DE651265C - Verfahren zur Drehzahlbegrenzung von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Drehzahlbegrenzung von Brennkraftmaschinen

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DE651265C
DE651265C DEA79008D DEA0079008D DE651265C DE 651265 C DE651265 C DE 651265C DE A79008 D DEA79008 D DE A79008D DE A0079008 D DEA0079008 D DE A0079008D DE 651265 C DE651265 C DE 651265C
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DE
Germany
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combustion engines
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DEA79008D
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Audi AG
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Audi AG
Auto Union AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE651265C publication Critical patent/DE651265C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P9/00Electric spark ignition control, not otherwise provided for
    • F02P9/002Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression
    • F02P9/005Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression by weakening or suppression of sparks to limit the engine speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Drehzahlbegrenzung von Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Drehzahlbegrenzung von Brennkraftmaschinen mit Fremdzündung, bei dem die Zündung an :einer Drehzahlgrenze ge- stört wird.
  • Es sind Drehzahlbegrenzer für Brennkraftmaschinen bekannt, die aus einer Kurzschlußvorrichtung für den Zündapparat bestehen, Hierbei werden die Unterbrecherkontakte z. B. mittels Fliehgewichten bei Erreichung einer oberen Drehzahlgrenze kurzgeschlossen, so daß die Zündung aussetzt. Diese bekannten Vorrichtungen sind in ihrer Anwendung auf Zündapparate mit umlaufendem -Unterbrecher beschränkt. Ihr baulicher Aufwand ist erheblich. Außerdem schließen sie in ihrem Aufbau Störungsquellen :ein, durch die nicht immer ein einwandfreies Arbeiten der Regler gewährleistet ist.
  • Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, daß die Zündstörung durch Resonanzschwingungen der Unterbrecherfeder verursacht wird. Diese Resonanzschwingungen werden bei einer bestimmten Drehzahl durch die zwangsläufige Nockensteuerung des Hammerunberbrechers hervorgerufen und sfören die Zündung so, daß dadurch die Um; laufszahl der Maschine unter die obere Drehzahlgrenze absinkt. Erfindungsgemäß werden Vorrichtungen gewählt, die keinen oder nur geringen baulichen Aufwand erfordern und bei Maschinen größerer wie auch kleinerer Leistung mit dem gleichen Erfolg angewendet werden können. Der Resonanzbereich des Unterbrechers kann mit einfachen Mitteln durch Änderung der Federkonstanten auf die Drehzahlgrenze gebracht werden, bei der die normale Zündfolge gestört werden soll. Die Abstimmung der Feder erfolgt durch Änderung, der wirksamen Federlänge oder durch ,ein verschiebbar auf der Feder angeordnetes Gewicht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung näher veranschaulicht. Es zeigt Fig, i die Ansicht einer Maschine mit zugehörigem, schematisch dargestelltem Zündstromkreis, Fig. z in vergrößertem Maßstabe einen Hanimerunterbrecher mit veränderlicher Federlänge, Fig.3 in vergrößertem M.aßstabe .einen Hammerunterbrecher mit verschiebbarem Zusatzgewicht. .
  • Die Brennkraftmaschine ist als Antriebsmaschine kleiner Leistung für Krafträder ausgebildet und arbeitet nach dem Zweitaktverfahren. Der gerippte Zylinder z ist mit dem Kurbelgehäuse 3 verschraubt. Das Kurbelgehäuse 3, i11 dem die Kurbelwelle .1 gelagert ist, ist unter Vermittlung der Pratzen 5 an dem Rahmen des Kraftrades befestigt. Im Zylinderkopf ist die Zündkerze 6 eingesetzt. Auf der Kurbelwelle 4. sitzt ein Umlaufnocken 7, der den Hammer 8 des Unterbrechers mit dem Hammerkontakt 9 von dem Amboßkontakt io abhebt und den Primärstrom der Batterie i i unterbricht. Das dabei zusammenbrechende elektromagnetische Kraftfeld der Primärspule i2 induziert in der Sekundärspule B eine elektroinagnetischeKraft, die durch die Leitungskapazität so lange gespeichert wird, bis die Spannung zur Funkenentladung in der Zündkerze 6 ausreicht. Der Löschkondensator 1 4. sorgt durch U nterdrükken des Öffnungsfunkens für eine schnelle Stromunterbrechung.
  • Durch die zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Unterbrechungen wird der Hammerfeder 8 eine erzwungene Schwingung aufge: prägt. Nehmen jetzt die Stoßimpulse von dem Nocken 5 pro Zeiteinheit zu, so wird die Hammerfeder 8 bei eileer bestimmten Drehzahlstärke Resonanzschwingungen ausführen, die durch Überlagerung der er zwungenen Schwingungen mit Eigenschwingungen entstehen. Durch Verwendung von Federmaterial mit entsprechend geringer Dämpfung wird der Resonanzbereich sehr schmal und damit die Resonanzamplitude sehr groß: Dies ist für die Störung der normalen 'Zündfolge notwendig; denn erst bei entsprechend großer Resonanzamplitude der Feder wird mit Sicherheit die normale zwangsläufige Zündfolge gestört, indem entweder die Zündungen ganz ausbleiben oder in willkürlichen unregelmäßigen Abständen erfolgen. Zur Erreichung des gesteckten Zieles - Drehzahlbegrenzung -ist also nur erforderlich, daß durch geeignete Wahl und Dimensionierung des Federmaterials der Bereich der Federresonanz mit dem der oberen Drehzahlgrenze zusammenfällt. , Eine Anpassung an verschiedene Drehzahlgrenzen :erfolgt durch Veränderung der Federkonstanten. In Fig. 2 kann z. B. die Feder 8 zwischen zwei Druckwalzen 15, 16, die Kontakt gegen Masse haben, an verschiedenen Stellen eingespannt werden, so -daß die wirksame Federlänge zwischen i und i' veränderlich ist. In Fig. 3 ist das eine Federende mit Schraube 17 fest eingespannt und mit Masse M leitend verbunden. Am anderen Ende wird ein verschiebbares Gewicht 18 mittels einer Schraube i9 an verschiedenen Stellen der Feder festgehalten. Dadurch wird die schwingende Masse der Feder verändert.
  • Die Erfindung ist nicht auf die hier angegebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE,: i. Verfahren zur Drehzahlbegrenzung von Brennkraftmaschinen mit Fremdzündung, bei dem die Zündung an einer Drehzahlgrenze gestört wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündungsstörung durch Resonanzschwingungen der Unterbrecherfeder verursacht wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzbereich durch Änderung der Federkonstanten regelbar ist.
  3. 3. Vorrichtung zum Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmung der Feder auf verschiedene Drehzahlgrenzen durch Veränderung der wirksamen Federlänge oder durch ein verschiebbar auf der Feder angeordnetes Gewicht erfolgt.
DEA79008D 1936-04-04 1936-04-04 Verfahren zur Drehzahlbegrenzung von Brennkraftmaschinen Expired DE651265C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228850B (de) * 1961-07-03 1966-11-17 Duane Edward Atkinson Einrichtung zur UEberwachung von Drehzahlueberschreitungen einer Brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228850B (de) * 1961-07-03 1966-11-17 Duane Edward Atkinson Einrichtung zur UEberwachung von Drehzahlueberschreitungen einer Brennkraftmaschine

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