DE64741C - Schuh- und Stiefelabsatz - Google Patents

Schuh- und Stiefelabsatz

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DE64741C
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DE
Germany
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heel
plate
shoe
stain
nut
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64741D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. SEGELHORST in Frankfurt a. M., Schäfergasse 10
Publication of DE64741C publication Critical patent/DE64741C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/34Soles also attached to the inner side of the heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat einen .Schuh- und Stiefelabsatz zum Gegenstand, welcher nicht wie gewöhnlich aus einzelnen vollen Lederlagen, sondern aus einzelnen Absatzfleckrändern aus Leder oder aus sogen. Lederboard (Lederpappe) oder aus Papiermasse zusammengesetzt ist. Diese einzelnen, durch Klebstoff verbundenen Absatzfleckränder werden durch eine Verschraubung festgehalten, welche wie folgt zusammengesetzt ist.
Ein kurzes Stück Gasrohr erhält an seinen beiden Enden Gewinde, von denen das eine rechtsgängig, das andere linksgängig ist. Das obere (rechtsgängige) Gewinde einer solchen aus Gasrohr bestehenden Spindel wird in die Hülse oder Mutter einer Platte eingeschraubt, die beim Verfertigen des Schuhes oder Stiefels zwischen Brandsohle und Laufsohle eingelegt und befestigt wird, während auf das untere (linksgängige) Gewinde an dem Ende der Schraubenspindel eine dem Oberfleckenrande entsprechend geformte Scheibe oder Platte geschraubt wird, welche ebenfalls eine mit Innengewinde versehene Hülse trägt. Der aus einzelnen Fleckrändern gebildete hohle Absatz wird nun zwischen die Sohle und die untere Platte so eingesetzt, dafs er gegen die Kappe, die richtige Stellung einnimmt; ist dies geschehen, so wird der Absatz mit Hülfe eines Schraubenziehers, welcher in zwei am unteren Ende des Gasrohres angebrachte Kerben eingesetzt wird, fest zusammengeprefst, wobei gleichzeitig die Schraubenspindel in die zwischen Brandsohle und Laufsohle befindliche Mutter fest eingeschraubt wird. Um die untere, am Oberfleckrand frei liegende Platte zu verdecken, wird auf diesem Oberfleckrand ein Deckfleck befestigt.
Ein solcher Absatz bietet gegenüber den bisher aus einzelnen vollen Lederlagen zusammengesetzten Schlitzen folgende Vortheile:
Der Absatz ist viel haltbarer als ein in der gewöhnlichen Weise zusammengesetzter und befestigter Absatz. Da sich die das Gasrohrgewinde aufnehmende Platte unter der Brandsohle befindet, so wird letztere eisenfrei gehalten und ein Heraustreten der Nägel, welche oft den Fufs beschädigen, vermieden: Ferner wird durch die Verschraubung der Absatz viel leichter als ein mit Nägeln befestigter Absatz aus vollen Lederlagen. Je nach der Gröfse und Form der Absätze können hierbei die Gewichtsunterschiede zwischen 10 und 30 g betragen, was noch günstiger werden kann, wenn die Verschraubung aus Aluminium hergestellt wird, da sich dann das Gewicht der Verschraubung auf den fünften Theil beschränken läfst. Aufserdem aber kann die Befestigung der Absätze mit Ausschlufs des Deckfleckes dreimal rascher als mit der Nagelmaschine bewirkt werden; der durch Zusammenschrauben erzielte Druck ist so stark, dafs ein Auseinandergehen des Absatzes während der
der Schuhe oder Stiefel
schlossen ist.
Endlich bieten diese Absätze den Vortheil grofser Ersparnifs an Leder, da die aus den oberen Absatzfleckrändern ausgestanzten Lederstücke als Fleckränder in der Schweifung des Absatzes verwendet werden können.
Die Art der Zusammensetzung und Befestigung des Absatzes an der Sohle ist in der
vollständig
Benutzung
ausge-
Zeichnung in fünf Abschnitten dargestellt.
werden zunächst aus Leder oder Ledermasse, Papiermasse u. s. w. sogen. Absatzfleckrä'nder oder Kränze gestanzt oder geschnitten, deren innerer Rand tiberall gleich weit von der a'ufseren Begrenzung des Fleckrandes entfernt ist. Behufs Vereinigung dieser ausgeschnittenen Absatzfleckränder a, Fig. 3, 4 und 5, werden letztere nach Mafsgabe der Form des Absatzes über einander gelegt, nachdem sie vorher mit Klebstoff bestrichen worden sind.
Die den Absatz an der Sohle festhaltende Verschraubung besteht in der dargestellten Anordnung aus einer Schraubenspindel b, welche an ihrem oberen Ende mit Rechtsgewinde, an· ihrem unteren Ende mit Linksgewinde versehen ist, sowie der mit Hülse oder Mutter besetzten Platte c, welche zwischen Brandsohle und Laufsohle zu liegen kommt, und endlich einer auf das untere Spindelende aufzuschraubenden Platte d mit Mutter. Diese Platte richtet sich je nach der Gestalt des Oberfleckes. Die Schraubenspindel b, welche mit den beiden Platten aufser aus Schmiedeisen auch aus Gufseisen, schmiedbarem Gufs, Aluminium u. s. w. hergestellt werden kann, erhält an ihrem die Platte d aufnehmenden Ende die beiden Kerben b1 62.
Ist der Schaft oder die Kappe durch Zwicken auf der Brandsohle befestigt, so wird in dem hinteren Theil der Sohle ein Loch durchgeschlagen, durch welches man die Hülse der Platte c steckt, die dann in geeigneter Weise in der Brandsohle befestigt wird (Fig. 1). Die Sohle wird dann mit der Maschine oder von Hand durchnäht oder gepflockt und der Leisten wieder in den Schuh eingesteckt. In das Gewinde der an der Platte c sitzenden Hülse oder Mutter schraubt man nunmehr das obere Ende der Schraubenspindel b, Fig. 2, worauf der aus einzelnen Fleckrändern zusammengesetzte Ansatz α auf die Sohle und über die Schraubenspindel aufgesetzt (Fig. 3) und dann die Hülse an der Platte d auf das Gewinde am unteren Ende der Schraubenspindel b aufgeschraubt wird. Letztere Drehung mufs infolge des Linksgewindes entgegengesetzt zur Drehrichtung der Schraubenspindel behufs Einsetzens der letzteren in die Mutter der Platte c erfolgen (Fig. 4). Es wird dann in die Kerben b1 b'1 am unteren Ende von b ein Schraubenzieher e eingesetzt und derselbe rechts herumgedreht, bis die Schraubenspindel b genügend tief in die Mutter an der Platte c eingeschraubt und dadurch der Absatz selbst genügend fest angeprefst ist. Nach Wegnahme des Schraubenziehers wird, um die Platte d zu verdecken, noch der Deckfleck/, Fig. 5, auf den Oberfleckrand aufgenagelt oder aufgeschraubt, um einen gebrauchsfertigen Absatz herzustellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schuh- oder Stiefelabsatz, welcher seiner Höhe nach aus hohlen, der Contur des Absatzes entsprechenden Fleckrändern oder Kränzen (a) zusammengesetzt ist und durch eine mit rechts- und linksgängigem Gewinde versehene Spindel (b) angeprefst wird, welche oben in eine zwischen Brandsohle und Sohle befestigte Mutter (c) und unten in eine mit durchbrochener Platte versehene Mutter (d) eingeschraubt wird, wobei letztere durch einen Oberfleck verdeckt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64741D Schuh- und Stiefelabsatz Expired - Lifetime DE64741C (de)

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