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Drillschnurkreisel mit mittels Laufzapfens und Laufzapfenkopfes an
den Griffen drehbar gelagerter Triebfädenbefestigungsvorrichtung Die Erfindung bezieht
sich auf einen durch Patent 610 983 geschützten Drillschnurkreisel mit mittels
Laufzapfen und an den Griffen drehbar gelagerter Triebfädenbefestigungsvorrichtung.
Bei einer solchen Einrichtung hat es sich für die Drehung des Laufzapfens und damit
für den Lauf des Kreisels, welcher den Laufzapfen mittels der Triebfäden in Drehung
versetzt, als nachteilig erwiesen, daß beim Halten des Griffes, wobei der Laufzapfen
normalerweise zwischen zwei Fingern der Hand hindurchragt, diese unter einem gewissen
Druck all dem Zapfen anliegen und hierdurch auf den .Kreisellauf bremsend wirken.
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Einen weiteren Nachteil weist der an den Laufzapfen angebogene Triebfädenbefestigungsring
auf, weil seine Stärke der des Laufzapfens und nicht der ein schnelles Zerreißen
der Triebfäden verhindernden Stärke entspricht. Dieser Nachteil tritt bei den erfindungsgemäß
ausgebildeten Triebfä denbefestigungsvorrichtungen nicht auf. Diese haben eine solche
Größe, daß sie überhaupt nicht zwischen den Fingern liegen können. Sie sind .genügend
weit von den Fingern entfernt angeordnet, was nur durch ein entsprechendes Verlängern
des Laufzapfens erreicht werden kann. Das hat aber eine Vergrößerung seines Durchmessers
zur Folge, :da ein längerer Laufzapfen weniger widerstandsfähiggegen Verbiegen ist
als ein kürzerer von gleichem Durchmesser. Durch einen stärkeren Zapfen wird die
in den Lagern auftretende Reibung vergrößert und hierdurch der Kreisellauf abgekürzt.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Laufzapfen
im Griff beim Betrieb fest und undrehbar angeordnet und als Lagerzapfen ausgebildet
ist und die drehbare Triebfädenbefestigungsv orrichtung an dem dem Griff abgekehrten,
den Lauflagerzapfenkopf tragenden Ende des Lauflagerzapfens gelagert ist.
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Hierdurch wird ein Verbiegen des Zapfens an der Griffaustrittsstelle
nicht so leicht eintreten. Im übrigen wird, falls ein Verbiegen wirklich eintritt,
das Aufziehen des Kreisels hierdurch nicht unmöglich gemacht, weil die eigentliche
Lagerung von jener Verbiegung gar nicht betroffen wird. Die Erfindung bestellt ferner
darin, daß die Triebfädenbefestigungsvorrichtung
als Lauflagerhülse
ausgebildet und an ihr eine weitere Hülse oder eine Scheibe angeordnet ist, welch
letztere.. zur Aufnahmeeines den Lauflagerzapfenkoxw übergreifenden Bügels dient.
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Die Zeichnung veranschaulicht einige @t führungsbeispiele der Erfindung.
Es zeige>:: Abb. i teilweise im Schnitt einen Griff für den Drillschnurkreisel,
bei welchem die Triebfäden an dem Lauflager befestigt sind, welches drehbar um das
Ende einer als Lauflagerzapfen ausgebildeten Griffstange gelagert ist, Abb.2 teilweise
im Schnitt dessen Seitenansicht, Abb. 3 teilweise im Schnitt dessen Draufsicht,
Abb. 4 teilweise im Schnitt eine Draufsicht auf eine Triebfädenbefestigungsvorrichtung
mittels Scheibe und Bügel, Abb. 5 die Seitenansicht hierzu; die Abb. 6 bis 8 zeigen
weitere Ausführungsbeispiele der Lagerhülse und der Triebfädenbefestigungsvorrichtung
in Seitenansicht und Draufsicht, teilweise geschnitten.
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Die Triebfäden 3 sind nach den Abb. i bis 3 an einem Lauflager 35
befestigt, welches um das Ende einer als Lauflagerzapfen ausgebildeten Griffstange
32 drehbar gelagert ist, die bei 34 fest mit dem Griff 49 verbunden ist. Das Lauflager
35 ist gegen ein Verschieben nach dem Kreisel hin durch einen an dem Ende des Lauflagerzapferis
32 befestigten Lauflagerzapfenkopf 33 gesichert. Die Berührungsflächen jenes mit
dem Lauflager 35 bilden Gleitflächen 21, zwischen welchen durch das Auseinanderzielien
der Triebfäden 3 die Reibung erzeugt - wird, welche das Lauflager 35 festhält, damit
die Triebfäden 3 für ihre Auf- und Abwickelungen beim Betrieb den erforderlichen
Widerstand finden. Bei der Ausführung nach den Abb. 7 und 8 .ist das Lauflager 35
auch gegen ein Verschieben nach dem Griff 49 hin gesichert. Hierbei sind die Triebfäden
3 an einem Laufzapfen 7 befestigt, der in dem Ende einer fest an dein Griff 49 angebrachten
Griffstange 32 drehbar gelagert ist. Dieses dem Griff abgekehrte Ende 35 der Griffstange
ist als Lagerhülse 22 ausgebildet, in welcher der mit einem Laufzapfenkopf 33 versehene
Laufzapfen 7 mittels eines in der Lagerhülse 22 einschraubbaren Laufzapfenlagers
43 gelagert ist, welches gegen Verdrehen durch eine Verschraubung 53 gesichert ist.
Die Lagerung ist hierbei als Kugellagerung ausgebildet. Beide Enden des Lauflagerzapfenkopfes
33, das Laufzapfenlager 43 und der Boden der Lagerhülse 22 .sind mit Laufflächen
für die Kugeln 44 versehen. Zwischen dem Lauflagerzapfen 43 und der Verschraubung
53 ist eine Dichtungsscheibe 52 angeordnet, deren Bohrung den Laufzapfen dicht umschließt.
Hierdurch wird der mit öl :,gefüllte Lagerinnenraum abgedichtet und das :Mifidringen
von Unreinigkeiten verhindert. ',,ä.ch den Abb. i bis 3 ist das Lauflager 35 Siur
Befestigung der Triebfäden mit einer Hülse 22 versehen, an welcher die Triebfäden
3 mittels der Triebfädenlöcher 2 befestigt sind. Bei der Einrichtung nach Abb. 6
dagegen sind die Triebfäden 3 an der Hülse -2z mittels einer auf diese aufschraubbaren
Triebfädenscheibe 23 befestigt, welche zugleich als Sicherung gegen ein Verschieben
des Lauflagers 35 nach dem Griff hin dient. Bei der Ausführung nach den Abb. 4 und
5 ist die Lauflagerhülse 35 mit einer Scheibe 38 versehen, an welcher die Triebfäden
3 mittels eines an jener fest angebrachten Bügels 39 befestigt sind. In ähnlicher
Weise erfolgt die Befestigung der Triebfäden 3 an dem Laufzapfen 7 nach den Abb.
7 und 8, wobei die Scheibe 38 (Abb.4 und 5) fest an dem Ende i i des Laufzapfens
7 angebracht ist. _