DE63805C - Griffelspitzer und Einrichtung zur Herstellung desselben - Google Patents

Griffelspitzer und Einrichtung zur Herstellung desselben

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DE63805C
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DENDAT63805D
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W. BACH und M. WEBER in Frankfurt a. M., Wielandstr. 18
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00—Sharpeners for pencils or leads

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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft einen Griffelspitzer, der, wie beiliegende Zeichnung in den Fig. ι bis 6 einschliefslich in Ansichten und Grundrissen veranschaulicht, aus folgenden Theilen besteht:
ι. Der in Fig. 1 in Ansicht und Grundrifs dargestellten Metallhülse a, welche bei der Herstellung, wie aus Fig. 2 ersichtlich, am unteren Ende bei b nach innen umgebogen wird.
2. Aus einer Anzahl Messern c, welche in Fig. 5" in Ansicht und in Fig. 3 in ihrem in die Metallhülse α -eingesetzten Zustand dargestellt sind.
Das Einsetzen der Messer c, Fig. 5, in die Hülse α geschieht, nachdem die Metallhülse a, Fig. i, in die aus Fig. 2 ersichtliche Gestalt gebracht, d. h. das untere Ende b der Hülse nach innen umgebogen ist.
Bei diesem Einsetzen der Messer c in die Hülse α drücken sich die aus Fig. 5 ersichtlichen Nasen d, wie in Fig. 3 und 4 dargegestellt, in die Wandungen des oberen Theiles der Metallhülse α ein, während gleichzeitig die unteren schmalen , Enden e der Messer sich durch den umgebogenen Theil b der Hülse a drücken.
Auf diese Weise werden fünf oder mehrere Messer, Fig. 5, in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise in die in Fig. 2 dargestellte Metallhülse α eingesetzt. Hierauf werden die Messer c noch dadurch vollständig fest in der Metallhülse α befestigt, und es wird den Messern die ihnen ursprünglich gegebene gegenseitige Lage unbedingt gesichert, dafs in den Ausschnitt g der Messer d (s. Fig. 3 und 5) ein Butzen h (s. Fig. 6) aus weichem Metall, z. B. Kupfer, fest eingeprefst, und ferner das obere Ende i der Hülse a, wie aus Fig. 4 ersichtlich, über die äufseren oberen Kanten der Messer d umgebogen wird, wobei gleichzeitig ein Umschlagen der durch den umgebogenen Theil b des unteren Randes der Hülse α hervortretenden unteren Enden e der Messer d geschieht, so dafs ein Herausfallen der Messer d aus der Hülse α und eine Veränderung der den Messern d in der Hülse α gegebenen gegenseitige Lage vollständig ausgeschlossen ist.
Die Herstellung des vorbeschriebenen Griffelspitzers, geschieht nun auf die rascheste Weise mittelst folgender Einrichtungen: Die sämmtlichen Arbeitsverrichtungen werden in Verbindung mit Pressen (s. Fig. 7) vorgenommen, welche entweder von Hand oder vermittelst Maschinen betrieben werden.
Die zur Verrichtung der verschiedenen Arbeitsvorgänge nöthigen Werkzeuge kommen bei den diversen Pressen als Patrize oder Matrize in Anwendung, und sollen dieselben mit Bezug auf die in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Producte der auf einander folgenden Bearbeitungsvorgänge beschrieben werden.
Zunächst wird ein entsprechend weites Metallrohr, welches eine glatte oder rauhe verzierte Oberfläche haben kann, auf bekannte Weise durch Sägen etc. in Hülsen α von genau bestimmter Länge geschnitten (s. Fig. 1); dann wird die Metallhülse α an ihrem unteren Ende bei b (s. Fig. 2) umgebogen, so dafs ein Rand
entsteht, welcher von einer etwas gröfseren Breite als die unteren Enden e der Messer c ist.
Die Herstellung dieses Randes b an der Hülse α geschieht nun vermittelst der in Fig. 7 in Ansicht, in Fig. 8 in theilweisem Grundrifs und in Fig. 9 in theilweiser Ansicht und in theilweisem Schnitt nach der Linie χ - χ der Fig. 8 dargestellten Vorrichtungen und Werkzeuge, und zwar auf folgende Weise:
Die Hülse a, Fig. 1, wird auf den Dorn k, Fig. 7 und 9, gesteckt, welcher, wie Fig. 7 zeigt, in der beweglichen Spindel I der Presse, Fig. 7, eingesetzt ist. Dieser Dorn k, der als Patrize dient, wird mit der Hülse α gegen die auf der Grundplatte der,Presse befestigte Platte η bewegt, welche, um einen Stift ο drehbar, die beiden in ihren Formen verschiedenen Matrizen ρ und q trägt (s. Fig. 7, 8 und 9). Die Platte η mit den Matrizen ρ und q ist, wie bereits erwähnt, um den Stift 0, und zwar in solcher Weise drehbar, dafs jede der beiden Matrizen, entsprechend dem jeweiligen Erfordernifs, genau unter dem Dorn k eingestellt werden kann, was durch das seitliche Verschieben der Platte η entweder bis gegen den Anschlagstift r oder bis gegen den Anschlagstift s geschieht. Auf diese Weise wird zunächst die rund aussehöhlte Matrize q unter den mit der Hülse a in Abwärtsbewegung begriffenen Dorn k gebracht. Da nun aber die Hülse α länger wie der Dorn k ist und somit über dessen unteren Rand hervorsteht, so wird der untere Rand b der Hülse α bei der nunmehr erfolgenden Einpressung der Hülse α in die Patrize q durch die Form der letzteren an ihrem unteren Ende bis zu einem gewissen Grad nach innen gebogen. Hierauf wird der Dorn k mit der so vorbereiteten Hülse α in die Form ρ geprefst und dadurch die vollständige waagrechte Umbiegung des Randes b der Hülse α bewirkt. Da es hierbei sehr leicht vorkommt, dafs sich die Hülse α etwas ausdehnt und infolge dessen in der Form ρ klemmt, ist der Boden t der letzteren in der Form ρ nach oben verschiebbar angeordnet, und dadurch, wie die Fig. 7 und 9 zeigen, ermöglicht, durch die Bewegung eines auf den Stift u wirkenden Hebels ν die sich etwa klemmenden Hülsen α aus der Form ρ leicht zu entfernen. Der Rand b ist nun nach der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise umgebogen, und die Messer c können nun in die so vorbereitete Hülse α eingesetzt werden.
Das Einsetzen der Messer c in die mit umgebogenem Rand b versehene Hülse α geschieht nun vermittelst der in den Fig. ι ο bis 16 einschliefslich dargestellten Einrichtungen.
Die in Fig. 16 im Grundrifs und in Fig. 12 im Querschnitt dargestellte Vorrichtung dient zunächst dazu, die bestimmte Anzahl Messer c, welche in die Hülse α gleichzeitig eingeprefst werden sollen, in einen gespaltenen Dorn A (s. Fig. 10 und 12) einzuführen.
Ehe jedoch näher beschrieben werden kann, wie dies vor sich geht, mufs vorausgeschickt werden, dafs die in Fig. 5 dargestellten Messer c in gröfserer Anzahl, in Kapseln H eingelegt werden, wie dies aus Fig. 14 ersichtlich ist.
Ferner mufs mitgetheilt werden, dafs eine den gleichzeitig ih die Hülse α einzusetzenden Messern c entsprechende Anzahl derartiger. Kapseln H um den gespaltenen Dorn A herum, und zwar derart angeordnet sind, dafs bei einerr Bewegung der in Fig. 11 besonders dargestellten Platte B mit Handgriff C aus sämmtlichen Kapseln H je ein Messer c in jeden entsprechenden Spalt des Domes A gebracht wird.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs zunächst um den gespaltenen Dorn A Backen J derartig auf der Platte K (s. Fig. 10 und 12) mit Schrauben befestigt sind, dafs zwischen letzteren schmale Schlitze L verbleiben, welche nur die Weite der Messerdicke c haben. Diese Schlitze L sind genap auf die Schlitze in dem Dorn A gerichtet. An der Seite, mit welcher die Backen J die Schlitze L nicht begrenzen, sind die Messerkapseln H und zwar derartig angeordnet, dafs die auf die Messer c in den Kapseln H wirkenden, unter Federdruck stehenden Vorschubarme M (s. Fig. 13) stets ein Messer c aus jeder Kapsel H in die betreffenden Schlitze L drängen. Die Schlitze L dienen ferner den am Schlitten G befestigten Vorschubblechen N zur Führung. Die Schlitten G sind in Schlitzen der Platte K geführt. Zwischen der Platte O und der Platte K ist um den Verbindungstheil beider Platten die mit den Curvenschlitzen D und dem Handgriff C versehene Scheibe B drehbar. -In die Curvenschlitze D der Scheibe B greifen die an den Schlitten G befestigten Stifte F (s. Fig. 12) ein, und da alle Curvenschlitze D gleichartig auf der Scheibe B angeordnet sind und die in die Curvenschlitze D eingreifenden Stifte F symmetrisch- um den gespaltenen Dorn A und zu den Schlitzen D liegen, so bewegen sich auch die Schlitten G und damit auch die Vorschubbleche N bei der Drehung der Scheibe B durch Bewegen des Handgriffs C alle vollständig gleichzeitig und gleichmäfsig in den Schlitzen L.
Da nun aber von den Vorschubarmen M aus allen Kapseln H je ein Messer c in jeden der betreffenden Schlitze L gebracht wird, so werden auch beim Bewegen der Vorschubbleche N aus ihrer äufsersten in ihre innerste Stellung die sämmtlichen in den Schlitzen L befindlichen Messer in letzteren gegen den gespaltenen Dorn A und schliefslich in die Spalten des Domes A hineingeschoben werden, wo. sie zunächst verbleiben. Ist dies geschehen, so werden die Vorschubbleche N durch ent-
sprechende Drehung an dem Handgriff C wieder so weit in den Schlitzen L nach aufsen bewegt, dafs die Vorschubarme M wieder je ein neues Messer c aus den Kapseln H in die Schlitze L vor die Vorschubbleche N drängen können.
Sind nun auf vorbeschriebene Weise die Spalten des Domes A mit Messern gefüllt, so wird über diesen Dorn A die Hülse a, Fig. 2, derart gestülpt, dafs der Rand b der letzteren auf die über den oberen Rand des Domes A hervorstehenden unteren Enden e der Messer c (s. Fig. 5) zu liegen kommt, während sich gleichzeitig der obere Rand der Hülse α auf die von dem gespaltenen Dorn A seitlich vorstehenden Ränder d der Messer c, Fig. 5, aufsetzt.
Das Eintreiben der über den Dorn A oben und seitlich stehenden Enden e und Vorsprünge d (s. Fig. 5) in die über den Dorn A gestülpte Hülse α geschieht nun vermittelst des in Fig. 15 in der Ansicht von unten und in Fig. 16 im senkrechten Längenschnitt dargestell-. ten Domes. Dieser Dorn besteht zunächst, wie aus den Fig. 1,5 und 16 ersichtlich ist, aus der mit einer centralen Bohrung versehenen Hülse P. In der Bohrung dieser Hülse P ist eine runde, an ihrem unteren Ende gespaltene Spindel Q. befestigt, über die eine unten conisch zulaufende Hülse R geschoben ist, welche durch die um Spindel Q gelegte Spiralfeder 5 stets, wie aus Fig. 16 ersichtlich, nach unten gedrängt wird.
Ein am oberen Ende der Hülse R angebrachter Bund % verhindert das Herausschieben der Hülse R aus der Hülse P. Um die Hülse R ist am unteren Ende der Hülse P ein mit Einschnitten y versehener gehärteter Stahlring T eingesetzt (s. Fig. 1 5 und 16).
Der in Fig. 15 und 16 dargestellte Dorn wird nun in das untere Ende der beweglichen Spindel einer Presse eingesetzt, auf deren Bodenplatte der durch die Fig. 10, 11, 12, 13 und 14 dargestellte Apparat aufgeschraubt ist.
Der gespaltene Dorn A dieses Apparates befindet sich dabei mit seiner Mitte genau unter der Mitte des Domes, Fig. 15 und 16.
Ist nun über den mit Messer c gefüllten gespaltenen Dorn A auf oben beschriebene Weise die Hülse α gestülpt, so wird die mit dem Dorn (Fig. 15 und 16) ausgerüstete Spindel der Presse nach unten bewegt.
Bei dieser Bewegung greift zunächst die mit einer entsprechenden Anzahl Spalten versehene Spindel Q. mit ihren einzelnen Theilen zwischen die einzelnen, in den Hohlraum des Dornest hineinragenden Messer c ein und halten deren innere Enden in der richtigen Lage zu einander. Sodann wirkt die unter dem Druck der Spiralfeder S stehende Hülse R auf die inneren Enden der Messer c ein, centrirt dieselben und preist sie infolge der nach unten konisch zulaufenden Form der Hülse R fast nach aufsen gegen die Hülsenwand a.
Bei der weiteren Abwärtsbewegung der Pressenspindel wird endlich die Hülse α durch den mit Einschnitten^ versehenen Stahlring T so fest auf die durch Spindel Q, Hülse R und den gespaltenen Dorn A gehaltenen Messer c geprefst, dafs die Ansätze d der letzteren in den nun nach unten gekehrten oberen Rand der Hülsenwand α einschneiden, während sich gleichzeitig die unteren Enden e der Messer c durch den umgebogenen unteren Rand b der Hülse α hindurch drücken.
Damit das Durchtreten der unteren Messerenden e durch den Rand b möglich ist, sind oben in dem gehärteten Stahlring T die bereits oben erwähnten Einschnittey vorhanden.
Da sich bei dem auf vorbeschriebene Weise erfolgten Einpressen der Messer in die Hülse a die letztere auf dem Dorn A sehr leicht etwas klemmt, so ist der an Hebel U befestigte Stift V angeordnet, durch dessen Bewegung die mit Messern c versehene Hülse α von dem Dorn A leicht entfernt werden kann.
Der Griffelspitzer hat nun die aus Fig. 3 ersichtliche, im Längenschnitt und in Aufsicht abgebildete Gestalt erreicht.
Um. nun den Messern c ihre gegenseitige Lage zu einander zu sichern, wird ein aus weichem Metall hergestellter, in Fig. 6 darge^ stellter Metallbutzen h in die von den Aussparungen g der Messer c gebildete Oeffnung derart fest eingeprefst und dabei von beiden Seiten aus breitgedrückt, dafs alsdann später eine gegenseitige Verschiebung der Messer c vollständig ausgeschlossen ist.
Das Einsetzen des weichen Metallbutzens h in die durch die Aussparungen g der Messer c gebildete Oeffnung geschieht vermittelst der in den Fig. 17, -18, 19 und 20 dargestellten Einrichtungen, von denen der in Fig. 19 und 20 dargestellte Dorn, an der beweglichen Spindel einer Presse befestigt, als Patrize zu der in den Fig. 17 und 18 dargestellten Matrize dient. Die Matrize, welche in Fig. 17 in Aufsicht und in Fig. 18 im Längenschnitt dargestellt ist, besteht aus einem Dorn W, der mit Schlitzen α und einer der Dicke des Dornes (Fig. 19 und 20) entsprechenden Bohrung β versehen ist. In der Bohrung β des Dornes W ist das gehärtete Auflager Z für den Metallbutzen h an dem oberen Ende des an dem Hebel X befestigten Stiftes Y angeordnet. Wie Fig. 18 zeigt, ist das Auflager Z in der Bohrung β des Dornes W nach oben verschiebbar, und zwar vermittelst des bereits vorerwähnten Stiftes Y und Hebels X. Die zugehörige Matrize, welche die Fig. 19 im theilweisen Längenschnitt und Fig. 20 in der Ansicht von unten zeigt, besitzt als wesentlichen Theil die gehärtete, mit Spalten γ versehene Spindel d, um deren oberes Ende ein
gehärteter Ring ε in den Träger ρ der Spindel gelegt ist.
Die mit Messern c auf oben beschriebene und aus Fig. 3 ersichtliche Weise ausgestattete Hülse α wird mit der von den Aussparungen g der Messer c gebildeten Oeffnung nach unten über den gespaltenen Dorn W (s. Fig. 17 und 18) geschoben.
Ehe dies jedoch geschieht,, wird ein Metallbutzen h, wie aus Fig. 18 ersichtlich, in die Bohrung β des Domes W geworfen. Der . Metallbutzen H kommt immer in die geeignete Stellung auf das gehärtete Auflager Z zu liegen, da letzteres etwas ausgehöhlt bezw. mit seitlich vorstehenden Nasen versehen ist.
Sitzt nun die mit den Messern c ausgestattete Hülse α in entsprechender Lage auf dem Dorn W und liegt die durch die Aussparungen g der Messer gebildete Oeffnung über dem Metallbutzen h, so wird die Spindel der Presse nach . unten bewegt. Bei dieser Bewegung der Pressenspindel bewegt sich auch der in das untere Ende ,der letzteren eingesetzte Dorn (Fig. 19 und 20) nach unten und greift mit den einzelnen Theilen seiner gespaltenen Spindel (S1 in die einzelnen Zwischenräume der von dem gespaltenen Dorn W gehaltenen Messer c ein.
Hat sich die Spindel # mit ihren einzelnen Theilen entsprechend weit in den Zwischenräumen der Messer c und damit auch in die Bohrung β des Domes W nach unten bewegt, so kommt der um das obere Ende der Spindel ö1 angeordnete gehärtete Ring ε auf die durch das nach oben gekehrte, unten umgebogene Ende b der Hülse α hindurchreichenden Enden e der Messer zu liegen. Bei weiterer Abwärtsbewegung der Pressenspindel werden alsdann die durch den Rand b hindurch gedrückten unteren. Messerenden e (s. Fig. 3) zusammengebogen und dabei fest und glatt in den Rand b hineingeprefst. Gleichzeitig mit dem Zusammenbiegen der Messerenden e bewirkt der auf die Hülse α ausgeübte Druck ein Einpressen des weichen Metallbutzens h in die von den Aussparungen g der Messer e gebildete Oeffnung, und schliefslich preist noch die Spindel & von oben auf den in die Oeffnung eingeprefsten Metallbutzen h, so dafs letzterer, von beiden Seiten breit gedrückt, die Messer c aufserordentlich fest in ihrer gegenseitigen Lage feststellt und auch für alle Zeiten festhält. Durch Nachobenbewegen des Auflagers Z vermittelst des durch den Hebel X getragenen Stiftes Y wird der nunmehr mit Metallbutzen h versehene Griffelspitzer von dem Dorn W entfernt.
Zur vollständigen Fertigstellung des Griffelspitzers ist nur noch die Umbiegung des oberen Randes der Hülse α (s. Fig. 4) erforderlich, was aber gleichzeitig beim Einsetzen des Metallbutzens h dadurch geschieht, dafs um den Dorn W ein Bund η gelegt ist, dessen innere Bohrung nach unten gegen den Dorn W zu enger wird und dadurch beim Nachuntenpressen der Hülse α auf den Dom W den hierbei nach unten gekehrten oberen Rand i der Hülse a, wie aus Fig. 4 ersichtlich, etwas nach innen umbiegt.
Der so fertig gestellte Griffelspitzer kann nun zum schöneren Aussehen vernickelt, versilbert oder mit einem beliebigen sonstigen Metall überzogen werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Griffelspitzer, gekennzeichnet durch eine aus Metall hergestellte Hülse a, deren unteres, nach innen umgebogenes Ende b den unteren Enden der in die Hülse a um die Mittellinie der letzteren strahlenförmig eingesetzten Messer c zum Halt dient, während die oberen Enden der Messer dadurch in der Hülse α festgehalten werden, dafs zunächst die seitlichen Ansätze d der . Messer c in den oberen Theil der Hülse a eingeprefst werden, ferner ein weicher Metallbutzen h in die durch die Aussparungen g der Messer c gebildete Oeffnung eingetrieben und danach von beiden Seiten breitgeschlagen und endlich der obere Rand i der Metallhülse α etwas nach innen umgebogen wird.
  2. 2. Zur Herstellung des in Anspruch 1. gekennzeichneten Griffelspitzers folgende Einrichtungen für Pressen (Fig. 7):
    a) Zum Umbiegen des unteren Randes b der Hülse a die Anwendung eines Domes k als Patrize zu den um Stift ο drehbaren, als Matrizen dienenden
    . Formen ρ und q, von denen erstere mit einem verschiebbaren Boden t versehen ist, um die sich etwa in ihr klemmende Hülse α leicht zu entfernen.
    b) Zum Einsetzen der Messer c in die mit umgebogenem Rand b versehene
    • Hülse α die in den Fig. 10 bis 16 dargestellten Einrichtungen, von denen die mit dem gespaltenen Dorn A, mit Backen T und den durch Scheibe B bewegten, mit Vorschubblechen N ausgestatteten Schlitten G versehene Vorrichtung (Fig. 10 bis 14) das Einschieben der von den Vorschubarmen M aus den Kapseln H in den Schlitz L gedrängten Messer c durch Bewegen des Handgriffs C besorgt, während der durch Fig. 15 und 16 dargestellte Dorn, der aus einer am unteren Ende gespaltenen Spindel Q, über welche eine unter .Federwirkung
    stehende, nach unten konisch zu laufende Hülse R geschoben ist, und aus einem mit Einschnitten y versehenen gehärteten, um die Hülse R gelegten Ring besteht, das Eintreiben der in den gespaltenen Dorn A befindlichen Messer c in die mit dem Rand b nach oben gekehrte Hülse a bewerkstelligt.
    c) Zum Einsetzen und Breitschlagen des Metallbutzens h in die Aussparungen g der Messer c zum Zusammendrücken der durch den Rand b hindurchtretenden unteren Messerenden e und- zum Umbiegen des oberen. Randes i der Hülse α die durch die Fig. 17 und 18 dargestellten, mit dem gespaltenen Dorn W, dem beweglichen Auflager Z und dem Bund η versehene Matrize in Verbindung mit der mit dem gespaltenen Dorn d und dem gehärteten Ring ε versehenen Patrize.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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