DE635126C - Verfahren zur Herstellung fester Kohlensaeure in Bloecken oder fluessiger Kohlensaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung fester Kohlensaeure in Bloecken oder fluessiger Kohlensaeure

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DE635126C DEM124269D DEM0124269D DE635126C DE 635126 C DE635126 C DE 635126C DE M124269 D DEM124269 D DE M124269D DE M0124269 D DEM0124269 D DE M0124269D DE 635126 C DE635126 C DE 635126C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung fester Kohlensäure in Blöcken oder flüssiger Kohlensäure Um feste Kohlensäure zu erhalten, wird nach bekannten Verfahren Köhlensäuregas mittels eines Mehrstufenkompressors verdichtet und durch Entspannung eines Teils der verdichteten Kohlensäure schließlich der Rest in den festen Zustand in Form von Kohlensiiureschnee übergeführt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Erzeugung flüssiger oder fester Kohlensäure aus irgendwelchem Kohlensäuregas ohne Anwendung eines Mehrstufenkompressors und daher mit einem geringeren Energieaufwand.
  • Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die gasförmige Kohlensäure bei einem in der Nähe des Tripelpunktes liegenden Druck mit Hilfe einer @bsorptionskältemaschine abgekühlt, und zwar entweder bis zu ihrem Erstarrungspunkt oder zunächst bis zur Verflüssigung, worauf dann der feste Aggregatzustand durch weitere Abkühlung oder durch Expansion herbeigeführt wird.
  • Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, komprimierte gasförmige Kohlensäure mit Hilfe einer Absorptionskältemaschine abzukühlen. Jedoch war es nicht bekannt, die Abkühlung durch die Absorptionskältemaschine bis zu so tiefen Temperaturen zu treiben, daß der Übergang in den flüssigen und gegebenenfalls auch den festen Zustand in der Nähe des Tripelpunktes eintritt. Hierin liegt aber gerade der entscheidende Fortschritt der Erfindung.
  • Vor allen Dingen braucht bei dem Verfahren gemäß der Erfindung der Druck nicht höher gesteigert zu werden als bis etwa E at, so daß ein einstufiger Kompressor genügt, während die bekannten Verfahren, die in der Nähe des kritischen Punktes arbeiten, eines dreistufigen Kompressors bedürfen. Der einstufige Kompressor ist aber wesentlich billiger sowohl bei der Anschaffung als auch im Betriebe und nimmt überdies weniger Raum in Anspruch. Selbst der einstufige Kompressor kann noch erspart werden, da man den geringen erforderlichen Druck schon dadurch erzielen kann, daß man die Austreibung des Kohlensäuregases'aus der Absorptionslösung, die üblicherweise bei der Gewinnung des Kohlensäuregases verwendet wird, unter dem erforderlichem Druck vor sich gehen läßt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man statt Kohlensäureschnee Eis in festen Blöcken auch unmittelbar gewinnen kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird nämlich die Kohlensäure bei ihrer Kühlung durch die Absorptionskältemaschine oberhalb des Druckes des Tripelpunktes gehalten, so daß sie den flüssigen Aggregatzustand durchläuft, bevor sie innerhalb oder außerhalb der Maschine fest wird. Hierdurch wird die Abscheidungg von'Kohlensäureschnee innerhalb der Maschine und- die hierdurch bedingte störende Entfefnung sowie das nach;-trägliche Zusammenpressen dieses Schn@s, vermieden. Der Wirtschaftlichkeit des Vee@ fahrens kommt die Tatsache zugute, da,ß'. gerade die Absorptionsmaschine sich zur Erzeugung der erforderlichen tiefen Temperaturen als besonders geeignet erweist.
  • Der Tripelpunkt der Kohlensäure (d. i. die Temperatur und der Druck, wobei sie zugleich in gasförmigem, flüssigem und festem Zustand in thermodynamischem Gleichgewicht besteht) liegt bei -56,6° C und bei einem Druck von 5,28 kg/cm2. -Beispielsweise kann die Kohlensäure- in einem Einstufenkompressor auf 6kg/em2 (hat) verdichtet und in einer Absorptionskältemaschine auf etwa -5.3° C abgekühlt werden, wobei die Kohlensäure verflüssigt wird. Die flüssige Kohlensäure von -53° C wird dann unter atmosphärischen Druck gebracht, wobei ein Teil derselben verdampft und expandiert und die Temperatur bis auf -78,9° C, .dem Gefrierpunkt derKohlensäure bei atmosphärischem Druck, sinkt. Bei dieser Temperatur von -78,9° C gehen etwa 58 °/a der. Kohlensäure in den festen Zustand in Form von Kohlensäureschnee über, bei einem Verlust von 42 °/o, die durch Verdampfen in den gasförmigen Zustand übergegangen sind.
  • Der Kohl.ensäureschnee kann in bekannter Weise zu Kohlensäureeis durch mechanischen Druck gepreßt werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird Kohlensäuregas unter einem Druck von 4 at in einer Absorptionskältemaschine bis auf -6o° C abgekühlt. Bei diesem Druck gefriert die Kohlensäure zu Schnee, ohne durch, den -flüssigen .Zustand zu gehen. Bringt man den Schnee von -6o° C und q. at unter Atmosphärendruck, so verdampft und expandiert ein Teil; die sich ergebende Expansion setzt die Temperatur auf -78,9' C herab, und die gesamte Kohlensäure mit Ausnahme von 5°/o fällt als Kohlensäureschnee aus.
  • Schließlich kann Kohlensäuregas durch eine Absorptionskältemaschine, die eine Temperatur von -6o° C erzeugt, bis auf den Verflüssigungspunkt von 6 at abgekühlt werden und in gasförmigem Zustand bei diesem Druck in Gefäße gebracht werden, welche durch die Kältemaschine auf -6o° C abgekühlt werden. In .diesen gekühlten. Gefäßen gefriert die Kohlensäure direkt zu Eis, wobei sie -in kurzer. Zeit durch den flüssigen Zustand geht und feste Blöcke.von großer Dichte bildet.
  • Eine tiefe Temperatur sogar bis -8o° C kann durch eine Absorptionskältemaschine mit Resorption erreicht werden, -in welcher Ammoniak aus einer konzentrierten wäßrigen Lösung von Ammoniak verdampft, die bei :dieser Temperatur nicht erstarrt, zum Unterbei der Verdampfung aus flüssigem, @wesserfreiemAmmoniak, welches bei -77° C @@@@tiert.
  • :`=`` Anstatt das Kohlerisäuregas durch einen mechanischen Kompressor zu verdichten, kann es auch auf den erforderlichen Druck, beispielsweise etwas über den Tripelpunktsdruck, durch den Druck gebracht werden, der r11 einem Austreibungsgefäß erzeugt wird, wie weiter unten beschrieben wird.
  • Die genannten Verfahren zur Erzeugung #ester Kohlensäure ersparen einerseits den Gebrauch teurer Kompressoren und den großen Aufwand an mechanischer Energie, andererseits kann auch die erforderliche Wärme zum Betrieb der Absorptionskältemaschine und zum Austreiben des Kohlensäuregases aus der Natronlauge. durch die Verbrennung von Koks erhalten werden, aus dem die Kohlensäure gewonnen wird. Ebenso kann die Wärme benutzt werden, um Dampf für eine Dampfmaschine zum Betreiben des Einstufenkompressors zu erzeugen.
  • Während es bei der Dreistufenkompression notwendig ist, 4aPS aufzuwenden, um 2-63 kg Kohlensäure in der Stunde zu verdichten und 38 °/o oder roo kg Kohlensäureschnee zu erhalten, kann nach der ersten Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung roo kg Kohlensäureschnee in der Stunde durch Verdichten v011-175 kg Kohlensäuregas auf 6 at erzeugt werden, was eine Ausbeute von 579, Kohlensäureschnee mit einem Aufwand von 1o,5 PS ergibt. Nach der zweiten Ausführungsform des Verfahrens können roo kg Kohlensäureschnee in der Stunde mit einem Aufwand von 4,5 PS gewonnen. wer-,den, wobei 95 % des behandelten Gases in Schnee verwandelt wird.
  • Expandiertes Kohlensäuregas von-78,9° C «-ird zweckmäßigerweise zum Kompressor zurückgeführt, nachdem es in einem Wärmeaustauscher Wärme aus der mit 4 bzw. 6 at zum Verdampfer gehenden gasförmigen Kohlensäure aufgenommen hat.
  • Als Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der anliegenden Zeichnung schematisch zwei Anlagen zur Erzeugung fester Kohlensäure veranschaulicht: Fig. 1 ist eine - schematische Schnittzeichnung einer Anlage zur Erzeugung von Kohlensäureschnee mit einem Einstufenkompressor und einer Absorptionskältemaschine.
  • Fig.2 ist eine schematische Schnittzeichnung einer Anlage zur Erzeugung von Kohlensäureeis mit einer Absorptionskältemaschine, wobei :die Kohlensäure durch ein AustreibungsgefäB unter Druck gehalten wird. In Fig. i bedeutet d die Feuerstelle eines Kessels b. Die Verbrennungsprodukte des Kokses gelangen von der Feuerstelle a durch eine Leitung c in einen Wäscher d, in dem Wasser und andere kondensierbare Bestandteile der Verbrennungsprodukte niedergeschlagen und die Gase von Staub und anderen mechanischen Beimengungen befreit werden: Von dem Wäscher d gelangen Kohlensäure -ind Stickstöff, die Bestandteile der Verbrennungsprodukte, welche durch das Wasser des `Wäschers d nicht absorbiert wurden, durch eine Leitung e in den Absorptionsturm f, in dein die Kohlensäure durch niederrieselnde Natronlauge absorbiert wird. Der Stickstoff entweicht durch einAbzugsrohr f l.
  • Die Natronlauge mit der darin gelösten Kohlensäure fließt in einer Leitung g1 durch einen Wärmeaustauscher g2 zu der Rieselvorriqhtung g3 im oberen Teil eines Austreibungsgefäßes g mit Stauscheiben g4.
  • Die Natronlauge wird vom Boden des Austreibungsgefäßes g von einer Pumpe ge durch eine Leitung g5 abgesaugt, wobei sie durch den Wärineaustauscher g2 fließt. Die Pumpe g6 bringt die Natronlauge zu einer Rieselvorrichtung fz im oberen Teil des Absorptionssturmes f. Die Kohlensäure wird aus der Natronlauge durch die Erwärmung in dem Austreibungsgefäß ä ausgetrieben und gelangt zusammen mit Wasserdampf durch eine Leitung hl in einen Wärmeaustauscher 1a und danach durch eine Leitung il in einen wassergekühlten Kühler i. Das in dem Kühler i kondensierte Wasser wird durch einen Abfluß i.2 abgeleitet.
  • Vom Kühler i gelangt die Kohlensäure durch eine Leitung il zu einem Einstufenkompressor j, in dem sie auf 6 at verdichtet wird.
  • Das verdichtete Kohlensäuregas gelangt vom Kompressor j durch eine Leitung k1 zu einem wassergekühlten Kühler k, aus welchem es durch eine Leitung hin einen Wärmeaustauscher 1 kommt, durch welchen auch expandiertes Kohlensäuregas strömt,.wie später beschrieben wird.
  • Von dem Wärmeaustauscher l gelangt das verdichtete Kohlensäuregas durch eine Leitung nal in die Gefrierkammer m einer Absorptionskältemaschine.
  • Die Gefrierkammer ni ist angedeutet als t'mhüllung der Verdainpferschlangen ia der Kältemaschine.
  • Das verdichtete Kohlensäuregas wird bei einer Temperatur von etwa -53° C in der Gefrierkammer na verflüssigt uxld im Gefäß o gesammelt. Die flüssige Kohlensäure wird durch einen Hahn o1 aus der Kammer o abgelassen und gelangt durch eine Düse p1 in eine Kammer p, die unter Atmosphärendruck stellt. Unter dem atmosphärischen Druck verdampft und expandiert ein Teil der abgelassenen flüssigen Kohlensäure und erzeugt eine Temperatur von -78,9° C, wobei ein Teil der Kohlensäure zu Kohlensäureschnee in der Kammer p gefriert. Es wird Schnee an Stelle von Eis erzeugt, weil die -gefrierenden Flüssigkeitsteilchen alle durch expandierendes Gas getrennt sind.
  • Der Kohlensäureschnee kann mechanisch zu festem Kohlensäureeis gepreßt werden. Der Rückstand an expandiertem sehr kaltem Kohlensäuregas gelangt von der Kammer h durch eine Leitung L= in den obenerwähnten Wärmeaustauscher 1, in dem es das verdichtete Kohlensäuregas vorkühlt, das in die Gefrierkammer na strömt.
  • Von dem Wärmeaustauscher Z gelangt das Kohlensäuregas durch eine Leitung j2 in den Kompressor j zurück, in dem es wieder zusammen mit neuem Kohlensäuregas verdichtet wird, das durch die Leitung j1 einströmt.
  • q ist der Kocher einer Absorptionskältemaschine, von der iz der bereits erwähnte Verdampfer ist; r ist der Kondensator und s der Absorber dieser Absorptionskältemaschine.
  • Der obenerwähnte Wärmeaustauscher da Hegt in einem Teil des Kochers q der Absorptionskältemaschine, indem die Verdampfungswärme des Wasserdampfes, der durch die Leitung 111 kommt, nutzbringend verwertet wird.
  • Der schon erwähnte Kessel b, der durch die Feuerstelle a geheizt wird, an der das Kohlensäuregas erzeugt wird, wird benutzt, um-Dampf von etwa a kg/cm2 (z at) zu gewinnen. Dieser Dampf wird durch die Leitung t1 geführt, um Schlangenrohre t zu heizen, die in der Trennkammer g und in dem Kocher q der Absorptionskältemaschine liegen. Niedergeschlagenes Wasser aus den Schlangen t fließt durch die Leitung acl zu einem Sammelgefäß zt, aus dem es durch die Leitung v1 vermittels einer Pumpe v gehoben wird, die es durch eine Leitung bl wieder zum Kessel 6 zurückführt.
  • Wenn in dem Kessel b Dampf in genügender Menge und mit genügendem Druck erzeugt wird, kann er auch zum Betrieb einer Dampfmaschine gebraucht werden, die den Kompressor j antreibt. Wenn in solchem I# alle an der Feuerstelle a ein Überschuß an Kohlensäure erzeugt wird, so wird dieser durch die Natronlauge im Turm f; da sie gesättigt ist, nicht mehr aufgenommen und entweicht durch das Abzugsrohr f1.
  • Die in Fig. z dargestellte Anlage unterscheidet sich von der in Fig. i hauptsächlich dadurch, daß der Druck. über dem Tripelpunkt der Kohlensäure durch den Druck, der im Kessel- (Austreibungsgefäß) b erzeugt wird, aufrechterhalten wind und daß _ die Kohlensäure bis zum flüssigen Zustand abgekühlt wird und sich als Eis in Gefäßen der Absorptionskältemaschine abscheidet. Deshalb wird die Natronlauge der in Fig. 2 dargestellten Anlage, nachdem sie Kohlensäure im Absorptionsturm f aufgenommen hat, vermittels einer Pumpe u2 durch den Wärmeaustauscher g= und durch eine . Leitung v2 zum Kessel b zurückgeführt, wo die Kohlensäure aus der Natronlauge ausgetrieben und ein Druck von 6 at ,aufrechterhalten wird, Die Natronlauge fließt vom Kessel b durch eine Leitung w zum Wärmeaustauscher g2 zurück, von dem sie dann zur Rieselvorrichtung f 2 im Absorptionsturm f geleitet wird. - .
  • Kohlensäuregas und Dampf von 6 at gelangen durch eine Leitung x zur Heizschlange t des Kochers q der Absorptionskältemaschine. In der Schlange t wird fast der ganze Wasserdampf niedergeschlagen und seine Verdampfungswärme zum Beheizen des Kochers q verwendet. Das in der Schlange t niedergeschlagene Wasser fließt in einen Sammelbehälter y, aus dem es durch eine Leitung z mit einem Regulierventil .71 zum Wärmeaustauscher g2 geführt wird,._.int welchem es sich mit der Natronlauge mischt,. die vom Kessel b zur Rieselvorrichtung f2 im Absorptionsturm f fließt, Das Kohlensäuregas von 6 at gelangt mit den Dampfresten durch eine Leitung z zu einem wassergekühlten Kühler 2, in dem die Dampfreste niedergeschlagen werden. Das niedergeschlagene Wasser wird durch einen Abfluß 3 weggeführt. Das Kohlensäuregas gelangt durch eine Leitung 4 in den Vorkühlerteil 5 eines Kühlers, der den Verdampfer n einer Absorptionskältemaschine umgibt. In dem Vorkühler 5. wird die Kohlensäure auf eine Temperatur von- 15' C bis -2o° C gebracht, wodurch auch die letzten Reste von Feuchtigkeit aus dem Kohlensäuregas zum Gefrieren gebracht werden. Der Vorkühler 5 kann aus zwei Teilen bestehen, so daß in dem einen die Feuchtigkeit ausgefroren und in dem anderen die ausgefrorene Feuchtigkeit aufgetaut und fortgeschafft wird.
  • Das Kohlensäuregas von 6 at gelangt vom Vorkühler 5 in einen Teil 6 des Kühlers, in dem es auf etwa -53° C, den Verflüssigungspunkt der Kohlensäure bei 6 at, gekühlt wird. Die so gekühlte Kohlensäure gelangt -,durch Hähne 7 meine Reihe von- Zellen $. Diese Gefrierzellen 8 werden durch einen Verdampfer 9 der Absorptionskältemaschine auf .-6o° C oder.,auf eine noch niedrigere Temperatur gekühlt. .
  • Die Kohlensäure, die sich noch unter einem Dzuck von 6 at oberhalb des Tripelpunktes befindet, geht in den Zellen ,8 in den festen Zustand über, nachdem sie in ganz kurzer Zeit durch den flüssigen Zustand gegangen ist, so daß -das Gefrieren in den Zellen dichte und fest geschichtete Blöcke ergibt.
  • Wenn man annehmen kann, daß eine Zelle 8 xnit festen. Blöcken gefrorener Kohlensäure angefüllt ist, wird der entsprechende Hahn 7 geschlossen und der Druck in der Zelle auf i at erniedrigt. Darauf verdampfen etwa 5ofo der. Kohlensäure und setzen .die Temperatur des Restes auf :den Gefrierpunkt der Kohlensäure bei atmosphärischem Druck, d. i. -78,9' C, herab.
  • Die Blöcke von fester Kohlensäure oder Trockeneis werden aus den Zellen genommen und aufgestapelt oder zum Versand gebracht.
  • Das benötigte Wasser wird in den ver-« schiedeneh wassergekühlten Teilen der Anlagen und dem Wäscher jeder Anlage durch Leitungen io zugeführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung fester Kohlensäure in Blöcken oder flüssiger Kohlensäure unter Verwendung einer Absorptionskältemaschine, dadurch gekennzeichnet, daß man gasförmige Kohlensäure bei einem in der Nähe des Tripelpunktes liegenden Druck mit Hilfe einer Absorptionskältemaschine bis zu ihrem Erstarrungspunkt abkühlt bzw. sie zunächst verflüssigt und dann zu festen Eisblöcken gefrieren läßt.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach'Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Verdichtung der gasförmigen Kohlensäure unter Druck beim Austreiben derselben aus dem Absorptionsmittel (Natronlauge) erfolgt.
  3. 3, Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Heizung der Absorptionskältemaschine im wesentlichen der aus der Absorptionslösung zusammen mit der Kohlensäure ausgetriebene Wasserdampf dient.
DEM124269D 1932-06-30 1933-06-28 Verfahren zur Herstellung fester Kohlensaeure in Bloecken oder fluessiger Kohlensaeure Expired DE635126C (de)

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