DE648628C - Spritzgeraet - Google Patents
SpritzgeraetInfo
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- DE648628C DE648628C DEB173094D DEB0173094D DE648628C DE 648628 C DE648628 C DE 648628C DE B173094 D DEB173094 D DE B173094D DE B0173094 D DEB0173094 D DE B0173094D DE 648628 C DE648628 C DE 648628C
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B9/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
- B05B9/03—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
- B05B9/04—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
- B05B9/08—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type
- B05B9/085—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type with a liquid pump
- B05B9/0855—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type with a liquid pump the pump being motor-driven
- B05B9/0861—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type with a liquid pump the pump being motor-driven the motor being electric
Landscapes
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Spritzgeräte mit einer Kolbenpumpe zum Ausblasen des Gutes
in einzelnen Druckstößen und unter diesen Geräten wiederum insbesondere solche, bei
denen der Antriebsmotor für die Pumpe mit dieser in einem Handgerät vereinigt ist.
Gemäß der Erfindung ist zur Umsetzung der Drehbewegung des Motors in die hin und
her gehende des Pumpenkolbens ein unverdrehbar, aber axial verschiebbar geführter und
mit mindestens einer schräg zu seiner Mittelachse verlaufenden Ringnut versehener Zylinderschieber
angeordnet, in dessen Nuten ein Zapfen hineinragt, welcher an einer den
Zylinderschieber führenden, umlaufenden Büchse vorgesehen ist und auf einer zur
Drehachse senkrechten Ebene umläuft.
Es ist natürlich auch umgekehrt möglich, den Zapfen in dem Zylinderschieber und die
Nuten in der Büchse vorzusehen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt die Ansicht eines Gerätes gemäß
der Erfindung.
Abb. 2 gibt ein Bruchstück des gleichen Gerätes in gleicher Ansicht, jedoch in vergrößertem
Maßstab und teilweise geschnitten wieder.
Abb. 3 zeigt einen Ausschnitt aus Abb. 2 mit einigen baulichen Abänderungen.
Von dem Handgerät sind in Abb. 1 im wesentlichen die folgenden Teile zu erkennen:
ein Gehäuse 1 für den Antriebsmotor, ein Gehäuse 2 für das Getriebe, ein gemeinsames
Gehäuse 3 für die mit dem Düsenhalter zusammengebaute Pumpe, ein Farbvorratsbehälter
4, ein an einem Ansatz 5 des Gehäuses 3 befestigter Handgriff 6, ferner ein Stromzuleitungskabel
7 mit seiner Gummischutztülle 8, ein Abzugsbügel 9 zum Verstellen der je Hub verspritzten Farbmenge und eine am Düsenhalter
vorgesehene Überwurfmutter 10 sowie eine Spannmutter 11.
Die aus dem Behälter 4_ zulaufende Farbe
wird mit Hilfe des Kolbens 12 durch eine nicht dargestellte Zerstäuberdüse in einzelnen
Druckstößen ausgespritzt. Der Kolben 12 ist in dem Zylinder 13 drehbar geführt. Durch
Verdrehen des Kolbens wird in bekannter Weise die je Hub verspritzte Farbmenge go
verstellt.
Das Verdrehen des Kolbens 12 geschieht im Ausführungsbeispiel in folgender Weise;
Der Abzugsbügel 9, welcher durch den Zapfen 14 in der Bohrung des Gehäuses 3
und von dem durch ihn hindurchgesteckten Bolzen 16 in einem Längsschlitz der am Gehäuses befestigten. Platte 17 längs geführt
und entgegen der Kraft einer Feder 18 verschiebbar ist, bewegt den mit dem Bolzen 16
verbundenen Schieber 19. Ein an diesem befestigter Bolzen 20 greift in eine steilgängige
Wendelnut.21 der um den Zylinder 13 drehbaren
Hülse 22 ein. Da die Hülse durch einen Bolzen 23 und eine Ringnut 24 längs gesichert ist, dreht sich die Hülse 22 bei
jeder Verschiebung des Bolzens 20. Diese Drehung überträgt sich über einen gegen die
Hülse undrehbar in ihr längs geführten Querbolzen 25 am Kolbenhinterteil 26 auf den
Kolben 12. Auf dem beschriebenen Wege, kann also durch Anziehen des Bügels 9 c
Kolben 12 verdreht werden.
Der Kolbenteil 26 weist an seinem EndjC','
einen nagelkopfähnlichen Ansatz 27 auf, wel- ■
eher von dem Kopf eines pilzförmigen Zylinderschiebers 2 S so umfaßt wird, daß der
Kolben 12 sich gegen letzteren wohl verdrehen, nicht aber in Längsrichtung verschieben
kann. Der Kopf des Schiebers 28 ist in einer im Gehäuse 3 fest eingepaßten Büchse 29 mit
Hilfe der in ihn eingelassenen Kugel 30 und der in der Büchse vorgesehenen Längsnut
31 längs verschiebbar, aber unverdrehbar geführt. In der Büchse 29 ist außerdem noch
eine weitere Büchse 32, welche den Schaftteil des Schiebers 28 umfaßt, mit Hilfe der
Rollen 33 und der Kugeln 34 drehbar gelagert. Die Rollen 33 und Kugeln 34 sind
in einem gemeinsamen, als Käfig dienenden, aus Kunstharz gepreßten und mit Längseinschnitten
für die Rollen und Kugeln versehenen Zylinder 40 gehalten. Gegen Längsverschiebung
ist die Büchse 29 durch die
Kugeln 34 über den Ring 35 und durch das Drucklager 36 gesichert. Auf der Büchse 32, j
welche auch im Getriebegehäuse 2 durch den Zapfen 39 gelagert ist, ist das Zahnrad 37
aufgepreßt, das mit dem Getrieberitzel 38 kämmt.
In radialen Löchern der Büchse 32 sind zwei Kugelpfannen 41 für die Kugeln 42 eingeschraubt.
Diese Kugeln treten in Nuten 43 am Schaft des pilzförmigen Schieberteils 2S ein. Die Nuten sind geschlossene Ringnuten,
die jedoch geneigt zur Mittelachse des Teils 28 verlaufen.
Beim Beispiel nach Abb. 3 ist die Kugelpfanne 41 nicht durch ein Gewinde, sondern
durch einen Bund und einen Sprengring 48 in der Büchse 32 gehalten. Diese Ausführung
bietet besonders große Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Losdrehen der Pfanne und gestattet
dieser außerdem, sich während des Betriebs zu verdrehen, was eine gleichmäßigere
Abnutzung bedingt. Der Abstand der . Zylinder von dem Bund kann durch Unterlagen
eingestellt werden. Zum Herausziehen der Pfanne ist ein Gewindeloch 49 darin vorgesehen.
Die beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt:
Das Ritzel 38 setzt das Zahnrad 37 und damit die Büchse 32 in Umlauf. Mit der
Büchse 32 laufen auch die Kugeln 42 auf einer Kreisbahn um, deren Ebene senkrecht
zur Achse der Büchse liegt. Da der Teil 28 mit den Schrägnuten 43 nicht mit der Büchse
umlaufen kann, ziehen ihn die Kugeln wäh
rend einer halben Büchsenumdrehung zurück und verschieben ihn während der nächsten
halben Umdrehung wieder nach vorwärts. ^•Dadurch wird also der Kolben 12 hin - und 65
ijAJ?f bewegt.
'""(»"/In Abb. 3 ist eine Abart des beschriebe-•rieh
Beispiels dargestellt. Es ist hier nur eine einzige Nut 43 für die Kugel 42 vorgesehen.
Dafür ist jedoch auf der Pilzkopf-Unterseite eine entsprechend der Nutenneigung
geneigte Laufbahn 44 für eine Rolle 45 vorgesehen, welche zwischen dem Ende der Büchse 32 und dem Pilzkopf vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführung hat die Rolle 45 mit Unterstützung der Kugel 42 die Kraft beim
Druckhub zu übertragen, während der Rückhub allein von der Kugel 42 besorgt wird.
Da eine Rolle in der dargestellten Anordnung größere Kräfte übertragen kann als die Kugel,
ist die zuletzt beschriebene Ausführung insbesondere für ganz hohe Farbdrücke , geeignet.
Die beschriebene Einrichtung zur Umsetzung der Drehbewegung des Motors in die
hin und her gehende des Kolbens hat neben ihrer Einfachheit und Wirtschaftlichkeit den
großen Vorteil, daß man ohne besondere Umstände den Motor mit seiner Achse parallel
zur Spritzrichtung anordnen kann, was in bestimmten Fällen bei Handgeräten sehr erwünscht ist. Insbesondere, wenn der Farbbehälter
am vorderen Ende des Pumpengehäuses angeordnet ist, bildet der gemäß Abb. 1
angebaute Motor ein willkommenes Gegengewicht. Für die Führung des Gerätes ist in einem solchen Fall ein besonderer Handgriff
6 vorgesehen, /welcher, wie Abb. 2 zeigt, mit Hilfe einer Schraube 46 an einem mit
dem Ansatz 5 des Gehäuses 1 vernieteten BoI-zen 47 verschraubt ist.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Spritzgerät mit einer Kolbenpumpe zum Ausblasen des Gutes in einzelnen Druckstößen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsetzung der Drehbewegung des Motors in die hin und her gehende des Pumpenkolbens ein unverdrehbar, aber axial verschiebbar geführter und mit mindestens einer schräg zu seiner Mittelachse verlaufenden Ringnut versehener Zylinderschieber angeordnet ist, in dessen Nut eine Nase hineinragt, welche an einer den Zylinder führenden, umlaufenden Büchse befestigt ist.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen der Büchse aus in dieser geführten Kugeln bestehen.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungder Kugeln aus Schrauben besteht, welche in Radiallöcher der Büchse eingeschraubt sind und mit ihrer Stirnfläche eine Kugel; pfanne bilden (Abb. 2). ;
- 4. Gerät nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Kugeln aus in Radiallöchern der Büchse durch Anschläge und Haltemittel (Sprengringe) in Lochrichtung gesicherten Zylindern "besteht, die mit ihrer Stirnfläche eine Kugelpfanne bilden.
- 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kugelpfannen ein Gewindeloch zum Befestigen eines Hakens zum Herausziehen der Pfannen aus der Bohrung vorgesehen ist.
- 6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderschieber pilzförmig ausgebildet ist und daß am Pilzkopf eine Einrichtung zum Kuppeln des Schiebers mit dem Pumpenkolben und am Pilzkopf umfang eine Vorrichtung zum unverdrehbaren Führen des Schiebers in seiner Büchse vorgesehen ist.
- 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Schrägnut im Pilzschaft des· Schiebers noch eine parallel zu ihr verlaufende Schrägbahh· an der Pilzkopfunterseite vorgesehen und zwischen dieser und dem dem Pilzkopf zu- '30 gekehrten Stirnende der Büchse eine Rolle eingeschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB173094D DE648628C (de) | 1936-02-23 | 1936-02-23 | Spritzgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB173094D DE648628C (de) | 1936-02-23 | 1936-02-23 | Spritzgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648628C true DE648628C (de) | 1937-08-05 |
Family
ID=7007174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB173094D Expired DE648628C (de) | 1936-02-23 | 1936-02-23 | Spritzgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648628C (de) |
-
1936
- 1936-02-23 DE DEB173094D patent/DE648628C/de not_active Expired
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