DE650010C - Blech-Faserstoff-Schale - Google Patents

Blech-Faserstoff-Schale

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DE650010C
DE650010C DEV33106D DEV0033106D DE650010C DE 650010 C DE650010 C DE 650010C DE V33106 D DEV33106 D DE V33106D DE V0033106 D DEV0033106 D DE V0033106D DE 650010 C DE650010 C DE 650010C
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VER KORKINDUSTRIE AKT GES
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/021Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments
    • F16L59/024Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments consisting of two half sleeves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/10Bandages or covers for the protection of the insulation, e.g. against the influence of the environment or against mechanical damage
    • F16L59/11Rigid covers for elbows
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

In der Wärmeschutztechnik werden faserige Stoffe, wie Schlackenwolle, Glaswolle u. dgl., sehr viel verwandt, wobei um den zu schützenden Gegenstand mit Hilfe von Abstandshaltern und einer äußeren Hülle aus Drahtgeflecht, Pappe, Blech oder Gipsmassen ein Hohlraum gebildet wird, der mit den Faserstoffen ausgefüllt wird. Derartige Wärmeschutzhüllen erfordern gelernte Arbeiter, ohne daß dabei eine unbedingte Gewähr für gleichmäßige Dichte der Füllung gegeben ist. Um die Ausführung sicherer und einfacher zu gestalten, wurde bereits vorgeschlagen, aus Drahtgeweben Formstücke zu bilden, die fabrikmäßig mit den Faserstoffen ausgefüllt werden und die dann auf die Rohrleitung, den Kessel usw. in bekannter Weise aufgebracht werden. Diese Formstücke werden jedoch beim Transport und bei der Verarbeitung leicht verdrückt, und auch die Anbringung des äußeren Schutzmantels erfordert Zeit und geschulte Arbeiter. Man hat deshalb weiterhin vorgeschlagen, derartige Formstücke auf der äußeren Oberfläche schon fabrikmäßig mit einem Blechschutz zu versehen, dergestalt, daß beim Zusammenfügen sich der Blechschutz zu einer vollständigen Blechummantelung ergänzt, so daß hierfür keine besondere Arbeit, außer gegebenenfalls des Einlegens von Dichtungsstreifen, zu leisten ist. Derartige Formstücke mit angefügter Blechhülle versprechen also viele praktische Vorteile, insbesondere auch hinsichtlich der Abnahme und Wiederverwendung bei Instandsetzungen.
Die Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Blech-Faserstoff-Schale, da sich gezeigt hat, daß die bisherigen Ausführungsformen die praktischen Forderungen nicht erfüllen. Man hat nämlich bisher die Befestigung des den Faserstoff ganz oder auf der Innenseite umhüllenden Drahtgewebes am Blechschutz in der Weise ausgeführt, daß man an letzterem in gewissen Abständen Blechzungen anlötete, die durch den Faserstoff hindurch das Drahtgewebe festhielten. Diese Blechzungen knicken aber nicht nur sehr leicht ein und führen auch oft zu ungleichmäßigen Isolierstärken, sondern sie führen auch viel -Wärme von der inneren an die äußere Oberfläche und gestatten ein Herausnehmen der Füllung nur auf umständliche Weise und unter Zuhilfenahme von Werkzeugen. Die erfindungsgemäße Faserstoffschale besitzt keinen der erwähnten Nachteile, ohne daß sie etwa zu so teueren und verwickelten Abstützungsformen greifen müßte, wie sie bei gewöhnlichen Stopfisolierungen in mannigfacher Weise bekannt sind.
Abb. I a und b zeigt eine erfindungsgemäße Faserstoffschale im Längs- und Querschnitt. Die Abstützung gegen die Rohrleitung wird hier durch schmale Bandeisen- oder Blechstreifen d an den beiden Enden der Halbschalen vorgenommen, die an zwei gegenüberliegenden Punkten der Blechhülle c befestigt sind und sich in ihrer Form dem zu schützenden Rohr anschmiegen.
Wie Versuche gezeigt haben, bringen jedoch schon zwei schmale Bandeisen- oder
Blechstreifen von nur wenigen Zentimetern Breite an den beiden Enden der Halbschalen nach Vereinigung mit der Gegenschale einen so festen Gesamtverband hervor, daß die stärksten Betriebsbeanspruchungen, z. B. das Anlehnen von Leitern u. dgl., ausgehalten werden. Diese Erkenntnis führt zu einer sehr geringen Wärmeableitung in den Abstützungsgliedern, weil eben in Richtung des ίο Wärmestromes nur sehr geringe metallische Querschnitte vorhanden sind. Man kann die Wärmeabfuhr dadurch noch \veiter herabsetzen, daß man »die abstützenden Bandeisenoder Blechstreifen d nicht unmittelbar an der äußeren Blechhülle c befestigt, sondern Streifen aus schlecht wärmeleitenden Stoffen, z. B. aus Asbestpappe a, dazwischenlegt. Läßt man diese Asbeststreifen über die ganze Länge der Schale gehen, so wird dadurch auch die an sich nicht bedeutende Wärmeabfuhr des inneren Drahtgeflechtes b vermieden. Derartige Asbeststreifen lassen sich übrigens in an sich bekannter Weise auch noch als Innenfutter an den Stützbandeisen- oder Blechstreifen d dort anbringen, wo diese über die Oberfläche des Rohres geführt werden.
Die große Steifigkeit der erfindungsgemäßen Blech-Faserstoff-Schalen ergibt sich aus der gegenseitigen Verspannung zwischen den kreisförmigen Blechschalen und der Durchmesserverbindung, welch letztere zudem eine sehr günstige Druckübertragung auf die Füllung α herbeiführt, so daß auch diese trotz ihrer an sich geringen Druckfestigkeit zur Widerstandsfähigkeit der gesamten Konstruktion beiträgt.
Die beschriebenen Blech-Faserstoff-Schalen können in bekannter Weise mit Drähten oder Blechbändern zusammengehalten werden. Vorteilhaft ist es, eine der beiden Gegenschalen mit Blech- oder Bandeisenstreifen f zu versehen, die nach Anbringen die Gegenschale umfassen und durch eine Schraube zusammengezogen werden.
Die Bandeisen- oder Blechstreifen d, welche die Abstandshalter der Wärmeschutzhülse bilden, können ohne Schädigung der Gesamtfestigkeit in der Weise mit dem äußeren Blechmantel vernietet oder verschraubt werden, daß sie sich um 900 drehen lassen. Da-. durch wird erreicht, daß gegebenenfalls das Drahtgeflecht b und die darunter befindliche Füllung α so weit frei gemacht werden kann, daß sie sich unschwer der Länge nach herausziehen lassen. Dieses ist in vielen Fällen sehr erwünscht, z. B. wenn irgendwelche Arbeiten an der Schale, etwa eine Kürzung, vorgenommen werden müssen.
Eine besondere Ausführungsform des äußeren Blechmantels zeigt Abb. 2 an dem Beispiel eines Rohrkrümmers. Hier sind die einzelnen Blechteile am Querstoß der einen Seite mit einer halbkreisförmigen Sicke g versehen, in die der aufgebogene Rand Λ des Nachbarbleches eingreift. Dadurch wird erreicht, daß bei dem Anbringen der einzelnen, verhältnismäßig kleinen Teile schon vor Anziehen der Befestigungsschrauben ein gewisser Zusammenhalt gegeben ist, der das Arbeiten erleichtert. ,Dieses Ineinandergreifen der Nachbarbleche ist übrigens auch dann von großem Vorteil, wenn die Faserstoffisolierung nicht am Blechmantel befestigt, sondern bei Anbringung von Hand eingestopft wird. Man verwendet dann zweckmäßig kreisförmige Blechhüllen, die nur an einer einzigen Stelle aufgeschnitten werden und gemäß Abb. 2 mit einer durchgehenden Schraube oder bzw. und mit angenieteten Blechwinkeln zusammengehalten werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Blech-Faserstoff-Schale, bestehend aus einem äußeren Blechmantel und einer mit Hilfe eines Drahtgewebes daran befestigten Faserstoffwärmeschutzhülle, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Drahtgewebes und der Faserstoffschicht dünne Bandeisen- oder Blechstreifen verwendet werden, welche diametral, vorzugsweise mit Unterlage von Asbeststreifen u.dgl., an der Blechhülle befestigt sind und sich der Oberfläche der Rohrleitung anschmiegen.
2. Blech-Faserstoff-Schale nach Anr spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig als Abstandshalter dienenden Bandeisen- oder Blechstreifen um ihre Befestigung an der Blechhülle drehbar sind, so daß sie das Drahtgewebe und die Faserstoffüllung freigeben, wenn sie aus ihrer normalen Lage herausgedreht werden.
3. Blech-Faserstoff-Schale nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Begrenzungskanten der Blechhülle, die bei fertig aufgebrachten Schalen die Querstöße bilden, mit n0
(einer halbkreisförmigen Sicke versehen % wird, in welche die entsprechende, aufgebogene Gegenkante der Nachbar schale greift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV33106D 1936-09-11 1936-09-11 Blech-Faserstoff-Schale Expired DE650010C (de)

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DEV33106D DE650010C (de) 1936-09-11 1936-09-11 Blech-Faserstoff-Schale

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DEV33106D DE650010C (de) 1936-09-11 1936-09-11 Blech-Faserstoff-Schale

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE650010C true DE650010C (de) 1937-09-09

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ID=7587855

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DEV33106D Expired DE650010C (de) 1936-09-11 1936-09-11 Blech-Faserstoff-Schale

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DE (1) DE650010C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748136C (de) * 1938-03-18 1944-10-27 Waermeschutzanordnung fuer lotrechte Rohrleitungen oder Behaelter
EP2241435A1 (de) 2009-04-15 2010-10-20 BDD Beteiligungs GmbH Isoliervorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748136C (de) * 1938-03-18 1944-10-27 Waermeschutzanordnung fuer lotrechte Rohrleitungen oder Behaelter
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