-
Schweißblatt Die Erfindung betrifft ein Schweißblatt aus zwei Schutzstofflagen
und einer mit Durchbrechungen versehenen nvischenliegenden Gummilage.
-
Zweck und Verwendung von Sch%veißblättern sind bekannt; ebenso bekannt
ist auch die Unzulänglichkeit einfacher Schweißblatteinlagen, bei denen zwar ein
Durchdringen der Feuchtigkeit nach außen, d. h. in den Anzug- oder Kleiderstoff,
verhindert wird, dafür jedoch um so mehr der Schweiß im Schweißblatt festgehalten
wird. Der gleiche Nachteil tritt auf, wenn an die dem Körper und Arm anliegenden
Stofflagen durchbrochene Zwischenlagen und dann wieder nach außen. abgeschlossene
starke Sauglagen anschließen. Hier tritt zwar.ein starkes Aufsaugen ein, doch fehlt
die Ableitung nach außen.
-
Um eine Verdunstung nach außen zu erzielen, ist es bereits bekannt;
Löcher in der mittleren Gummilage und versetzt zu diesen ebensolche in den vom Körper
wegliegenden Außenlagen vorzusehen. - Bei den verhältnismäßig dicht aufeinanderliegenden
Lagen genügt aber diese Art der Lüftung keineswegs zur Ermöglichung eines vollständigen
Austretens der feuchten Luft nach außen.
-
Bei dem Schweißblatt gemäß der Erfindung wird nicht nur eine kräftige
Lüftung, sondern eine Überleitung der Feuchtigkeit von den den Körperteilen anliegenden
-Außenlagen nach den Innen- bzw. gegeneinander zugekehrten Flächen der durchbrochenen
Gummieinlagen vorgenommen, und zwar durch einerseits saugfähige und andererseits
die Verdunstung fördernde dochtartige Stoff- o. dgl. Streifen mit oder ohne umklappbare
Zungen. Man kann also auf die nach innen zu liegenden Gummilagenseiten Stoffstreifen
auflegen, die infolge ihrer Saugfähigkeit den auf den Außenseiten der mittleren
Gummilagen sich bildenden Niederschlag durch die Durchbrechungen hindurchsaugen.
In diesem Falle müssen die Lagen aus wasserdichtem Stoff durchbrochen sein. Man
kann aber für die Innenbahnen auch gewöhnlichen oder gar porösen Stoff wählen, wenn
man dis saugfähigen Streifen insbesondere in hinter den Durchbrechungen auf den
Gummieinlagen liegendeTaschen ebenfalls aus Gummistoff einlegt.
-
Ein besonders günstiges Ergebnis wird erreicht, wenn man von den Saugeinlagen
Streifen oder Zungen durch die Durchbrechungen hindurch nach den Niederschlagsflächen
der Gummilagen vorsieht.
-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schweißblattes nach
der Erfindung veranschaulicht.
-
Abb. i zeigt eine Draufsicht, teilweise aufgerissen, mit mehreren
Zungen.
-
Abb. z zeigt einen Schnitt dazu.
-
Abb.3 zeigt eine Draufsicht, teilweise aufgerissen, mit einer Zunge.
-
Abb. ¢ zeigt einen Schnitt dazu.
-
Das Schweißblatt hat die bekannte Form eines Halbmondes und besteht
aus den beiden. Außenlagen i aus Textilstoff, den beiden
Mittellagen
2 aus Gummi und den beiden Innenlagen 3 aus porösem Stoff.
-
An den beiden gegeneinander zugekehrten Flächen der Mittellagen 2
sind Taschen 4. all-'-gebracht, deren offene Seiten nach innen oben zu liegen. Nach
den Taschen, die auch offene Seiten (nach oben und unten) habeir können, führen
eine oder mehrere Durchbrechungen in Form von Schlitzen oder Löchern 5 (Abb.3, 4.).
Je ein durch die Schlitze gezogener saugfähiger Streifen 6 bzw. 8 liegt auf den
Außenseiten der Gummimittellagen 2 frei und mündet anderseits, gegebenenfalls mit
einer Zunge, in der Tasche q.. Sind in den Gummimittellagen mehrere Durchbrechungen
oder Löcher 7 vorgesehen, dann werden auch entsprechend mehrere saugfähige Streifen
8, die von einem gemeinsamen Streifen 9 abgehen, verwendet.