DE655289C - Sicherheitsabsperrung fuer Gasbrenner - Google Patents

Sicherheitsabsperrung fuer Gasbrenner

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DE655289C
DE655289C DESCH111734D DESC111734D DE655289C DE 655289 C DE655289 C DE 655289C DE SCH111734 D DESCH111734 D DE SCH111734D DE SC111734 D DESC111734 D DE SC111734D DE 655289 C DE655289 C DE 655289C
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gas
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gas supply
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Sicherheitsabsperrung für Gasbrenner Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Sicherheitsabsperrvorrichtung für Gasbrenner, bei welcher die Erwärmung des den Gaskolben in Offenstellung haltenden Ausdehnungskörpers abgewartet werden muß. Diesen Ausdehnungskörper bildet bei der vorliegenden Erfindung die in einem um den Brenner im Halbkreis herumgelegten Rohr befindliche Luft. Allerdings sind Sicherheitsabsperrvorrichtungen für Gasbrenner, bei welchen durch die Brennerflamme die in einem luftdicht abgeschlossenen GefäfJ enthaltene Luft erhitzt und durch die sich hieraus ergebend@e Ausdehnung die von Hand oder in anderer Weise geöffnete Absperrvorrichtung in ihrer Offenstellung gehalten wird, bekannt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind jedoch die verschiebbaren Teile fest miteinander verbunden, so daß durch das beim zufälligen Erlöschen der Flamme einsetzende Zusammenziehen des Ausdehnungskörpers auch das ganze Gestänge mitgezogen werden muß und hierdurch eine Verzögerung der Schließbewegung eintritt. Bei der vorliegenden Erfindung tritt jedoch keine Verzögerung der Schließung ein; denn sobald die Gasflamme aus irgendeinem Grunde erlischt, schließt sich die Absperrvorrichtung, so daß in spätestens 3 Sekunden kein Gas mehr entströmen kann. Diese sofortige Schließung kommt nun dadurch zustande, daß ein in dem Gaszuführungsrohr um einen Zapfen drehbar angeordneter und mit einem Arm und einem Doppelarm versehener Doppelhebel einerseits über den Arm mit einer zwei durch einen Einschnitt getrennte Verstärkungen aufweisenden Zugstange und andererseits über den Doppelarm und einen an dem Gashahnküken befestigten Winkelarm mit dem Gashahn verbunden ist. Vorteilhaft ist die Zugstange derart angeordnet, daß sie mit ihrem Einschnitt in der Schließstellung der Vorrichtung über einen Einsatz fällt, der am offenen Ende eines in dem Gaszuführungsrohr verschiebbaren und mit Gasdurchtrittsöffnungen versehenen Hohlkolbens angebracht ist. Für ein Zusammenwirken mit der Verstärkung der Zugstange ist im Gaszuführungsrohr eine Führungsleiste angebracht.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb.I schematisch die Gesamtanordnung in einer Seitenansicht.
  • Abb. II einen Grundriß zu Abb. I im Schnitt und Abb.I1I die Seitenansicht der Zugstange. In i bis 2 cm Entfernung um den Brenner ist ein geschlossener Hohlkörper in Form eines zu einem Halbkreis gebogenen Rohres iz angeordnet, das durch ein senkrecht eingesetztes Zwischenrohr n' mit der Verlängerung des Gaszuführungsrohres in Form eines Zylinders L fest verbunden ist. In diesem Zylinder L ist ein Sperrstift o befestigt, der die Vor« ärtsbewegung eines Kolbens f begrenz. An der Seite des Zylinders L sitzt auf einer Üffnung ein mit einer kegelförmigen Bohrung und Gewinde versehenes Ansatzstück h zur Verschraubung mit der Mutter s, wodurch dä's' Gas in das Brennerrohrh geleitet wird. Wei; ter ist ,auf dem Zylinder l am offenen Ende eine Mutter mit Gewindet aufgesetzt.
  • In dem Zylinderl gleitet der Hohlkolben f,' dessen Wand im vorderen Drittel Gasdurchtrittsöffnungen jund an seinem offenen Ende einen Einsatz.,' mit einem ringförmigen Ausschnitt aufweist.
  • Das Gaszuführungsrohr u hat vorn ein Gewinde für die Gewindemutter t auf dem Zylinder 1, um die beiden Teile zusammenschrauben zu können. Innen hat das Gaszuführungsrohr u eine Führungsleiste ä für die Zugstange e. In der Mitte, in einiger Entfernung vom Hahn a, ist ein senkrechter Zapfen d eingesetzt, um den sich ein Doppelhebel c, der mit einem Arm c2 und einem Doppelarm cl, c3 versehen ist, dreht. In dein Arm c° ist eine Zugstange e eingesetzt, die infolge ihrer Verstärkung h (Abb. III) beim Zurückziehen über die Führungsleiste g gehoben wird und dadurch den mit ihrem vorderen Ansatz g erfaßten Einsatz i im Kolben/ freigibt. Der an dem Hahnküken des Gashalinesa befestigte Winkelarm b bewegt sich zwischen dem Doppelarm cl und c3 und dreht damit den Doppelhebel c, der wiederum die Zugstange e vor- und zurückbewegt, wenn der Gashahn a durch Hand gedreht wird.
  • Bei der Ingebrauchnahme der Vorrichtung wird wie bei jedem anderen Gaskocher der Hahn a durch Hand nach links gedreht. Nach einer Achteldrehung wird das Gas am Brenner entzündet; denn durch .die Linksdrehung des Hahnes .a ist von dem Winkelarm b der Doppelarm c nach rechts gedreht und dadurch wiederum die Zugstange e mit dem erfaßten Kolben/ nach hinten gezogen worden. Durch die jetzt am Brenner entstehende Hitze wird die in dem Rohrrt enthaltene Luft erwärmt und dehnt sich aus. Diese Ausdehnung überträgt sich :auch ,auf die in dem Zylinder l befindliche Luft, wodurch der Kolben/ so weit zurückgedrückt wird, bis er an dem Gaszuführungsrohr u .anschlägt und nun mit seinen Gasdurchtrittsöffnungen jder Öffnung im Ansatzstück k gegenübersteht. Der Hähn a wird nun noch weiter nach links gedreht, ohne daß dabei der Kolben f irgendwie berührt wird, da die Zugstangee infolge ihrer Verstärkung lz über den Einsatz! des Kolbens beim Gleiten über die Führungsleiste ä hinausL-eschoben worden ist.
    r Erlischt nun aus irgendwelchen Gründen
    ie Gasflamme, so beginnt sich sofort die
    "tüft im Luftrohr jt zusammenzuziehen. Hier-
    ,it@ürch wird eine saugende Wirkung auf den
    Kolben/ ausgeübt, die genügt, um den Kol-
    ben j bis an den Sperrstift o zu ziehen, so da15 kein Gas mehr ausströmen kann. Beim Schließen des Hahnes a wird durch den Winkelarm b der Doppelarm c nach links gedreht und die Zugstange e nach vorn in den Kolben f hineingeschoben. Mit dein Verlassen der Führungsleiste ä senkt sich die Zugstange e wieder und ergreift mit ihrem Einschnitt r beim abermaligen Zurückziehen den Einsatz! im Kolben 1, so daß sich bei erneuter Drehung des Hahnes a derselbe Vorgang nach Absatz i und 2 wiederholen wird.

Claims (3)

  1. PATfNTAV SPRL:CI-II.: i. Sicherheitsabsperrung für Gasbrenner, bei welcher die Erwärmung des den Gaskolben in Offenstellung haltenden Ausdelinungskörpers abgewartet werden muß, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dein Gaszuführungsrohr (u) um einen Zapfen (d) drehbar angeordneter und mit einem Arm (c2) und .einem Doppelarm (ci und c3) versehener Doppelhebel (c) einerseits über den Arm (c°) mit einer zwei durch einen Einschnitt (r) getrennte Verstärkungen (g und lt) .aufweisenden Zugstange (t,) und andererseits über den Doppelarm (cl und c3) und einen an dem Hahnküken befestigten Winkelarm (b) mit dem Gashahn (a) verbunden ist. :
  2. 2. Sicherheitsabsperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (e) mit ihrem Einschnitt (r) in der Schließstellung der Vorrichtung über einen Einsatz (i) fällt. der an dem offenen Ende eines in dem Gaszuführungsrohr verschiebbaren und mit Gasdurchtriltsöftnungen (j) versehenen Hohlkolbens (f) angebracht ist.
  3. 3. Sicherheitsabsperrvorrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Verstärkung (h) der Zugstange (e) zusammenwirkende Führungsleiste (g) in dem Gaszuführungsrohr (u) angeordnet ist.
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