DE656608C - Einrichtung zur Messung von Stroemen und Spannungen mit Zeigerinstrumenten - Google Patents
Einrichtung zur Messung von Stroemen und Spannungen mit ZeigerinstrumentenInfo
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Description
- Einrichtung zur Messung von .Strömen und Spannungen mit Zeigerinstrumenten Der Strom, der bei der Messung einer Spannung durch . den Spannungszeiger hindurchgeht, bewirkt vielfach, daß die Spannung bei angeschaltetem Spannungszieiger wesentlich geringer ist als die Spannung, die auftritt, wenn der Spannungszeiger ,abgeschaltet wird. Durch den Elgenverbrauch des Spannungszeigers entsteht also lein Meßfiehler. Dieser richtet sich teils nach dem Widerstaxid des Spannungszeigers, teils nach den Widerständen der nachzumessaendien Schaltung.
- Besonders in Rundfunkgeräten haben diese Widerstände mitunter sehr hohe Werte. Die Schaltung der Widerstände ist dabei im allgemeinen derart verwickelt, daß lein Überblick über den Eänfluß des Eigenverbrauchs oft nicht ohne weiteres möglich ist. Demnach l1,aftet den Spannungsmessungen in Rundfunkgeräten eine ,große Unsicherheit an, .die nur dadurch vermieden werden kann, daß die Meßwerte auf bestimmte Instrumentenwiderstände bezogen werden. Dieser Ausweg setzt jedoch Instrumente mit diesen Werten voraus und ist nur dort gangbar, wo es sich um Nachmessen schon festgelegter Werte handelt, wo eine Neubie.stimmung von Werten also nicht nötig ist.
- Erfindungsgemäß wird der Eigenverbrauchseinfluß bei der Messung von Spannungen und Strömen mit Zeigerinstrumenten dadurch auf einfachste Weise festgestellt, daß man das Meßinstrument mit einer willkürlich zu betätigendien Eigenverbrauchserhöhung- ausrüstet. Diese Eigenverbrauchserhähung erfolgt bei Spannungszeigern dadurch, daß man neben den Spannungsteig er einen abschaltbaren Widerstand von Bier Größenordnung des Spannungszeigerwiderstandes schaltet. Die Nebenschaltung seines Widerstandes ermöglicht fies, dien Eigenverbrauch auf einfache Weisse zu erhöhen, ohne dadurch den Meßbexeich zu ändern. Das Nebenschalten von Widerständen ist für Spauaungsmessungen zu,einem anderen Zwecke an sich schon bekannt. Man rüstet nämlich Spannungszeiger, die als Batterieprüfer Verwendung finden sollen, mit Nebrnwiderständen aus, die die Batterie wähnend der Spannung.sm,essung belasten und dadurch eine Spannungsprüfung im belasteten Zustand ermöglichen. Die erfindungsgemäße Anordnung unterscheidet sich jedoch von den bekannten Batterieprüfern einerseits :durch dien Zweck insofern, als durch die erfindungsgiemäß.c Anordnung der Eigenverbrauchsemfluß festgestellt werden soll, während beim Batterieprüfer die bei hohem Vierbrauch vorhandene Spannung bestimmt werden soll, andererseits aber auch durch die Größe des Neben wviderstandes, die bei der Anordnung nach der Erfindung in der Größenordnung des Spannungszeigers liegen soll, die aber beim Batterieprüfer viel kleiner ist als. der Span, nungszeigerwiderstan;d.
- Durch einfache Rechnungen läßt sich zieigen, daß dann, wenn der Eigenverbrauch auf ungefähr den. doppelten Wert erhöht wird, eine Korrektur des Eigenverbrauchsfehlers
nächst einmal feststellen, ob= überhaupt ein nennenswerter Eigsenverbrauchsfehber vorhanden ist. Fügt man nun den Betrag, um den der Ausschlag beim N ebenschahen des Widerstandes zurückgeht, zum ursprünglichen Ausschlag hinzu, so- erhält man ungefähr den Wert, der ohne angeschalteten Spannungszeiger vorhanden ist.folgendermaßen möglich wird: Schaltset man dem Spannungszeiger einen Widerstand un- gefähr gleicher Größenordnung parallel, sinkt die gemessene Spannung um so stä ab, je größer der Eigenvierbrauchsfehler -,. vornherein war. Durch das Nebenschar eines solchen- -Widerstandes ,kann man 'zu=. - Ein Zahlenbeispiel zur Erläuterung: Wir erhalten erst einen Ausschlag von 45 Volt. Nach -der Eigenverbrauchserhöhung ergeben sich 39 Volt. Der Ausschlag ist also um. 6 Volt zurückgegangen. Diesle 6 Volt zu eben q.5 Volt hinzugezählt ergeben 51 Volt. Das entspricht der ohne angeschalteten Spannungszeigiex vorhandenen Spannung.
- Um einen hinreichenden Ausgleich des Eigenverbrauchsfehlers zu erreichen, genügt
Bei der Anwendung des Erfi.ndungsgedankena auf StromzeiZer wird die Eigenverbrauchserhöhung durch einen Vorwiderstand bewirkt, der im allgemeinen kurzgeschlossen ist.es, den Nebenwiderstand etwas kleiner zu mächen als den Spannungszeigerwiderstand. Impfohren wird etwa der o,8- bis i fache rt des Spannungszeig erwiderstandes. Das a,ue Einhalten eines bestimmten Wertes ist ;och nicht nötig.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Spannungsmessung mit einem Zeigerinstrument, gekennzleich-. net durch einen neben dem Spannungszeiger liegenden abschaltbaren Widerstand von der Größenordnung des, Spannungszeigerwiderstandes.
- 2. Einrichtung zur Strommessung mit einem Zeigerinstrument, gekennzeichnet durch einen überbrückbaren Vorwiderstan.d, der die Größenordnung des Stromzeigerwide@standes aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB168740D DE656608C (de) | 1935-02-21 | 1935-02-21 | Einrichtung zur Messung von Stroemen und Spannungen mit Zeigerinstrumenten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB168740D DE656608C (de) | 1935-02-21 | 1935-02-21 | Einrichtung zur Messung von Stroemen und Spannungen mit Zeigerinstrumenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656608C true DE656608C (de) | 1938-02-10 |
Family
ID=7006148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB168740D Expired DE656608C (de) | 1935-02-21 | 1935-02-21 | Einrichtung zur Messung von Stroemen und Spannungen mit Zeigerinstrumenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656608C (de) |
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1935
- 1935-02-21 DE DEB168740D patent/DE656608C/de not_active Expired
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