DE63805C - Griffelspitzer und Einrichtung zur Herstellung desselben - Google Patents
Griffelspitzer und Einrichtung zur Herstellung desselbenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft einen Griffelspitzer, der, wie beiliegende Zeichnung in den
Fig. ι bis 6 einschliefslich in Ansichten und Grundrissen veranschaulicht, aus folgenden
Theilen besteht:
ι. Der in Fig. 1 in Ansicht und Grundrifs
dargestellten Metallhülse a, welche bei der Herstellung,
wie aus Fig. 2 ersichtlich, am unteren Ende bei b nach innen umgebogen wird.
2. Aus einer Anzahl Messern c, welche in Fig. 5" in Ansicht und in Fig. 3 in ihrem in
die Metallhülse α -eingesetzten Zustand dargestellt sind.
Das Einsetzen der Messer c, Fig. 5, in die Hülse α geschieht, nachdem die Metallhülse a,
Fig. i, in die aus Fig. 2 ersichtliche Gestalt gebracht, d. h. das untere Ende b der Hülse
nach innen umgebogen ist.
Bei diesem Einsetzen der Messer c in die Hülse α drücken sich die aus Fig. 5 ersichtlichen
Nasen d, wie in Fig. 3 und 4 dargegestellt, in die Wandungen des oberen Theiles
der Metallhülse α ein, während gleichzeitig die unteren schmalen , Enden e der Messer sich
durch den umgebogenen Theil b der Hülse a
drücken.
Auf diese Weise werden fünf oder mehrere Messer, Fig. 5, in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise in die in Fig. 2 dargestellte Metallhülse α eingesetzt. Hierauf werden die Messer c
noch dadurch vollständig fest in der Metallhülse α befestigt, und es wird den Messern die
ihnen ursprünglich gegebene gegenseitige Lage unbedingt gesichert, dafs in den Ausschnitt g
der Messer d (s. Fig. 3 und 5) ein Butzen h (s. Fig. 6) aus weichem Metall, z. B. Kupfer,
fest eingeprefst, und ferner das obere Ende i der Hülse a, wie aus Fig. 4 ersichtlich, über
die äufseren oberen Kanten der Messer d umgebogen wird, wobei gleichzeitig ein Umschlagen
der durch den umgebogenen Theil b des unteren Randes der Hülse α hervortretenden
unteren Enden e der Messer d geschieht, so dafs ein Herausfallen der Messer d aus der
Hülse α und eine Veränderung der den Messern d in der Hülse α gegebenen gegenseitige Lage
vollständig ausgeschlossen ist.
Die Herstellung des vorbeschriebenen Griffelspitzers,
geschieht nun auf die rascheste Weise mittelst folgender Einrichtungen: Die sämmtlichen
Arbeitsverrichtungen werden in Verbindung mit Pressen (s. Fig. 7) vorgenommen, welche entweder von Hand oder vermittelst
Maschinen betrieben werden.
Die zur Verrichtung der verschiedenen Arbeitsvorgänge nöthigen Werkzeuge kommen
bei den diversen Pressen als Patrize oder Matrize in Anwendung, und sollen dieselben mit
Bezug auf die in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Producte der auf einander folgenden Bearbeitungsvorgänge
beschrieben werden.
Zunächst wird ein entsprechend weites Metallrohr, welches eine glatte oder rauhe verzierte
Oberfläche haben kann, auf bekannte Weise durch Sägen etc. in Hülsen α von genau bestimmter
Länge geschnitten (s. Fig. 1); dann wird die Metallhülse α an ihrem unteren Ende
bei b (s. Fig. 2) umgebogen, so dafs ein Rand
entsteht, welcher von einer etwas gröfseren Breite als die unteren Enden e der Messer c ist.
Die Herstellung dieses Randes b an der Hülse α geschieht nun vermittelst der in Fig. 7
in Ansicht, in Fig. 8 in theilweisem Grundrifs und in Fig. 9 in theilweiser Ansicht und in
theilweisem Schnitt nach der Linie χ - χ der Fig. 8 dargestellten Vorrichtungen und Werkzeuge,
und zwar auf folgende Weise:
Die Hülse a, Fig. 1, wird auf den Dorn k,
Fig. 7 und 9, gesteckt, welcher, wie Fig. 7 zeigt, in der beweglichen Spindel I der Presse,
Fig. 7, eingesetzt ist. Dieser Dorn k, der als Patrize dient, wird mit der Hülse α gegen die
auf der Grundplatte der,Presse befestigte Platte η bewegt, welche, um einen Stift ο drehbar, die
beiden in ihren Formen verschiedenen Matrizen ρ und q trägt (s. Fig. 7, 8 und 9). Die Platte η
mit den Matrizen ρ und q ist, wie bereits erwähnt,
um den Stift 0, und zwar in solcher Weise drehbar, dafs jede der beiden Matrizen,
entsprechend dem jeweiligen Erfordernifs, genau unter dem Dorn k eingestellt werden kann,
was durch das seitliche Verschieben der Platte η entweder bis gegen den Anschlagstift r oder
bis gegen den Anschlagstift s geschieht. Auf diese Weise wird zunächst die rund aussehöhlte
Matrize q unter den mit der Hülse a in Abwärtsbewegung begriffenen Dorn k gebracht.
Da nun aber die Hülse α länger wie der Dorn k ist und somit über dessen unteren
Rand hervorsteht, so wird der untere Rand b der Hülse α bei der nunmehr erfolgenden Einpressung
der Hülse α in die Patrize q durch die Form der letzteren an ihrem unteren Ende
bis zu einem gewissen Grad nach innen gebogen. Hierauf wird der Dorn k mit der so
vorbereiteten Hülse α in die Form ρ geprefst und dadurch die vollständige waagrechte Umbiegung
des Randes b der Hülse α bewirkt. Da es hierbei sehr leicht vorkommt, dafs sich
die Hülse α etwas ausdehnt und infolge dessen in der Form ρ klemmt, ist der Boden t der
letzteren in der Form ρ nach oben verschiebbar angeordnet, und dadurch, wie die Fig. 7
und 9 zeigen, ermöglicht, durch die Bewegung eines auf den Stift u wirkenden Hebels ν die
sich etwa klemmenden Hülsen α aus der Form ρ
leicht zu entfernen. Der Rand b ist nun nach der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise umgebogen,
und die Messer c können nun in die so vorbereitete Hülse α eingesetzt werden.
Das Einsetzen der Messer c in die mit umgebogenem Rand b versehene Hülse α geschieht
nun vermittelst der in den Fig. ι ο bis 16 einschliefslich
dargestellten Einrichtungen.
Die in Fig. 16 im Grundrifs und in Fig. 12
im Querschnitt dargestellte Vorrichtung dient zunächst dazu, die bestimmte Anzahl Messer c,
welche in die Hülse α gleichzeitig eingeprefst werden sollen, in einen gespaltenen Dorn A
(s. Fig. 10 und 12) einzuführen.
Ehe jedoch näher beschrieben werden kann, wie dies vor sich geht, mufs vorausgeschickt
werden, dafs die in Fig. 5 dargestellten Messer c in gröfserer Anzahl, in Kapseln H eingelegt
werden, wie dies aus Fig. 14 ersichtlich ist.
Ferner mufs mitgetheilt werden, dafs eine den gleichzeitig ih die Hülse α einzusetzenden
Messern c entsprechende Anzahl derartiger. Kapseln H um den gespaltenen Dorn A herum,
und zwar derart angeordnet sind, dafs bei einerr Bewegung der in Fig. 11 besonders dargestellten
Platte B mit Handgriff C aus sämmtlichen Kapseln H je ein Messer c in jeden entsprechenden
Spalt des Domes A gebracht wird.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs zunächst um den gespaltenen Dorn A Backen J
derartig auf der Platte K (s. Fig. 10 und 12)
mit Schrauben befestigt sind, dafs zwischen letzteren schmale Schlitze L verbleiben, welche
nur die Weite der Messerdicke c haben. Diese Schlitze L sind genap auf die Schlitze in dem
Dorn A gerichtet. An der Seite, mit welcher die Backen J die Schlitze L nicht begrenzen,
sind die Messerkapseln H und zwar derartig angeordnet, dafs die auf die Messer c in den
Kapseln H wirkenden, unter Federdruck stehenden Vorschubarme M (s. Fig. 13) stets ein
Messer c aus jeder Kapsel H in die betreffenden Schlitze L drängen. Die Schlitze L dienen
ferner den am Schlitten G befestigten Vorschubblechen N zur Führung. Die Schlitten G
sind in Schlitzen der Platte K geführt. Zwischen der Platte O und der Platte K ist
um den Verbindungstheil beider Platten die mit den Curvenschlitzen D und dem Handgriff
C versehene Scheibe B drehbar. -In die
Curvenschlitze D der Scheibe B greifen die an den Schlitten G befestigten Stifte F (s. Fig. 12)
ein, und da alle Curvenschlitze D gleichartig auf der Scheibe B angeordnet sind und die in
die Curvenschlitze D eingreifenden Stifte F symmetrisch- um den gespaltenen Dorn A und zu
den Schlitzen D liegen, so bewegen sich auch die Schlitten G und damit auch die Vorschubbleche
N bei der Drehung der Scheibe B durch Bewegen des Handgriffs C alle vollständig
gleichzeitig und gleichmäfsig in den Schlitzen L.
Da nun aber von den Vorschubarmen M aus allen Kapseln H je ein Messer c in jeden
der betreffenden Schlitze L gebracht wird, so werden auch beim Bewegen der Vorschubbleche
N aus ihrer äufsersten in ihre innerste Stellung die sämmtlichen in den Schlitzen L
befindlichen Messer in letzteren gegen den gespaltenen Dorn A und schliefslich in die Spalten
des Domes A hineingeschoben werden, wo. sie zunächst verbleiben. Ist dies geschehen,
so werden die Vorschubbleche N durch ent-
sprechende Drehung an dem Handgriff C wieder so weit in den Schlitzen L nach aufsen bewegt,
dafs die Vorschubarme M wieder je ein neues Messer c aus den Kapseln H in die
Schlitze L vor die Vorschubbleche N drängen können.
Sind nun auf vorbeschriebene Weise die Spalten des Domes A mit Messern gefüllt, so
wird über diesen Dorn A die Hülse a, Fig. 2, derart gestülpt, dafs der Rand b der letzteren
auf die über den oberen Rand des Domes A hervorstehenden unteren Enden e der Messer c
(s. Fig. 5) zu liegen kommt, während sich gleichzeitig der obere Rand der Hülse α auf
die von dem gespaltenen Dorn A seitlich vorstehenden Ränder d der Messer c, Fig. 5, aufsetzt.
Das Eintreiben der über den Dorn A oben und seitlich stehenden Enden e und Vorsprünge
d (s. Fig. 5) in die über den Dorn A gestülpte Hülse α geschieht nun vermittelst des
in Fig. 15 in der Ansicht von unten und in Fig. 16 im senkrechten Längenschnitt dargestell-.
ten Domes. Dieser Dorn besteht zunächst, wie aus den Fig. 1,5 und 16 ersichtlich ist, aus der
mit einer centralen Bohrung versehenen Hülse P. In der Bohrung dieser Hülse P ist eine runde,
an ihrem unteren Ende gespaltene Spindel Q. befestigt, über die eine unten conisch zulaufende
Hülse R geschoben ist, welche durch die um Spindel Q gelegte Spiralfeder 5 stets, wie aus
Fig. 16 ersichtlich, nach unten gedrängt wird.
Ein am oberen Ende der Hülse R angebrachter Bund % verhindert das Herausschieben
der Hülse R aus der Hülse P. Um die Hülse R ist am unteren Ende der Hülse P ein mit Einschnitten
y versehener gehärteter Stahlring T eingesetzt (s. Fig. 1 5 und 16).
Der in Fig. 15 und 16 dargestellte Dorn
wird nun in das untere Ende der beweglichen Spindel einer Presse eingesetzt, auf deren Bodenplatte
der durch die Fig. 10, 11, 12, 13 und
14 dargestellte Apparat aufgeschraubt ist.
Der gespaltene Dorn A dieses Apparates befindet sich dabei mit seiner Mitte genau unter
der Mitte des Domes, Fig. 15 und 16.
Ist nun über den mit Messer c gefüllten gespaltenen Dorn A auf oben beschriebene Weise
die Hülse α gestülpt, so wird die mit dem Dorn (Fig. 15 und 16) ausgerüstete Spindel
der Presse nach unten bewegt.
Bei dieser Bewegung greift zunächst die mit einer entsprechenden Anzahl Spalten versehene
Spindel Q. mit ihren einzelnen Theilen zwischen die einzelnen, in den Hohlraum des Dornest hineinragenden
Messer c ein und halten deren innere Enden in der richtigen Lage zu einander. Sodann
wirkt die unter dem Druck der Spiralfeder S stehende Hülse R auf die inneren Enden
der Messer c ein, centrirt dieselben und preist sie infolge der nach unten konisch zulaufenden
Form der Hülse R fast nach aufsen gegen die Hülsenwand a.
Bei der weiteren Abwärtsbewegung der Pressenspindel wird endlich die Hülse α durch
den mit Einschnitten^ versehenen Stahlring T so fest auf die durch Spindel Q, Hülse R und
den gespaltenen Dorn A gehaltenen Messer c geprefst, dafs die Ansätze d der letzteren in
den nun nach unten gekehrten oberen Rand der Hülsenwand α einschneiden, während sich
gleichzeitig die unteren Enden e der Messer c durch den umgebogenen unteren Rand b der
Hülse α hindurch drücken.
Damit das Durchtreten der unteren Messerenden e durch den Rand b möglich ist, sind
oben in dem gehärteten Stahlring T die bereits oben erwähnten Einschnittey vorhanden.
Da sich bei dem auf vorbeschriebene Weise erfolgten Einpressen der Messer in die Hülse a
die letztere auf dem Dorn A sehr leicht etwas klemmt, so ist der an Hebel U befestigte
Stift V angeordnet, durch dessen Bewegung die mit Messern c versehene Hülse α von dem
Dorn A leicht entfernt werden kann.
Der Griffelspitzer hat nun die aus Fig. 3 ersichtliche, im Längenschnitt und in Aufsicht
abgebildete Gestalt erreicht.
Um. nun den Messern c ihre gegenseitige Lage zu einander zu sichern, wird ein aus
weichem Metall hergestellter, in Fig. 6 darge^ stellter Metallbutzen h in die von den Aussparungen
g der Messer c gebildete Oeffnung derart fest eingeprefst und dabei von beiden
Seiten aus breitgedrückt, dafs alsdann später eine gegenseitige Verschiebung der Messer c
vollständig ausgeschlossen ist.
Das Einsetzen des weichen Metallbutzens h in die durch die Aussparungen g der Messer c
gebildete Oeffnung geschieht vermittelst der in den Fig. 17, -18, 19 und 20 dargestellten Einrichtungen,
von denen der in Fig. 19 und 20 dargestellte Dorn, an der beweglichen Spindel
einer Presse befestigt, als Patrize zu der in den Fig. 17 und 18 dargestellten Matrize dient. Die
Matrize, welche in Fig. 17 in Aufsicht und in Fig. 18 im Längenschnitt dargestellt ist, besteht
aus einem Dorn W, der mit Schlitzen α und einer der Dicke des Dornes (Fig. 19 und 20)
entsprechenden Bohrung β versehen ist. In der Bohrung β des Dornes W ist das gehärtete
Auflager Z für den Metallbutzen h an dem oberen Ende des an dem Hebel X befestigten
Stiftes Y angeordnet. Wie Fig. 18 zeigt, ist das Auflager Z in der Bohrung β des Dornes W
nach oben verschiebbar, und zwar vermittelst des bereits vorerwähnten Stiftes Y und Hebels X.
Die zugehörige Matrize, welche die Fig. 19 im theilweisen Längenschnitt und Fig. 20 in der
Ansicht von unten zeigt, besitzt als wesentlichen Theil die gehärtete, mit Spalten γ versehene
Spindel d, um deren oberes Ende ein
gehärteter Ring ε in den Träger ρ der Spindel gelegt ist.
Die mit Messern c auf oben beschriebene
und aus Fig. 3 ersichtliche Weise ausgestattete Hülse α wird mit der von den Aussparungen g
der Messer c gebildeten Oeffnung nach unten über den gespaltenen Dorn W (s. Fig. 17 und 18)
geschoben.
Ehe dies jedoch geschieht,, wird ein Metallbutzen h, wie aus Fig. 18 ersichtlich, in die
Bohrung β des Domes W geworfen. Der . Metallbutzen H kommt immer in die geeignete
Stellung auf das gehärtete Auflager Z zu liegen, da letzteres etwas ausgehöhlt bezw. mit seitlich
vorstehenden Nasen versehen ist.
Sitzt nun die mit den Messern c ausgestattete Hülse α in entsprechender Lage auf dem
Dorn W und liegt die durch die Aussparungen g der Messer gebildete Oeffnung über dem
Metallbutzen h, so wird die Spindel der Presse nach . unten bewegt. Bei dieser Bewegung der
Pressenspindel bewegt sich auch der in das untere Ende ,der letzteren eingesetzte Dorn
(Fig. 19 und 20) nach unten und greift mit den einzelnen Theilen seiner gespaltenen Spindel
(S1 in die einzelnen Zwischenräume der von
dem gespaltenen Dorn W gehaltenen Messer c ein.
Hat sich die Spindel # mit ihren einzelnen Theilen entsprechend weit in den Zwischenräumen
der Messer c und damit auch in die Bohrung β des Domes W nach unten bewegt,
so kommt der um das obere Ende der Spindel ö1 angeordnete gehärtete Ring ε auf die
durch das nach oben gekehrte, unten umgebogene Ende b der Hülse α hindurchreichenden
Enden e der Messer zu liegen. Bei weiterer Abwärtsbewegung der Pressenspindel werden
alsdann die durch den Rand b hindurch gedrückten unteren. Messerenden e (s. Fig. 3) zusammengebogen
und dabei fest und glatt in den Rand b hineingeprefst. Gleichzeitig mit dem Zusammenbiegen der Messerenden e bewirkt
der auf die Hülse α ausgeübte Druck ein Einpressen des weichen Metallbutzens h in
die von den Aussparungen g der Messer e gebildete Oeffnung, und schliefslich preist noch
die Spindel & von oben auf den in die Oeffnung eingeprefsten Metallbutzen h, so dafs
letzterer, von beiden Seiten breit gedrückt, die Messer c aufserordentlich fest in ihrer gegenseitigen
Lage feststellt und auch für alle Zeiten festhält. Durch Nachobenbewegen des Auflagers
Z vermittelst des durch den Hebel X getragenen Stiftes Y wird der nunmehr mit
Metallbutzen h versehene Griffelspitzer von dem Dorn W entfernt.
Zur vollständigen Fertigstellung des Griffelspitzers ist nur noch die Umbiegung des oberen
Randes der Hülse α (s. Fig. 4) erforderlich, was aber gleichzeitig beim Einsetzen des
Metallbutzens h dadurch geschieht, dafs um den Dorn W ein Bund η gelegt ist, dessen
innere Bohrung nach unten gegen den Dorn W zu enger wird und dadurch beim Nachuntenpressen
der Hülse α auf den Dom W den hierbei
nach unten gekehrten oberen Rand i der Hülse a, wie aus Fig. 4 ersichtlich, etwas nach
innen umbiegt.
Der so fertig gestellte Griffelspitzer kann nun zum schöneren Aussehen vernickelt, versilbert
oder mit einem beliebigen sonstigen Metall überzogen werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Griffelspitzer, gekennzeichnet durch eine aus Metall hergestellte Hülse a, deren unteres, nach innen umgebogenes Ende b den unteren Enden der in die Hülse a um die Mittellinie der letzteren strahlenförmig eingesetzten Messer c zum Halt dient, während die oberen Enden der Messer dadurch in der Hülse α festgehalten werden, dafs zunächst die seitlichen Ansätze d der . Messer c in den oberen Theil der Hülse a eingeprefst werden, ferner ein weicher Metallbutzen h in die durch die Aussparungen g der Messer c gebildete Oeffnung eingetrieben und danach von beiden Seiten breitgeschlagen und endlich der obere Rand i der Metallhülse α etwas nach innen umgebogen wird.
- 2. Zur Herstellung des in Anspruch 1. gekennzeichneten Griffelspitzers folgende Einrichtungen für Pressen (Fig. 7):a) Zum Umbiegen des unteren Randes b der Hülse a die Anwendung eines Domes k als Patrize zu den um Stift ο drehbaren, als Matrizen dienenden. Formen ρ und q, von denen erstere mit einem verschiebbaren Boden t versehen ist, um die sich etwa in ihr klemmende Hülse α leicht zu entfernen.b) Zum Einsetzen der Messer c in die mit umgebogenem Rand b versehene• Hülse α die in den Fig. 10 bis 16 dargestellten Einrichtungen, von denen die mit dem gespaltenen Dorn A, mit Backen T und den durch Scheibe B bewegten, mit Vorschubblechen N ausgestatteten Schlitten G versehene Vorrichtung (Fig. 10 bis 14) das Einschieben der von den Vorschubarmen M aus den Kapseln H in den Schlitz L gedrängten Messer c durch Bewegen des Handgriffs C besorgt, während der durch Fig. 15 und 16 dargestellte Dorn, der aus einer am unteren Ende gespaltenen Spindel Q, über welche eine unter .Federwirkungstehende, nach unten konisch zu laufende Hülse R geschoben ist, und aus einem mit Einschnitten y versehenen gehärteten, um die Hülse R gelegten Ring besteht, das Eintreiben der in den gespaltenen Dorn A befindlichen Messer c in die mit dem Rand b nach oben gekehrte Hülse a bewerkstelligt.c) Zum Einsetzen und Breitschlagen des Metallbutzens h in die Aussparungen g der Messer c zum Zusammendrücken der durch den Rand b hindurchtretenden unteren Messerenden e und- zum Umbiegen des oberen. Randes i der Hülse α die durch die Fig. 17 und 18 dargestellten, mit dem gespaltenen Dorn W, dem beweglichen Auflager Z und dem Bund η versehene Matrize in Verbindung mit der mit dem gespaltenen Dorn d und dem gehärteten Ring ε versehenen Patrize.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63805C true DE63805C (de) |
Family
ID=337708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63805D Expired - Lifetime DE63805C (de) | Griffelspitzer und Einrichtung zur Herstellung desselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63805C (de) |
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- DE DENDAT63805D patent/DE63805C/de not_active Expired - Lifetime
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