DE646963C - Auflaufbremse mit Zusatzbremsung, insbesondere fuer Anhaenger - Google Patents

Auflaufbremse mit Zusatzbremsung, insbesondere fuer Anhaenger

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DE646963C
DE646963C DESCH106338D DESC106338D DE646963C DE 646963 C DE646963 C DE 646963C DE SCH106338 D DESCH106338 D DE SCH106338D DE SC106338 D DESC106338 D DE SC106338D DE 646963 C DE646963 C DE 646963C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Es ist bekannt, Auflaufbremsen für Anhänger mit einer Einrichtung zur zusätzlichen Bedienung 'der Anhängerbremsen unabhängig vom Auflaufdruak auszurüsten. Das Neue der Erfindung besteht demgegenüber darin, 'daß vom Führer des Zugwagens aus der Wirkungsgrad der Auflaufbremse verstellt werden kann, so daß es möglich ist, die Auflaufbremse den verschiedenen Be-
to dingungen beim Befahren von Straßen mit verschiedener Oberflächenbeschaffenheit anzupassen. Ist die Fahrbahn so glatt, daß der Zugwagen bei der Verzögerung zum Rutschen neigt, dann muß die Auflaufbremskraft mit einem größeren Wirkungsgrad angesetzt werden, als wenn das Fahrzeug auf einer Straße mit guter ReibungszifTer der Oberfläche fährt. Wenn beim Befahren von Hindernissen Längsstöße und Schwingungen zwischen Zugwagen und Anhänger hervorgerufen werden, 'dann sollen dieselben keine Bremsung des Anhängers bewirken, sofern nicht der Führer des Zugwagens den letzteren bremst. Auch diese Aufgabe wird bei der vorliegenden Erfindung in einfacher Weise gelöst. Zu 'diesem Zweck ist das Übersetzungsverhältnis der beim Auflauf entstehenden Bremskraft im Bremsgestänge des Anhängers vom Führer des Zugwagens aus vier stellbar eingerichtet. Besonders· vorteilhaft ist die Anordnung nach der Erfindung dann, w>ann in das Gestänge ein Hebel so eingeschaltet ist, daß er gleichzeitig eine Längenänderung und eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses im Bremsgestänge bewirkt. Der Hebel kann zu diesem Zweck so angebracht sein, daß er sich gegen einen festen Anschlag abstützt und dann als einarmiger Hebel die Über- oder Untersetzung der Bremskraft bewirkt. Bei einer entsprechenden Schwenkung wird er dann von seinem Anschlag entfernt, so daß außer der Längenänderung im Bremsgestänge gleichzeitig seine über- oder untersetzende Wirkung verändert oder aufgehoben wird. Schließlich kann die Einrichtung nach der Erfindung noch in der Art mit der Bremseinrichtung des Zugwagens verbunden werden, daß beim Anziehen der Zugwagenbremse selbsttätig die oben geschilderte Wirkung der Längenänderung im Bremsgestänge und der Veränderung der Über- oder Untersetzung der Bremskraft eintritt. Als ein weiterer Vorteil der Erfindung muß es angesehen werden, daß die gleichzeitige Längenänderung des Bremsgestänges die Anwendung sehr großer Übersetzungsverhältnisse der Auf lauf bremskraft am Anhänger ermöglicht, weil der sonst üblicherweise der großen Übersetzung der Bremskraft anhaftende Nachteil des geringen Buemsinibes vermieden wird. Die Anordnung kann auch erfindungsgemäß so getroffen werden, 'daß bei normaler Fahrt alle Auflaufstöße des Anhängers gar keine Bremswirkung am Anhänger hervorrufen und die Auflaufbremswirkung erst mit dem Anziehen der Bremseinrichtung des Zugwagens eingeschaltet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in drei verschiedenen Gestängestellungen dargestellt. Die Zugstange ι ist mit der Kupplung des.. Zugwagens verbunden und im Gelenkpunkt 5' an den Übersetzungshebel 2 angeschlossen, der durch das Gestänge 3 mit den. Bremshebeln der Anhängerbremse in Verbindung steht. Das Zugglied 6 ist im Gelenkpunkt 7 an dem Übersetzungshebel 2 befestigt und verbindet letzteren entweder mit dem Führersitz des Zugwagens oder mit der Bremseinrichtung des letzteren.
Die Abb. 1 zeigt die Anordnung in normaler Stellung. In diesem Fall dreht sich beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen der Übersetzungshebel um den festen Anschlag 4, der auf dem Anhänger angebracht ist, wobei der Anschlag 4 als für die Übersetzung maßgebender Drehpunkt des Hebels 2 dient.
In Abb. 2 ist durch einen Zug des Zuggliedes 6 der Hebel 2 von dem festen Anschlag 4 entfernt worden. In diesem Fall ist der für die Übersetzung maßgebende Drehpunkt des Hebels 2 der Gelenkpunkt 7. Die Auflaufkraft in der Druckstange 1 wird jetzt mit einer wesentlich anderen Übersetzung auf das Gestänge 3 und damit auf den Bremshebel übertragen. Und zwar wird die auf die Bremshebel einwirkende Kraft größer sein als bei der Stellung nach Abb. 1. Gleichzeitig ist aber durch die Drehung des Hebels 2 vom Anschlag 4 weg eine Längenänderung in dem Übertragungssystem 1, 2, 3 eingetreten, durch welche die Bremshebel angezogen sind. Ein nunmehr erfolgendes Auflaufen des Anhängers wird ein wesentlich stärkeres Anziehen der Bremse zur Folge haben als in der Stellung nach Abb. 1.
In der Abb. 3 ist die größtmögliche Schwenkung des Übersetzungshebels 2 dargestellt. In dieser Stellung ist infolge der Krümmung des Übersetzungshebels 2 eine fast oder völlig unmittelbare Übertragung der Auflaufkraft von der Zugstange 1 auf die Stange 3 erreicht, so daß der Wirkungsgrad der Auflaufbremsung noch größer ist.
Ist das Zugglied 6 mit der Bremseinrichtung des Zugwagens verbunden, dann wird beim Anziehen der letzteren durch den Fahrer der Hebel 2 vom Anschlag 4 weggedreht und damit die Änderung der Übersetzung im Auflaufgestänge herbeigeführt. Vorteilhaft wird in diesem Fall das Übersetzungsverhältnis im Hebel 2 beispielsweise durch Annäherung des Gelenkpunktes 5 an den Anschlag 4 so gewählt, daß in der Stellung nach Abb. 1 durch das Auflaufen keine Bremswirkung eintreten kann. Die Auflaufbremse wird also immer ausgeschaltet sein und erst dann zur Wirkung kommen, wenn der Bremshebel des Zugwagens bewegt ist. Erfolgt aber bei einer Bewegung des Bremshebels am Zugwagen kein Auflaufen des Anhängers, dann wird der Hebel 2 durch das Zugglied 6 unabhängig vom Auflaufen so weit gedreht, daß die Anhängerbremse mit voller Kraft angezogen ist. Dieser Fall kann eintreten, wenn der Lastzug bei einer Bergfahrt oder bei Stillstand am Berge gebremst werden soll. In diesem Zustand war mit den Auflaufbremsen allein der Anhänger nicht abzubremsen, so daß bei entsprechend schweren Anhängern im Verhältnis zum Gewicht der Zugmaschine die letztere durch den Hangabtrieb der Anhänger rückwärts gezogen wurde.
Die Erfindung wird nicht verlassen, wenn an Stelle der Zugglieder Druckglieder und an Stelle der zweiarmigen einarmige Hebel Verwendung finden, da auf der Zeichnung nur das Schema der Bremsgestängeanordnung nach der Erfindung dargestellt ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Auflaufbremse mit Zusatzbremsung, insbesondere für Anhänger, dadurch gekennzeichnet, daß in das Bremsgestänge der Auflaufbremse ein Hebel (2) ein- go geschaltet ist, bei dem zwei verschiedene Punkte als Drehpunkt für die Übersetzung des Bremsgestänges (1, 3) gewählt werden können.
2. Auflaufbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem Hebel (2) ein fester Anschlag (4) angeordnet ist, gegen welchen der Hebel (2) beim Auflaufen des Anhängers abgestützt werden kann zum Ändern des Übersetzungsverhältnisses im Bremsgestänge.
3. Auflaufbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, den Übersetzungshebel (2) in der Weise mit dem Bremshebel des Zugwagens zu verbinden, daß er bei dessen Bewegung gleichzeitig in die Lage für die geänderte Übersetzung gedreht wird.
4. Auflaufbremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis im Hebel (2) so gewählt ist, daß erst bei einer Schwenkung des Hebels (2) vom Anschlag (4) weg die Auflaufkraft wirksam werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH106338D 1935-02-21 1935-02-21 Auflaufbremse mit Zusatzbremsung, insbesondere fuer Anhaenger Expired DE646963C (de)

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DE646963C true DE646963C (de) 1937-06-24

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DE (1) DE646963C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107097B (de) * 1956-10-08 1961-05-18 Hans O Schroeter Auflaufbremse fuer Anhaengerfahrzeuge
DE1220749B (de) * 1961-12-18 1966-07-07 Josef Peitz Fahrzeuganhaengerdeichsel mit Auflaufbremseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107097B (de) * 1956-10-08 1961-05-18 Hans O Schroeter Auflaufbremse fuer Anhaengerfahrzeuge
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