DE649205C - Verfahren zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Schweisselektroden - Google Patents
Verfahren zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit SchweisselektrodenInfo
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- DE649205C DE649205C DEB169127D DEB0169127D DE649205C DE 649205 C DE649205 C DE 649205C DE B169127 D DEB169127 D DE B169127D DE B0169127 D DEB0169127 D DE B0169127D DE 649205 C DE649205 C DE 649205C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/121—Devices for the automatic supply of at least two electrodes one after the other
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum elektrischen Lichtbogenschweißen
mit Schweißelektroden, die absatzweise durch an ihren Enden abwechselnd vorgesehene
Vertiefungen und darin einpassende Zapfen miteinander" verbunden werden, so daß sie
vollkommen in einem ununterbrochenen Schmelzschweißverfahren verbraucht werden.
Bisher hat man Schweißelektroden, die gewohnlich, in Längen von 30, 45 oder 60 cm
verwendet werden, entweder durch Gewinde miteinander verbunden, um das Auseinanderfallen
infolge der Schwerkraft an den Ver-* bindungssteilen unterhalb der Schweißelektrodenzuführungs-
oder Haltevorrichtung beim Verbrauchen der Schweißelektrode zu verhindern, oder man hat die Abschnitte miteinander
verschweißt oder verlötet, was praktische Nachteile hat.
Man hat auch bereits versucht, die Umständlichkeit der Verbindung durch Gewinde
oder durch. Schweißen dadurch zu beseitigen, daß man Schweißelektroden oder Schweißelektrodenabschnitte
benutzte, die an dem einen Ende einen Ansatz oder Zapfen und an dem anderen Ende eine Vertiefung aufweisen,
so daß der Zapfen eines Elektrodenstückes in die Vertiefung der nächsten Elektrode gesteckt
und die aneinanderstoßenden Enden durch Reibung miteinander verbunden werden konnten.
Es zeigt sich jedoch, daß diese Verbindung der Elektrodenstücke nicht zuverlässig
war; die kurzen Enden unterhalb des Verbindung fallen infolge ihrer Schwere herab und
gehen dann nicht allein verloren, sondern stören bisweilen auch in sehr empfindlicher
Weise den ununterbrochenen Schweißvorgang.
Man hat versucht, diese Verbindung durch besondere Ausgestaltung der Zapfen und Vertiefungen
zu verbessern, griff aber, nachdem auch diese Versuche erfolglos blieben, wieder
zu der umständlicheren, aber sicheren Verschraubung, weil man den Grund für das Ver-.
sagen dieser einfachen Zapfenverbindung nicht erkannte.
Es wurde nun gefunden, daß bei Verwendung dieser Zapfenverbindung die von der
Schweißstelle ausgehende Erwärmung der Elektrode nicht berücksichtigt worden war.
Man hatte die Elektroden stets mit dem Zapfenende zuerst der Schweißstelle zugeführt;
infolge der allmählichen Erwärmung· der Elektrode dehnte sich dann das andere Ende
etwas aus, wodurch sich die dort vorgesehene Vertiefung erweiterte, so daß dies Elektrodenende
von dem Zapfen des nächsten Elektrodenstückes herabfiel.
Aus dieser Beobachtung ist der Erfindungsgedanke entstanden, der in der Anweisung
besteht, die Elektrodenstücke umgekehrt, also
mit dem vertieften Ende der Schweißstelle zuzuführen. Da nun an der Verbindungsstelle
zweier Elektrodenstücke stets ein nicht unbeträchtlicher Wärmeleitwiderstand vorhanden
ist, so wird durch die in dem abschmelzenden Elektrodenstück aufwärts geleitete Wärme
der Zapfen schneller und stärker erhitzt als die ihn aufnehmende Vertiefung des nächsten
Elektrodenstückes. Infolgedessen dehnt sich ίο der Zapfen eher und mehr aus als das vertiefte
Ende des folgenden Elektrodenstückes, und so wächst die Reibung zwischen den beiden
Teilen. Ein Herabfallen des sich verzehrenden Elektrodenstückes ist dadurch unmöglich
gemacht; das Schweißen kann ohne Unterbrechung erfolgen.
Zur Erläuterung des Erfindimgsgedankens zeigt die Zeichnung in
Abb. ι eine Seitenansicht einer selbsttätigen Schweißelektrodenzuführung mit daran befindlichen
Schweißelektroden nach der Erfindung,
Abb. 2 eine Teilansicht einer Ausführungsform der Schweißelektrodenenden.
Zur Ausführung der Erfindung kann eine selbsttätig arbeitende Schweißelektrodenzuführung
benutzt werden, wie sie in Abb. 1 bei A angedeutet ist, in welcher die miteinander
verbundenen Schweißelektroden B und C zwischen einem oder mehreren Paaren
von Trieb- oder Zuführrollen D und E hindurchgehen, um zur Schweißstelle zu gelangen.
Die Schweißelektrodenstücke B und C sind einander gleich und bestehen aus einem mittleren
Teil 1 und entsprechend ausgebildeten Enden (Abb. 2).
Das eine Ende der Schweißelektrode hat eine Vertiefung 2 von konischer Form, die
einen entsprechend konisch ausgebildeten Zapfen 3 am anderen Ende des anstoßenden *o
Scnwieißelektrodenabschnittes aufnehmen kann.
■ Der zuerst zur Verwendung gelangende ■■ leitende Schweißelektrodenabschnitt kommt
der Schweißstelle mit seinem vertieften Ende zuerst. Infolgedessen wird die Wärme dem
zapfenförmigen Ende weitergeleitet. Die Ausbildung und Bemessung der Enden ist derart, daß ein erheblicher Wärmeleitwiderstand
an der Verbindungsstelle zwischen zwei Elektrodenstücken vorhanden ist und die an
der allmählich verbrauchten Schweißelektrode aufwärts geleitete Hitze das zapfenförmige
Ende schneller und stärker erhitzt als das diesen Zapfen umgebende vertiefte Ende der
nächsten Schweißelektrode, so daß sich also der Zapfen mehr ausdehnt als das vertiefte
Ende. Das Schweißen kann infolgedessen ununterbrochen vor sich gehen, ohne daß man
ein Auseinandergehen der einzelnen Schweißelektrodenabschnitte zu befürchten hat.
Das vertiefte Ende des Schweißelektrodenabschnittes, mit dem der Schweißvorgang
eingeleitet wird, zeigt einen dünnen Rand, der beim Lichtbogensschweißen die Bildung
des Lichtbogens unterstützt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum elektrischen Lichtbogenschweißen mit Schweißelektroden, die absatzweise durch an ihren Enden abwechselnd vorgesehene Vertiefungen und darin einpassende Zapfen miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißelektroden mit dem die Vertiefung (2) enthaltenden Ende der Schweißnaht zugeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US649205XA | 1934-04-20 | 1934-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649205C true DE649205C (de) | 1937-08-18 |
Family
ID=22059138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB169127D Expired DE649205C (de) | 1934-04-20 | 1935-03-20 | Verfahren zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Schweisselektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649205C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891593C (de) * | 1940-11-30 | 1953-09-28 | Siemens Ag | Rollenfuehrung fuer das Schweissstabbrennende in elektrischen Lichtbogen-schweisseinrichtungen, bei denen die Schweissstaebe durch Schweissung laufend aneinandergereiht werden |
| DE1154209B (de) * | 1956-09-07 | 1963-09-12 | Asea Ab | Stabfoermige Teilelektroden fuer Schweissen mit verdecktem Lichtbogen |
| DE1183614B (de) * | 1960-04-30 | 1964-12-17 | Asea Ab | Stabfoermige Teilelektroden fuer Schweissen mit verdecktem Lichtbogen |
-
1935
- 1935-03-20 DE DEB169127D patent/DE649205C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891593C (de) * | 1940-11-30 | 1953-09-28 | Siemens Ag | Rollenfuehrung fuer das Schweissstabbrennende in elektrischen Lichtbogen-schweisseinrichtungen, bei denen die Schweissstaebe durch Schweissung laufend aneinandergereiht werden |
| DE1154209B (de) * | 1956-09-07 | 1963-09-12 | Asea Ab | Stabfoermige Teilelektroden fuer Schweissen mit verdecktem Lichtbogen |
| DE1183614B (de) * | 1960-04-30 | 1964-12-17 | Asea Ab | Stabfoermige Teilelektroden fuer Schweissen mit verdecktem Lichtbogen |
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