DE646030C - Starterbatterieplatte mit waehrend des Betriebes zu formierender Oberflaeche - Google Patents

Starterbatterieplatte mit waehrend des Betriebes zu formierender Oberflaeche

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DE646030C
DE646030C DEL83790D DEL0083790D DE646030C DE 646030 C DE646030 C DE 646030C DE L83790 D DEL83790 D DE L83790D DE L0083790 D DEL0083790 D DE L0083790D DE 646030 C DE646030 C DE 646030C
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starter battery
mass
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/64Carriers or collectors
    • H01M4/70Carriers or collectors characterised by shape or form
    • H01M4/72Grids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Description

Die Erfindung betrifft Starterbatterieplatten, -welche Durchbrechungen zur Aufnahme von einer Masse besitzen, die die chemische Arbeit im 'Akkumulator zu leisten fähig ist und sie insbesondere im Anfang allein übernimmt, bis die Platte selbst sich formiert hat. Die Erfindung geht von der Annahme aus, daß eine Höchstleistung solcher Platten verhindert wird, wenn die hauptsächliche chemische Arbeit der Masse und nicht der Plattenoberfläche zugewiesen wird, wenn die Berührungsflächen zwischen Masse und Platte nicht im Verhältnis zur Menge der Masse ein Maximum sind und wenn nicht die Platten- !oberfläche selbst ein Maximum ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die in an sich bekannter Weise schräg gestellten Metallstege mit waagerechten Schmalkanten versehen und in geringen Abständen voneina.nder angeordnet sind.
Die Schrägstellung in Verbindung mit den waagerechten Schmalkanten hat zur Folge, daß die gesamte Stegoberfläche von Masse bedeckt und damit zur schnellen Formierung hierangezogen wird, sowie weiter, daß auch bei geringsten Abständen zwischen den Stegen Erweiterungen jedes einen Stegzwi; schenraum ausfüllenden Massekörpers an seinen Enden bedingt sind, die sein Herausfallen verhindern. Dabei versteift die an sich bekannte Schrägstellung die Stege hinreichend, um sie aus reinem Blei anfertigen zu können. Solche Stege können derart eng zueinander gestellt werden, daß nur wenig mehr Masse vorhanden ist, als zur Erzielung der von der Grioßoberfläche erreichbaren Kapazität notwendig ist. Sie bieten im Verhältnis zur Menge der Masse eine möglichst große Berührungsfläche- mit ihr, erleichtern also sowohl den Zutritt der Säure (Starterbatterie!), wie den Stromübergang, und sie stellen gleichzeitig eine Großoberflächenplatte dar, die nach Zerfall der Masse mindestens ebenso leistungsfähig .bleibt. Infolge der an allen entscheidenden Stellen hinreichend großen Übergangsquerschnitte arbeiten solche Platten auch mit geringer Erwärmung.
Eine besonders günstige Formgebung einer solchen Platte ist in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel erläutert.
Fig. ι ist die Ansicht gegen eine aufrechte Platte und
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. ι durch die Gitterstege in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 3 ist ein abgebrochener Querschnitt und desgleichen Ansicht nach der Linie C-D in Fig. 2 eines Teilbereiches der Platte.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, bestehen die Gitterstege 1 aus waagerecht verlaufenden, jalousieartig schräg gestellten Bleischienen, die in geeigneten Abständen durch senkrecht durchlaufende Stege 2 unterstützt sind. Um eine einfache - Gestalt der Form zum Gießen solcher Platten zu ermöglichen, liegen je die unteren und oberen Ränder benachbarter Stege in derselben Höhe, so daß die Gießformhälften nur mit einander zugebehrten,
spitzwinkligen Vorsprüngen, die in Fig. 2 unten rechts durch senkrechte und links durch waagerechte Schraffur hervorgehoben sincL· ausgerüstet zu sein brauchen, um in zusanv. mengesetzt er Lage die zu gießenden Stege; als Hohlraum frei zu lassen und infolge FeH-, lens jeder Unterschneidung nach dem Guß' ohne weiteres abgezogen werden zu können. Es stellt diese Bedingung die einfachste ίο Lösung dar. Man kann auch die Stege sich in der Höhenrichtung überlappen lassen. Die spitzwinkligen Vorsprünge der Formhälften müssen dann statt der sonst waagerechten Begrenzung eine gebrochene Fläche bekommen, und die Formhälften müssen in. einer einander entgegengesetzten Schrägen zur Waagerechten vom Gußstück abgezogen werden.
Auch die Form des zwischen den Stegen für die Masse frei bleibenden Raumes ist günstig. Einmal kann die Masse von jeder Seite aus in Richtung gegen die Spitze der Stege, also in Fig. 2 rechts von oben nach unten und links von unten nach oben aufgetragen und dadurch gleichzeitig bis zur gegenseitigen Vereinigung in die Mitte eingedrückt werden. Außerdem aber hält sich infolge der Einschnürung in der Mitte jeder derart gebildete Massekörper von selbst' '30 sicher zwischen seinen anliegenden Gitterstegen und wird auch bei fortschreitender Zerbröcfoelung der Masse besonders lange in seiner Lage verbleiben, weil er in seiner größten Längenausdehnung waagerecht imterstützt ist. Die üblichen Separatoren legen sich in bekannter Weise als Scheidewände zwischen benachbarten Platten eines Akkumulators außerdem mit senkrecht verlaufenden Rippen gegen diese Massekörper und halten sie sicher.
Es ist auch für den Gießvorgang ein Vorteil, daß durch die eng aneinanderstehenden Hohlräume der Form für die Stege, durch die das flüssige Blei seinen Weg nehmen muß, im Verhältnis zur Formmasse eine viel größere Bleimasse, damit auch eine größere Wärmemenge eintritt, als bei den bisher üblichen Gitterplatten. Während dort die reichlich schnelle Abkühlung des flüssigen Bleies in der Form dazu zwang, Zusätze von Anti-■jpon zu verwenden, die aber wieder durch ■ Säure stärker angegriffen wurden und schwächere Füllsäure bedingten, wird es hier möglich, ganz oder fast ganz ohne solche Zusätze auszukommen und infolgedessen ein höchst leitungsfähiges reines Metall zu verwenden. Die außerordentliche Weichheit solchen reinen Metalls kann sich nicht schädlich auswirken, weil die jalousieartig schräg stehenden Stege sich in bezug auf Biegefestigkeit nahezu wie hochkant stehende Träger verhalten. Man hat jes aber außerdem durch die richtige Wahl der Abstände der Stege 2 in der Hand, ihre frei tragende Länge ihrer Biegefestigkeit anzupassen. Durch die Vermehrung der senkrechten Stege 2 infolge Wahl geringerer Abstände voneinander entsteht auch sonst kein Nachteil. Was diese Stege an sonst freier Oberfläche der waagerechten Stege zudecken, fügen sie wieder als eigene Oberfläche hinzu.
Im übrigen erstreckt sich das Gitterfeld fast über die gesamte Fläche der Platte. Es bleibt nur gemäß Fig. 1 links ein durchlaufender Rand 3 gleicher Stärke stehen, während der entsprechende Rand 4 rechts von unten nach oben sich verbreitert, um der von unten nach oben zunehmenden Stärke des weiterzuleitenden elektrischen Stromes gleichgünstige Durchgangsquerschnitte darzubieten.
Man kann außer durch die bisher beschriebene grundsätzliche Anordnung auch noch auf weitere Vergrößerung der Oberfläche durch Aufrauhung oder Rillen-, Wellen- oder Zickzackform der Oberfläche oder der gesamten Stege hinwirken.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Starterbatterieplatte mit während des Betriebes zu formierender Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise schräg gestellten Metallstege mit waagerechten Schmalkanten versehen und in geringen Abständen voneinander angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL83790D 1933-05-25 1933-05-25 Starterbatterieplatte mit waehrend des Betriebes zu formierender Oberflaeche Expired DE646030C (de)

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DE646030C true DE646030C (de) 1937-06-07

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