DE648258C - Kastenartiger Behaelter fuer Staffelkarteien - Google Patents

Kastenartiger Behaelter fuer Staffelkarteien

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DE648258C
DE648258C DEK136895D DEK0136895D DE648258C DE 648258 C DE648258 C DE 648258C DE K136895 D DEK136895 D DE K136895D DE K0136895 D DEK0136895 D DE K0136895D DE 648258 C DE648258 C DE 648258C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Kastenartiger Behälter für Staffelkarteien Die Erfindung betrifft einen kastenförmigen Behälter für Staffelkarteien, die in flachen Zügen liegen, welche auf Trägern in dem Schrank ruhen.
  • Es sind derartige Karteibehälter bereits bekannt, bei denen die einzelnen Züge durch eine Öffnung in einer Wand des Kastens unabhängig voneinander aus ihm heraus oder in ihn hinein bewegt werden können und der herausgezogene Zug flach auf die Kastenwand umgelegt werden kann. -Gemäß der Erfindnug sind die Führungsglieder neben der Öffnung angeordnet, die die Führungsmittel an .jedem Zuge aufnehmen, so daß die Züge an dem Kasten in der herausgezogenen Stellung in diesen Führungsgliedern über die die Öffnung enthaltende Fläche des Kastens bewegt werden können. Befindet sich die Öffnung in der oberen Wand des Kastens und laufen die Schubfächer in dem Kasten von oben nach unten zur Aufnahme der Züge in stehender Lage, wie es' an sich bekannt ist, so bestehen gemäß, einer hauptsächlichen Ausführungsform der Erfindung- die 'Führungsglieder aus über die ganze Länge des oberen Randes der Seitenwände des Kastens reichenden Schienen, in die seitlich an dem unteren Ende der Züge angeordnete Führungsstifte greifen, mit denen Rollen verbunden sein können.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung kann der Zug von dem Schrank nicht abgenommen werden, gleichzeitig ist der Zug aber in der herausgezogenen Stellung mit dem Schrank gleitbar verbunden, so daß er über die vordere Wand der anderen Züge an der oberen Fläche des Schrankes gleitend bewegt und in jede gewünschte Stellung quer über die anderen Züge gelegt werden kann. - Die Anordnung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß die Züge aus den auf dem Fußboden aufgestellten Kästen leicht nach Bedarf herausgezogen und benutzt werden können, ohne daß ein besonderer Tisch oder ein sonstiger, aus dem Schrank herausragender Träger erforderlich ist, um die Züge zu halten. Der Schrank, der die Höhe eines gewöhnlichen Schreibpultes haben kann, bildet hier den Träger für jeden herausgezogenen Zug und kann eine Verlängerung der Arbeitsflächen des Büroschreibtisches bilden. Auch die bei den bekannten liegenden Staffelkarteien erforderlichen gelenkigen Ansätze der Züge, mit denen sie in den Wänden des Schubfaches geführt und mit dem Schrank verbunden werden, sind bei der Anordnung nach der Erfindung entbehrlich und können durch einfache Führungsstifte an dem hinteren Ende der Züge ersetzt werden.
  • Vorteilhaft wird für jeden Zug, wie an sich bekannt, eine Anhebevorrichtung angeordnet, die den Zug nach dem Lösen einer Sperre herausschiebt. Gemäß der Erfindung ist die Anhebevorrichtung ortsfest in dem Kasten neben dem zugehörigen Zug angeordnet und so ausgebildet, daß sie den Zug nur um ein zum Erfassen ausreichendes Stück herausschiebt. Dies ermöglicht die freie Herausnahme des Zuges unabhängig von der Schrankbauart, wobei d1 Führungsmittel auf der oberen Seite des` Schrankes das Herausziehen des Zuges begrenzen, ohne daß eine vollständige Abnahme der Züge von dem Schrank dadurch ausgeschlossen wird. Hierdurch unterscheidet sich die Anhebev orrichtung gemäß der Erfindung von den bekännten Anordnungen dieser Art, bei denen die federnde Anhebevorrichtung an dem Zug selbst befestigt ist, wobei jeder Zug mit seinem Schubfach verbunden bleibt und der Zug durch die federnde Anhebevorrichtung in ganzer Länge aus dem Fach herausbefördert wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Karteibehälter nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i ein Schaubild des kastenförmigen Behälters mit geschlossenem Deckel, von dem ein Teil abgebrochen ist, Fig. 2 ein Schaubild des Behälters mit geöffnetem Deckel und einem zum Teil aus seinem Fach herausgezogenen Karteizug, Fig 3 eine Draufsicht auf den Schrank mit geöffnetem Deckel, wobei ein Karteizug aus seinem Fach herausgezogen ist und flach auf der oberen Wand des Schrankes in der Gebrauchslage liegt, während andere Teile der oberen Wand des Schrankes weggebrochen sind, Fig. 4. einen Längsschnitt durch den Schrank reit geöffnetem Deckel, bei dem einige Züge in den Fächern weggelassen und andere Züge in den Fächern in Seitenansicht ersichtlich sind und ein Zug in teilweise vorgeschobener Stellung zu sehen ist, während ein anderer im Querschnitt dargestellt ist und andere Teile weggebrochen und im Querschnitt gezeigt sind.
  • Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig.6 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 6-f6 der Fig. 5, Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt ähnlich wie die Fig. 6 nach der Linie 7-7 der Fig. 5, Fig. 8 ein Schaubild eines Teils eines,Schubfaches für die Züge, der die Anhebevorrichtung und Sperrvorrichtung für den Zug erkennen läßt, Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie io-io der Fig. 4 und Fig. io einen bruchstückweisen Schnitt in vergrößertem Maßstabe nach der Linie 13-13 der Fig. 3 mit einem herausgezogenen und auf die obere Wand des Schrankes über den Fächern umgelegten Zug.
  • Der Schrank i, der in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt ist, hat Seitenwände 2, eine vordere bzw. hintere Wand 3 bzw. 4, eine obere Wand 5 und eine Grundplatte 6. In, den Winkelschienen 12 unter dem einen Ende der Bodenplatte ist eine querlaufende Achse 13 gelagert, die auf den Enden Stützrollen 14 trägt. Das gegenüberliegende Ende der Grundplatte ist mit auf Kugellagern schwenkbaren Laufrollen 15 versQ4en, so daß der Schrank leicht von einer Stelle zte@'anderen gefahren werden kann. Die obere äzzd 5 des Schrankes hat eine lange rechtc'kige Öffnung 16 (Fig. 2 und 4). In der vorderen `Wand 3 ist ein Schloß 18 angebracht, um einen Deckel 93 über der Öffnung 16 zu sperren. Die obere Wand 5 trägt längs der Seiten der Öffnung 16 Führungsschienen 19, während das hintere Ende der Öffnung 16 durch einen festen Rahmen 20 gebildet wird, dessen oberer plattenförmiger "feil 21 eine rechtwinklige Öffnung hat, die durch herabhängende Flansche 26 begrenzt wird, diese bilden einen Sitz 27 für einen Hilfsbehälter 30, der durch einen schwenkbar gelagerten Deckel 28 verschlossen wird und zum Aufbewahren von Karteikarten, Signalen, Papierklammern u. dgl. dient.
  • Konsole 35, die an den oberen Rändern der Seitenwand 2 innen angebracht sind, laufen längs der Seiten der Öffnung 16 in der oberen `Vand 5 und greifen mit oberen Randteilen 36, die nach innen von den Seitenwänden abgesetzt sind, unter die Führungsschienen 19, wie aus den Fig. 5 und 1o ersichtlich.
  • Der waagerechte Teil 37 des einen Konsuls 35 ist mit Öffnungen versehen, die mit Öffnungen in der oberen Wand 5 in Linie liegen, um eine 'Anzahl von nebeneinanderliegenden Druckknöpfen 38 zu führen. Die Winkelstücke an den gegenüberliegenden Seiten des Schrankes bilde einen Sitz zur Aufnahme der oberen Enden der Schubfächer 39 für die -Züge. Eine Mehrzahl solcher Schubfächer ist stehend und' quer zwischen den Seitenwänden des Schrankes in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Weise angeordnet, und weitere Einzelheiten der Bauart dieser Schubfächer sind in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellt.
  • jedes Schubfach 39 besteht aus einer Blechplatte 40, deren umgebogene Ränder 41, 42; 43 Kanäle zur Aufnahme eines verschiebbaren Karteizuges 44 bilden. Das obere Ende des Führungsflansches 43 an jedem Schubfach ist, wie auf der rechten Seite von Fig.3 ersichtlich, mit einem geneigten Endteil 43' versehen, der das Einführen eines Zuges in das Fach erleichtert. Die Kanäle der Schubfächer auf der linken Seite der Fig.3 sind breiter als die auf der rechten Seite der Fig. 3, um ein seitliches Fach zum Unterbringen der Vorrichtung zum Anheben der Züge zu schaffen. , Die Karteizüge 44 sind längliche flache Kästen üblicher Bauart, in denen eine größere Zahl von Karteikarten oder Kartenhaltern 45 von bekannter Form übereinandergestaffelt schwenkbar angeordnet ist.
  • Am hinteren Ende der Züge sind auf beiden Seiten Rollengabeln 47, 48 und Winkelträger 49 angeordnet (Fig.io). Diese bilden eine Verlängerung der hinteren Wand zum starren Befestigen von Führungsstiften 5o. Die Winkelträger 49 haben Lippen 49', die das Schwenken der Deckelklappe des Zuges begrenzen (Fig. 5).
  • Tragrollen 51 für das hintere Ende des Zuges sind drehbar auf den zwischen den Gabelschenkeln 47 und 48 liegenden Teilen der Stifte 5o gelagert. Die Rollen 51 bestehen aus einer Masse, die bei dem Bewegen der Züge störenden Lärm vermeidet, und sie haben einen solchen Durchmesser, daß ihr Umfang etwas über die Ebene der unteren Wand hinausreicht. Wenn ein beliebiger Zug aus seinem Fach in dem Schrank herausgezogen wird, wie z. B. in Fig. 3 dargestellt, und sein hinteres Ende etwas über die obere Wand des Schrankes gehoben wird, so rollen die Rollen 51 quer zu den vorderen Enden der Züge, die sich in den entsprechenden Fächern des Schrankes befinden, während die Stifte 5o in die Führungsschienen i9 eingreifen und mit ihnen zusammenwirken, um den Zug an :der oberen Wand des Schrankes mit dem hinteren Ende zu halten. Die Rollen ermöglichen ein freies Bewegen des Zuges von dem vorderen nach dem hinteren Ende des Schrankes, so daß der Zug auf die obere Wand des Schrankes in der in Fig. 3 dargestellten Weise aufgelegt werden kann, um die in dem Zug enthaltenen Karteikarten einzusehen oder zu bearbeiten. E Das Bewegen der Züge 44 auf der oberen Wand des Schrankes wird an den vorderen und hinteren Enden der Führungen i9 durch Anschläge 52 bzw. 53 begrenzt.
  • Die Schubfächer 39 haben an den unteren Enden einen nach der Seite gerichteten Boden 54, so daß jedes Schubfach an seinen beiden Seiten und dem Boden geschlossen ist und das den Zug aufnehmende Fach auf der einen Seite und oben offen ist. Wie die Fig. 4 zeigt, sind diese Schubfächer in dem Schrank geneigt - angeordnet, wobei die Platte 4o des vorderen Schubfaches mit ihrem oberen Ende den herabhängenden, Flansch 17 an der oberen Wand 5 und mit ihrem. unteren Ende einen Winkelträger 56 erfasst, der sich quer zu der Bodenplatte 6 erstreckt und einen Anschlag für den Boden der Schubfächer bildet. Die offene Seite des hintersten Schubfaches ist durch einen Deckelbehälter 57 (Fig. 4) geschlossen. Dieser Deckelbehälter ist in Fig. 9 im einzelnen dargestellt und -besteht aus einer Metallplatte 58, Seitenflanschen 59 und nach innen gebogenen Streifen 6o. Die nach vorn geneigte Lage der Schubfächer in dem Schranke erleichtert das Herausziehen der.Züge aus ihren Schubfächern.
  • Der auf der linken Seite liegende Kanal jedes Schubfaches (Fig.3) enthält eine Anliebevorrichtung für den zugehörigen Zug. Diese Vorrichtung ist in einem Gehäuse 63 angeordnet, dessen Wandteile 64, 65, 66, 67 und 68 'aus einem Blechstreifen in der aus den Fig. 6, 7 und 8 ersichtlichen Weise gebogen sind, und das in dem seitliche.q Kanal eingesetzt ist. Das untere Ende der Wand 67 hat einen Ausschnitt 69 (Fig. 4 und 8).
  • Ein Schieber 70 zum Bewegen des Zuges ist in dem unteren Ende des Gehäuses 63 angebracht. Dieser Schieber 7o hat einen nach der Seite vorstehenden Ansatz 71, der durch den Ausschnitt 69 herausragt und von einem der Stifte 5o an dem hinteren Ende des Zuges in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise erfasst wird, wenn.er den unteren Teil des Schubfaches erreicht. Der Schieber 7o ist an einer Zunge 72 an einer Schraubenfeder 73 befestigt, die ihn in dem Gehäuse nach oben zieht, bis der Ansatz 71 gegen die Wand 67 an dem oberen Ende des Schlitzes 69 anschlägt (Fig. 8). Das andere Ende der Feder 73 ist an einem Vorsprung 74 einer Falle 75 befestigt, die an dem oberen Ende des Gehäuses auf einem Stift 76 schwenkbar angeordnet ist.
  • Die Feder 73 zieht in dem Ruhezustande die Falle 75 vorwärts, so daß ihre Schulter 77 durch einen Schlitz 78 der Wand 65 hindurch in einen Schlitz 79 der Seitenwand des Zuges 44 eingreift. Die Falle 75 hat eine Schrägfläche 8o, die von der Seitenwand des Zuges bei seinem Einschieben in das Schubfach erfasst wird, so daß die Falle nach außen von dem Zug weggeschwenkt wird, um in den Schlitz 79 des Zuges einzudringen, wenn er sich in seine untere Stellung in dem Schubfach bewegt (s. Fig. 5). In dieser Stellung hat der Stift 5o den Ansatz 7i des Schiebers erfaßt und ihn gegen die .Spannung der Feder 73 nach dem unteren Ende des Gehäuses bewegt, wodurch die Feder 73 gespannt wird. Wird die Falle 75 aus dem, Schlitz 7g des Zuges gelöst, so bewegt die Feder 73 mittels des den Zug untergreifenden Ansatzes 71 den Zug in seinem Schubfach nach oben, bis sein oberes Ende, -wie in Fig. i und 4 dargestellt, aus dem Fach herausragt, wobei das untere Ende des Zuges von dem Ansatz in der teilweise herausgeschobenen Stellung gehalten wird, bei welcher der den Zug tragende Ansatz 71 die Wand 67 an dem oberen Ende des Ausschnittes 69 berührt.
  • Um die Falle aus ihrem Eingriff mit dem Zuge zu lösen, so daß er vorgeschoben werden kann, ist ein Auslöser 8i, wie aus Fig. 8 ersichtlich, verschiebbar in dem oberen Ende des Gehäuses angeordnet. Dieser Auslöser besteht aus den Seitenteilen 82 und 83, welche die Wände 64 bzw. 68 gleitend berühren, und die oben durch einen Endteil 84 und einen Streifen 85 verbunden sind.
  • Der vordere Rand des Seitenteils 82 hat einen Vorsprung 86, der für gewöhnlich über der schrägen Fläche 8o der Falle liegt und sie bei dem Niederdrücken des Auslösers erfaßt, so daß die Falle auf ihrem Stift 76 geschwenkt wird und die Schulter 77 aus dem Eingriff mit dem Zug 44 zurücktritt, worauf der Zug zum teilweisen Vorschieben aus seinem Fach, wie oben beschrieben, freigegeben wird. Der Auslöser 81 wird in seiner höchsten Stellung durch eine Feder 87 gehalten, deren unteres Ende mit einer Zunge 88 an dem Seitenteil 83 und deren oberes Ende mit einer Zunge 89 an der Wand 67 des Gehäuses 63 befestigt ist.
  • Das Aufwärtsbewegen des Auslösers 81 wird durch einen Vorsprung go (Fig. 8) an dem Seitenteil 82 begrenzt, der unter der Falle 75 liegt und ihr unteres Ende untergreift, während das Abwärtsbewegen durch einen Anschlag gi in der Gestalt einer nach innen hervorragenden Schulter des Wandteils 64 begrenzt wird.
  • Jeder Zug .I4. gleitet mit dem Stift 5o auf der linken Seite in dem Kanal, der durch die Wände 43 gebildet ist, während er auf der gegenüberliegenden Seite mit seiner Seitenwand an der Wand 65 anliegt, wobei sich der Stift 5o über den Streifen 66 erstreckt und mit seinem Ende die abgesetzte Wand 67 gleitend berührt. Jeder Zug 44. wird somit gleitend in seinem Schubfach geführt, so daß der neben der Wand 67 laufende Stift sich unten auf den Teil 71 auflegt.
  • Ein Deckel 93 ist auf dem Schrank angeordnet; dieser besteht aus einer Platte 94, die mit seitlichen Flanschen 95, wie aus den Fig. 5 und 9 ersichtlich, versehen ist. Die Fig. 5 zeigt den Deckel in der geschlossenen Lage über der oberen Wand des Schrankes, wobei die unteren Ränder der Seitenflansche 95 die obere Wand erfassen und die Platte 94 die Öffnung 16 in der Oberwand verschließt, so daß der Zugang zu den Karteizügen und den Druckknöpfen 38 versperrt ist. Die Fig. i zeigt die Verschlußstellung, die Fig. z die Offenstellung des Deckels, die Fig. :I zeigt den Deckel 93 innerhalb des Deckelbehälters 57 in einem Längsschnitt und Fig. 9 in einem Querschnitt. An der Unterseite der Platte 94 sind Winkelschienen 96 angebracht, die sich in der Längsrichtung des Deckels erstrecken und mit abgebogenen Schenkeln in die Führungsschienen Z9 passen. Die Gummistreifen 97 sind an den Winkelschienen befestigt, die sich oben auf die Schienen i9 auflegen und einen dichten Verschluß des Deckels herbeiführen. Die Winkelschienen dienen auch dazu, den Deckel 93 auf der oberen Wand des Schrankes in der Lage zu halten und ein seitliches Verschieben zu verhindern.
  • Das vordere Ende des Deckels 93 ist mit einem versenkbaren U-förmigen Handgriff ioo versehen. Ein Konsol io2 auf der unteren Seite der Platte 94 trägt einen Querstab 103 (Fig. 9), dessen Enden in Gleitführungen io4, io5, io6, 107 und io8 greifen, die an der Platte 58 des Deckelbehälters 57 eingreifen (Fig. 9).
  • Um den Deckel bei dem Bewegen in die Offenlage, wenn er also in die versenkte Stellung in dem Deckelbehälter 57 gebracht wird, abzufangen, trägt die Platte 58 des Deckelbehälters an einem Halter zog an dem unteren Ende einen Puffer iio aus Gummi oder einem anderen stoßdämpfenden Stoff. Wird der Deckel aus dem Deckelbehälter 57 herausgezogen, so gleiten die Enden des Stabes io3 in den Führungen ioq. zu dem oberen Ende des Deckelbehälters, bis sie einen Anschlag an dem oberen Ende der Führungen 104 erreichen. Der Deckel 93 kann dann um den Stab als Stützpunkt geschwenkt werden, bis er in seine Schließstellung gelangt.
  • Soll ein Zug aus dem Schrank herausbefördert werden, so wird der Druckknopf für diesen Zug herabgedrückt, wodurch der Auslöser 81 die Falle 75 aus der Öffnung 79 des Zuges zurückzieht und ihn dadurch zum Herausbewegen aus dem Fache freigibt. Die Feder 73 schiebt alsdann den den Zug mit seinem Vorsprung 71 untergreifenden Schieber 70 nach oben bis zu dem oberen Ende des Ausschnittes 69 und hebt damit den Zug, so daß sein oberes Ende aus dem Fach in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise herausgebracht wird. Der Benutzer kann dann den Zug erfassen und aus dem geneigten Schubfach herausziehen, bis die Stifte 5o an die Führungen ig gelangen. Ein Fingerloch 112 (Fig. 2) ist vorn in dem Boden jedes Zuges angeordnet, damit er erfaßt werden kann; ein Rahmen 113 trägt die Angaben für den Inhalt des Zuges, so daß der richtige Zug ausgewählt und herausgenommen werden kann. Die Stifte 5o verhindern ein vollständiges Herausziehen des Zuges, aus dem Schrank, und der Zug kann dann vorwärts oder rückwärts auf der oberen Wand des Schrankes verschoben und flach auf den Schrank zum Bearbeiten des Karteiinhalts niedergelegt werden.
  • Bei dem Bewegen des Zuges auf der oberen Seite des Schrankes gleiten die Rollen 51 auf den oberen Enden der Züge, die in den Schubfächern stecken, so daß das hintere Ende des Zuges frei über der oberen Seite des Behälters beweglich ist. Soll, der Zug ganz aus dem Schrank herausgenommen werden, so ist es nur nötig, ihn nach der Seite zu schwenken, um die Stifte 5o aus den Führungsschienen ig herauszubringen.
  • Um den Schrank zu verschließen, wird mittels des Handgriffs Zoo der Deckel aus dem Deckelbehälter herausgezogen, bis die Enden des Stabes 103 gegen die Anschläge gelangen, worauf der Deckel auf die obere Wand des Schrankes flach umgelegt werden kann.
  • Die Feder 73 wirkt nicht nur bei dem teilweisen Herausschieben des Zuges aus seinem Schubfach, sondern auch bei dem Einschieben des Zuges in sein Schubfach, da sie bei dem Einschieben des Zuges in sein Schubfach als Puffer wirkt und ein hartes Anschlagen gegen den Boden verhindert.
  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß die obere Seite des Schrankes, auf der die Züge nach dem Herausziehen gleiten und aufliegen, waagerecht liegt, vielmehr kann diese Fläche auch geneigt sein. Die Vorteile der Bauart des Erfindungsgegenstandes treten zum Teil auch ein, wenn statt der oberen Wand des Schrankes die vordere Wand mit der Öffnung 16 und den Führungsschienen ig versehen ist, so daß die Züge anstatt in aufrechter Stellung in waagerechter oder mehr oder weniger geneigter Stellung in dem Schrank ruhen und die Schubfächer zur Aufnahme der Züge entsprecchen angeordnet sind.
  • Für die besondere Ausbildung und Anordnung der Anhebevorrichtung und des Deckels nach den Unteransprüchen wird ein Schutz nur in Verbindung mit den Merkmalen des Hauptanspruches verlangt.

Claims (1)

  1. FATRNTANspRÜcHR: i. Kastenförmiger Behälter für Staffelkarteien, die in flachen Zügen liegen, welche auf Trägern in dem Schrank ruhen, die ein unabhängiges Bewegen der Züge auf Führungsmitteln durch eine Öffnung in einQr Wand des Kastens aus ihm heraus oder in ihn hinein ermöglichen, wobei der in der herausgezogenen Lage mit dem Kasten in Verbindung bleibende Zug flach auf die Kastenwand umgelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsglieder (ig) neben der Öffnung angeordnet sind, die die Führungsmittel (5o) in jedem Zuge aufnehmen, so daß die Züge an dem, Kasten in der herausgezogenen Stellung in diesen Führungsgliedern über die die Öffnung enthaltende Fläche des Kastens bewegt werden können. z. Behälter nach Anspruch i, bei welchem die Schubfächer von oben nach unten laufen und die Züge in stehender Lage aufnehmen, die durch eire Öffnung in der Oberwand herausgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder aus über die ganze Länge des oberen Randes der Seitenwände des Kastens reichenden Schienen (ig) bestehen, in welche die seitlich an dem unteren Ende der Züge angeordneten Führungsstifte (50) greifen, mit denen Rollen (5i) verbunden sein können. 3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubfächer (3g) in dem Behälter in aufrechter geneigter Lage angeordnet sind, um das Händhaben der Züge zu erleichtern. 4. Behälter nach Anspruch 2 mit einer jeden Zug nach dem Lösen einer Sperre herausschiebenden Anhebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anhebevorrichtung neben dem zugehörigen Zug ortsfest in dem Schubfach angeordnet und so ausgebildet ist, daß sie den Zug nur um ein zum, Erfassen ausreichendes Stück herausschiebt. 5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhebevorrichtung eine Feder besitzt, die bei dem Heben des Zuges entspannt wird und bei dem Zurückschieben des Zuges in sein Fach den Stoß dämpft. 6. Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das hinterste Schubfach einen herausziehbaren und in die Verschlußlage schwenkbaren Deckel aufnimmt, der zumAbdecken derÖffnung und derFührungsschienen dient.
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