DE656668C - Anordnung der Licht- oder Anlassmaschine sowie der Kupplung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen - Google Patents

Anordnung der Licht- oder Anlassmaschine sowie der Kupplung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen

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DE656668C
DE656668C DEP70517D DEP0070517D DE656668C DE 656668 C DE656668 C DE 656668C DE P70517 D DEP70517 D DE P70517D DE P0070517 D DEP0070517 D DE P0070517D DE 656668 C DE656668 C DE 656668C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/001Arrangements thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung der Licht- oder Anlaßmas chine sowie der Kupplung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen.
Es ist bekannt, die Licht- oder Anlaßmaschine gleichachsig zur Kurbelwelle der Fahrzeugmaschine an deren Ende anzuordnen. Dadurch entsteht bei der Blockbauart ein großes überhängendes Gewicht, das die Lagerung des Motorgetriebeblocks im Rahmen und dessen Unterbringung im Fahrgestell sehr erschwert. Die Schwungmassenersparnis ist nur gering, da derart angeordnete Licht- oder Anlaßmaschinen einen zum üblichen Schwungraddurchmesser verhältnismäßig kleinen Rotordurchmesser aufweisen. Das Eigengewicht solcher Licht- oder Anlaßmaschinen bleibt daher verhältnismäßig groß und drückt das Leistungsgewicht des Motorgetriebeblocks erheblich herab.
Es sind ferner Anordnungen bekannt, bei denen die Kupplung der Fahrzeugmaschine teilweise von dem Rotor der Licht- oder Anlaßmaschine übergriffen wird. Abgesehen davon, daß bei solchen- Anordnungen wertvoller Platz verlorengeht, da zu einem Teil der Baubreite .der Fahrzeugkupplung die Baubreite der Licht- oder Anlaßmaschine hinzukommt, sind bei diesen bekannten Äusführungen besondere Schwungmassen erforderlich, welche weiterhin die Einbaubreite und das Baugewicht des Motorgetriebeblocks ungünstig beeinflussen.
■ Diese Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, daß der Rotor der Licht- oder Anlaßmaschine topfartig ausgebildet ist, die Kupplung der Fahrzeugmaschine vollständig konzentrisch umgreift und das Schwungrad der Fahrzeugmaschine ersetzt. Dadurch ist ein äußerst gedrängter Zusammenbau der Licht- oder Anlaßmaschine mit der Fahrzeugmaschine erreicht. Schwingungstechnisch ergibt sich der Vorteil, daß die aus dem Rotor der Licht- oder Anlaßmaschine und der Kupplung der Fahrzeugmaschine bestehenden Schwungmassen an einer Stelle der Kurbelwelle zusammengedrängt sind und daher keine Pendelschwingungen, wie bei getrennter Anordnung, hervorrufen können. Da der Rotor der Licht- oder Anlaßmaschine mit verhältnismäßig großem Durchmesser ausgeführt und zugleich als Kupplungstopf ausgebildet ist, wird das Gewicht der Licht- oder Anlaßmaschine sehr gering gehalten, die Wirtschaftlichkeit dieser Ausführung somit nicht nur durch den einfachen Zusammenbau, sondern auch durch die Gewichtsersparnis erhöht. Ferner bildet gemäß der Erfindung der Stator der Licht- oder Anlaßmaschine die Verbindung zwischen dem Motorgehäuse und dem
Getriebegehäuseflansch, wodurch das ganze Aggregat ein gedrungenes und geschlossenes Aussehen erhält. '
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt einen -
senkrechten Längsschnitt durch eine mittäe
- 'Kupplung vereinigte Licht- oder Anlaß-' maschine, die zwischen dem Getriebegehäuse und dem Gehäuse der Fahrzeugmaschine angeordnet ist.
Das Kurbelgehäuse ι der Fahrzeugmaschine mit dem Zylinder 2, in dem der Arbeitskolben 3, die Pleuelstange 4 und die Kurbelwelle 5 angeordnet sind, ist mit einem ringf örmigen Flansch 6 versehen. Zwischen - diesem und dem Getriebegehäuseflansch 7 ist der Stator 8 der Licht- oder Anlaßmaschine eingefügt, der mehrere mit Wicklungen 9 versehene Polschuhe 10 trägt. Der Rotor 11 der Licht- oder Anlaßmaschine.., trägt die Ankerbleche 12 mit der Ankerwicklung 13, die mittels der Kollektorstreifen 14 an dem Kollektorring 15 angeschlossen sind. Der Kollektorring ι S ist auf einem Fortsatz 16 des Rotors 11 isoliert gelagert. Der Rotor 11 ist topfartig ausgebildet und mittels eines nabenartigen Teiles 17 an dem Lagerzapfen 18 der Kurbelwelle 5 angeschlossen. In dem Nabenteil 17 ist die Kupplungswelle 19 drehbar gelagert, die die mit Belägen 20 ,,versehene Kupplungsscheibe 21 trägt. Die Kupplungsscheibe 21 wird unter Vermittlung einer Druckplatte 22 durch mehrere im Kupplungsgehäuse 23 gelagerte Kupplungsfedern 24 an den Boden des· topfartigen Rotors 11 gepreßt. Zum Entkuppeln dient ein Kupplungsring 25, der auf die im Kupplungsgehäuse 23 gelagerten Kupplungshebel 26 einwirkt.
Die Wirkungsweise der Licht- oder Anlaßmaschine wie auch die der Kupplung darf als bekannt vorausgesetzt werden. Es ist aus der vorbeschriebenen Anordnung zu ersehen, daß die beweglichen Teile der Kupplung, die zweckentsprechend trocken arbeitet, innerhalb und die beweglichen Teile der Licht- oder Anlaßmaschine außerhalb des topfartig ausgebildeten Rotors gelagert sind und in ihrer Gesamtheit die Schwungmasse der Fahrzeugmaschine darstellen. Sowohl Kupplung als auch Licht- oder Anlaßmaschine liegen in dem Stator eingeschlossen, der das Getriebegehäuse unmittelbar mit dem Motorgehäuse verbindet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anordnung der Licht- oder Anlaßmaschine sowie der Kupplung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, bei der die Kupplung von dem Rotor der Licht- oder Anlaßmaschine übergriffen wird, dadurch, gekennzeichnet, daß der Rotor topfartig ausgebildet ist und die Kupplung der Fahrzeugmaschine vollständig konzentrisch umgreift, so daß er als Schwungrad der Fahrzeugmaschine dient.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil bzw. Stator (8) der Licht- oder Anlaßmaschine die Verbindung zwischen dem Gehäuseflansch (6) der Fahrzeugmaschine und dem-Getriebegehäuseflansch (7) bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP70517D 1934-12-22 1934-12-22 Anordnung der Licht- oder Anlassmaschine sowie der Kupplung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen Expired DE656668C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3122192A1 (de) * 1981-05-26 1982-12-23 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Batterieladesystem
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DE19981570B3 (de) * 1998-07-28 2014-07-17 Valeo Reibungskupplung, die den Läufer einer elektrischen Maschine trägt, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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