DE656348C - Drillschnurkreisel mit mittels Laufzapfens und Laufzapfenkopfes an den Griffen drehbar gelagerter Triebfaedenbefestigungsvorrichtung - Google Patents

Drillschnurkreisel mit mittels Laufzapfens und Laufzapfenkopfes an den Griffen drehbar gelagerter Triebfaedenbefestigungsvorrichtung

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DE656348C
DE656348C DEP67265A DEP0067265A DE656348C DE 656348 C DE656348 C DE 656348C DE P67265 A DEP67265 A DE P67265A DE P0067265 A DEP0067265 A DE P0067265A DE 656348 C DE656348 C DE 656348C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H1/00Tops
    • A63H1/32Whirling or spinning discs driven by twisted cords

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Drillschnurkreisel mit mittels Laufzapfens und Laufzapfenkopfes an den Griffen drehbar gelagerter Triebfädenbefestigungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen durch Patent 610 983 geschützten Drillschnurkreisel mit mittels Laufzapfen und an den Griffen drehbar gelagerter Triebfädenbefestigungsvorrichtung. Bei einer solchen Einrichtung hat es sich für die Drehung des Laufzapfens und damit für den Lauf des Kreisels, welcher den Laufzapfen mittels der Triebfäden in Drehung versetzt, als nachteilig erwiesen, daß beim Halten des Griffes, wobei der Laufzapfen normalerweise zwischen zwei Fingern der Hand hindurchragt, diese unter einem gewissen Druck all dem Zapfen anliegen und hierdurch auf den .Kreisellauf bremsend wirken.
  • Einen weiteren Nachteil weist der an den Laufzapfen angebogene Triebfädenbefestigungsring auf, weil seine Stärke der des Laufzapfens und nicht der ein schnelles Zerreißen der Triebfäden verhindernden Stärke entspricht. Dieser Nachteil tritt bei den erfindungsgemäß ausgebildeten Triebfä denbefestigungsvorrichtungen nicht auf. Diese haben eine solche Größe, daß sie überhaupt nicht zwischen den Fingern liegen können. Sie sind .genügend weit von den Fingern entfernt angeordnet, was nur durch ein entsprechendes Verlängern des Laufzapfens erreicht werden kann. Das hat aber eine Vergrößerung seines Durchmessers zur Folge, :da ein längerer Laufzapfen weniger widerstandsfähiggegen Verbiegen ist als ein kürzerer von gleichem Durchmesser. Durch einen stärkeren Zapfen wird die in den Lagern auftretende Reibung vergrößert und hierdurch der Kreisellauf abgekürzt. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Laufzapfen im Griff beim Betrieb fest und undrehbar angeordnet und als Lagerzapfen ausgebildet ist und die drehbare Triebfädenbefestigungsv orrichtung an dem dem Griff abgekehrten, den Lauflagerzapfenkopf tragenden Ende des Lauflagerzapfens gelagert ist.
  • Hierdurch wird ein Verbiegen des Zapfens an der Griffaustrittsstelle nicht so leicht eintreten. Im übrigen wird, falls ein Verbiegen wirklich eintritt, das Aufziehen des Kreisels hierdurch nicht unmöglich gemacht, weil die eigentliche Lagerung von jener Verbiegung gar nicht betroffen wird. Die Erfindung bestellt ferner darin, daß die Triebfädenbefestigungsvorrichtung als Lauflagerhülse ausgebildet und an ihr eine weitere Hülse oder eine Scheibe angeordnet ist, welch letztere.. zur Aufnahmeeines den Lauflagerzapfenkoxw übergreifenden Bügels dient.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige @t führungsbeispiele der Erfindung. Es zeige>:: Abb. i teilweise im Schnitt einen Griff für den Drillschnurkreisel, bei welchem die Triebfäden an dem Lauflager befestigt sind, welches drehbar um das Ende einer als Lauflagerzapfen ausgebildeten Griffstange gelagert ist, Abb.2 teilweise im Schnitt dessen Seitenansicht, Abb. 3 teilweise im Schnitt dessen Draufsicht, Abb. 4 teilweise im Schnitt eine Draufsicht auf eine Triebfädenbefestigungsvorrichtung mittels Scheibe und Bügel, Abb. 5 die Seitenansicht hierzu; die Abb. 6 bis 8 zeigen weitere Ausführungsbeispiele der Lagerhülse und der Triebfädenbefestigungsvorrichtung in Seitenansicht und Draufsicht, teilweise geschnitten.
  • Die Triebfäden 3 sind nach den Abb. i bis 3 an einem Lauflager 35 befestigt, welches um das Ende einer als Lauflagerzapfen ausgebildeten Griffstange 32 drehbar gelagert ist, die bei 34 fest mit dem Griff 49 verbunden ist. Das Lauflager 35 ist gegen ein Verschieben nach dem Kreisel hin durch einen an dem Ende des Lauflagerzapferis 32 befestigten Lauflagerzapfenkopf 33 gesichert. Die Berührungsflächen jenes mit dem Lauflager 35 bilden Gleitflächen 21, zwischen welchen durch das Auseinanderzielien der Triebfäden 3 die Reibung erzeugt - wird, welche das Lauflager 35 festhält, damit die Triebfäden 3 für ihre Auf- und Abwickelungen beim Betrieb den erforderlichen Widerstand finden. Bei der Ausführung nach den Abb. 7 und 8 .ist das Lauflager 35 auch gegen ein Verschieben nach dem Griff 49 hin gesichert. Hierbei sind die Triebfäden 3 an einem Laufzapfen 7 befestigt, der in dem Ende einer fest an dein Griff 49 angebrachten Griffstange 32 drehbar gelagert ist. Dieses dem Griff abgekehrte Ende 35 der Griffstange ist als Lagerhülse 22 ausgebildet, in welcher der mit einem Laufzapfenkopf 33 versehene Laufzapfen 7 mittels eines in der Lagerhülse 22 einschraubbaren Laufzapfenlagers 43 gelagert ist, welches gegen Verdrehen durch eine Verschraubung 53 gesichert ist. Die Lagerung ist hierbei als Kugellagerung ausgebildet. Beide Enden des Lauflagerzapfenkopfes 33, das Laufzapfenlager 43 und der Boden der Lagerhülse 22 .sind mit Laufflächen für die Kugeln 44 versehen. Zwischen dem Lauflagerzapfen 43 und der Verschraubung 53 ist eine Dichtungsscheibe 52 angeordnet, deren Bohrung den Laufzapfen dicht umschließt. Hierdurch wird der mit öl :,gefüllte Lagerinnenraum abgedichtet und das :Mifidringen von Unreinigkeiten verhindert. ',,ä.ch den Abb. i bis 3 ist das Lauflager 35 Siur Befestigung der Triebfäden mit einer Hülse 22 versehen, an welcher die Triebfäden 3 mittels der Triebfädenlöcher 2 befestigt sind. Bei der Einrichtung nach Abb. 6 dagegen sind die Triebfäden 3 an der Hülse -2z mittels einer auf diese aufschraubbaren Triebfädenscheibe 23 befestigt, welche zugleich als Sicherung gegen ein Verschieben des Lauflagers 35 nach dem Griff hin dient. Bei der Ausführung nach den Abb. 4 und 5 ist die Lauflagerhülse 35 mit einer Scheibe 38 versehen, an welcher die Triebfäden 3 mittels eines an jener fest angebrachten Bügels 39 befestigt sind. In ähnlicher Weise erfolgt die Befestigung der Triebfäden 3 an dem Laufzapfen 7 nach den Abb. 7 und 8, wobei die Scheibe 38 (Abb.4 und 5) fest an dem Ende i i des Laufzapfens 7 angebracht ist. _

Claims (6)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Drillschnurkreis.el nach Patent 61o983 mit mittels Laufzapfens und Laufzapfenkopfes an den Griffen drehbar gelagerter Triebfädenbefestigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufzapfen (32) im Griff' beim Betrieb fest und uridrehbar angeordnet und als Lagerzapfen ausgebildet ist und die dreh-. bare Triebfädenbefestigungsvorrichtung (35, 7) an dem dein Griff abgekehrten, den Lauflagerzapfenkopf (33, 22) tragenden Ende des Lauflagerzapfens (32) gelagert ist.
  2. 2. Drillschnurkreisel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebfädenbefestigungsvorrichtung als Lauflagerhülse (35) ausgebildet ist.
  3. 3. Drillschnurkreisel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lauflagerhülse (35) zur Befestigung der Triebfäden eine weitere Hülse (22) angeordnet ist.
  4. Drillschnurkreisel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lauflagerhülse (35) zur Befestigung der Triebfäden eine arn Lauflager (35) befestigte Scheibe (38) zur Aufnahme eines den Lauflagerzapfenkopf (33) übergreifenden Bügels (39) angeordnet ist.
  5. 5. Drillschnurkreisel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (22) mit einem neben der Stirnseite des Lauflagerzapfenkopfes (33) befindlichen, zum Befestigen der Triebfäden eingerichteten Deckel (23) versehen ist, der ein Verschieben der Befestigungsvorrichtung auf dem Lauflagerzapfen (32) verhindert.
  6. 6. Drillschnurkreisel nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Lauflagerzapfenkopf (33) als Lagerhülse (22) ausgebildet und in seinem Innern ein weiterer die Triebfädenbefestigungsvorrichturig tragender Laufzapfen (7) gelagert ist. i. Drillschnurkreisel nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauflagerzapfenkopf (33) mit einem gegen das Lager (43) anliegenden Sicherungsdeckel (53) versehen und zwischen dem Lager (43) und dem Sicherungsdeckel (53) eine Dichtungsscheibe (52) angeordnet ist.
DEP67265A 1932-11-02 1933-03-23 Drillschnurkreisel mit mittels Laufzapfens und Laufzapfenkopfes an den Griffen drehbar gelagerter Triebfaedenbefestigungsvorrichtung Expired DE656348C (de)

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