DE64951C - Radkranz für Fahrräder und andere Fahrzeuge mit Löchern zum Einbringen des Luftschlauches in die Umhüllung - Google Patents
Radkranz für Fahrräder und andere Fahrzeuge mit Löchern zum Einbringen des Luftschlauches in die UmhüllungInfo
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- B60B21/00—Rims
- B60B21/06—Rims characterised by means for attaching spokes, i.e. spoke seats
- B60B21/062—Rims characterised by means for attaching spokes, i.e. spoke seats for bicycles
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60B1/00—Spoked wheels; Spokes thereof
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- B60B1/04—Attaching spokes to rim or hub
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die. vorliegende Erfindung bezieht sich auf mit Luft gefüllte Radreifen, sowie die zugehörigen
Radkränze für Fahrräder und andere Räder und besteht darin, in dem Radkranz
ein Loch oder mehrere Löcher oder Schlitze anzubringen, durch welche das Luftrohr in den
hohlen Radreifen eingezogen und aus dem-.selben entfernt werden kann, ohne die Verbindung
dieses hohlen Reifens mit dem Radkranz zu stören. Jedes Loch oder jeder Schlitz
kann durch einen Pfropfen oder eine Platte geschlossen werden. Hierbei kann das Luftrohr
auch aus mehreren geradlinigen Stücken mit geschlossenen Enden hergestellt sein.
Wenn das Luftrohr infolge Beschädigung nicht mehr im Stande ist, die Luft zu halten,
so mufs es in seiner Lage ausgebessert oder zu diesem Zwecke herausgenommen werden,
wozu es nöthig ist, den hohlen Radreifen zu öffnen und ihn ganz oder nur zum Theil vom
Radkranz zu entfernen.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, das Herausnehmen des Luftrohres
aus dem hohlen Radreifen behufs Ausbesserung zu ermöglichen, ohne letzteren vom
Radkranz entfernen zu müssen.
Fig. ι und 2 stellen einen Radtheil im Querschnitt
bezw. Längsschnitt dar.
Die Fig. 3 zeigt in einer Ansicht den Radkranz mit einem Loch nebst Pfropfen oder
Schlitzplatte und Schlitzbolzen in der Stellung zum Einsetzen des Pfropfens bezw. der Schliefsplatte
in das Loch.
Die Fig. 4 zeigt in einem Längsschnitt die Art und Weise des Herausziehens des Luftrohres
aus dem hohlen Radreifen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen in Längsschnitten Abänderungen in der Befestigung des Pfropfens
oder der Schliefsplatte an dem Radkranz.
Die Fig, 7 und 8 stellen in Quer- bezw. Längsschnitt eine Abänderung des Verschlusses
für das Loch im Radkranz dar.
Fig. 9 ist ein Verticalschnitt durch den Verschlufs des Loches im Radkranz durch einen
Schraubenpfropfen.
Die Fig. ι ο und 11 zeigen im Quer- bezw.
Längsschnitt einen massiven Radkranz, welcher mit vorliegender Erfindung versehen ist.
Die Fig. 12 ist ein Querschnitt durch die Verstärkung massiver Radkränze an den Stellen,
wo die Löcher angebracht sind.
Die Fig. 13 und 14 zeigen im Längsschnitt
bezw. im Grundrifs die Art der Schliefsung des Loches im Radkranz mittelst einer Gleitplatte.
Die Fig. 1 5 und 16 zeigen in Längsschnitten
in kleinerem Mafsstabe die Art des Verschlusses der Löcher im Radkranz mittelst einer fortlaufenden
Platte, wenn mehr als zwei Löcher angebracht sind.
Die Fig. 17 ist ein Querschnitt eines Radkranzes mit fortlaufender innerer Schliefsplatte.
Die Fig. 18 stellt einen Querschnitt eines Radkranzes mit fortlaufender äufserer Schliefsplatte
dar.
Die Fig. 19 zeigt im Querschnitt einen Radkranz
A mit trogförmiger äufserer Schliefs-
platte B in Form eines zweiten Radkranzes, an dem jener A angebracht ist.
Die Fig. 20 ist ein Längsschnitt, aus welchem die Art der Befestigung des Luftrohres an der
Schliefsplatte oder andern Pfropfen hervorgeht.
Die Fig. 21 zeigt im Längsschnitt die Verbindung zweier Luftrohre an deren Enden.
Die Fig. 22 stellt in einem Längsschnitt die Enden des Luftrohres und den fortlaufenden
Segeltuchstreifen dar.
Der Einfachheit halber ist in den verschiedenen Längsschnitten der Radkranz gerade anstatt
kreisförmig dargestellt, und in den Fig. 5 bis einschliefslich 18 sind die Theile des hohlen
Radreifens der Deutlichkeit halber weggelassen.
In allen Figuren bezeichnen die gleichen Buchstaben dieselben Theile.
Der Radkranz A ist mit einem oder mehreren Löchern oder Schlitzen α von entsprechender
Gröfse und beliebiger Form versehen. Die Anzahl derselben richtet sich nach dem Durchmesser
des Rades und der Gröfse des Radkranzes. Im Nachstehenden wird jedoch stets nur ein Loch oder Schlitz in jedem Radkranz
vorausgesetzt, wenn keine specielle Bemerkung hierüber gemacht ist. Der Radkranz wird an
der Stelle des Loches oder Schlitzes a in geeigneter Weise versteift.
Wenn der Radkranz hohl ist, wird das Verstärkungsstück A1 an der Verbindungsstelle derselben
(welche das Loch erhält) angebracht.
Bei einem massiven Radkranz wird die Verstärkung durch eine äufsere Platte A1, wie in
den Fig. ι ο und 11 dargestellt — oder durch
einen Flansch um das Loch oder den Schlitz herum, wie in der Fig. 12 dargestellt —, gebildet.
Ein Pfropfen oder eine Platte JB, welche
dieselbe Stärke wie der Radkranz hat und der Gewichtsverminderung halber hohl ist — wie
in Fig. 5 und 6 —, schliefst das Loch oder den Schlitz α derart ab, dafs an der concaven
Seite des Radkranzes eine ebene Fläche entsteht.
Ein Flansch b des Pfropfens oder der Platte B ist an der convexen Seite des Radkranzes mittelst
Bolzen b'b1 befestigt, welche einseitig
hakenförmige Köpfe haben (Fig. 2), um die Einführung des Pfropfens in das Loch a des
Radkranzes zu gestatten, wenn diese Haken gegen den Mittelpunkt des Pfropfens zu gewendet
sind, während diese sich nach erfolgter Drehung nach auswärts auf den Lochrand an
der concaven Seite des Radkranzes aufstützen und auf diese Art das sichere Einziehen und
Festhalten des Pfropfens durch Muttern b'2 b2 ermöglichen. Der Pfropfen B kann auch durch
directes Eindrehen der Schrauben bl b1 in den
Radkranz (nach Fig. 5) oder durch in dem Radkranz befestigte Bolzen blbx (nach Fig. 6)
festgehalten werden.
Bei hohlen Radkränzen kann das Loch auch an der concaven Seite des Radkranzes mittelst
einer Platte B geschlossen werden, welche < einen Schraubenbolzen b1 trägt, der im Verein
mit einer Mutter b"2 und einer sich an die convexe Seite des Radkranzes anlegenden Platte B1
den Abschlufs sichert, wie in den Fig. 7 und 8 dargestellt.
Die Platte B hat eine solche Form, dafs sie leicht durch das Loch α in das Innere des
hohlen Radreifens eingeführt werden kann.
Bei entsprechender Gröfse des Radkranzes kann das Loch a in demselben kreisrund hergestellt
und der Pfropfen B in dasselbe eingeschraubt werden, wie aus Fig. 9 ersichtlich
ist.
Zum Verschlufs des Loches in dem Radkranz kann auch eine Gleitplatte B, wie in den Fig. 13
und 14 dargestellt, verwendet und an der convexen oder an der concaven Seite des Radkranzes
angebracht werden.
Ein Loch b3 in dieser Platte B trifft bei der
aus Fig. 14 ersichtlichen Stellung der letzteren mit dem Loch α in dem Radkranz zusammen,
wodurch dasselbe geöffnet wird; dagegen ist das Loch α geschlossen, wenn sich die Platte in
der aus Fig. 13 ersichtlichen Stellung befindet.
Die auf dem Radkranz ^.gleitende Platte B
trägt Bolzen bx b1, welche durch die Oeffnungen
a1 al im Radkranz — behufs Befestigung der
Platte an letzteren mittelst der Muttern b2 b2 —
hindurchgehen. Durch diese Platte wird jener Theil des Radkranzes, wo das Loch hergestellt
ist, derart versteift, dafs eine weitere Verstärkung unnöthig ist.
Wenn der Radkranz mehr als ein Loch a erfordert (Fig. 15 und 16), wird die Schliefsplatte
B vorzugsweise in Form eines zweiten, mit der gleichen Anzahl Löcher £3 versehenen
Radkranzes hergestellt, welcher sich entweder an die concave Seite des Radkranzes (Fig. 17)
oder an die convexe Seite desselben (Fig. 18) anlegt.
In Fig. 15 sind die Löcher offen und in
Fig. 16 geschlossen dargestellt.
Bei Verwendung eines solchen zweiten Radkranzes B wird der hohle Radreifen an denselben
derart befestigt (wie aus Fig. 19 ersichtlich) , dafs der zweite Radkranz B in jenen A
gleichsam eingebettet ist, und in diesem Falle können die Löcher α in dem Radkranz A wegbleiben,
weil der ganze an den zweiten Radkranz B montirte hohle Reifen sich vom Radkranz
A abnehmen läfst, wenn der zweite Radkranz B schlaff oder locker geworden ist und
nach Herausnahme oder Einsetzen des Luftrohres durch die Löcher b3 desselben sich
wieder an dem Radkranz A mittelst des zweiten Radkranzes B befestigen läfst.
Diese Befestigung wird durch Ausdehnung oder Zusammenziehung des zweiten Rad-
Für
ist in
Loch I
ist in
Loch I
kranzes B mittelst rechts- und linksgängiger Schrauben (im Schnitt nach Fig. 18), welche
in vorstehende Ansätze der Radkranzenden eingreifen, oder auf andere geeignete Weise bewirkt.
die Einsetzung des Lufteinblaserohres dem Pfropfen oder der Platte B ein
vorgesehen (Fig. 3), oder der Bolzen b1 (Fig. 7 und 8) wird hohl hergestellt.
Die Enden des Luftrohres D sind entweder rechtwinklig oder schräg zugeschnitten (Fig. 2
und 22), damit die anstofsenden Flächen bei Zusammenpressung des Radreifens keinen erheblichen
Widerstand leisten. Das Lufteinblaserohr d ist an dem Luftrohr D knapp an dessen
Verbindungsstelle befestigt.
Um das Herausnehmen und Einsetzen des Luftrohres zu erleichtern, wird an der unteren
Seite desselben, das ist jene, welche an der concaven Fläche des Radkranzes befestigt wird,
ein Segeltuchstreifen E angekittet, von welchem ein Theil an jedem Ende eines Luftrohrstückes
zwecks Zusammenbringung und Festhaltung zweier Enden frei herabhängt.
Bei der in Fig. 20 dargestellten Anordnung entfällt das Lufteinblaserohr, und an dem Luftrohr D
wird der Pfropfen oder die Platte B mittelst eines hohlen Bolzens d — welcher mit seinem
flachen Kopf d1 im Innern des Luftrohres aufsitzt
— und einer Mutter oder eines mit Muttergewinde versehenen Ventils F luftdicht
befestigt.
Damit die in dem Luftrohr befindliche Luft im ganzen Umfange des Radreifens circuliren
kann, werden die einzelnen Luftrohrstücke an ihren zusammenstofsenden Enden mit zwei
kleinen Rohren dd verbunden, welche durch den Pfropfen oder die Schliefsplatte B hindurchgehen
und mit dem U-förmigen, das Lufteinlafsventil F tragenden Rohrstück d? vereinigt
sind, wie in Fig. 21 dargestellt ist.
Es ist selbstverständlich, dafs ein gewöhnliches Luftrohr mit offenen Enden auch verwendet
werden kann, in welchem Falle jedoch die Verkittung der letzteren nach erfolgter Einsetzung
des Luftrohres in den hohlen Radreifen und deren Trennung bei Wegnahme des Luftrohres vom hohlen Radreifen nothwendig
ist.
Nach Befestigung des äufseren, die Lauffläche des Rades bildenden Ueberzuges X und
des Segeltuchüberzuges Y an dem Radkranz werden ein oder mehrere Löcher in dieselben gemacht,
welche mit jenen des Radkranzes übereinstimmen.
Soll das Luftrohr abgenommen werden, so öffnet man die Löcher im Radkranz und zieht
durch dieselben das vorher schlaff gemachte Rohr heraus.
Um dasselbe wieder einziehen zu können, ist es an einem Ende mit einer Schnur u. s. w.
versehen.
Auf diese Weise ist es möglich, schadhaft gewordene Luftrohre in einigen Minuten auszubessern
oder durch neue zu ersetzen, zu welchem Behufe der Radfahrer nur einige Luftrohrstücke
mitzunehmen braucht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Radkranz für Fahrräder und andere Fahrzeuge, welcher mit einem oder mehreren Löchern (a) versehen ist, um den Luftschlauch (D) durch dieselben in die dauernd am Radkranz befestigte Umhüllung (X Y) einbringen zu können, wobei die Löcher (a) im Radkranz mittelst eines durch Bolzen und Muttern befestigten Pfropfens oder einer Platte (B) oder durch einen den Radkranz (A) am ganzen Umfang aufsen oder innen umgebenden zweiten Radkranz (B), Fig. 15 bis 19, geschlossen werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64951C true DE64951C (de) |
Family
ID=338782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64951D Expired - Lifetime DE64951C (de) | Radkranz für Fahrräder und andere Fahrzeuge mit Löchern zum Einbringen des Luftschlauches in die Umhüllung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64951C (de) |
-
0
- DE DENDAT64951D patent/DE64951C/de not_active Expired - Lifetime
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