DE658669C - Aus einem ledernen Traeger mit ledernem Koecher bestehende Seitengewehrtasche - Google Patents
Aus einem ledernen Traeger mit ledernem Koecher bestehende SeitengewehrtascheInfo
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- DE658669C DE658669C DEM136954D DEM0136954D DE658669C DE 658669 C DE658669 C DE 658669C DE M136954 D DEM136954 D DE M136954D DE M0136954 D DEM0136954 D DE M0136954D DE 658669 C DE658669 C DE 658669C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F5/00—Holders or carriers for hand articles; Holders or carriers for use while travelling or camping
- A45F5/14—Holders for spades, hatchets or the like implements
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die bisher gebräuchlichen Taschen zum Tragen von Seitengewehren bestehen in der
Regel aus einem durch Umbiegen und Vernähen eines entsprechend geformten Leder-Stückes
gebildeten Träger und einem den Köcher bildenden, mit seinen Längsrändern
mit dem Träger vernähten, nach außen aufgewölbten weiteren Lederstück. Durch das
Vernähen und die dadurch bedingten Spannungen wird der die' Rückwand des Köchers
bildende Teil des Trägers in von oben nach unten zunehmendem Maße nach innen verzogen,
so daß sich scharfe Kanten bilden, welche beim Tragen an dem Waffenrock
scheuern und dadurch 'diesen vorzeitig abnutzen. Ferner wird durch die Nähte das
Köcherleder so geschwächt, daß es an der obersten Verbindungsstelle, die unter der Einwirkung
des Gewichtes des Seitengewehres einer starken Zugbeanspruchung ausgesetzt ist, sehr leicht einreißt, so daß die Tasche
unbrauchbar wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine Seitengewehrtasche, bei welcher diese Nachteile dadurch
vermieden werden, daß der Träger mit dem Köcher durch einen starren Rahmen, vorzugsweise aus Metall, verbunden wird, der
aus einer zweckmäßig über die ganze Breite des Köchers durchlaufenden glatten Rückwand
mit seitlich angebogenen Führungs- und Befestigungslappen besteht, derart, daß die
seitlichen Ränder des den Köcher bildenden Lederstückes in die dadurch gebildeten Nuten
eingeführt und durch Nieten mit ihnen verbunden werden können. Der Rahmen wird
dabei zweckmäßig so ausgeführt, daß, die durch die Befestigungslappen gebildeten
Nuten von oben nach unten etwas gegen die Mittelachse zusammenlaufen, so daß die zum
Tragen des Seitengewehres erwünschte leicht keil- oder trichterförmige Gestalt des Köchers
entsteht. Die Rückwand des Rahmens wird mit dem unteren Teil des Trägers durch Nieten oder andere geeignete Befestigungsmittel
verbunden, die zweckmäßig von außen vollständig versenkt in der Rahmenplatte liegen, so daß eine völlig glatte Außenfläche
gebildet wird. Zur Verbindung des Köchers mit dem Rahmen genügt es, an den Längsrändem
oben und unten je ein Niet vorzusehen, so daß der Lederquerschnitt nur sehr wenig geschwächt und ein Ausreißen mit
Sicherheit vermieden wird.
Besonders vorteilhaft ist es, den Rahmen aus Leichtmetall herzustellen und mit Lack
zu überziehen, so daß er sich in seinem Aussehen vollständig den Lederteilen der Tasche
anpaßt.
Ein Ausführungsbeispiel einer Seitengewchrtasche
gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Tasche in schaubildlichef
Darstellung von vom gesehen, 'ψί\-
Fig. 2 eine Ansicht von hinten, '^Jj*.
Fig. 3 gleichfalls in schaubildlicher Darsterlung
die einzelnen Teile je für sich gesehen.
Der Träger ι der Tasche ist in an sich bekannter
Weise durch Umbiegen, eines entsprechend geformten Lederstreifens gebildet,
wobei oben eine Schlaufe 2 für den Durchzug des Gürtelriemens frei bleibt, wogegen
die übrigen Ränder durch Nähte 3 miteinander verbunden sind.
Zur Bildung des Köchers dient ein Lederstück^
das bei der Verbindung mit dem Träger so aufgewölbt wird, daß die übliche
köcherartige Form entsteht. Die Verbindung des Köcherleders 4 mit dem
Träger 1 erfolgt erfhidungsgemäß mit Hilfe
eines Metallrahmens, vorzugsweise aus Leichtmetall, der aus einer glatten Rückwand 5 mit
seitlich angebogenen Führungs- und Befestigungslappen 6 besteht. Die Lappen 6 werden
vorzugsweise mit einer leichten Wölbung an der Rückwand umgebogen, so daß jede
scharfe Kantenbildung vermiedein wird. In den Metallrahmen werden der Träger und.
das Köcherleder so eingeschoben, daß die Rückwand 5 des Rahmens den unteren Teil
des Trägers bedeckt und die Befestigungs'-lappen 6 die Ränder des Trägers und des
Köcherleders übergreifen. Die Platte 5 des Rahmens ist unten und oben je mit einem
Loch 10 versehen, durch welches Nieten 9 zum Zwecke der Verbindung mit dem unteren Teil
des Trägers derart gesteckt werden können, daß sie vollständig versenkt in der Platte
liegen. Die Verbindung des Rahmens mit dem Köcherleder und Träger erfolgt gleichfalls
durch Nieten 8, die durch nahe dem oberen und unteren Rande der Befestigungsla'ppen
6 vorgesehene Löcher 7 gesteckt werden.
Auf diese Weise wird eine vollkommen starre und haltbare Verbindung des Köchers
mit dem Träger erzielt, bei welcher die rückwärtige Fläche des Köchers vollständig glatt
bleibt und die beiden seitlichen Kanten gleichfalls vollständig glatt in sich geschlossen sind,
so daß ein Scheuern und Aufreißen des Uniformtuches
nicht zu befürchten ist. Das bei durchlaufenden Seitennähten unvermeidliche
Ausreißen des Köcherleders an den oberen Verbindungsstellen wird dabei auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Dabei erhält die
Seitengewehrtasche von selbst die schönste und zweckmäßigste Form und behält diese
in allen Teilen, insbesondere auch an der Köcherrückwand, dauernd !unverändert bei.
Claims (1)
- Patentanspruch:Aus einem ledernen Träger mit ledernem Köcher bestehende Seitengiewehrtasche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1, 2, 3) mit demKöcher (4) durch einen starren Rahmen (S, 6), vorzugsweise aus Metall, verbunden ist, der aus einer den unteren Teil der Trägerrückseite bedeckenden und mit diesem vernieteten Platte (5) mit seitlichen Befestigungslappen (6) besteht, welche die Seitenränder des Köchers umfassen und mit diesen verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM136954D DE658669C (de) | 1937-01-23 | 1937-01-23 | Aus einem ledernen Traeger mit ledernem Koecher bestehende Seitengewehrtasche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM136954D DE658669C (de) | 1937-01-23 | 1937-01-23 | Aus einem ledernen Traeger mit ledernem Koecher bestehende Seitengewehrtasche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658669C true DE658669C (de) | 1938-04-07 |
Family
ID=7333697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM136954D Expired DE658669C (de) | 1937-01-23 | 1937-01-23 | Aus einem ledernen Traeger mit ledernem Koecher bestehende Seitengewehrtasche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658669C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2719659A (en) * | 1952-03-17 | 1955-10-04 | Fred N Mamer | Fisherman's pole support |
| US2731179A (en) * | 1953-09-08 | 1956-01-17 | Patrick J Bennett | Holster bracket |
| USD275528S (en) | 1982-02-22 | 1984-09-18 | Saxon Arms, Ltd. | Slingshot holster |
-
1937
- 1937-01-23 DE DEM136954D patent/DE658669C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2719659A (en) * | 1952-03-17 | 1955-10-04 | Fred N Mamer | Fisherman's pole support |
| US2731179A (en) * | 1953-09-08 | 1956-01-17 | Patrick J Bennett | Holster bracket |
| USD275528S (en) | 1982-02-22 | 1984-09-18 | Saxon Arms, Ltd. | Slingshot holster |
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