DE63447C - Speigefäfs - Google Patents

Speigefäfs

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Publication number
DE63447C
DE63447C DENDAT63447D DE63447DA DE63447C DE 63447 C DE63447 C DE 63447C DE NDAT63447 D DENDAT63447 D DE NDAT63447D DE 63447D A DE63447D A DE 63447DA DE 63447 C DE63447 C DE 63447C
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DE
Germany
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cuspidor
stand
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63447D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. ZIEGLER in München, Rottmannstr. 14 III, und C. STIEFET in Dietenheim
Publication of DE63447C publication Critical patent/DE63447C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J19/00Devices for receiving spittle, e.g. spittoons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
HEINRICH ZIEGLER in MÜNCHEN und CARL STIEFET in DIETENHEIM.
Speigefäfs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. April 1891 ab.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι die Seitenansicht, Fig. 2 die Rückansicht eines aufrecht stehenden Speigefäfsständers. Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt, Fig. 4 einen Längsschnitt und Fig. 5 einen Querschnitt durch einen waagerecht aufgehängten Speigefäfshalter.
Bei dem Speigefäfsständer (Fig. 1 und 2) ist ein beliebig geformtes Gefäfs a, zur Aufnahme der Auswurfstoffe bestimmt, entweder leer oder mit aufsaugendem oder keimvernichtendem Material gefüllt, auf einem zweckmäfsig geformten Träger b gelagert. Ein senkrecht auf Tragfüfsen stehender Ständer e besitzt eine Längsnuth d, in welcher mittelst zweier (oder mehrerer) Ansätze c der ersterwähnte Träger b Führung hat. Eine endlose Schnur oder Kette, welche, von dem Spucknapfträger b ausgehend, über zwei am oberen und unteren Ende' des Ständers e angebrachte Trommeln oder Rollengeführt, wieder in den Träger b ausläuft, vermittelt eine Aufwärtsbewegung des letzteren und somit des Speigefäfses. An der oberen Schnurtrommel f ist das Zahnrad g befestigt, in welches eine im Ständer e in der Längsrichtung verschiebbar geführte Zahnstange i eingreift. Wird diese Zahnstange i, welche am oberen Ende mit einem Knopf oder Griff versehen ist, nach unten gedrückt, so bethätigt sie das Zahnrad g und veranlafst eine aufsteigende Bewegung des Speigefäfses a. Letzteres bleibt, so lange die Zahnstange i festgehalten wird, in der gewünschten Höhenlage und sinkt nach Freigabe derselben in die Anfangsstellung vermöge der eigenen Schwere zurück. Eine an einer entsprechenden Verlängerung des Ständers e mit Scharnieren h befestigte Deckelplatte, welche, im Ruhestande dicht schliefsend, auf der Gefäfsmündung liegt, dreht sich beim Aufsteigen des Speigefäfses a nach oben bis in die senkrechte bezw. schräg nach hinten gerichtete Lage. Beim Niedersinken des Speigeräfses stöfst ein an demselben befestigter Anschlag k gegen einen hebelartig wirkenden Ansatz / der Deckelplatte, diese dadurch aus der aufrecht gerichteten Stellung so weit herausdrehend, bis sie, der eigenen Schwere folgend, zuklappt. 1
Um die Vorrichtung auch Personen in liegender oder sitzender Stellung zugängig zu machen, sind einige constructive Abänderungen, wie solche in den Fig. 3 bis 6 dargestellt werden, zweckdienlich.
An der Wand oder einem Bock wird ein Arm m (Fig. 3 bis 5) horizontal drehbar befestigt, welcher mit einer Längsdurchbohrung η zur Aufnahme eines Zugseiles ρ versehen ist und das in einer Traggabel ο gelagerte Speigefäfs trägt. Mittelst des Zugseiles ρ kann das Speigefäfs, auf dem Arm m. gleitend, herangezogen werden, während die Rückwärtsbewegung durch das Zugseil q erfolgt.
Fig. 6 zeigt die Anordnung eines endlosen Seiles, um das Speigefäfs vorzuziehen, und wird durch abwechselndes Anziehen zweier Zugschnüre r und s die Bewegung des endlosen Seiles und somit des Speigefäfses in gewünschtem Sinne vermittelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Speigefäfs, welches in einem Ständer oder Arm derart gleitend bewegt werden kann, dafs dasselbe in eine für den Gebrauch geeignete Lage kommt, und wobei die Einrichtung getroffen sein kann, dafs mit dem Heben bezw. Verschieben des Speigefäfses ein selbstthätiges Oerfnen des Deckels desselben und ein Schliefsen beim Rückgange desselben bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
DENDAT63447D Speigefäfs Expired - Lifetime DE63447C (de)

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