zwei parallel verlaufenden Schenkelpaaren bestehen, die durch einen in der Ebene der unteren Schenkel diagonal verlaufenden Federrücken miteinander verbunden sind, und die oberen Federschenkel mit der oberen Lauffleckfläche bündig liegen. Diese Federn werden über mit doppelkonischen Köpfen versehene Stifte bekannter Art, die an den Federn entsprechenden Stellen in den Absatzstumpf eingeschlagen werden, gepreßt. Sie umschließen die Nagelschäfte fest und schützen sie vP-. Verschleiß zunächst durch ihre mit der ob,#=. ren Lauffleckfläche bündig abschließendeh.' Lage und weiterhin durch den in der Ebene der unteren Schenkel diagonal verlaufenden Federrücken.
  • Dieses Befestigungsmittel ist also derart ausgebildet, daß dem Lauffleck eine unbegrenzte Haltefestigkeit gegeben ist und die in den Absatzstumpf eingeschlagenen Nägel bei Abnutzung und Auswechselung des Laufflecks einer Erneuerung nicht bedürfen.
  • Die Gestaltung der Feder hat den weiteren Vorteil, daß sie leicht in den Kautschuklauffleck einvulkanisiert werden und die Kautschukmasse beim Vulkanisieren durch die Zwischenräume hindurchfließen kann, wodurch die Feder fest in den Kautschuk eingebettet wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen Abb.I den Schuh- oder Stiefelabsatz mit Kautschuklauffleck, Abb. 2 den Absatzstumpf ohne Lautfleck mit den zur Befestigung des Laufflecks eingeschlagenen Stiften in Draufsicht und Seitenbild, Abb.3 den Lauffleck mit einvulkanisierten Federn in Draufsicht und Seitenbild, Abb. q. und 5 Teile eines Schnittes durch den Absatz und Lauffleck zur Veranschaulichung der Art der Befestigung, Abb.6 die Feder in Vorder-, Seiten- und Draufsicht, Abb. @ die über den Stift gepreßte Feder. In den aus Kautschuk oder ähnlichem Werkstoff bestehenden Lauffleck b werden Federn d mit je zwei parallel verlaufenden Schenkelpaaren e, ei, die durch den in der Ebene der unteren Schenkel diagonal verlaufenden Federrücken f miteinander verbunden .sind, in der Weise mit einvulkanisiert, daß die :oberen Federschenkel mit der oberen Lauffibckfläche bündig liegen.
  • In den Schuh- oder Stiefelabsatz werden an den Federn entsprechenden Stellen Stifte c mit doppelkonischen Köpfen eingeschlagen.
  • Das Aufdrücken des Laufflecks geschieht in der Weise, daß die einvulkanisierten Federn über die Köpfe der Stifte gepreßt werden, die infolge ihrer Federkraft die Schäfte fest umschließen.
  • Das Entfernen eines abgelaufenen Laufflecks erfolgt dadurch, daß man ein Messer, einen Schraubenzieher oder ähnlichen Gegenstand zwischen Schuh- oder Stiefelabsatz und den Lauffleck steckt und durch leichten Druck nach oben die Befestigung löst, wobei die Feder über den Kopf des Stiftes herausspringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auswechselbarer Lauffleck aus Kautschuk oder ähnlichem Werkstoff, dessen Befestigung durch in den Lauffleck einvulkanisierte Federn mit parallel verlaufenden Schenkeln erfolgt, die über mit doppelkonischen Köpfen versehene Stifte des Absatzstumpfes gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (d) aus je zwei parallel verlaufenden Schenkelpaaren (e, ei) bestehen, die durch den in der Ebene der unteren Schenkel diagonal verlaufenden Federrücken (f) miteinander verbunden sind, und die oberen Federschenkel mit der oberen Lauffleckfläche .bündig liegen.
DEW100060D 1936-12-10 1936-12-10 Auswechselbarer Lauffleck Expired DE659265C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW100060D DE659265C (de) 1936-12-10 1936-12-10 Auswechselbarer Lauffleck
DEW101274D DE669474C (de) 1936-12-10 1937-04-20 Auswechselbarer Lauffleck

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW100060D DE659265C (de) 1936-12-10 1936-12-10 Auswechselbarer Lauffleck

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE659265C true DE659265C (de) 1938-04-29

Family

ID=7615289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW100060D Expired DE659265C (de) 1936-12-10 1936-12-10 Auswechselbarer Lauffleck

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