DE649969C - Reklameeinrichtung mit einer umlaufenden, von einem Motor oder einem Uhrwerk angetriebenen Scheibe - Google Patents

Reklameeinrichtung mit einer umlaufenden, von einem Motor oder einem Uhrwerk angetriebenen Scheibe

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Publication number
DE649969C
DE649969C DES124526D DES0124526D DE649969C DE 649969 C DE649969 C DE 649969C DE S124526 D DES124526 D DE S124526D DE S0124526 D DES0124526 D DE S0124526D DE 649969 C DE649969 C DE 649969C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
suction cup
motor
shaft
clockwork
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Expired
Application number
DES124526D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Steinbeck
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C Soldan Dr GmbH
Original Assignee
C Soldan Dr GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Reklameeinrichtung mit einer umlaufenden, von einem Motor oder einem Uhrwerk angetriebenen Scheibe Es sind bereits Reklameeinrichtungen für Schaufenster bekannt, die als Blickfang eine drehbare Scheibe besitzen, auf der Spiralen, Kreise o. dg1. in verschiedenen Farben angebracht sind. Da diese Scheiben jedoch infolge ihres Antriebs im Schaufensterraum selbst untergebracht sein müssen, ist einwirksamer Blickfang damit nicht möglich.
  • Nach der Erfindung wird der durch die Aufstellungsweise der bekannten Scheiben bedingte Nachteil dadurch beseitigt, daß die drehbare Scheibe mittels eines Saugnapfes an der Schaufensterscheibe selbst angebracht ist. Als Antriebsquelle dient ein kleiner Elektromotor oder auch ein Uhrwerk, welche die Scheibe über eine Kardanwelle oder eine biegsame Welle in Bewegung setzen. Nach der Erfindung kann insbesondere ein Schwingankermotor VerwendunK finden, der mittels Klinken ein Antriebsrad weiterschaltet. Um die ruckweise Bewegung des Schwingankerantriebs bei der Bewegung der Scheibe -auszuschalten, ist das Übersetzungsverhältnis zwischen Schwingankermotor und dem Antriebsrad der Kardanwelle sehr groß gewählt und ein elastisches Übertragungsglied, ,beispielsweise ein Gummiband oder eine Federspirale, zwischengeschaltet. Gegebenenfalls kann die Kardanwelle oder die biegsame Welle als Pfeil ausgebildet sein, der auf eine ausgestellte Ware zeigt. Mit besonderem Vorteil ist an einem feststehenden Teil "des Saugnapfes eine Tafel o. dgl. angebracht, die entweder einen Reklametext oder eine bildliche Darstellung trägt und sich zwischen der Schaufensterscheibe undderdrehbarenScheibe befindet. Diese Tafel kann auch mit einer Halteplatteversehen sein, sodaß kleineGegenstände auf ihr unmittelbar hinter der Schaufensterscheibe ausgestellt werden können. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstandbeispielsweiseveranschaulicht. Eszeigen Fig. i eine Ansicht von vorn, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig.3 die Lagerung der Scheibe, Fig.4 einen besonderen Scheibenantriel> und Fig. 5 und 6 die Anordnung einer Tafel an einem feststehenden Teil des Saugnapfes in Ansicht und Draufsicht, wobei die Tafel eine Beschriftung trägt.
  • Fig. 7 zeigt die Anordnung einer Tafel mit einer schaubildlichen Darstellung und die Fig.8 und 9 zeigen die Ausbildung der Tafel als Träger für kleine,Gegenstände in Ansicht und Draufsicht.
  • An der Schaufensterscheibe i ist ein Saugnapf 2 befestigt. Auf diesen ist eine Metallkappe3 aufgesetzt, die dieAchse4 trägt. Über die Achse4 wird das Lagers, das mit der sich drehenden Scheibe 6 fest verbunden ist, aufgesetzt und mit der Unterlegscheibe 7 und der Mutter 8 mit Spiel auf der Achse 4 festgehalten. Die Scheibe 6 kann aus beliebigem Werkstoff, z. B. aus Holz, Pappe, Metall, Glas o. dgl. hergestellt sein. Um einen wirksamen Blickfang zu bieten, ist sie beispielsweise auf ihrer Vorderseite mit verschiedenfarbigen Spiralen 9 versehen. Der Antrieb der Scheibe erfolgt über einen Bügel 9a, der über das Kardangelenk 1o mit der Welle i i verbunden ist. Am anderen Ende der Welle i i befindet sich ebenfalls ein Kardangelenk 12, das mit dem Antriebsrad 13 verbunden ist. Das letztere steht über einen Schnurtrieb 14 mit dem Schnurrad 15 in Verbindung, das beispielsweise ruckweise durch einen Schwingankermotor 16 angetrieben wird. An Stelle des Schwingankermotors kann ein Elektromotor von konstanter Drehzahl vorgesehen sein.
  • Um den Hinweis auf eine Ware besonders wirkungsvoll zu gestalten, ist es zweckmäßig, die Welle z i mit einem Pfeil 17 zu versehen, der sich dann mit der Umlaufsgeschwindigkeit der Welle i i ebenfalls dreht. In der Nähe der Spitze dieses Pfeiles wird die Ware aufgestellt.
  • Eine andere Antriebsmöglichkeit ist in der Fig.4 angegeben. Dort ist mit dem Saugnapf 2 ebenfalls eine Welle 4 fest verbunden. Auf der Welle 4 sitzt der Anker 18 eines kleinen Elektromotors, während die Magneten 19 desselben auf der Scheibe 6 befestigt sind. Durch Zuführung des Stromes zu dem Anker 18 wird die Scheibe in Rotation versetzt. Durch Verlegen der Zuführungsleitung in Richtung der Achse 4 kann jene den Blicken des Beschauers entzogen werden.
  • Erfolgt der Antrieb der Scheibe anstatt durch einen kleinen Elektromotor oder durch ein Uhrwerk mit konstanter Drehzahl durch einen Schwingankerrnotor, wie in Fig. t und 2 veranschaulicht, so wird die ruckweise Bewegung des Schwingankermotors dadurch ausgeschaltet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen den Antriebsrädern 13 und 15 sehr groß gewählt ist. Zur Übertragung der Antriebskraft von dem großen Antriebsrad 15 auf das kleine Antriebsrad 13 dient dann ein elastisches Antriebsglied 14, beispielsweise ein Gummiband, eine Federspirale o. dgl. Mit besonderem Vorteil ist außerdem der Schwingankermotor mit zwei Schaltklinken versehen, so daß das Antriebsrad 15 sowohl beim Vor- als auch beim Zurückschwingen des Ankers weitergeschaltet wird. Infolge der großen Übersetzung zwischen den Antriebsrädern 13 und 15 erhält die drehbare Scheibe 6 eine verhältnismäßig rasche Bewegung. Während der Totstellung des Ankers des Schwingankermotors 16 läuft die Scheibe 6 infolge ihres Beharrungsvermögens weiter, wobei das elastische Übertragungsglied 14 etwas nachgibt. Die ruckweise Bewegung des Schwingankermotors wird durch diese Anordnung ausgeglichen, so daß der Lauf der Scheibe 6 gleichförmig ist.
  • Um außer durch den Pfeil einen wirksamen Hinweis auf eine ausgestellte Ware zu bieten, kann an einem feststehenden Teil des Saugnapfes, beispielsweise an der Metallkappe 3, eine kleine Tafel 2o angebracht sein, die, wie Fig.5 zeigt, eine Beschriftung trägt, oder nach Fig.7 selbst als Schaubild ausgeführt ist. Infolge der Befestigung der Tafel 2o an der Metallkappe 3 befindet sich die Platte zwischen der drehbaren Scheibe 6 und der Schaufensterscheibe i, wodurch die Wirkung wesentlich erhöht wird. Handelt es sich um kleine Gegenstände, auf die die Beschriftung der Tafel 2o hinweisen soll, ist die Tafel 2o mit Vorteil mit einer Halteplatte 21 versehen, auf der diese ausgestellt werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reklameeinrichtung mit einer umlaufenden, von einem Motor oder einem Uhrwerk angetriebenen Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Scheibe (6) auf einem Saugnapf (2) unmittelbar an der Schaufensterscheibe gelagert ist und i;ber eine Kardanwelle oder eine biegsame Welle ihren Antrieb erhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der umlaufenden Scheibe ein Schwingankermotor (16) dient, dessen ruckweise Bewegung durch ein großes Übersetzungsverhältnis zwischen den Antriebsrädern (13 und 15) sowie durch ein elastisches Übertragungsmittel (i4) ausgeglichen ist. 3.
  3. Vorrichtung nach den- Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (ii) der Scheibe (6) als Pfeil (i7) o. dgl. ausgebildet ist, der auf die ausgestellte Ware deutet. q..
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Saugnapf (2) eine Kugelkalotte (3) aufgesetzt ist, die eine Achse (q.) trägt, um die sich ein mit der Scheibe (6) fest verbundenes Lager (5) dreht.
  5. Vorrichtung nachAnsprüchen i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Saugnapf (2) fest verbundene Achse (q.) ein Uhrwerk oder einen Elektromotor trägt, der die Scheibe (6) unmittelbar über ein Kardangelenk oder mittelbar über ein Zahnradgetriebe antreibt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i, ,¢ und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (6) den einen. Teil (i9) und die Welle (q.) den anderen Teil (i8) eines kleinen Elektromotors trägt.
  7. 7. Vorrichtung nach den.Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einem feststehenden Teil des Saugnapfes (2), beispielsweise an dessen Metallkappe (3), eineReklametafel (2o) angebracht ist. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafel (2o) mit einer Halteplatte (2i) zur Aufnahme kleiner Gegenstände versehen ist.
DES124526D 1936-10-11 1936-10-11 Reklameeinrichtung mit einer umlaufenden, von einem Motor oder einem Uhrwerk angetriebenen Scheibe Expired DE649969C (de)

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