DE649441C - Lademaschine - Google Patents

Lademaschine

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DE649441C
DE649441C DEH133777D DEH0133777D DE649441C DE 649441 C DE649441 C DE 649441C DE H133777 D DEH133777 D DE H133777D DE H0133777 D DEH0133777 D DE H0133777D DE 649441 C DE649441 C DE 649441C
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DEH133777D
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Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
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Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/063Loading devices for use in mining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Lademaschine Die Erfindung bezieht sich auf diejenige Gattung von Lademaschinen, bei denen zwischen einer vorKopf der ganzenMaschine angeordneten, mit Picken oder Daumen besetzten Walze und der als Umkehrachse für das anschließende Transportband dienenden Welle ein sich über die ganze Breite beider erstreckendes Zwischenlagstück vorgesehen wird, das auf der.Oberseite mit zu abstreifer-' ähnlichen Zungen ergänzten Ansätzen zwischen clie Picken oder Daumen dicht über der Walze greift und auf der Unterseite vermittels eines schaufelförmigen Ansatzes ein die Förderbandumkehrstelle zu einer BeladeniuIde gestaltendes Widerlager bildet. Hierbei sind diese Zungen zu der Stachelwalze so schräg aufwärts- gerichtet und übergreifen diese so weit, daß der von den Picken oder Daumen und der Gleitfläche der Zungen gebildete Winkel stets größer ist als der Reibungswinkel zwischen dem Gut und seinen Berührungsflächen an den-Picken und dieser Gleitfläche.
  • Auf diese Weise wird die Gefahr vermieden, die bei solchen bekannten Einrichtungen dadurch bedingt ist, daß sich bei Walzen oder Wellen mit über den ganzen Umfang frei umlaufenden Greiferfingern zwischen diesen und den festen Teilen der Maschine größere Stücke des Ladegutes festsetzen können, die zum Stillstand bzw. sogar zum Bruch von Maschinenteilen führen. Diese. Gefahr ist natürlich dann besonders groß, wenn die Greiferfinger zu den Mitnehriiern des von ihnen zu beschickenden Förderbandes an dessen vorderer. Umkehrstelle gegenläufig arbeiten. Mag bei dem Abbau und dem Verladen von Kohle oder sonstigen weichen Mineralien diese Erscheinung noch insofern zu beherrschen sein, als hier größere Stücke gleichsam wie in einem Brechwalzwerk zertrümmert werden, so scheidet eine derartige Einrichtung für die Verladung fester Körper, wie von Steinen u. dgl., völlig aus.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vervollkommnung der Lademaschinen der beschriebenen Gattung nach einer sehr wichtigen Seite hin: Ist schon die Tatsache, daß die Stachelwalze frei vor Kopf der , ganzen Maschine arbeitet, von größter Bedeutung, so hat sich im Betriebe gezeigt, daß die zum seitlichen Abstützen der Stachelwalze und zu der erforderlichen Kraftübertragung nötigen Seitenschilde hier eine Beeinträchtigung hineinbringen insofern, als sie bei der sich in das Haufwerk hineinarbeitenden Maschine eine starke Seitenreibung bedingen; auch die Ausbildung dieser Schilde zu in beiden Richtungen keilförmigen Spitzen hat sich nur als ein Notbehelf für gewisse Zwecke erwiesen, ohne eine grundsätzliche Lösung darzustellen.
  • Nach der Erfindung erfolgt nun die Lösung so, daß noch außerhalb der Lagerstellen, vor allem natürlich auf der Seite, wo außerdem der-Antrieb der Stachelwalze erfolgt, scheibenförmige Körper mit aufgesetzten Picken-oder Daumen zur Verwendung gelangen und für diese in ähnlicher Weise wie für die auf der Beladewelle zwischen den Seitenschilden vorgesehenen Picken durch eine entsprechende kammerförmige Aussparung in den Schilden ein Abstreifer für das Gut geschaffen wird,." der auch hier ein Festklemmen von Stücken. ausschließt und somit ein wirkliches Freischneiden vor Kopf der Seitenschilde und ihr praktisch reibungsfreies Eindringen in das Verladegut ermöglicht, wobei gleichzeitig damit eine nochmalige Abstützung des sonst frei tragenden Achszapfens gewährleistet wird.
  • Demgegenüber ist es bei den bereits erwähhten Einrichtungen mit mit frei umlaufenden Greiferfingern bzw. -armen besetzten Wellen oder Walzen zwar bekannt, außerhalb der seitlichen Trag- und Führungsschilde ebenfalls solche Greiferfinger vorzusehen; diese haben aber hierbei genau den gleichen Mangel wie die innerhalb der Schilde vorgesehenen Greiferfinger, nämlich den, daß nach der Maschinenseite zu ein Verklemmen größerer Stücke, die sich gegen 'L\Iaschinenteile oder den Boden abstützen, eintreten kann: auch ist die fliegende Anordnung dieser Greifer- oder Räumerfinger störend. Gegenüber solchen bekannten Einrichtungen, bei denen Picken oder Daumen auf parallel .zu ihrer Fördervorrichtung über die ganze Länge frei tragend angeordneten Wellen oder Wälzen ohne Unterbrechung sämtlich in kammerförtnige Ausschnitte eingreifen, liegen damit für die Erfindung die Verhältnisse unvergleichbar anders.
  • In der zugehörigen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. r im Aufriß und in Abb. 2 im Grundriß mit teilweisem Schnitt wiedergegeben.
  • Die Umkehrwelle b des Transportbandes d erhält ihren Antrieb durch die über das Kettenrad f laufende Kette f' und gibt ihn mittels der drei Stirnräder 1a, h', h" an die Stachelwalze a weiter, die mit den Daumen c versehen ist, die ihrerseits zwischen die Zinken z, des Widerlagstücks ti" fassen; die Lagerung dieser Stachelwalze erfolgt in den Stitenschilden k, k. Um nun das Festfahren der "Maschine in dem Haufwerk infolge der Reibung der Seitenwangen k, k zu verhüten und den Widerstand herabzusetzen, der sich namentlich an der Seite, wo der Antrieb sitzt, dem Vordringen der Seitenwangen unter das Haufwerk auf Grund ihrer Breite entgegenstellt, sind auf den Enden der Stachelwelle außerhalb der Lagerung die scheibenförmigen Körper u! vorgesehen, die ebenfalls mit vier Daumen c' besetzt sind und die so ein seit-'liches Freischneiden der Maschine bewirken ,und gleichzeitig zusammen mit den ihnen benachbarten Daumen der Stachelwalze eine derartige Auflockerung des Haufwerks vor Kopf der Führungswangen ergeben, daß das bisherige Festsetzen der Maschine im Haufwerk vermieden wird. Um rückwärts auch die Gefahr auszuschließen, daß durch die umlaufenden Daumen dieser Scheiben zt, ein Verfangen mit größeren und festeren Teilen eintritt, sind die Wangen an dieser Stelle so aus-, gebildet, daß sie einen kammförmigen Ausschnitt zE,' aufweisen, in den die Daumen eintreten. Da dabei auch noch einmal die Achsea der Stachelwalze abgestützt wird, so werden die mit einer fliegenden Lagerung verbundenen Unzuträglichkeiten beseitigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lademaschine, besonders für den Gebrauch unter Tage für Kohle, Bergemittel und ähnliches Verladegut mit einer frei vor Kopf der Maschine umlaufenden Stachelwelle, die das von ihr aufgelockerte Haufwerk über ein zwischen dieser und der Umkehrachse eines Förderbandes über die gemeinschaftliche Breite zwischen den Seitenschilden der Maschine eingeschaltetes Zwischenlagstück an letzteres abgibt, wobei das Zwischenlagstück auf seiner Vorderseite mit das Verladegut kletnmungsfrei aufnehmenden Ansätzen zwischen die Stacheln der Beladewelle greift und auf seiner Rückseite ein die Förderbandumkehrstelle zu einer Belademulde gestaltendes Widerlager bildet, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenenden der Stachelwalzen, außerhalb ihrer Stützlager und ihrer Kraftübertragung Scheibenkörper (zx,) mit den Picken (c) der Stachelwelle entsprechenden Picken (c') zum Freischneiden der Lagerschilde angeordnet sind und für die Picken (c7 in ihrer Wirkung den Ausschnitten zwischen den Zuggen (v) des Zwischenlagstücks (a) entsprechende. kammerförmige Aussparungen (z`,') in den Seitenwangen (k, k) der Maschine vorgesehen sind.
DEH133777D 1932-10-27 1932-10-27 Lademaschine Expired DE649441C (de)

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