DE65192C - Vorrichtung an Geschützen, um das Bücken und Zurücklaufen der Laffette zu verhindern - Google Patents

Vorrichtung an Geschützen, um das Bücken und Zurücklaufen der Laffette zu verhindern

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DE65192C
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guns
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Application number
DENDAT65192D
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GrüSONWERK in Magdeburg-Buckau
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/02Fluid-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung, welche dazu dienen soll, das Bücken und das Zurücklaufen von Geschützlaffeten zu verhindern, besteht darin, dafs die Laffete mittelst des Rohres, welches in ihr nach dem Schufs etwas zurückläuft, selbstthätig an den Erdboden angesaugt wird. Zu diesem Zweck' wird mit dem Rohr ein Kolben verbunden, der sich in einem Gefäfs bewegt und in demselben hinter sich eine Luftverdichtung, vor sich eine Luftverdünnung erzeugt. Der Raum des Gefäfses vor dem Kolben, in welchem das rücklaufende Rohr die Entstehung einer Luftverdünnung oder Leere veranlafst, steht mit einem Raum in Verbindung, welcher auf der einen Seite durch den Erdboden abgeschlossen wird. Der infolge dessen die Laffete an die Erde pressende, von der Gröfse des Abdichtungsquerschnitts und dem Luftverdünnungsgrade abhängige Druck der äufseren Atmosphäre verhindert in erster Linie das Abheben der Laffete vom Boden und das Bücken derselben um den festgelegten Laffetenschwanz; in zweiter Linie vermehrt er in hohem Mafse den Reibungswiderstand auf dem Boden, welcher dem Zurücklaufen der Laffete entgegenwirkt.
In der Zeichnung ist ein Geschütz dargestellt, bei welchem die beschriebene Vorrichtung zur Anwendung kommt.
Das Rohr A ist mit senkrechten Schildzapfen α in einem mit waagrechten Schildzapfen b versehenen Rohrträger B gelagert. Die Lager für die Schildzapfen b befinden sich in einem Schlitten C, welcher mit seitlichen, waagrechten Führungsleisten c in entsprechenden Geradführungen d der Laffetenwände D gleiten kann. Unter dem Schlitten C befindet sich ein an den Laffetenwänden befestigter Kasten E% von quadratischem Querschnitt, in welchem sich ziemlich dicht ein passender Kolben F bewegt; die waagrechte Stange/ des letzteren ist mit dem Schlitten C durch ein Querstück e verbunden.
Beim Schufs läuft das Rohr A mit dem Rohrträger B und dem Schlitten C zurück; letzterer nimmt durch das Querstück e den Kolben F mit. Dadurch wird vor dem Kolben eine Luftverdünnung, hinter demselben eine Luftverdichtung erzeugt und der Rücklauf vermindert. Ferner saugt sich der Fufs g des Kastens E, dessen Raum mit der Vorderseite des Kolbens F communicirt, an dem Erdboden fest und verhindert sowohl das Bücken als auch das Zurückweichen der Laffete. Nach beendigtem Rücklaufe bewirken die Luftverdünnung vor und die Luftverdichtung hinter dem Kolben wieder das Vorbringen des letzteren und mit ihm das des Rohres A in die Schufsstellung.
Zum Nehmen der Höhenrichtung dient die doppelte Richtschraube h, welche einerseits mit dem Schlitten C, andererseits mit dem Rohrträger B gelenkig verbunden ist, während die Seitenrichtung durch das Handrad i bewirkt wird, dessen Welle in dem Rohrträger B gelagert ist und mit einer Schraube in ein an dem Rohre befestigtes Schraubenradsegment k eingreift.
Das Geschütz ist wie ein Feldgeschütz zum Verfahren auf eigenen Rädern mit Hülfe einer
Protze eingerichtet. Zu diesem Zweck sind die Radachsen gekröpft, und die Radschenkel derselben können nach oben oder unten eingestellt werden, wie aus Fig. ι ersichtlich ist. Stehen die Radschenkel nach oben, so ruht die Laffete mit dem Saugfufs des Kastens E auf dem Erdboden und die Räder sind von letzterem abgehoben; stehen die Radschenkel nach unten, so ist die Laffete angehoben und stützt sich auf die Räder.
Natürlich kann man den Kolben F auch waagrecht anordnen und die Kolbenstange f senkrecht und letztere mit dem zurücklaufenden Rohr A durch ein über eine Rolle geführtes Drahtband oder auf irgend eine andere Art verbinden.
Das Wesentliche an allen Constructionen wird stets darin bestehen, dafs das Zurücklaufen des Rohres das Bewegen eines Kolbens bewirkt, welcher dadurch in einem durch den Erdboden begrenzten Raum eine Luftleere oder Luftverdünnung erzeugt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an Geschützen, um das Bücken und Zurücklaufen der Laffete dadurch zu verhindern, dafs das in der Laffete zurücklaufende Rohr einen in einem Kasten oder Cylinder abgedichteten Kolben mitnimmt und auf der. einen Seite des letzteren eine Luftleere oder Luftverdünnung erzeugt, welche ein Ansaugen der Laffete an den Erdboden bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65192D Vorrichtung an Geschützen, um das Bücken und Zurücklaufen der Laffette zu verhindern Expired - Lifetime DE65192C (de)

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