DE652463C - Mehrstufiges Druckminderventil - Google Patents
Mehrstufiges DruckminderventilInfo
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- DE652463C DE652463C DEK126893D DEK0126893D DE652463C DE 652463 C DE652463 C DE 652463C DE K126893 D DEK126893 D DE K126893D DE K0126893 D DEK0126893 D DE K0126893D DE 652463 C DE652463 C DE 652463C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/10—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein mehrstufiges Absperr- und Druckminderungsventil,
vorzugsweise für hohe Drücke, das auf größte und kleinste Durchflußmengen einstellbar und
doch sehr einfach und billig herzustellen sowie dauernd in betriebsfähigem Zustand zu
halten ist. Auch ist jede Gefahr des Ausbrennens des Ventils bei Verwendung für Sauerstoft" sowie eine Abdichtung der Spindel
auf der Hochdruckseite vollkommen vermieden. Zum Druckmindern und Regeln wird im wesentlichen die Undichtheit der Ventilspindel
in ihrer Führung im Ventilgehäuse verwendet. Mit Hilfe einer Anzeigevorrichtung mit zwei Skalen kann einerseits der
Hahn auf jede gewünschte Gasmenge eingestellt und andererseits die jeweils zu entnehmende
Gasmenge dem jeweils in der Hochdruckkammer herrschenden Überdruck angepaßt werden.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein Absperr- und Druckminderungsventil gemäß
der Erfindung in einem senkrechten Längsmittelschnitt gezeigt.
Ein Gehäuse α von kreisförmigem Querschnitt, das mit äußeren, nicht gezeichneten
Wärmeaustauschripp$n, namentlich in der oberen Hälfte, Versehen sein kann, enthält
eine sich von oben nach unten absatzweise erweiternde Bohrung O1, a2, O3, O4, O5, O0 und
trägt zwei seitliche Stutzen, nämlich oben einen Zuflußstutzen b mit einer Bohrung Jb1,.
die in die Bohrung O1 mündet, und einen etwa
in der Mitte des Gehäuses α nach der entgegengesetzten Seite gerichteten Ableitungsstutzen
/ mit einer Bohrung ^1, die sich an die
Bohrung O4 anschließt. In eine kurze Erweiterung
des Endes der engen Bohrung O1 ist
außen der Stutzen eines Manometers e mit Zeiger ex eingesetzt, während auf den
Stutzen b in bekannter Weise eine Überwurfmutter d zum Anschluß des Ventils an den
Stutzen eines Druckbehälters, z. B. das Entnahmeventil einer Sauerstoffflasche, aufgesetzt
ist. · .
Der Übergang von der engsten Bohrung O1 zur nächst weiteren O2 ist als Ventilsitz ausgebildet
und arbeitet zusammen mit dem entsprechend gestalteten kegeligen Ende einer Ventilspindel k, deren letztes, genau in die
Bohrung a2 passendes Stück k1 am Umfang
mit einer oder mehreren schraubenförmigen kleinen Rillen m ausgerüstet ist; gegebenenfalls'
sind diese Rillen nur durch leichtes Ritzen des Umfanges des Spindelteiles kx hergestellt.
An das Stück ^1 schließt sich ein stärkeres Spindelstück k2 an, dessen Durchmesser
wiederum genau der erweiterten Bohrung O3 entspricht, das aber noch mindestens
um etwa die Länge der nächst weiteren Kammer o4 des Gehäuses α länger ist als die Bohrung
O3. Das nächst stärkere Stück k3 der
Spindel k, das sich hinter dem Ende der Kammer O4 bei vollkommenem Einschub der Spindel
in das Gehäuse anschließt, ist auf einem Teil mit Außengewinde versehen und führt
sich damit in einem entsprechend mit Hohlgewinde versehenen Teil der Bohrung O5, die
wiederum etwas weiter ist als die Bohrung a4
und in der sich der weitere Teil der Spindel k
mehr oder weniger gut abdichtend führt. Zwecks vollkommener Abdichtung ist ferner
die Bohrung a3 am Ende des Gehäuselte
bei aa zur Aufnahme einer Stopfbuchsbrille...;·
mit Packung g und Druckring h erweitert.
Außerhalb der Stopfbuchse g, h, i ist auf die Spindel k ein im Querschnitt linsenförmiger
Ring p mit einem Stellring r und einer Stellschraube s aufgesetzt. Sein schneidenartiger
Rand spielt vor einer Skala q, die auf einer unten am Gehäuse α befestigten Platte
angebracht und nach Atmosphären eingeteilt ist. Das untere Ende der Spindel ist mit
einem Handrad ο versehen. Der Zeigerring p
kann beliebig auf der Spindel k verstellt werden,
und diese selbst kann mit einer Skala u zum Einstellen des Zeigers auf verschiedene
Durchflußmengen versehen sein.
Die Benutzungs- und Wirkungsweise des Ventils ist folgende: Das Ventil wird beispielsweise
mittels der Überwurfmutter d mit seinem Stutzen b an das Entnahmeventil einer
Stahlflasche für Sauerstoff, die bis zu einem Druck von 150 at aufgefüllt ist, in der
üblichen Weise vollkommen dicht angeschlossen, die Spindel k mittels des Handrades 0 so
weit in das Gehäuse c hineingeschraubt, daß sie die Bohrung Gt1 vollkommen abschließt und
dann das nicht gezeichnete Flaschenventil geöffnet. Der Zeiger ^1 des Manometers e zeigt
nunmehr den Druck in der Flasche an. Hierauf wird der Zeigerring p auf der Spindel k
auf eine bestimmte Durchflußmenge, z. B. die als normal angenommene Menge von 5 Litern
in der Stunde, eingestellt und dann der Hahn durch Zurückdrehen der Spindel k so weit ge-
- öffnet, daß der Zeigerring p auf der Skala q 150 at anzeigt. Geht der Druck in der Flasche
zurück, beispielsweise auf 140 at (Manometer e), so muß die Spindel so weit herausgeschraubt
werden, daß der Zeiger p auf der Skala q 140 at anzeigt usw. Dann erhält man
eine konstante Ausflußmenge von 5 Litern je Stunde aus dem Stutzen /. Will man eine
andere Durchflußmenge als die von 5 Litern je Stunde, so muß der Zeiger/) nach der
Skala u entsprechend auf der Spindel k verstellt
und dann in der eben beschriebenen Weise durch Heraus- öder Hereinschrauben'
der Spindel auf der Skala q auf den vom Manometer e angezeigten Druck eingestellt
werden. Je niedriger dieser Druck ist, desto weiter muß das Ventil geöffnet werden, damit
stets die gleiche Gasmenge durchströmt. Gegebenenfalls wird man dabei für die verschiedenen
Ausflußmengen verschiedene Skalen q verwenden müssen, wenn man auf eine mögliehst
genaue Einstellung Wert legt. Will man mit dem Ventil nur eine einzige, stets gleichbleibende Menge entnehmen können, so
entfällt die Skala u auf der Spindel k und die
Stellvorrichtung r, s für den Zeigerring p. ■<i. Das durch die Bohrungen ^1 des Stutzens b
und O1 des Ventilgehäuses α zutretende Gas
?*%römt zunächst durch die schraubenförmigen
r Muten m des Spindelendes Ji1 in der Kam-
#mer a2 zur Kammer a3, in der sich der Spindelteil
k2 möglichst gut abdichtend führt. Die
Dichtung ist jedoch naturgemäß auch bei bestem Einpassen nicht so vollkommen, daß
kein Gas zwischen der Spindel k2 und der
Kammerwand as hindurchtreten könnte, aber die Kammer ist derart lang bemessen, daß
darin ein hinreichend großer Druckabfall stattfindet, d. h, daß das Gas sich von etwa
150 bis auf, 0,1 at oder weniger entspannen kann, bis es in die etwas weitere Kammer a4
übertritt. Gegebenenfalls können ein oder mehrere Kataraktabdichtungsringe auf dem
Spindelteil k2 bzw. in der Bohrung a3 vorgesehen
werden, um die Abdichtungswirkung zu erhöhen. Von der Kammer a4 wird das Gas
durch den Stutzen / mit Bohrung ft abgeführt,
auf den z. B. ein GummiscMauch zur Ableitung des Gases aufgesetzt werden kann. Ein
Entweichen von Gas nach unten (längs der Spindel k) wird durch die Stopfbuchse g, h, i
verhindert, zumal bei dem äußerst geringen Überdruck auf der Niederdruckseite des Ventils
eine besonders gute Abdichtung nicht erforderlich ist.
Wenn man die Spindelfe weiter aus dem
Gehäuse herauszieht (durch entsprechendes Drehen des Handrades), so schieben sich die
Spindelteile Ji1 und k2 immer weiter aus der
Kammer a2 bzw. Ct3 heraus in die Kammer as
bzw. a4, so daß sich die Abdichtungslänge des
mit schraubenförmigen «Nuten?» versehenen Spindelendes ^1 in der Kammer as sowie die
des Teiles k2 in der Kammer a3 immer mehr
verkürzen, d. h. der Weg durch die Nuten m und der zwischen der Spindel k2 und der inneren
Wandung der Kammer a3 hindurch wird immer mehr verkürzt und damit der
Durchflußwiderstand dieser Drosselstrecken verringert. Infolgedessen wird der Druck in
der Kammer σ4 wesentlich steigen und sich die Ausflußmenge des Gases entsprechend erhöhen.
Schraubt man die Spindel so weit heraus, daß die Teile Ux und k2 vollständig ihre
Bohrungen a2 und a3 verlassen und in die .
nächst größeren Bohrungen a3 und <z4 bzw.
die übernächst größeren a4 und a5 übertreten,
so wird jeweils ein erheblich größerer Durch-' gangsquerschnitt freigegeben bzw. eine nennenswerte
Drosselung überhaupt nicht mehr stattfinden und damit das Ventil auf große
und größte Durchflußmengen eingestellt. Man hat es vollkommen in der Hand, auf diese
Weise kleinste und größte Mengen zu ent-
nehmen bzw. den Druck auf der Niederdruckseite beliebig hoch oder niedrig einzustellen.
An die Kammer a4 können auch mehrere Stutzen / angeschlossen sein, um das entspannte
Gas gleichzeitig mehreren voneinander unabhängigen Stellen zuführen zu können. Wählt man dabei die Bohrungen /t der
Stutzen / möglichst fein und lang, so kann man z. B. die durchströmenden Mengen in
ίο den einzelnen Niederdruckstutzen dauernd
ungefähr gleich halten, wenn auch geringe Druckschwankungen an den verschiedenen
Abnahmestellen stattfinden. Andererseits kann man auch die Abzweigstutzen / für den Niederdruck
für die einzelnen Zweige entsprechend wie das Hochdruckventil a2, klt m, cz3,
Ze2, <z4 ausbilden, so daß man für einen jeden
Abzweig auf der Niederdruckseite ganz beliebige Durchflußmengen einstellen kann. Ge-
?-o gebenenfalls kann der Spindelteil Zj1 auch ohne
die schraubenförmigen Rillen m ausgeführt sein, so daß bei ihm ebenso wie beim Spindelteil
k2 in der Kammer a3 der Durchgangsquerschnitt
lediglich durch die Undichtheiten der Spindelführung in der Bohrung a2 gebildet
ist. Statt der zwei Druckabfallräume a2, az
können auch mehrere angeordnet sein.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Mehrstufiges Druckminderventil, vorzugsweise für hohe Drücke, mit mehreren hintereinandergeschalteten Druckabfallräumen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckabfall wenigstens in einem der Dnackabfallräume lediglich durch die Undichtheit einer Spindel (L·) in ihrer Führung (a3) erzielt wird und die Länge des Druckabfallweges für die Regelung des Druckabfalles einstellbar ist.
- 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Spindel für die sämtlichen Druckabfallräume vorgesehen ist und letztere aus einer entsprechend absatzweise ausgeführten Bohrung für die Führung der Spindel bestehen.
- 3. Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für alle Druckabfallräume gemeinsame Spindel (fet, k2, fes, k) und die Druckabfallräume derart gestaltet und hintereinander angeordnet sind, daß die Durchgangsquerschnitte (in den Kammern a2, as) in Durchflußrichtung stufenweise derart zunehmen, daß bei Verschieben der Spindel nach der Niederdruckseite, hin die Länge der einzelnen Drosselstrecken und gegebenenfalls auch deren Querschnitt gemeinsam geändert werden.
- 4. Ventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch gemeinsames Verschieben der einzelnen Spindelteile (klt k2) in 'die nächst bzw. übernächst größere Kammer (^1 in as bzw. ö4, ko in a4 bzw. as) der Hahn auf große und größte Ausflußmengen einstellbar ist.
- 5. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel für die verschiedenen Druckabfallräume 7" von gleichem Querschnitt ausgeführt ist und nur für die verschiedenen Räume in ihren Umfang eingearbeitete verschieden tiefe und bzw. oder verschieden lange Nuten aufweist, derart, daß die Nuten in Richtung des Druckabfalls zunehmende Tiefe und bzw. oder abnehmende Länge besitzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK126893D DE652463C (de) | 1932-09-08 | 1932-09-08 | Mehrstufiges Druckminderventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK126893D DE652463C (de) | 1932-09-08 | 1932-09-08 | Mehrstufiges Druckminderventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652463C true DE652463C (de) | 1937-11-01 |
Family
ID=7246238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK126893D Expired DE652463C (de) | 1932-09-08 | 1932-09-08 | Mehrstufiges Druckminderventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652463C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0061415A1 (de) * | 1981-03-20 | 1982-09-29 | Johann Weiss Maschinenbau | Ventil für hydraulische Systeme |
-
1932
- 1932-09-08 DE DEK126893D patent/DE652463C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0061415A1 (de) * | 1981-03-20 | 1982-09-29 | Johann Weiss Maschinenbau | Ventil für hydraulische Systeme |
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