DE643396C - Spann- und Schliessvorrichtung fuer besonders starke Bandeisenbereifungen - Google Patents

Spann- und Schliessvorrichtung fuer besonders starke Bandeisenbereifungen

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DE643396C
DE643396C DEH132133D DEH0132133D DE643396C DE 643396 C DE643396 C DE 643396C DE H132133 D DEH132133 D DE H132133D DE H0132133 D DEH0132133 D DE H0132133D DE 643396 C DE643396 C DE 643396C
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DE
Germany
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clamping
locking device
particularly strong
cutting
eccentric shaft
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DEH132133D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/34Securing ends of binding material by applying separate securing members, e.g. deformable clips
    • B65B13/345Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spann- und Schließvorrichtung für besonders starke Bandeisenbereifungen, wie sie beispielsweise zum Umschnüren der großen Versandballen von Hanf, Baumwolle und anderen Faserstoffen, Papier u. dgl., ferner zum Bündeln schwerer Blechtafeln, rohen und geschnittenen Holzstämmen, Bohlen usw. benutzt werden, wobei Stahlbänder von verhältnismäßig großem Querschnitt und besonders hoher Festigkeit Anwendung finden und ferner in bekannter Weise entweder zwei oder mehr in angemessenem Abstande auf die übereinanderliegenden Bandeisenenden aufgeschobene kurze oder eine lange Hülse mit mehreren Randeinschnitten oder Verformungen versehen werden, um einen der größeren Bandstärke entsprechenden, besonders zugfesten Verschluß des Bandeisenreifens zu erzielen.
Zum Schließen dieser besonders starken Bandeisenreifen sind ungewöhnlich große Kräfte erforderlich, die bei tragbaren Spann- und Schließvorrichtungen, die mittels Handhebel zu bedienen sind, nicht ohne weiteres aufgebracht werden können. Die bisher bekannten' Spann- und Schließvorrichtungen zeigen keine derartige Anordnung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Spann- und Schließvorrichtung für Bandeisenbereifungen, bei der die Randeinschnitte oder -Verformungen, die zum Schließen besonders starker Bandeisenbereifungen notwendig sind, durch mehrere Schneid- oder Preßstempel' hergestellt wenden sollen, deren Bewegung von einer gemeinsamen Welle aus erfolgt, auf welcher die auf die Schneid- oder Preßstempel einwirkenden Exzenter so gegeneinander versetzt sind, daß das Einschneiden oder Verformen der Hülsen und Bandenden nacheinander auf der ganzen Länge des Ver-Schlusses erfolgt, und zwar so, daß in einem Arbeitsgang der Verformungsvorgang in jedem Abschnitt erst erfolgt, wenn der in dem vorhergehenden Abschnitt erfolgte beendet ist. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß jeweils nur ein Teil der zum Schließen der Bandeisenumreifung erforderlichen Gesamtkraft aufzuwenden ist, so daß die Bedienung noch von Hand erfolgen kann. Auf einer gemeinsamen Antriebswelle sitzende Exzenter sind zwar an sich bekannt; doch dienen diese zum Steuern von Elektroden einer Punktschweiß\romchtung.
Zwischen die Druckfläche der in die Schneid- oder Preßstempel eingesetzten auf Hülsen und Bandenden einwirkenden Messer und die Druckflächen der auf sie einwirkenden Exzenterwelle sind nach der Erfindung Druck- oder Paßstücke eingeschoben, die breiter als die Messer sind und in Ausschnitten der Stempel geführt werden, damit die Druckflächen der Exzenterwelle sich auf breitere Flächen auswirken und dadurch eine Beschädigung der Druckflächen der Exzenterwelle durch die schmaleren Druckflächen der gehärteten Messer vermieden wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι die Spann- und Schließvorrichtung von vorn gesehen,
Abb. 2 dieselbe von oben gesehen,
Abb. 3 einen senkr echtenLängsschnitt durch die Spann- und Schließvorrichtung nach Linie T-I,
643 3D6
Abb. 4 einen senkrechten Querschnitt durch den rechten Prelistumpel der Schließvorrichtung nach Linie TI-II mit gesenktem Preßstempel,
Abb. 5 denselben Querschnitt durch $ rechten Preßstempel bei angehobenem Messern' Abb. 6 einen senkrechten Querschnitt durch den Schneckenantrieb der auf die Preßstempel einwirkenden Exzenterwelle. ίο Abb. 7 einen senkrechten Querschnitt auf den Schneckenantrieb der Zug- oder Spannrolle und
Abb. 8 einen fertigen Verschluß von oben gesehen.
Die Spannvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einer an ihrem Umfange gerauhten oder geriffelten und auf einem Exzenter 1 lose gelagerten Zug- oder Spannrolle 2, die durch ein Schneckenradgetriebe 3, 4, das unter Vermittlung einer Schlitzkupplung 5 auf die Rolle 2 einwirkt, bedient wird, nachdem sie durch Drehung des einen Teil der Exzenterwelle ö bildenden Exzenters 1 mittels eines Hebels 7 auf das obere Ende des über einen Sattel 34 hinweggleitenden Stahlbandes 10 fest aufgedrückt worden ist. Die Bewegung des Exzenterhebels 7, die den Zweck hat, die Zug- oder Spannrolle 2 auf das Bandeisen 10 aufzudrücken, wird durch Anschlagen stifte 8, 9 begrenzt.
Da ein Verschluß hergestellt werden soll, dessen Zugfestigkeit möglichst die Bandfestigkeit erreicht, besteht die Schließvorrichtung aus zwei oder mehr Schneid- oder Preßstempeln 12, in welche mit schrägen Schneidflächen 13 versehene Alesser 14 eingesetzt sind, die mit einem hakenförmigen Teil 14" um die exzentrischen Druckflächen 16 der Exzenterwelle 15 herumgreifen. Zwischen ^0 die Druckfläche der beiden Messer 14 und die Druckflächen 16 der auf letztere einwirkenden Exzenterwelle 15 sind Druck- oder Paßstücke 17 eingeschoben, die breiter als die Messer 14 sind und in Ausschnitten der Stempel 12 geführt werden. Dadurch können die Druckflächen 16 der Exzenterwelle sich auf breitere Flächen auswirken und einen größeren Druck auf den Preßstempel übertragen. Ferner wird dadurch eine Beschädigung der Druckflächen 16 der Exzenterwelle durch die schmaleren Druckflächen der gehärteten Messer vermieden. Die Exzenterwelle 15 wird durch ein Schneckenradgetriebe 18, 19 angetrieben, und zwar mittels einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Kurbel, die auf das Vierkantende i8" der Schnecke 18 lose aufgesteckt wird und beim Spannen des Bandeisenreifens davon abgehoben und auf das ' Vierkantende 3" der Schnecke 3 aufgesetzt werden muß. Stifte 20, die durch kleine Schlitzlöcher 21 der Messer 14 quer hindurchjjjesteckt sind und darin und in quer ver-
ufenden Ausnehmungen der Stempel 12 gewissen Spielraum haben, dienen dazu, die Preßstempel 12 nach Fertigstellung der Verschlüsse wieder anzuheben. Sperrklinken 22, 25, die in Kerben 24, 25 der beiden Schnecken 3 und 18 eingreifen, sollen eine Falschdrehung der Schneckenradgetriebe verhindern.
Auf der zum Aufdrücken der Zug- oder Spannrolle 2 bei Beginn des Spannens dienenden Exzenterwelle 6 ist ein zweites Exzenter 2b vorgesehen, unter dessen Einwirkung ein Hebel 27 bewegt wird, um mittels einer heb- und senkbaren Ouerstange 29 zwei Anschlagstifte 30 vor die mit Hülsen unter die Preßstempel 12 geschobenen Stahlbandenden 10 zu senken und letztere in bekannter Weise während des Spannens und Schließens des Stahlbandreif ens zwecks Vermeidung von Fehlverschlüssen in der richtigen Lage zu halten. Durch eine in dem linken Lagerzapfen 15" der Exzenterwelle 15 vorgesehene Kerbe 31 und einen darin einschnappenden federnden Sperrzahn 32 soll die Ruhe- oder Ausgangsstellung der auf die Preßstempel einwirkenden Exzenterwelle 15 kenntlich gemacht werden, damit sich die Vorgänge beim Schließen des Stahlbandreifens immer in derselben Reihen- go folge abwickeln. 33 ist ein Rollenlager, das den von dem Schneckenantrieb 18, 19 herrührenden Seitenschub der Exzenterwelle 15 aufnehmen soll.

Claims (1)

  1. Patentanspkuch:
    Spann- und Schließvorrichtung für besonders starke Bandeisenbereifungen, deren übereinanderliegende, durch mehrere kurze oder eine lange Verschlußhülse zusammengehaltene Enden durch mehrere Schneid- oder Preßstempel an den Rändern eingeschnitten oder verformt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer gemeinsamen Antriebswelle sitzenden, auf die Schneid- oder Preßstempel einwirkenden Exzenter so gegeneinander versetzt sind, daß das in einem fortlaufenden Arbeitsgang erfolgende Einschneiden oder no Verformen der Hülsen und Bandenden bei dem zweiten oder folgenden Verschlußabschnitt nicht eher einsetzt, bis der Einschneide- oder Verformungsvorgang bei dem vorhergehenden Verschlußabschnitt beendet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH132133D 1932-06-15 1932-06-15 Spann- und Schliessvorrichtung fuer besonders starke Bandeisenbereifungen Expired DE643396C (de)

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DE643396C true DE643396C (de) 1937-04-07

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DE (1) DE643396C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2549626A (en) * 1944-02-15 1951-04-17 Mosey Frederick William Strapping machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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