DE649495C - Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen mit Verstaerkungseinlagen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen mit VerstaerkungseinlagenInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Kautschukschläuchen mit Verstärkungseinlagen Die Erfindung. bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Kautschukschläuchen mit Verstärkungseinlagen, bei welchem die Schlauchseele für den Aufbau des Schlauches als Dorn dient und für das Aufbringen der Verstärkungseinlagen sowie der Schlauchdecke mit einem Druckmittel gefüllt wird.
- Bei dem üblichen Verfahren zum Herstellen technischer Kautschukschläuche wind der innere Schlauch auf einen Dorn aus Metall, aus Kautschuk,oder anderem plastischen Stoff gebracht und mit einer gewickelten Einlage aus Gewebe oder Kordfäden, mit oder ohne Schußfäden, zusammen mit anderen Wandverstärkungsmitteln in der Weise versehen, daß die Einlage auf ihrer ganzen Länge an Flächen, insbesondere den Rollen eines Dreirollers, anliegend senkrecht zur Schlauchachse umgelegt wird. Beim Vulkanisieren verbleibt der Schlauch auf dem Dorn; damit die zwischen .den Schichten des Schlauches befindliche Luft bei der Vulkanisation nicht schädigend wirkt, wird der Schlauch vorher mit Stoff eingewickelt. . -Man hat auch schon .den Dorn beim Wikkelnder Einlagen und beim Vulkanisieren durch eine Füllung mit Gas oder Flüssigkeit unter Verschließen der Schlauchenden ersetzt. Diese bekannten Verfahren haben den Nachteil, daß nur Schläuche in einer begrenzten Länge entsprechend der Länge des Domes oder der Länge der Maschine hergestellt werden können. Die Erfindung zielt darauf ab, das Herstellen solcher Schläuche in unbegrenzten Längen zu ermöglichen. Die Erfindung besteht darin, daß auf einem die Schlauchseele bildenden Kautschukschlauch, der für den Aufbau des Schlauches als Dorn dient, achsparallele Fäden in Abständen voneinander aufgebracht werden, wodurch dieser Schlauch bei seiner Verwendung als mit einen) Druckmittel gefüllter Dorn für das Aufbringen der Verstärkungseinlagen und der Schlauchdecke gegen Längsdehnung gesichert ist, worauf der Schlauch, gegebenenfalls nach Aufbringen einer oder mehrerer solcher Verstärkungseialagen und Kautschuklagen, in üblicher Weise vulkanisiert wird. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird eine Schlauchseele benutzt, die eine genügende Druck- und Zugfestigkeit hat, daß sie bei ihrer Verwendung als Dorn allen Druck- und Zugbeanspruchungen standhalten kann und so für die Weiterbearbeitung befähigt ist. Die Druckfestigkeit kann schon durch Verwendung einer auch im urvulkanisierten Zustand genügend widerstandsfähigen Kautschukmischung @ter durch Vorvulka:nisieren einer weniger festen Mischung erreicht werden, während die Zugfestigkeit durch Verwendung von achsparallelen Fäden aus Faserstoff, Metall o'. idgl.erreicht wird, die um die Schlauchseele herum innerhalb der Schlauchwand oder an deren Oberfläche gleichmäßig verteilt in solcher Anzahl angebracht werden, daß sie in ihrer Summe gerade eine ausreichende Festigkeit ergeben, um diese so vorbereitete Seele mit den Verstärkungseinlagen und der Kautschukdeckschicht versehen zu können, ohne daß durch Verlängerung der an sich leicht dehnbaren Schlauchseele die Weiterarbeit ers c 'hivert oder unmöglich Z, gemacht wird.
- Das Herstellen der Schläuche nach dem Verfahren der Erfindung geschieht in folgender Weise Die Schlauchseele wird nach irgendeinem bekannten Verfahren, in der Regel mit Hilfe der Schlauchspritzmaschine, hergestellt und nötigenfalls in bekannter Weise vorvulkanisiert. Die Längsfäden können schon bei dem Herstellen der Schlauchseele, z. B. auf der Schlauchmaschine, nach Verlassen des Spritzkopfes oder -einfacher erst nachträglich gelegentlich der --%.nbringung der Verstärkungseinlagen angebracht werden. Diese Schlauchseele wird mit einem gasförmigen Mittel, z. B. Luft, oder mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, mit einem bestimmten Druck, der von der Wandstärke und der Lichtweite der Schlauchseele abhängt und 0,5 bis i Atrn. betragen kann, gefüllt, und in diesem Zustand werden eine oder mehrere Verstärkungseinlagen aufgebracht, wobei evtl. zugleich z. B. auf der Flechtmaschine als Einlauffäden die Streckfäden mit auf der Außenwand der Schlauchseele befestigt werden. Diese Verstärkungseinlagen können in bekannter Art hergestellt werden, z. B. durch Umflechten oder Umspinnen mit zwei in entgegengesetzter Richtung spiralig verlaufenden Fäden- oder Bandlagen. Es ist zur Erreichung einer guten Verbindung zwischen der Seele und den darüber befindlichen Kautschuklagen vorteilhaft, die Verstärkungseinlagen so herzustellen, daß sie die darunter befindliche Kautschukfläche nur teilweise verdecken, z. B. die verstärkte Schlauchseele mit Fäden, Bändern a. dgl. nur schütter zu umflechten oder zu umspinnen.
- Die so verstärkte Schlauchseele wird nun zur Erzielung einer guten Verbindung mit der darüber aufzubringenden Kautschuklage, wie an sich bekannt, mit Kautschuklösung ein-oder mehrmals bestrichen, oder man läßt die Schlauchseele schon vor AufbringungderLTmflechtung oder Umspinnung durch ein Bad mit Kautschuklösung laufen, so daß das Flecht-oder Spinnmaterial meinem Arbeitsgang auf die noch lösungsfeuchte Kautschukoberfläche aufgebracht wird, und schließlich kann man auch die einzelnen Fäden oder Bänder vor dem Umflechten oder Umspinnen durch die Kautschuklösung und noch feucht auf die Schlauchseele auflaufen lassen. Die mit .den Streckfäden und der Verstärkung versehene Schlauchseele wird nach dem Trocknen der Kautschuklösung mit einer Kautschukschicht bedeckt, was in bekannter Weise auf der Schlauchmaschine oder mit Kautschukplatten zwischen Kaliberwalzen geschehen kann. Diese Kautschukschicht bildet entweder die Außenlage des Schlauches, oder es werden darüber in bekannter Weise eine oder mehrere Verstärkungseinlagen abwechselnd mit Kautschuklagen in der angegebenen Art aufgebracht, wobei als letztes immer eine Kautschukschicht als Schlauchdecke kommen muß. Die äußere Kautschukdecke kann auch, wie üblich, z. B. gerieft hergestellt werden, dadurch, daß man beim Spritzen derselben ein entsprechend geformtes Mundstück verwendet.
- Der fertig aufgebaute Schlauch wird dann vulkanisiert, wobei er zum Verhindern des Zusammenfallens, wie ebenfalls bekannt, mit einem gasförmigen oder flüssigen Druckmittel bei einem je nach Art und Größe des Schlauches verschiedenem Druck von i bis ¢ Atm. gefüllt wird. Die Verstärkungseinlagen, welche der Verwendung des Schlauches entsprechend für einen bedeutend höheren Druck berechnet sind, halten diesen Innendruck ohne weiteres aus und verhindern daher eine unzulässige Vergrößerung des Schlauchdurchmessers oder ein Platzen der Schlauchwand. Die Vulkanisation erfolgt in bekannter Weise. Das zur Erzielung des Innendruckes im Schlauch während des Vulkanisierens erforderliche Druckmittel kann mittels durch die Kesselwand geführter Rohranschlüsse den im Kessel befindlichen Schläuchen zugeführt werden, wobei der Schlauch ständig an die Druckquelle angeschlossen bleibt und die Druckhöhe im Schlauch sowohl gemessen wie auch gegebenenfalls geregelt werden kann.
- Nach der Vulkanisation wird der Innendruck abgelassen und die evtl. verwendete AußenbewickIung abgenommen oder bei in der Pfanne geheizten Schläuchen der anhaftende Einbettungsstoff, wie Talkum, Magnesia o. dgl., entfernt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Kautschukschläuchen mit Verstärkungseinlagen, bei welchem die Schlauchseele für den Aufbau des Schlauches als Dorn dient und für das Aufbringen der Verstärkungseinlagen sowie der Schlauchdecke mit einem Druckmittel gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf die unvulkanisierte oder vorvulkanisierte Schlauchseele achspar-. allele Fäden in Abständen voneinander aufgebracht werden, worauf der Schlauch gegebenenfalls nach Aufbringen einer oder mehrerer Verstärkungseinlagen und Kautschuklagen in üblicher Weise vulkanisiert wird.
- 2. Verfahren nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstärkte Schlauchseele mit Fäden, Bändern o. dgl. s hütt,er umfloclitenoder ums 'i- d. c _ponnen wir
- 3. Verfahren nach. Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchseele während der ganzen Dauer oder ,eines Teiles des Arbeitsvorganges mit einer Druckmittelguelle in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT649495X | 1933-07-19 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES114675D Expired DE649495C (de) | 1933-07-19 | 1934-07-10 | Verfahren zum Herstellen von Kautschukschlaeuchen mit Verstaerkungseinlagen |
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1934
- 1934-07-10 DE DES114675D patent/DE649495C/de not_active Expired
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