DE644372C - Lagerung fuer ein die Aussenseite des Lenkrades von Kraftfahrzeugen abdeckendes Verkleidungsblech - Google Patents

Lagerung fuer ein die Aussenseite des Lenkrades von Kraftfahrzeugen abdeckendes Verkleidungsblech

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DE644372C
DE644372C DED68875D DED0068875D DE644372C DE 644372 C DE644372 C DE 644372C DE D68875 D DED68875 D DE D68875D DE D0068875 D DED0068875 D DE D0068875D DE 644372 C DE644372 C DE 644372C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/16Mud-guards or wings; Wheel cover panels
    • B62D25/18Parts or details thereof, e.g. mudguard flaps
    • B62D25/182Movable mudguards, or mudguards comprising movable or detachable parts
    • B62D25/186Movable mudguards, or mudguards comprising movable or detachable parts being attached or suspended laterally from the wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die
Es ist bekannt, die Außenseite der Lenkräder von Kraftfahrzeugen durch ein Verkleidungsblech mit nach dem Innern gerichteten Rand abzudecken, welches in einem Ausschnitt des mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Kotflügels !angeordnet und mit dem Lenkrad schwenkbar ist, derart, daß das Verkleidungsblech und der Kotflügel bei Geradestellung der Lenkräder ein glattes, durch-
to gehendes Ganzes von strömungstechnisch günstiger Form bilden. Eine derartige Konstruktion ist beispielsweise für Lenkräder bekannt, die an einer durchgehenden abgefederten Achse sitzen, wobei das Vierkleidungsblech um einen am Fahrzeuggestell befestigten Bolzen schwenkbar ist.
Bekannt ist es auch, auf den Radzapfen von Lenkrädern eine das Rad auf beiden Seiten abdeckende Schutzhülle aufzubringen, die
ao sowohl die Lenkbewegungen als auch senkrechte Bewegungen des Rades mitmacht.
Die vorliegende Erfindung hat eine Lagerung von Verkleidungsblechen für die Außenseite von Lenkrädern in solchen Fällen zum Gegenstand, in welchen das Lenkrad an einer bekannten Schwinghebelanordnung sitzt. Erfindungsgemäß ist hierbei das Verkleidungsblech mit demjenigen Gehäuse fest verbunden, welches in bekannter Weise die horizontale Achse des das Lenkrad tragenden Schwinghebels aufnimmt.
Während jene Lagerung, bei welcher das Verkleidungsblech unmittelbar auf dem* Radzapfen sitzt, nur bei solchen Fahrzeugen anwendbar ist, die außer dem Verkleidungsblech keine gesonderten Kotflügel aufweisen, ist bei getrennten Schwenkzapfen für Lenkrad und Verkleidungsblech der Nachteil gegeben, daß sich in waagerechter Richtung ein erheblicher Raumbedarf ergibt und umständliche Verbindungsvorrichtungen zur gemeinsamen Schwenkung von Rad und Verkleidungsblech vorgesehen werden müssen. Demgegenüber ermöglicht es die Erfindung, die übliche Kotflügelanordnung, bei der das Verkleidungsblech in bekannter, strömungstechnisch günstiger Weise dem Kotflügel angepaßt ist, mit einer bei geringem waagerechtem Raumbedarf störungsfreien Schwenkung des Lenkrades und des Verkleidungsbleches bei Ver- 5" Wendung einfacher technischer Mittel zu vereinigen.
Versieht man das Verkleidungsblech mit dem bekannten, nach innen gerichteten Rand, der bei Schrägst ellung der Lenkräder ein Eindringen des Fahrtwindes in den KotfLügeljraum und damit strömungstechnisch ungünstige Wirkungen verhindert, so gibt man die-
scm Rand und einem mit dem Kotflügel ver bundenen Gegenrand zweckmäßig die Form von Kugelfiächenabschnitten. Dabei kann sich die Breite dos nach dem Innern gebogene/^ Randes des Vcrkleidungsblechcs mich Scheitel des Bleches zu verringern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei*. spiel des Erfindungsgedankeiis veranschaulicht, wobei
ίο Fig. ι eine Seitenansicht der Lenkradanordnung eines Kraftfahrzeuges und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. I wiedergibt.
Der Fahrzeugrahmen, der Motor und der Wagenkasten des im Zeichnungsbeispiel dargestellten Fahrzeuges können in beliebiger Weise ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Wagen als Ganzes oder wenigstens der Kotflügel der Lenkräder in strömungstechnisch günstiger Form ausgebildet, um den beim Fahren auftretenden Luftwiderstand soweit als möglich zu verringern. Diesem letzteren Ziel dient auch die erfindungsgemäße Anordnung des bekannten seitlichen Verkleidungsbleches für das Lenkrad, das hier an einer Schwinghebelanordnung beliebiger bekannter Ausführung sitzt.
Das Rad oder der Radzapfen ist an einem Schwinghebel ß gelagert, der um eine horizontale Achse schwenkbar in einem Gehäuse oder Gestell b gelagert ist. In diesem Gehäuse befinden sich Federn, die auf den Schwinghebel α eine Kraft ausüben, die der durch das Gewicht des Fahrzeuges ausgeübten Kraft entgegengesetzt gerichtet ist. Das Gehäuse b ist an dem Fahrzeugrahmen, beispielsweise an einem Querträger c des Rah mens, derart angeordnet, daß es um eine senkrechte oder annähernd senkrechte Achse schwingen kann, wodurch die Lenkbewegungen des Rades herbeigeführt werden.
An dem um eine senkrechte oder annähernd senkrechte Achse schwingbaren und ein Lenkrad umfassenden Träger des Rades ist das Verkleidungsblech befestigt das einen wesentlichen Teil des Rades abdeckt. Dieses Blech hat die bekannte Form, mit der es bei derjenigen Lage des Rades, die der Geradeausfahrt des Wagens entspricht, mit den Kotflügeln ein glattes Ganzes von aerodynamischer Form bildet.
Zu dem genannten Zweck kann das Verkleidungsblech eine ebene oder leicht gewölbte Gestalt haben. Der Umfang des BIeches wird zweckmäßigerweise einerseits von einer Kreislinie begrenzt, die der Form des Ausschnittes e des Kotflügels / entspricht, so daß sich das Blech d bei derjenigen Stellung des Rades, bei der dieses keinen Ausschlagwinkel hat, in den Ausschnitt e hineinlegen kann, während andererseits die Lenkbewe
gungen des Rades nicht gehindert werden. Andererseits ist das Blecht an seinem unteren Rande durch eine gerade Linie oder eine Kurve begrenzt, die bei derjenigen
des Rades, die der Geradeausfahrt pricht, glatt in das untere Profil des otflügels übergeht.
Zweckmäßigerweise ist das Blech d zwecks seiner Verlängerung nach dem Innern des Kotflügels zu mit dem bekannten Randg· versehen, der sich an den kreisförmigen Umfang des Bleches d anschließt. Dieser "Rand hat eine solche Form, daß er die Lenkbewegungen des Rades nicht stört, jedoch zum mindesten bei kleinen Schwenkbewegungen des Lenkrades die Luft hindert, sich in dem Kotflügel oder in dem Raum zwischen dem Rad und dem Blech d zu fangen. Ohne das Vorhandensein des Randes g würde nämlich die Luft in die genannten Räume durch die Spalten hineingelangen können, die sich bei den Lenkbewegungen des Rades zwischen dem kreisförmigen Umfang des Bleches d und dem Rande des Ausschnittest öffnen.
Der Randg· kann zu dem genannten Zweck beispielsweise die Form eines Abschnittes einer Kugelfläche haben, deren Mittelpunkt auf der Schwenkachse A des Gehäuses b liegt-Die Breite des Randes vermindert sich nach 9· dem Scheitel des Ausschnittes e zu, so wie dies auf der Zeichnung dargestellt ist, in der durch die strichpunktierte Linie M-N-P der Grundriß der inneren Begrenzungslinie des Randes g dargestellt ist. Der Rand g kann an das Blech d angesetzt und daran befestigt sein, oder das Verkleidungsblech d und der Rand,g· können auch aus einem durch Pressen entsprechend geformten Stück bestehen.
Längs des Randes des Ausschnittest kann tee eine feste, nach einwärts gerichtete Wand A angeordnet sein, die dem Rand g des Bleches d entspricht.
Das Verkleidungsblech d mit seinem Rand g kann an dem um die Achse A schwenkbaren Lenkradträger durch beliebige geeignete Mittel befestigt sein. Diese Mittel bestehen beispielsweise aus Haltern i, die an dem Gehäuse b befestigt sind. Das Blech d ist an den Haltern / leicht abnehmbar angeordnet, so no daß man es ohne Schwierigkeiten entfernen kann, wenn das Rad ausgewechselt werden muß. Auf die beschriebene Weise erhält man die bekannte Einrichtung mit den aerodynamisch günstigen Eigenschaften des Fahrzeuges. Bei hohen Fahrzeuggeschwindigkeiten werden die Bremskräfte völlig vermieden, die sich sonst daraus ergeben, daß sich die Luft in den Kot- , flügeln fängt, indem sie durch die Ausnehmungen der Flügel, die dazu dienen, die Lenk- iao bewegungen der Lenkräder zu ermöglichen, in das Flügelinnere eintritt.
Wenn man mit großer Geschwindigkeit Kurven von großem Halbmesser durchfährt, bei denen die Lenkräder nur einen geringen Ausschlagwinkel haben, bleibt der vorstehend geschilderte Vorteil dank des Vorhandenseins der Ränder g und h erhalten. Bei großen Ausschlagwinkeln der Lenkräder stellt es keinen Nachteil dar, daß dann die Ränder g,h den Zwischenraum zwischen dem Blech d to und dem Kotflügeln nicht mehr vollständig abschließen; denn bei großen Ausschlagwinkeln der Lenkräder ist die Wagengeschwindigkeit immer sehr gering, so daß die Luft keine wesentliche Wirkung hat.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Lagerung für ein die Außenseite des
    Lenkrades von Kraftfahrzeugen abdeckendes Verkleidungsblech mit einem nach dem Innern zu gerichteten Rand, welches in einem Ausschnitt des mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Kotflügels angeordnet und mit dem Lenkrad schwenkbar ist und bei der Geradestellung der Lenkräder mit dem Kotflügel ein glattes, durchgehendes Ganzes von strömungstechnisch günstiger Form bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkleidungsblech (d) *' xp-it- dem Gehäuse (b) fest verbunden ist, '■·- welches in bekannter Weise die horizontale Achse eines das Lenkrad tragenden Schwinghebels (,«) aufnimmt.
  2. 2. Lagerung für ein Verkleidungsblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (g) und ein mit dem Kotflügel verbundener Rand (e) die Form von Kugelflächenabschnitten haben.
  3. 3. Lagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Breite des nach dem Innern gebogenen Randes (g) des Verkleidungsbleches (d) nach dem Scheitel des Verkleidungsbleches zu verringert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED68875D 1933-11-10 1934-10-07 Lagerung fuer ein die Aussenseite des Lenkrades von Kraftfahrzeugen abdeckendes Verkleidungsblech Expired DE644372C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
BE644372X 1933-11-10

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DE644372C true DE644372C (de) 1937-04-29

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ID=3876494

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED68875D Expired DE644372C (de) 1933-11-10 1934-10-07 Lagerung fuer ein die Aussenseite des Lenkrades von Kraftfahrzeugen abdeckendes Verkleidungsblech

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DE (1) DE644372C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916875C (de) * 1943-12-07 1954-08-19 Bock Geb Bandstrebenbefestigungsnaordnung fuer Schutzbleche von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916875C (de) * 1943-12-07 1954-08-19 Bock Geb Bandstrebenbefestigungsnaordnung fuer Schutzbleche von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl.

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