DE637458C - Wischgeraet, insbesondere fuer Fussbodenreinigung - Google Patents

Wischgeraet, insbesondere fuer Fussbodenreinigung

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DE637458C
DE637458C DEE44242D DEE0044242D DE637458C DE 637458 C DE637458 C DE 637458C DE E44242 D DEE44242 D DE E44242D DE E0044242 D DEE0044242 D DE E0044242D DE 637458 C DE637458 C DE 637458C
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DE
Germany
Prior art keywords
cloth
mopping device
wiper head
floor cleaning
head
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Expired
Application number
DEE44242D
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English (en)
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KARL ERNSTBERGER
Original Assignee
KARL ERNSTBERGER
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Publication date
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Publication of DE637458C publication Critical patent/DE637458C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/14Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing combined with squeezing or wringing devices

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein insbesondere für die Fußbodenreinigung bestimmtes, das Wischen und Trocknen ermöglichendes Wischgerät mit einem saugfähigen Polster am Wischerkopf, das mittels eines darübergelegten und durch ein am Gerätstiel befestigtes Zugglied straff gespannten Tuches auspreßbar ist.
Bei diesen bekannten Wischgeräten ist der Wischerkopf einteilig und das Wisch- und Preßtuch mit seinem einen Ende am Wischerkopf, mit seinem anderen Ende am Zugglied befestigt. Das Preßtuch ist damit nur lose festgehalten, so daß es beim Scheuern nicht jenen festen Sitz hat, der bei dieser Arbeit unerläßlich ist. Da das Wisch- und Preßtuch hierbei nicht straff genug gespannt ist, kommt es beim Scheuern immer wieder vor, daß es sich wulstartig zusammenfaltet, wo· durch das Wischgerät kein hemmungsfreies Arbeiten ermöglicht, weil hierzu stets ein glattliegendes Wischtuch erforderlich ist.
Ein anderer Nachteil der bekannten Wischgeräte besteht noch darin, daß die Befestigungseinrichtung des Preßtuches nicht einfach genug ist, sondern aus mehreren am Wischerkopf, am Tuch und am Zugglied vorgesehenen Teilen besteht, die nicht nur die Kosten des Gerätes erhöhen, sondern auch den straffen Sitz des Preßtuches verhindern sowie seine Auswechselung umständlich machen.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß der Wischerkopf aus zwei im Querschnitt vorzugsweise keilförmigen und mit ihren Schmalseiten aneinandergelenkten, klappbaren Teilen besteht, an deren breiten Außenseiten das Preßtuch in Nuten lösbar befestigt ist, wobei das das Preßtuch spannende Zuggestänge am vorderen Klappteil des Wischerkopfes angreift.
Infolge der Anordnung der Befestigungseinrichtung an den Außenseiten des Wischerkopfes hat das Preßtuch immer einen festen Halt, liegt somit bei jedem Arbeitsvorgange glatt und kann mit wenigen Handgriffen entfernt und wieder angebracht werden. Die Anordnung der Befestigungseinrichtung des Preßtuches am Wischerkopf allein ermöglicht auch die Anordnung eines sehr einfachen, aus einem Kniehebel bestehenden Zuggestänges, das durch den Gerätstiel geschützt ist und in wirksamer Weise am vorderen Wischerkopfteil angreifen kann.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι und 2 die Seitenansicht des Wischgerätes, Abb. 3 eine schaubildliche Ansicht,
Abb. 4 einen Einzelteil.
Es ist α der den Wischerkopf des Wischgerätes tragende Stiel. Der Wischerkopf besteht aus zwei Platten b, c, die durch Gelenke d beweglich miteinander verbunden sind, derart, daß die vordere Platte c gegenüber der fest am Stiel sitzenden Platte b winkelig verstellt werden kann. Die Platten sind vorzugsweise im Querschnitt keilförmig ausgebil-
det und mit ihrem Scheitel gegeneinander gerichtet. Gegebenenfalls können die Plat ■ ten aber auch im Querschnitt rechteckig aus gebildet sein. Zum Schwenken der vorderem, S Platte dient im Ausführungsbeispiel ein ^sO-, Stiel mittels einer Schellen verstellbar angi?i ordneter Kniehebel /, g, der durch eine aftgelenkte Stange h mit der vorderen Platte beweglich verbunden ist. Die Platten bilden
ίο das Auflager für ein Kissen/, das mit einem feuchtigkeitsaufsaugenden, 4.abei aber nachgiebigen Werkstoff, z.B. Wolle, Watte, Schwamm o. dgl., gefüllt ist. Das Kissen kann lose angeordnet, gegebenenfalls aber auch leicht abnehmbar an der einen oder an beiden Platten angeordnet, z. B. angeheftet, sein. Am Wischerkopf ist ferner ein Mittel zum Zusammenpressen des Kissens vorgesehen; im Ausführungsbeispiel kommt hierzu eine wasserdurchlässige, aber nicht nachgiebige, somit in ihrer Länge unveränderliche Deckel zur Verwendung, die außen an den Platten abnehmbar angeordnet ist. Hierzu sind an den Platten Längsschlitze m
(s. insbesondere Abb. 4) vorgesehen, in welche die mit einer Versteifungseinlage I, z. B. Blechstreifen, versehenen Enden der Decke eingeschoben werden. Diese kann aus irgendeinem zweckentsprechenden Werkstoff, z, B.
aus grobgewebtem Gurtband o. dgl., bestehen, das. gut wasserdurchlässig, dabei aber nicht nachgiebig ist.
Beim Reinigen eines Fußbodens, der zunächst naß gewischt werden soll, ist das Wischgerät in die aus Abb. 1. ersichtliche Lage zu bringen. Die Platten b, c des Wischerkopfes sind gestreckt, so daß die Deckel locker liegt und das Kissen? nicht zusammenpreßt. Der ganze Wischerkopf des Wischgerätes wird in die Reinigungsflüssigkeit getaucht, so daß sich das Kissen vollsaugt, und die zu bearbeitende Bodenfläche mit dem nassen Kissen abgewischt. Sobald dies genügend geschehen ist, wird der Kniehebel /, g aus der in Abb. 1 dargestellten Lage nach vorn geschwenkt (s. Abb. 2), so daß durch die Gelenkstange h die vordere Platte c des Wischerkopfes nach rückwärts geholt und die Platten b, c winkelig zueinander eingestellt werden. Hierdurch wird die Deckel gespannt, so daß sie das Kissen i zusammenpreßt. Damit wird das in ihm befindliche Wasser herausgedrückt und das Kissen getrocknet. Sobald dies geschehen ist, wird der Kniehebel/, ,g· wieder zurückgeschwenkt, also der Wischerkopf des Wischgerätes wieder in die Lage nach Abb. 1 gebracht und mit dem trockenen Kissen die nasse Bodenfläche abgewischt. Das Kissen saugt das Wasser auf, so daß die gereinigte· Bodenfläche in kur- 6d zer Zeit völlig trocken gewischt werden kann. \i)er Grad der Kissenpressung kann durch "JSitristellen der Schellen geregelt werden. ; * Der geschilderte Arbeitsgang wiederholt sieh, bis die Bodenfläche fertig gereinigt ist. Bei der gesamten Arbeit kommen die Hände mit den reinigenden Teilen des Wischgerätes nicht in Berührung, so daß es auch für empfindliche Personen völlig gleichgültig ist, ob ein z. B. kaltes, warmes, reines, unreines, laugen- oder säurehaltiges Putzwasser Verwendung findet.
Das Wischgerät kann auch zum Nachpolieren gewachster Fußböden Verwendung finden, indem an Stelle des groben Preßtuches ein Wolltuch am Wischerkopf angebracht wird.
Die Erfindung ist nicht an die dargestellte Ausführungsform gebunden. So kann das Preßtuch k auch in anderer Weise lösbar am Wischerkopf angeordnet sein, z. B. mittels Haken und Ösen oder Druckknöpfen o. dgl. An Stelle des Kniehebels kann auch eine Stellschraube Verwendung finden, durch welche die Zugstange bewegt wird. Diese kann dabei links oder rechts vom Stiel angeordnet sein, je nachdem es sich um Links- oder Rechtshänder handelt, die das Wischgerät benutzen. Die wasserdurchlässige Preßdecke kann z. B. auch aus einer gelochten Lederhaut o. dgl. bestehen. Die Platten b, c des Wischerkopfes sind zweckmäßig aus Holz angefertigt; sie können aber auch aus einem anderen Werkstoff, z. B. aus Blech, bestehen, das keinen Rost ansetzt oder rostschützend behandelt ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wischgerät, insbesondere für Fußbodenreinigung, mit einem saugfähigen Polster am Wischerkopf, das mittels eines darübergelegten und durch ein am Gerätstiel befestigtes Zugglied straff gespannten Tuches auspreßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wischerkopf aus zwei im Querschnitt vorzugsweise keilförmigen und mit ihren Schmalseiten aneinandergelenkten, klappbaren Teilen (b, c) besteht, an deren breiten Außenseiten das Preßtuch (k) in Nuten (m) lösbar befestigt ist.
2. Wischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuggestänge (/, g, K) zum Spannen des Preßtuches Qi) am vorderen Klappteil (c) des Wischerkopfes angreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE44242D 1933-05-12 1933-05-12 Wischgeraet, insbesondere fuer Fussbodenreinigung Expired DE637458C (de)

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DEE44242D DE637458C (de) 1933-05-12 1933-05-12 Wischgeraet, insbesondere fuer Fussbodenreinigung

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DEE44242D DE637458C (de) 1933-05-12 1933-05-12 Wischgeraet, insbesondere fuer Fussbodenreinigung

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DE637458C true DE637458C (de) 1936-10-28

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DE (1) DE637458C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2698955A (en) * 1950-11-04 1955-01-11 Joseph H Trindl Detachable fastening means for mop structures
US2715743A (en) * 1950-06-22 1955-08-23 Olof G Ljungdahl Wringer type sponge mop
US2733467A (en) * 1949-04-06 1956-02-07 Combined mop holder and wringejr
US2756453A (en) * 1950-07-13 1956-07-31 Tennant Co G H Dust mop
US2822680A (en) * 1954-08-02 1958-02-11 Clifton L Lamping Diaper press

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