DE644682C - Drehrohrofenausmauerung - Google Patents

Drehrohrofenausmauerung

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DE644682C
DE644682C DEM131039D DEM0131039D DE644682C DE 644682 C DE644682 C DE 644682C DE M131039 D DEM131039 D DE M131039D DE M0131039 D DEM0131039 D DE M0131039D DE 644682 C DE644682 C DE 644682C
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DE
Germany
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stones
grooves
rotary kiln
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kiln lining
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DEM131039D
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RHENANIA OSSAG MINERALOELWERKE
GEA Group AG
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RHENANIA OSSAG MINERALOELWERKE
Metallgesellschaft AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/28Arrangements of linings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

Es ist bekannt, die bei der Bearbeitung von Holz häufig benutzte Nut- und Federverbindung auch bei Mauersteinen und besonders bei feuerfestem Mauerwerk, z. B. von Drehrohrofen, anzuwenden. Diese Ausbildung des Mauerwerks hat jedoch eine Reihe von Nachteilen. So muß z. B. streng zwischen links und rechts angeordneten Steinen unterschieden werden. Auch neigen die Federn der Steine sowohl beim Transport als auch bei der Verarbeitung und schließlich bei den Beanspruchungen im Betrieb zu Brüchen. Des weiteren wird dadurch das für viele Öfen unumgänglich notwendige Schleifen der Steinflächen an den mit Federn versehenen Flächen ' unmöglich. Für Gewölbe von nicht umlaufenden Öfen der verschiedensten Art hat man auch schon Steine verwendet, die an ihren innerhalb des Mauerwerks liegenden Seitenflächen nur mit Nuten versehen waren. In die zusammenpassenden Nuten zweier aneinanderliegender Steine waren Stäbe eingelegt. Durch diese Anordnung sollte das Mauerwerk gasdicht gemacht werden, oder es sollte dem Mauerwerk eine größere Festigkeit und Lebensdauer gegeben werden. Andere nicht umlaufende öfen sind auch schon mit Steinen ausgemauert worden, in denen die Nuten und Federn in der nach der Außenseite zu liegenden Steinhälfte vorgesehen waren.
Im- Mauerwerk der bekannten Decken· gewölbe verliefen die Nuten und Federn bzw. Stabeinlagen in der Richtung der Krümmungsachse. In der gleichen Weise wurden bei Drehrohröfen bisher -auch die mit Nut und Feder ausgebildeten Steine verlegt. Diese Art der Ausmauerung von Drehrohröfen, bei der also die Nuten und Federn im Ofenfutter in der Richtung der Längsachse des Ofens verlaufen, hat gewisse Nachteile. Insbesondere wirken sich die im Betrieb von Drehrohröfen unvermeidlichen Durchbiegungen des Ofenmantels nachteilig auf ein derart in sich verankertes Mauerwerk aus, so daß einzelne Steine desselben vorzeitig zerstört werden können. Auch die Herstellung der Ausmauerung ist umständlicher und kostspieliger.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Die Drehrohrofenausmauerung gemäß der Erfindung sieht gleichfalls Mittel zum Verankern der Steine gegeneinander vor. Es werden die an sich bekannten Steine verwendet, die nur mit Nuten ausgestattet sind, und Stäbe, die in die Nuten eingelegt werden. Die Steine werden so verlegt, daß die Nuten konzentrisch zum Ofenmantel verlaufen. Die Stabeinlagen eines jeden Steinkranzes bilden so einen geschlossenen Ring. Zweckmäßig werden die Nuten in der nach der Außenseite gelegenen Hälfte der Steine vorgesehen.
Dadurch wird außer Gasdichtigkeit erreicht, daß der Zusammenhang der Steine wesentlich verbessert und die Verlagerung der Steine; gegeneinander verhindert wird, ohne daß im» Ofenmauerwerk zusätzliche Beanspruchungen· der einzelnen Steine infolge der Drehung des Ofens entstehen. Dabei ist die Verlegung der Steine fast ebenso einfach, wie wenn glatte, nicht miteinander verankerte Steine verwendet ίο werden. Ordnet man die Nuten in dem nach dem Mantel zu gelegenen Teil, der Steine an, der den im Innern des Ofens herrschenden hohen Temperaturen nicht so stark ausgesetzt ist, so wird die Festigkeit der Steine durch die Nuten nicht wesentlich herabgesetzt, und es entstehen im Stein durch Wärmedehnungen auch keine Spannungen, durch die der zwischen den Nuten gelegene Steinquerschnitt unzulässig hoch beansprucht wird. Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß die Stab- und Nutverbindung im Betrieb keine Lockerung erfährt, und es wird durch die ringförmige Anordnung der Stäbe die Verbindung der einzelnen Steine miteinander besonders fest und zuverlässig. Die Bearbeitung der Steine ist dabei nicht schwieriger als bei der Verwendung glattflächiger Steine. Die Stäbe werden z. B. aus dem Baustoff der Steine oder ähnlichen Baustoffen gefertigt. Ein gewisser Ausgleich der Wärmedehnungen läßt sich dadurch erzielen, daß für Steine, die in der Hitze schwinden, Stäbe, die in der Hitze wachsen, verwendet oder daß umgekehrt Steine, die wachsen, mit Stäben, die schwinden, verbunden werden. Die Länge der Stäbe kann das Ein-, Zwei- oder MehrfacheT&etragen. Natürlich können auch andere Unterteilungen der Stäbe gewählt werden.
In manchen Fällen ist es zweckmäßig, die
Stäbe aus nicht zunderndem ( herzustellen. In diesem Falle kann der Querschnitt der Stäbe klein gewählt werden, und es'jst möglich, die Stäbe in Form geschlossener Ringe oder größerer Ringteile in die Nuten 'tter den Mauerwerkszylinder bildenden Steine einzusetzen. Man kann auch, um Lockerung ..zu vermeiden, die Stäbe aus Metall oder keramischem Stoff in die Nuten mit einem losen und auf Druck raumgebenden Mörtel einsetzen. Derartige Mörtel sind schon zum Ausfugen von Ofenwandungen benutzt worden, die höheren Temperaturen ausgesetzt waren.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Teil eines Drehrohrofens. Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie a-b in Abb. 1. Die Abb. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten der Einrichtung nach Abb. 1 und 2.
In den Abbildungen ist 3 der Ofenmantel. Das Mauerwerk wird von den Steinen 1 gebildet, die an ihren Längsflächen mit Nuten 4 ausgestattet sind. In diesen Nuten liegen die v Stäbe 2, die den Zusammenhalt des Mauerwerks sichern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Drehrohrofenausmauerung mit Mitteln zum Verankern der Steine gegeneinander, gekennzeichnet durch konzentrisch zum Ofenumfang verlaufende Nuten mit zu einem Ring angeordneten Stabeinlagen.
2. Drehrohrofenausmauerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe mit an sich bekanntem losem, auf Druck raumgebendem Mörtel in die Nuten eingefügt sind.
3. Drehrohrofenausmauerung nach Anspruch ι und-2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Stäben aus Metall jeder Stab die Form eines geschlossenen Ringes oder eines größeren Teils eines Ringes hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
["der Län^e der b«tr :f fenden Steinfl&oke
Metall
DEM131039D 1935-05-19 1935-05-19 Drehrohrofenausmauerung Expired DE644682C (de)

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DEM131039D DE644682C (de) 1935-05-19 1935-05-19 Drehrohrofenausmauerung

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DEM131039D DE644682C (de) 1935-05-19 1935-05-19 Drehrohrofenausmauerung

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DE644682C true DE644682C (de) 1937-08-09

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DE (1) DE644682C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114971B (de) * 1955-08-10 1961-10-12 Ivar Thomsen Feuerfester Keilstein zum Aufbau der feuerfesten Auskleidung eines Drehrohrofens
DE1138676B (de) * 1957-06-07 1962-10-25 Veitscher Magnesitwerke Ag Verfahren zur Herstellung von Drehrohrofen-Ausmauerungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
US4069633A (en) * 1973-12-04 1978-01-24 Morgan Refractories Limited Refractory wall structures

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114971B (de) * 1955-08-10 1961-10-12 Ivar Thomsen Feuerfester Keilstein zum Aufbau der feuerfesten Auskleidung eines Drehrohrofens
DE1138676B (de) * 1957-06-07 1962-10-25 Veitscher Magnesitwerke Ag Verfahren zur Herstellung von Drehrohrofen-Ausmauerungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
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