DE635181C - Mechanik fuer Einhaengehefter - Google Patents

Mechanik fuer Einhaengehefter

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DE635181C
DE635181C DEB170805D DEB0170805D DE635181C DE 635181 C DE635181 C DE 635181C DE B170805 D DEB170805 D DE B170805D DE B0170805 D DEB0170805 D DE B0170805D DE 635181 C DE635181 C DE 635181C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F11/00Filing appliances with separate intermediate holding means

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Mechanik für Einhängehefter Die Erfindung betrifft eine Mechanik für Einhängehefter in Sammelordnern. Die Hefter sind hierbei an dem einen Längsrand mit einer gefalzten Blechversteifung versehen, welche rechtwinklig hinterschnittene Schlitze aufweist. Mit diesen Schlitzen werden die Hefter auf die Aufreihstifte des Sammelordners geschoben und sind dann unterhalb derselben durch eine Drahtsperrvorrichtung vor dem Abgleiten gesichert.
  • Bekanntgeworden ist bereits eine derartige Sperrvorrichtung, die aus einem U-förmig gebogenen Draht besteht, dessen freibewegliche Schenkel sich an einer Stelle verengen und an den freiauslaufenden Enden durch entsprechende Drahtbiegung wieder erweitern. Die enger gehaltenen Teile der Drahtschenkel ragen in die Schlitze der gefalzter. Blechversteifung, in dieser eingebettet, federnd hinein und rufen dadurch die Sperrung unterhalb der Aufreihstifte nach dem Hinclurchführen derselben: hervor.
  • Da die Hefter hinsichtlich ihrer Breite durch die bedingten Größenverhältnisse der Sammelordner an ganz bestimmte Abmessungen gebunden sind, so daß! die Deckel des Hefters einschließlich der gefalzten-Blechversteifung nicht willkürlich breit ausgeführt werden können, so wird angestrebt, die gefalzte Blechversteifung an dem einen Längsrand des Hefters so schmal wie möglich zu halten, um dadurch Platz für ein bequemes Einheften der gelochten Schriftstücke auf den hierfür vorgesehenen Metallbändern zu gewinnen, und um zu vermeiden, daß der linke Rand der Schriftstücke durch den linken schmalen Schutzdeckel des Einhängehefters gedrückt bzw. umgebogen wird. Ist hiernach, um solchem Übelstand vorzubeugen, eine möglichst schmale gefalzte Blecheinfassung erforderlich, so ermöglichte letztere wiederum bei der bekannten U-förmigen Drahtsperrvorrichtung es nicht, die sich verengenden Teile der Drahtschenkel .so zu formen, d'aß sich diese innerhalb des. Aufreihschlitzes. berühren, wobei der Aufreihstift des Sammelordners dann in voller Breite des Schlitzes nach unten zu abgeriegelt wird und wobei es dann gleichzeitig gleichgültig wird, welchen Durchmesser ,die Aufreihstifte haben, da dickere oder dünnere Aufreihstifte gleichmäßig sicher durch die sich berührenden Drahtschenkel abgeriegelt werden. Außerdem wird durch das Sichberühren der enger gehaltenen Teile der Drahtschenkel die Sicherheit der -Sperrwirkung erhöht, und zwar durch die hierbei verstärkte und doch noch leichtgängige Gegenfederung der Drahtschenkel, welche dadurch eintritt, daß die Schenkel zum Hindurchlassen der Aufreihstifte eine entsprechend größere seitliche Aus weichbewegung ausführen müssen. Eine solche günstige Biegungsform der verengten Teile der Drahtschenkel derart, daß diese sich innerhalb des Blechschlitzes berühren, war bei einem schmal gehaltenen: 9e.-,, falzten Blechverstärkungsstreifen aus dezi; Grunde bisher nicht möglich, weil der eine= Drahtschenkel mit seinem freiauslaufenden Ende schon bei geringer Ausweichbewegung gegen den ihn umkleidenden inneren Falzgrund des Verstärkungsstreifens stieß, wodurch das federnde Ausweichen dieses Schenkels vorzeitig gehemmt wurde. Ein normal starker Aufreihstift von 4 nun Durchmesser konnte durch derartig verengt gebogene, sich gegenseitig berührende Drahtschenkel dann nicht hindurchgeführt werden, weil die federnde Ausweichmöglichkeit des anderen Drahtschenkels bei einer solchen schmalen Blechverstärkung hierfür nicht ausreichte.
  • Dieser vorstehend genannte Nachteil wird durch den Erfindungsgegenstand dadurch beseitigt, daß an einer solchen angestrebten möglichst schmalen Blecheinfassung an einer Stelle des Falzgrundes eine Ausnehmung angeordnet ist, in welche sich das freiauslaufende Ende des einen Drahtschenkels hineinlegt, sobald der Aufreihstift die verengt gebogenen und-hierbei sich berührenden Teile der Schenkel des U-förmigen Sperrdrahtes passiert und dabei diese Teile weit nach außen drückt. Beide Schenkel können hierdurch dann eine Bleichgroße Ausweichbewegung ausführen, die insgesamt auch das Hindurchführen eines stärkeren Aufreihstiftes als von 4 mm Durchmesser ,gestattet. Um die gegenseitige Berührung der verengten Teile der Drahtschenkel innerhalb des Schlitzes sicherzustellen, wird der U-förmige Draht zweckmäßig so gebogen, daß seine Schenkel in der Ruhestellung eine geringe Spannung nach innen zu aufweisen. Um die Drahtschenlirel bei dem Einführen des Aufreihstiftes in den Aufreihschlitz und beim Auftreffen des Aufreihstiftes auf die schräg nach außen gebogenen Enden der Drahtschenkel derart zu führen, daß die Drahtenden sich nicht nach innen zu verschieben und auch nicht in dieser Richtung hin mit ihrer gesamten Schenkellänge federn können, was eine Stauchwirkung und damit verbundene große Beanspruchung des Sperrmechanismus hervorrufen würde, ist unterhalb der Befestigungsstelle der Verbindungsschlaufe der Drahtschenkel, und zwar zweckmäßig dicht über dem Ende des Schlitzes ein Führungssteg durch einen herausgedrückten und senkrecht nach unten umgelegten Lappen angeordnet, welcher innerhalb .der gefalzten Blechverstärkung liegt und in waagerechter Richtung die ganze Breite des Zwischenraumes der Drahtschenkel ober-. halb ihrer verengten Stelle einnimmt. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. r und a eine °5raufsicht mit sich berührenden -und ausxt,ejchenden Drahtschenkeln, Abb. 3 eine .S.eitenansicht und Abb. 4. eine Ansicht von vorn.
  • In einem schmalen gefalzten Blechverstärkungsstreifen a ist die Verbindungsschlaufe eines U-förmig gebogenen Sperrdrahtes b durch heraus- und dann an den Draht herangedrückte Blechlappen dl befestigt. Die freiauslaufenden Schenkel des Sperrdrahtes b haben verengt gebogene Teile b1, welche in dien hinterschnittenen Schlitz a4 der Blechverstärkung hineinragen. Der Falzgrund dieser Blechverstärkung hat oberhalb der Ausmündung 'des hinterschnittenen Schlitzes eine kleine Ausnehmung cal, in welche das freiauslaufende Ende des einen Drahtschenkels, wenn der Aufreihstift c beim Einführen in den Schlitz die verengt gebogenen Teile der Drahtschenkel auseinanderdrückt, sich freifedernd hineinlegt.
  • Unmittelbar über dem halbrunden Schmalrand des hinterschnittenen Schlitzes ist aus dem einen Schenkel des Verstärkungsfalzes quer zu dessen Längsrand ein Lappen a= in der Breite des innerhalb der oberen Drahtschenkelteile liegenden Zwischenraumes rechtwinklig nach unten zu in Höhe der Falzung umgelegt, welcher zum Führen der Drahtschenkel dient und insbesondere ein.. Verschiebungsmöglichkeit derselben nach innen zu verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanik für Einhängehefter mit an einem gefalzten Blechverstärkungsstreifen angeordneten rechtwinklig hinterschnittenen Schlitzen, in welche die verengt gebogenen Teile der beiden Schenkel einer U-förmig gebogenen Sperrfeder aus Draht freifedernd hineinragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Falzgrund des Verstärkungsstreifens oberhalb der Ausmündung .des hinterschnittenen Schlitzes eine Ausnehmung (d) aufweist, in welche sich das freiauslaufende Ende des einen Drahtschenkels bei seiner federnden Ausw-eichbewegung hineinlegt, und daß die verengten Teile der Drahtschenkel so gebogen sind, daß sie sich in der Ruhestellung innerhalb des Schlitzes berühren, wobei die federnde Verriegelung des Aufreihstiftes in voller Schlitzbreite erfolgt. a. Mechanik für Einhängehefter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar oberhalb des halbrunden Schmalrandes des hinterschnittenen Schlitzes aus dem einen Schenkel des gefalzten Blechstreifens ein Lappen (a2) quer zum Längsrand der Blechverstärkung in der Höhe der Falzung und in der Breite des innerhalb der oberen Drahtschenkelteile liegenden Zwischenraumes zum Führen der Drahtschenkel rechtwinklig nach unten zu umgelegt ist, welcher eine Verschiebungsmöglichkeit der Drahtschenkel nach innen zu verhindert.
DEB170805D 1935-08-21 1935-08-21 Mechanik fuer Einhaengehefter Expired DE635181C (de)

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