DE646010C - Anordnung zur Konstanthaltung einer Wechselspannung - Google Patents
Anordnung zur Konstanthaltung einer WechselspannungInfo
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- DE646010C DE646010C DES107283D DES0107283D DE646010C DE 646010 C DE646010 C DE 646010C DE S107283 D DES107283 D DE S107283D DE S0107283 D DES0107283 D DE S0107283D DE 646010 C DE646010 C DE 646010C
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- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F3/00—Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
- G05F3/02—Regulating voltage or current
- G05F3/04—Regulating voltage or current wherein the variable is AC
- G05F3/06—Regulating voltage or current wherein the variable is AC using combinations of saturated and unsaturated inductive devices, e.g. combined with resonant circuit
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Description
Zur Konstanthaltung der Spannung eines Verbrauchers ist es bekannt, unmittelbar parallel
zum Verbraucher einen Spannungsresonanzkreis, d. h. eine Reihenschaltung aus einer gesättigten Drosselspule und einem
Kondensator, zu schalten. Durch geeignete Wahl der Größe des Kondensators und der
gesättigten Drosselspule kann man erreichen, daß die Spannung am Abnehmer in einem gewissen
Bereich konstant bleibt. Zwischen dem Resonanzkreis und dem parallelliegenden Verbraucher
einerseits ■ und der Spanrfungsquelle anderseits wird bei der bekannten Anordnung
ein Ohmscher Widerstand geschaltet. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß die
Induktivität und die Kapazität des Resonanzkreises einen sehr großen Strom aufnehmen
müssen, damit eine hinreichende Spannungsänderung in dem Vorschaltwiderstand erzeugt
ao werden kann.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß als Vorschaltwiderstand
eine Drosselspule mit konstanter Induktivität verwendet ist. Dadurch wird erreicht,
daß der Spannungsresonanzkreis für einen bedeutend kleineren Strom ausgelegt werden
kann als bei der bekannten Anordnung.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausfühmngsbeispiele
der Erfindung dargestellt.
In Fig. ι ist der Verbraucher mit 1 bezeichnet.
Unmittelbar parallel zum Verbraucher, d. h. ohne große Widerstände in den Zuleitungen, liegt ein Kondensator 2 in Reihe
mit einer Drosselspule 3, die im Arbeitsbereich im Sättigungsgebiet arbeitet. Diese
Parallelschaltung ist erfindungsgemäß über eine Drosselspule 4 mit konstanter Induktivität
mit dem Netz verbunden. Denkt man sich zunächst den Widerstand des Verbrauchers unendlich groß, dann sind alle Spannungen
U2, Uz und U4, Funktionen des gemeinsamen
Stromes 7. In Fig. 2 sind diese Spannungen C/2>
U8 un(i U£ über dem Strom 7 als
Abszisse aufgetragen. Macht man die Neigung der Geraden U2 gleich der Steigung der
Kurve CT3, so ist die Spannung U1 am Verbraucher,
die gleich der Summe aus U2 und U3 ist, im Arbeitsbereich konstant, während
die Netzspannung U5, die gleich der Summe aus CZ1 und CZ4 ist, stark schwankt. Auch bei
verschiedenem Belastungswiderstand des Verbrauchers ι ist die Anordnung wirksam, da
die aus dem Kondensator 2 und der gesättigten Drosselspule 3 bestehende Reihenschaltung,
die eine konstante Spannung ergibt, unmittelbar parallel zum Verbraucher 1 geschaltet
ist, so daß die Verbraucherspannung gleich der Spannung an dem Spannungsresonanzkreis
ist. Die Größe des. Kondensators 2 und der gesättigten Drosselspule 3 sowie der Drosseispule
4 konstanter Induktivität hängt einerseits von den zu erwartenden Schwankungen der Netzspannung, anderseits von der Größe
der Veränderlichkeit des Widerstandes des Verbrauchers 1 ab. "
Will man bei steigendem Verbraucherstrom
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Oskar Schmutz in Berlin-Haselhorst.
eine ansteigende Spannung am Verbraucher erhalten, so kann man den Kondensator 2
etwas kleiner wählen. Wenn man mit steigendem Strom ein Absinken der Verbraucher^
spannung erzielen will, so ist der Kondensator 2 entsprechend größer zu bemessen. Die
Vor schaltdrossel spule 4 ist stets so zu wäh--
!en, daß Kipperscheinungen nicht auftreten können. Die Größe der Drosselspule 4 muß
ίο also so gewählt werden, daß mit steigendem
Strom im Spannungsresonanzkreis die Summe aus der Resonanzkreisspannung und der Spannung an der Drosselspule stets zunimmt.
Da die Spannung am Kondensator 2 nur ungefähr 1J4 der Verbraucherspannung beträgt,
ist es in vielen Fällen vorteilhaft, den Kondensator 2 über einen Zwischenwandler
anzuschließen, da Kondensatoren für höhere Spannungen kleiner und billiger werden.
. Die Drosselspule 4 kann auch wegfallen, wenn die Spannung U5 über Transformatoren
oder längere Leitungen mit vor wiegend induktivem Widerstand bezogen wird, so daß deren
Induktivitäten wirksam werden. Zur Beseitigung der Oberwellen der gesättigten Drosselspule 3 oder zur Kompensierung
der Blindleistung kann dem Verbraucher ι noch ein Kondensator parallel geschaltet
werden. Dieser kann beispielsweise auch so bemessen werden, daß die Verbraucherspannung
bei der mittleren Netzspannung U5 gleich dieser ist, so daß besondere Zwischentransformatoren
erspart werden können.
Man kann diesen Kondensator auch parallel
zur Drosselspule 3 schalten, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Soweit deren Teile mit
denen der Fig. 1 übereinstimmen, sind die gleichen Bezugszeichen gewählt. 1 ist wieder
der Verbraucher, zu dem parallel der Spannungsresonanzkreis aus dem Kondensator 2
und der gesättigten Drosselspule 3 geschaltet ist. Parallel zu dieser liegt der Kondensator
5. In Fig. 4 ist das dieser Schaltung entsprechende Diagramm dargestellt. Wegen des
Kondensators 5 zeigt der Verlauf der Spannung U3 an der Drosselspule den aus der
Darstellung ersichtlichen Verlauf. Die Spannung U.2 am Kondensator 2 ist gleichfalls eingetragen,
die Summe aus U3 und U2 ergibt
wieder die Verbraucherspannung U1. U5 ist
die Spannung des Netzes. Bei dieser Anordnung kann man auch in dem Gebiet arbeiten,
in welchem der Strom des parallel zum Verbraucher liegenden Kreises kapazitiv ist.
Das x\usführungsbeispiel ist für eine einphasige Anordnung gezeichnet. Bei Drehstromanordnungen
verwendet man dreiphasige gesättigte Drosselspulen mit gemeinsamem Eisenkern, oder es können auch drei
einphasige gesättigte Drosselspulen verwendet werden. Um die infolge der Eisensättigung
auftretenden Oberwellen des Magnetisie-■ rungsstromes zu unterdrücken, kann man die
durch drei teilbaren Harmonischen der Schen-.' kelflüsse der eisengesättigten Drosselspulen
beeinflussen, indem man beispielsweise der dreiphasigen Drosselspule eine Dreieckswicklung
gibt, die über eine Drosselspule geschlossen ist, welche so bemessen ist, daß gerade die fünfte Oberwelle im Magnetisierungsstrom
unterdrückt ist. Diese Drosselspule kann man auch mit Eisensättigung ausführen, um bei schwankender Spannung an
der gesättigten Dreiphasendrosselspule immer eine Unterdrückung der Oberwellen des
Magnetisierungsstromes zu erhalten. Man kann auch je zwei eisengesättigte Drosselspulen
verwenden, die so bemessen sind, daß die Oberwellen im resultierenden Magnetisierungsstrom
verschwinden, indem man z. B. eine Drosselspule in Stern schaltet und die andere Drosselspule gleicher Leistung in
Dreieck. Man kann auch für zwei Drosselspulen einen gemeinsamen Eisenkern verwenden
und deren Wicklungen, welche um 30 e/0
gegeneinander versetzte Flüsse erzeugen, auf übereinanderliegenden Schenkeln anordnen.
Die Anordnung nach der Erfindung kann beispielsweise dazu verwendet werden, um in
Ausläuferleitungen großer Netze die Spannung eines Kleinverbrauchers, z. B. von Beleuchtungsstromkreisen,
konstant zu halten. Man kann die Anordnung nach der Erfindung auch anwenden, wenn von der Spannung am
Resonanzkreis ein Gleichrichter mit angeschlossenen Verbrauchern, insbesondere ein
solcher mit konstantem Spannungsabfall, gespeist wird.
Claims (2)
1. Anordnung zur Konstanthaltung einer Wechselspannung, die von einem
Netz schwankender Spannung über einen Widerstand entnommen wird, mit unmittelbar
parallel zum Verbraucher liegender Reihenschaltung einer eisengesättigten Drosselspule und eines Kondensators,
dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschaltwiderstand eine Drosselspule mit konstanter Induktivität dient.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu
der Reihenschaltung der eisengesättigten Drosselspule und des Kondensators oder nur parallel zu ersterer ein Kondensator
geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107283D DE646010C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Anordnung zur Konstanthaltung einer Wechselspannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107283D DE646010C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Anordnung zur Konstanthaltung einer Wechselspannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646010C true DE646010C (de) | 1937-06-07 |
Family
ID=7527999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES107283D Expired DE646010C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Anordnung zur Konstanthaltung einer Wechselspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646010C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3233168A (en) * | 1958-10-01 | 1966-02-01 | Gen Electric | Control system for voltage regulator |
-
1932
- 1932-12-01 DE DES107283D patent/DE646010C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3233168A (en) * | 1958-10-01 | 1966-02-01 | Gen Electric | Control system for voltage regulator |
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