DE642803C - Verseilmaschine zum Herstellen doppelt verseilter Adervierer fuer vieladrige Fernmeldekabel in einem Arbeitsgang - Google Patents

Verseilmaschine zum Herstellen doppelt verseilter Adervierer fuer vieladrige Fernmeldekabel in einem Arbeitsgang

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DE642803C
DE642803C DEK126662D DEK0126662D DE642803C DE 642803 C DE642803 C DE 642803C DE K126662 D DEK126662 D DE K126662D DE K0126662 D DEK0126662 D DE K0126662D DE 642803 C DE642803 C DE 642803C
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Germany
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brakes
stranding
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quads
stranded
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DEK126662D
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MAURUS KLEIN DR
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MAURUS KLEIN DR
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verseilmaschine zum Herstellen doppelt verseifter Adervierer für vieladrige Fernmeldekabel in einem Arbeitsgang. Das Hauptpatent 588 567 betrifft eine Einrichtung an Verseilmaschinen zum Herstellen von Adergruppen mit verbesserter Kapazitätssymmetrie; diese wird bekanntlich, unter sonst gleichen Bedingungen, eine um so bessere, je symmetrischer die Verseilungausgeführt ist. Die Einrichtung besteht in einer in besionderer Weise ausgebildeten Bremsvorrichtung; die gekennzeichnet ist durch mit mindestens zwei Bremsflächen unmittelbar auf jede Ader oder Adergruppe wirkende, feststehendeoder bewegliche, in ihrer Bremsstärke für sich einstellbare Bremsen,. deren zweckmäßigste Ausführung im.Patent 620 231 geschützt ist. Gemäß Patent 59876o werden die Bremsen mit sehr großer Genauigkeit eingestellt. Gemäß Patent 592303 werden die zu verseilenden Adern nicht in der üblichen Weise auf Trommeln gewickelt, sondern in Ringform aufgestapelt; zwischen Ringstapel und Bremse befinden sich 'die Adern in der Versieilmaschine in praktisch spannungslosem Zustande, und die Wirksamkeit der Bremsen wird durch' keine zusätzlichen, unkontrolliert und unregelmäßigen veränderlichen Zugspannungen verfälscht: Die Erfindung betrifft eine Verseihnäschine zum Herstellen von doppelt versehen Adervierern in, einem einzigen Arbeitsgang, wobei die bekannten Einrichtungen so ausgebildet sind, daß sowohl -die Verseilungen der Paare als auch die Verseilung des Vierers mit wesentlich verbesserter Symmetrie erfolgt.
  • Maschinen, die die beiden Paare und den Vierer in einem einzigen Arbeitsgang herstellen, sind an sich bekannt. Es ist auch eine Maschine bekannt, die hierbei mit .einer Einrichtung versehen ist, die die Symmetrie der Päarverseilungen verbessern soll. Zu @diesem Zweck sind in-den beiden Jochen dieser Maschine die beiden für .ein Paar bestimmten Adern auf ihren Vorratsspulen, die sich um eine gemeinsame Achse drehen, untergebracht. Von den Vorratsspulen gelangen die Adern zu einer gemeinsamen Scheibe, deren Drehachse ebenfalls am Joch befestigt ist. und durch die Adern in Drehung um ihre Achse versetzt wird- Während der Drehurgen des Vers:eilkorbes läßt man die Joche mit verschiedenen Geschwindigkeiten sich um -ihre eigenen Achsen drehen. Durch die ge, ureinsame Scheibe soll erreicht werden, daß die beiden Adern mit unter sich gleichen Längen in die Verseilung eingehen: - Es liegt auf der Hand, daß eine solche Maschine::!eine befriedigende Verseilungs:syrnmetrie nicht hervorbringen kann, Zunächst ist für die Symmetrierung der Vier.erverseilung nichts vorgesehen; aber auch die Paarven seilungen werden nicht genügend symmetrisch. Die Vorratsspulen werden durch die abgezogenen Adern in Bewegung versetzt; die dadurch hervorgerufenen Zugspannungen sind unregelmäßig veränderlich, und die Adern -befinden .sich auf der gemeinsamen Scheibe in verschiedenen und veränderlichen Zuständen der Spannung und werden ,in' diesem Zustand der Unregelmäßigkeit - -zü einem verseilten Paar vereinigt. Die mehr gespannte Ader nimmt die weniger gespannte mit sich, und die Verseilung wird im Ausmaße dieser Unregelmäßigkeit unsymmetrisch.
  • Es sind auch Maschinen bekannt, in die die beiden für ein Paar bestimmten Adern auf eine gemeinsame Vorratsspule gewickelt eingesetzt ugd von dieser während der Drehungen des Verseilkorbes und gleichzeitigen Drehungen der Vorratsspulenachse abgezogen werden. Hierbei müssen die beiden Adern auf der gemeinsamen Vorratsspule sehr sorgfältig zueinander parallel, dicht nebeneinander und gleichmäßig gespannt liegen, da alle diesbezüglichen Fehler als Symmetriefehler des fertigen Paares erscheinen. Deshalb bedient man sich für die gemeinsame Aufwicklung der beiden Adern besonderer Maschinen, die unter dem Namen Parallellegemaschinen bekannt sind, in denen die beiden Adern parallel gelegt, zusammengeschnürt und auf die gemeinsame Spule gewickelt werden. Auf der gemeinsamen Spule ist die gegenseitige Lage der beiden Adern genau festgelegt; die Adern stellexi ein-mit unendlich langem Schlag verseiltes Aderpaar dar, das bis auf die Veränderung der Schlaglänge während des Versedens keine anderen Veränderungen erleidet.
  • Die Wirksamkeit dieser Anordnung ist von der Güte der Wirksamkeit der Parallellegemaschine bedingt, die ihrerseits mit den Mängeln .der Ablaufspulenbremsen behaftet ist. Für die SymmetrIerung der Viererverseilung enthält auch diese Maschine keine Vorkehrungen.
  • Die überlegenheit der erfindungsgemäßen Maschine ergibt sich schon daraus, daß bei ihr vier Bremsen gemäß dem Hauptpatent vorgesehen sind, die die symmetrische Verseilung der beiden Paare und des Vierers sicherstellen. Hierbei sind die beiden für die Aderreines Paares bestimmten Bremsen, zweckmäßig in der Ausführung nach. Patent 6zo 231, miteinander starr verbunden und um eine gemeinsame Achse drehbar; durch ihre Drehung um tdieeigene Achse kommt die Paarverseilung zustande, während die Drehung des Verseilkarbes die Viererverseilung hervorbringt., In die so, ausgebildete Maschine werden. erfindungsgemäß die zu verseilenden vier Adern in Form von zwei Doppelringen aufgestapelt eingesetzt; von einem solchen Stapel laufen die beiden Adern voneinander getrennt und voneinander unabhängig ab; hierbei dreht sich der Tragkörper, auf dem der Doppelring ruht, im gleichen Sinn wie das zugehörige Bremsenpaar, aber um so viel schnelleer, wie :erforderlich ist, um eine Verseilung der Adern vor deren Eintritt in die Bremsen zu verhindern. Die notwendige Drehgeschwindigkeit des Tragkörpers berechnet sich in einfacher Weise aus der Drehgeschwindigkeit des Bremsenpaares und der Schlaglänge des entstehenden Vierers.
  • Der wesentliche technische Fortschritt des Erfindungsgegenstandes wird durch die Größe der erzielten Verseilungssymmetrie gekennzeichnet. Nach .der Patentschrift 598 76o müssen die -Bremsen so eingestellt werden, daß die Adern eines Paares und die Paare eines Vierers in ihren Längen miteinander mindestens auf o,o5 % genau übereinstimmen. Bei Benutzung der erfindungsgemäßen. Maschine wird diese Genauigkeit noch wesentlich überschritten, und es ist in einfachster Weise möglich, die genannten Längenunterschiede unterhalb der Grenze von 0,003% zu halten.
  • Dieerfindungsgemäße Maschine kannsinngemäß auch zum Herstellen von mehrfach verseilten Adergruppen anderer Zusammensetzung vexwendet werden. Eine Maschine zum Herstellen eines Doppelsternvierers z. B. wird man mit vier Bremsenpaaren und mit vier Tragkörpern für die vier Doppelringe ausrüsten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH VerseilmaschiiZe zum Herstellen doppelt verseilter Adervierer für vieladrige Fernmeldekabel in einem Arbeitsgang, bei der für die beiden Adern je eines Paares je zwei miteinander starr verbundene, im übrigen voneinander unabhängige, gemeinsam drehbare Bremsen nach dem Hauptpatent 588 567 vorgesehen sind, durch die je eine Ader geführt wird und durch deren Drehung die Paarverseilung zustande kommt, während die Viererverseilung durch Drehen des Verseilkorbes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zu einem Paar zu verseilenden Adern in der an sich bekannten Ringform als Doppelring aufgestapelt und auf einem drehbaren Tragkörper angeordnet sind, dessen Drehgeschwindigkeit auf diejenige der Bremsen so abgestimmt ist, daß keine Verseilung der Adern vor ihrem Eintritt in die Bremsen erfolgt.
DEK126662D 1932-08-18 1932-08-18 Verseilmaschine zum Herstellen doppelt verseilter Adervierer fuer vieladrige Fernmeldekabel in einem Arbeitsgang Expired DE642803C (de)

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ID=7246178

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DE (1) DE642803C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3426487A (en) * 1967-03-24 1969-02-11 Dennis D Forte Basement drainage system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3426487A (en) * 1967-03-24 1969-02-11 Dennis D Forte Basement drainage system

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