DE646987C - Regelbare Gleichrichteranordnung - Google Patents

Regelbare Gleichrichteranordnung

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Publication number
DE646987C
DE646987C DES110465D DES0110465D DE646987C DE 646987 C DE646987 C DE 646987C DE S110465 D DES110465 D DE S110465D DE S0110465 D DES0110465 D DE S0110465D DE 646987 C DE646987 C DE 646987C
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DE
Germany
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grid
discharge paths
discharge
anodes
rectifier arrangement
Prior art date
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Expired
Application number
DES110465D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Moritz Schenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES110465D priority Critical patent/DE646987C/de
Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/48Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/40Cold-cathode tubes with one cathode and one anode, e.g. glow tubes, tuning-indicator glow tubes, voltage-stabiliser tubes, voltage-indicator tubes
    • H01J17/44Cold-cathode tubes with one cathode and one anode, e.g. glow tubes, tuning-indicator glow tubes, voltage-stabiliser tubes, voltage-indicator tubes having one or more control electrodes

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  • Plasma Technology (AREA)

Description

  • Regelbare Gleichrichteranordnung Die bisher entwickelten steuerbaren Groß-und .Glasgleichrichter -für Mehrphasenstrom besitzen praktisch den Nachteil, daß mit ihnen die Steuerung, d. h. z. B. die Spannungsregelung von Null bis zur vollen Spannung, nur unter Zulassung erheblicher Phasenverschiebungen auf der speisenden Primärseite vorgenommen werden kann. Diese Eigenart ist bekanntlich im Wesen der sogenannten gittergesteuerten gas- oder dampfgefüllten Entladungsgefäße, vornehmlich Quecksilbergleichrichter, begründet, deren Anoden durch vor ihnen angeordnete, auf entsprechende Spannung gebrachte Gitter zwar gezündet, d. h. zur Stromabgabe zugelassen werden, aber nicht wieder gesperrt werden können, solange nicht der Strom von einer anderen, der jeweils Strom liefernden Anode benachbarten Anode übernommen wird.
  • Es sind nun aber auch bereits O_uecksilberdampfventile bekanntgeworden, welche diesen Nachteil nicht besitzen. Wird der Quecksilberdampfdruck in einem Anodenrohr durch richtige Künlung auf ein gewisses Maß gebracht und wird gleichzeitig eine bestimmte Formgebung für die Gitter gewählt (die Bedingungen hierfür finden sich beispielsweise in der Arbeit »Wandstromverstärker« von E. Lübcke und W. Schottky in den Wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern, 9. Band, Heft i, 1930, S. 395 -bis 4oo ausgesprochen), so erhält man grundsätzlich eine Entladung, die nicht mehr nur angestoßen -werden kann und dann sich selbst überlassen werden muß, sondern eine Entladung, die in kontinuierlichen Formen verläuft. Die ersten Anlässe zur Herstellung derartiger Röhren hat der Wunsch gegeben, an Stelle der Hochvakuum-Verstärkerröhren für kleine Ströme, wie sie für die Rundfunkübertragungen gebraucht werden, für verschiedene Zwecke auch Röhren zu besitzen, die stärkere Ströme als diese Röhren zu beherrschen vermögen. Hierzu eignet sich wesentlich besser als eine Glühkathode eine OOnecksilberkathode. In den darüber erschienenen Veröffentlichungen ist nachgewiesen worden, daß sich solche Arten von Röhren kontinuierlich steuern lassen, wobei über das Maß der Kontinuität eine bestimmte Verfügung nicht getroffen ist und wobei durch geeignete Formgebung auch eine plötzliche Löschung des die Röhre durchfließenden Stromes zu Zeiten erfolgen kann, in denen die an die Röhre angelegte Spannung noch nicht abgeklungen ist.
  • Würden solche Röhren an Stelle der bisherigen gittergesteuerten Stromrichter verwendet werden., dann würde man an Stelle der Stromnacheilung, die man durch einen der erwähnten Stromrichter erhält, eine erhebliche Stromvoreilung bekommen, d. h. die Verhältnisse würden zu sehr nach der dein jetzigen Zustand entgegengesetzten Richtung verlagert werden. Da jeder Gleichrichtet= nicht selbst Spannung erzeugt, sondern Spari2 nungen nur von seinem Transformator erhält so ist inan also genötigt, entweder auf dein absteigenden Ast der Spannungskurve wie bei den üblichen gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken zu arbeiten oder aber auf den aufsteigenden Ästen, wie es bei den Wandstrotnverstärkern möglich ist. Deswegen wird geiiläli vorliegender Erfindung vorgeschlagen, zum Zwecke der Spannungsregelung beide Arten von Entladungsstrecken gleichzeitig zur Speisung desselben Stromkreises zu verwenden und sie so zu steuern, daß die von den beiden Arten von Entladungsstrecken auf den Leistutlgsfaktor ausgeübten Einflüsse sich gegenseitig ganz oder teilweise aufheben.
  • Es ist in vielen Fällen, besonders bei Großgleichrichtern erwünscht, regelbare Gleichrichtereinheiten zu besitzen, die imstande sind, finit einem beliebigen Leistungsfaktor, beispielsweise finit dem Leistungsfaktor t, zu arbeiten. Gemäß der weiteren Erfindung soll aus diesem Grunde ein mit beliebiger Phasenverschiebung arbeitender Groß- oder Glasgleichrichter so gebaut werden, daß die zündpunktgesteuerten Gas- oder Dampfentladnngsstrecken mit den zur Speisung desselben Stromkreises dienenden Entladungsstrecken nach Art der R-andstromverstä rker in einem Entladungsgefäß vereinigt sind, wobei für beide Entladungsstrecken eine gemeinsame Kathode benutzt wird. An sich ist die Vereiniung von Enladungsstrecken verschiede-Z, nett Charakters in einem gemeinsamen Gefäß bereits bekannt, jedoch dienen die bekannten Anordnungen gänzlich anderen Zwecken. Von den nach der Erfindung baulich in einem genieinsamen Gefäß angeordneten Entladungsstrecken wirkt die eine Gruppe auf den speisenden Transformator im Sinne der Nacheilung, die andere dagegen im Sinne der Voreilung ein. d. lt. ihre Einflüsse hinsichtlich des Leistungsfaktors wirken sich entgegen.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in Fig. r dargestellt. - Diese zeigt im Schnitt ein Gefäß r, wie das eines Großgleichrichters mit Quecksilberkathode 2, Kühlern 3, Dampfablenkschirmen d. und mehreren Anoden. Bei 5 ist eine der bisher üblichen Anoden dargestellt. die mit einem Rippenkühler 6 versehen und durch Isolatoren ; . gegen das Gefäß isoliert eingesetzt ist. Diese Anode ist von einem Schutzrohr umgeben, und dieses ist gegen den Dampfraum durch ein gewöhnliches Schutzgitter 8 und ein Steuergitter 9 abgeschlossen, welch letzteres durch eine Leitung ro an eine Steuerapparatur angeschlossen ist. Sowohl die normalen ionenverzehrenden Gitter 8 wie die Steuergitter 9 können in .mehrfacher Anzahl und beliebiger Anordnung `;ürnerhalb des Anodenschutzroares enthalten .-.seid. Die so atisgeriistetetl Anoden sollen !(leiten der bisher üblichen gittergesteuerten Entladungsgefälle entsprechen und belasten das den Gleichrichter speisende Drehstromnetz mit nacheilendem Strom, weint die Spannung geregelt wird.
  • Geni;i13 der Erfindung trägt nun das Gleichrichtergefäß eine der Zahl der Anoden 5 entsprechende Zahl von Anoden r ;, die ebenfalls mit Kühlern r r ausgerüstet sind. Diese Anoden sind nach Art der Wandstroaiverstärker ausgerüstet, so da13 sie imstande sind, einen Strom, den sie aufnelinlen, in einem beliebigen Moment zu unterbrechen. Die Anordnung ist, da es hierbei bekanntlich auf Gitterabstände. Gitterformen und Kühlung ankommt, beispielsweise so getroffen, claß ein von Wasser durchflossenes Gitter 12 diese Anoden gegen den Hauptdanlpfrauin des Gefäßes r abschließt, daß die Kühlung innerhalb des Raumes, wo die Anode 15 sitzt, richtig eingestellt «-erden kann. und claß ferner nach außen abgeleitete Gitter r ; und 14 vorhanden sind, die die in den obengenannten Veröffentlichungen über Wandstromverstärker beschriebenen Bedingungen für Abstände und Lochgrößen erfüllen.
  • Die Arbeitsweise eines solchen z. B. 6hhasigen Apparates ist in Fig.2 und 3 näher dargestellt. Der ihn speisende Transformator möge diese Phasenzahl zweimal abzunehmen gestatten. Beispielsweise sollen die gittergesteuerten Anoden 5 an die Phasen I bis VI angeschlossen werden, während die Anoden 15, die nach der Wandstrornverstärkermetliode arbeiten. an die Spannungen I' bis V1' angeschlossen sein mögen. @ orausgesetzt wird ferner, claß jeweils die Spannungen l und I', 11 und 11' usw. gleichphasig sind. Wird nun z. B. die Anode 5 mit der Phase 111 beaufschlagt und ebenso die Anode 1.3 mit der Phase I11', und werden diese Spannungen zu gleicher Zeit angelegt. so arbeiten zunächst diese beiden Anoden 5 und i_5 völlig konform, und jede von ihnen trägt den halben Betriebsstrom zur Stromlieferung nach der Kathode 2 hin bei. Werden aber die Zündzeitpunkte der beiden verschiedenartigen Anoden 5 und 15 verschoben. indem die beiden Anoden nicht mehr in den Punkten A und A', sondern in den Punkten B und B' gezündet werden, so wird, wenn im Stromkreis durch eine Drosselspule in bekannter Weise für genügenden Ausgleich der überschießenden Spannung gesorgt ist, die Atiode lII einen nacheilenden Strom außen aufnehmen, während zur gleichen Zeit die Anode\"einen voreilenden Strom von B' aus aufzunehmen beginnt. Die Summe dieser beiden Ströme ist wiederum gleich dem gesamten Betriebsstrom. Die gemeinsame Spannung zwischen diesen beiden Anoden wird durch die im Strorrikreis vorhandene Induktivität in dem gleichen Maße für. beide Anoden gleichgestaltet, wie dies bei den üblichen Regelanordnungen für Großgleichrichter bekannt ist. Die ausgesteuerte Spannung fällt alsdann von dem Höchstwerte 1V11 zu dem Mittelwerte i112 ab. Um diese Steuerung zu bewerkstelligen, benötigt man für jede der Anodengruppen eine besondere Kontaktbahn, die in Fig.4 dargestellt ist, und zwar als Abwicklung von Kontakten K1 bis Ka, die zu den Phasen I und VI gehören, und von Kontakten K,' bis Kß, die zu den Phasen I' bis VI' gehören. Diese Kontakte sind auf einer gemeinsamen Walze angeordnet, die beispielsweise bei einer Frequenz von 5o Per./Sek. mit der Geschwindigkeit von 3000 U/min umläuft. Auf dieser Kontaktwalze schleifen zwei Bürsten, von denen die eine bei der Spannungsregelung in der Umlaufsrichtung der Walze, die andere aber in entgegengesetztem Sinne verschoben wird. Dann treten die Zündungen der Phasen III und V zu den oben angegebenen Augenblicken ein, und damit wird der Leistungsfaktor dieses Gleichrichters für alle kommenden Belastungen und Regelungsarten der Einheit gleich. Während die Anoden I bis VI durch die übliche Methode zur Stromübergabe an die jeweils nächste Anode veranlaßt werden, ist bei den Anoden I' bis VI' noch eine besondere Kontakteinrichtung erforderlich, die am Ende der betreffenden Stromperiode die Löschung der Anode vornimmt, was nach den bekannten Veröffentlichungen durch Anlegen einer Spannung an das der Anode 15 benachbarte Gitter 13 erfolgt. Für diese Löschung benötigt man einen dritten Satz von Kontakten, der in Fig. 4 zuunterst dargestellt ist und durch eine dritte Bürste bestrichen wird, die gleichsinnig mit der anderen für das Anschlagen der Anoden erforderlichen Bürsten in Bewegung gesetzt ,.wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelbare Gleichrichteranordnung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung desselben Stromkreises gleichzeitig gittergesteuerte Gas- oder Dampfentladungsstrecken, die verzögert gezündet, aber nicht vorzeitig gelöscht werden können, und gittergesteuerte Gas- oder Dampfentladungsstrecken, die nach dem Prinzip der sog. Wandstromverstärker arbeiten und verzögert gezündet sowie vorzeitig gelöscht werden können, verwendet und so gesteuert werden, daß die von den beiden Arten von Entladungsstrecken auf den Leistungsfaktor ausgeübten Einflüsse sich gegenseitig ganz oder teilweise aufheben. z. Gleichrichteranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken mit den zur Speisung desselben Stromkreises dienenden Entladungsstrecken nach Art derWandstromverstärker baulich in - einem Entladungsgefäß vereinigt sind, wobei für beide Entladungsstrecken eine gemeinsame Kathode benutzt wird. 3. Gleichrichteranordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß drei verschiedene Kontaktbahnen und Bürstensätze vorgesehen sind, von denen eine Kontaktbahn und ein Bürstensatz zur Steuerung der gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken dient, während die übrigen zwei Kontaktbahnen und Bürstensätze zur Steuerung des Zündeinsatzes und der Löschung der Anoden der nach dem Prinzip der Wandstromverstärker arbeitenden Entladungsstrecken dienen.
DES110465D 1933-08-04 1933-08-04 Regelbare Gleichrichteranordnung Expired DE646987C (de)

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DE (1) DE646987C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970827C (de) * 1941-02-12 1958-10-30 Aeg Einanodiges Stromrichtergefaess
DE1135112B (de) * 1956-04-10 1962-08-23 Hoerder Huettenunion Ag Glimmentladungsgefaess mit Wechselstrom-speisung fuer stromstarke Entladungen zur Behandlung von in das Gefaess eingebrachten Koerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970827C (de) * 1941-02-12 1958-10-30 Aeg Einanodiges Stromrichtergefaess
DE1135112B (de) * 1956-04-10 1962-08-23 Hoerder Huettenunion Ag Glimmentladungsgefaess mit Wechselstrom-speisung fuer stromstarke Entladungen zur Behandlung von in das Gefaess eingebrachten Koerpern

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