DE633221C - Zange mit parallel gefuehrten Klemmbacken zum Verbinden von Treibriemen - Google Patents
Zange mit parallel gefuehrten Klemmbacken zum Verbinden von TreibriemenInfo
- Publication number
- DE633221C DE633221C DESCH107289D DESC107289D DE633221C DE 633221 C DE633221 C DE 633221C DE SCH107289 D DESCH107289 D DE SCH107289D DE SC107289 D DESC107289 D DE SC107289D DE 633221 C DE633221 C DE 633221C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- parallel
- pliers
- guided
- clamping jaws
- jaw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 5
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 5
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G3/00—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
- F16G3/003—Apparatus or tools for joining belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Zange mit parallel geführten Klemmbacken zum Ausstanzen
von Durchbrechungen in die Enden eines durch Verbindungsriemchen und Einsteckstifte
zusammenzuschließenden Treibriemens. Bekanntlich sind die auf Länge, Breite und Stärke zugeschnittenen, handelsüblichen
bekannten kleinen sehnenartigen Verbinderriemchen bereits für die Einsteckniete vorgelocht.
Sollen dieselben zum Verbinden der Treibriemenenden in Benutzung genommen werden, müssen in die Treibriemenenden mit
bestimmtem Abstand von den Riemenenden längliche, entsprechend dem Querschnitt der
Verbinderriemchen rechteckige Ausnehmungen durchgestoßen werden, durch die dann die Verbinderriemchen durchgezogen, übereinandergelappt
und mittels zusammengepreßter Einsteckniete unlösbar verbunden werden.
Zur Durchführung dieser an sich bekannten Riemenverbindungsart wurden bereits
Hilfszangen verwendet, die derart eingerichtet sind, daß mit ein und derselben Zange
verschieden große kreisrunde Löcher durch auf dem Umfang einer verstellbaren Trommel
angeordneter Stoßstempel runden Querschnitts mit bestimmbarem Abstande vom
Riemenende gestanzt werden können, wobei ein Tiefenanschlag für den in die Zange eingelegten
Lederriemen vorgesehen ist. Die Stoßstempel sind bei dieser Anordnung an ihren Einstichenden auf kurze Länge mit
ebenfalls rundem Querschnitt abgesetzt, weisen jedoch an der Einstichseite abgerundete
Gestalt auf und dringen beim Zangenschließen lediglich in eine Lochplatte ein. Das
hat den Nachteil, daß die mit dieser Zangeneinrichtung ausgeführte Lochung im Lederriemen
sehr schwer durchzudrücken ist, wobei die Lochung wegen der Zähigkeit des Leders nicht scharfkantig auf ganzer Stärke
des Riemens ausfällt. Bei dieser Art der Lochung war das Durchziehen der Verbinderriemchen
erschwert und ohne weitere Hilfswerkzeuge nicht durchführbar.
Auch das Zusammenpressen der zweiteiligen Stecknieten in den Verbinderriemchen
mußte durch Hammerschläge bei Auflage der zu verbindenden Riemenenden auf einer geeigneten
Unterlage ausgeführt werden. Das hatte den Übelstand, daß die Nietköpfe und Nietschäfte sehr leicht verformt wurden und
somit schief standen. Besonders nachteilig war hierbei, daß die Ausführung dieser
Riemenverbindung eine große Geschicklich- 55 , keit voraussetzte und bei sehr starken und
breiten Lederriemen zeitraubend war.
Nach der Erfindung wird eine dreibackige Parallelzange vorgesehen, bei welcher an der
einen parallel geführten Backe eine dritte, feststehende Wange mit einer Formmatrize
mit scharfkantig aufwärts -gerichteten Stanzrändern vorgesehen ist, mit welcher ein in
der einen parallel geführten Klemmbacke geführter und von der anderen parallel geführten
Klemmbacke angetriebener Stoßstempel zusammenarbeitet zum Lochen einer Durchbrechung
eines gegen einen bekannten Tiefenanschlag eingelegten Treibriemenendes. Ferner hat der Stoßstempel an der Schneidform
einen ahlenartig verjüngten Fortsatz mit von der Spitze zurückgesetzten Schneidkanten.
Die parallel geführten Klemmbacken können äußere dem an der Maulöffnung zur BiI-
dung bzw. zur Einlage von Nietköpfen an sich bekannte nietkopfähiüicIieAusliöhlungennaben.
Die neue Riemenverbinderzange trägt also sämtliche Hilfseinrichtungen, die zu einer ejiL*
wandfreien und schnellen Verbindung zweieij
Riemenenden erforderlich sind, und vereinfacht die Durchführung der Verbindung be-,
trächtlich.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι die Dreibackenparallelzange in Seitenansicht,
teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt der Zange von
oben gesehen nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 die Zange im Querschnitt nach der
Linie C-D der Fig. i,
Fig. 4 die Zange in verkleinertem Maßstabe
in Ansicht, beim Zusammenpressen der zweiteiligen Einsteckniete der Verbinderriemchen,
Fig. 5 die Zange in verkleinertem Maßstabe von vorn gesehen in Ansicht.
. Die hinteren Backenteile c und d mit den
Zangengriffschenkeln α und b sind auf bekannte
Art gelenkig verbunden. Der Zangenbacken d trägt einen starren, unbeweglichen
weiteren Schenkelbacken g. Die vorderseitigen Backenmäuler e und / laufen schnabelförmig
zu und sind bei geschlossener Zangenstellung parallel anliegend. Im Backens
ist ein Stoßstempel undrehbar mittels Quersplint i eingelagert. Der Stempel h erhält weitere
Führung in einer durchgehenden Bohrung t des Backens /. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Stoßstempel h zur Erzielung eines rechteckigen schmalen Ausstichs
L des Lederriemens R in seinem verjüngten Schaft k von rechteckigem Querschnitt,
der sich ahlenartig und ein Stück von der Spitze entfernt bei / weiter verjüngt
und an seinem Anschnittende m als Schneidkante scharfkantig endet. In der Darstellung
der Fig. 1 ist die geschlossene Zange veranschaulicht, wobei ein bis zum verstellbaren
Anschlags in das Zangenmaul eingeschobener Riemen R durchstoßen ist und der Stoßstempel
h in eine auf dem Backeng" bei ο
vorspringende Formmatrize mit scharfkantig nach oben gerichteten Stanzrändern 0 eingedrungen
ist. Das Durchstoßen bzw. Ausstanzen der zähen Ledertreibriemen ist da- - durch erleichtert worden, daß die Ausbildung
des Stoßstempels h in allmählich stärker werdendem Querschnitt/ und k mit dem so gebildeten,
abgestuft nacheinander in Wirkung tretenden Schneid- bzw. Abscherkanten in
Verbindung mit der vorspringenden Formmatrize η erfolgt und die Auflage des Treibriemenleders
nicht, wie bisher üblich, auf ebener einfacher Lochplatte erfolgt. fo
,,, Die konisch vorspringende Formmatrize«
!mit ihren scharfkantig nach oben gerichteten ■ SfSfiizrändern ο kann natürlich auch aus einer
•äfideren Grundform bzw. anders gestaltetem »'Bauteil, z. B. aus einer oben zusammengedrückten
Rohrbuchse, mit gleich guter Anschneidwirkung geformt sein.
Die parallel schließenden Backenmäuler e und / sind beide an ihren Innenflächen mit
Nietkopf aushöhlungen ρ versehen, in die sich die zweiteiligen Einstecknieten N des Verbinderriemchens
V (Fig. 4 ersichtlich) einlegen und beim Schließen der Zange zusammengepreßt
werden.
Je nach der erforderlichen Lochform und -größe kann der Stoßstempel h jede Querschnittsform
erhalten, wobei die Formmatrize η in ihrem Durchlaß dem Stoßstempel/i
angepaßt wird.
Die Dreibackenparallelzange für Riemenverbindung gemäß der· Erfindung kann auch
mit ihren parallel beweglichen Backenmäulern e und / wie eine normale Greifbackenzange
verwendet werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Zange mit parallel geführten Klemmbacken zum Ausstanzen von Durchbrechungen in die Enden eines durch Verbindungsriemchen und Einsteckniete zusammenzuschließenden Treibriemens, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen parallel geführten Klemmbacke (d) eine dritte feststehende Wange (g) mit einer Formmatrize {ti) mit scharfkantig aufwärts gerichteten Stanzrändern (o) vorgesehen ist, mit welcher ein in der einen parallel geführten Klemmbacke (/) geführter und von der anderen parallel geführten Klemmbacke (e) angetriebener Stoßstempel (h) zusammenarbeitet zum Lochen einer Durchbrechung (Z.) eines gegen einen bekannten Tiefenanschlag (q) eingelegten Treibriemenendes.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßstempel (Ji) an der Schneidform (m) einen ahlenartig verjüngten Fortsatz {k) mit 'von der Spitze zurückgesetzten Schneidkanten (/) hat. '
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel geführten Klemmbacken (e und /) an der Maulöffnung zur Bildung bzw. zur Einlage von Nietköpfen an sich bekannte nietkopfgleiche Aushöhlungen (b) haben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH107289D DE633221C (de) | 1935-06-02 | 1935-06-02 | Zange mit parallel gefuehrten Klemmbacken zum Verbinden von Treibriemen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH107289D DE633221C (de) | 1935-06-02 | 1935-06-02 | Zange mit parallel gefuehrten Klemmbacken zum Verbinden von Treibriemen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE633221C true DE633221C (de) | 1936-07-22 |
Family
ID=7448364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH107289D Expired DE633221C (de) | 1935-06-02 | 1935-06-02 | Zange mit parallel gefuehrten Klemmbacken zum Verbinden von Treibriemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE633221C (de) |
-
1935
- 1935-06-02 DE DESCH107289D patent/DE633221C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69108836T2 (de) | Chirurgisches intraluminales Anastomosennähgerät mit abnehmbarem Amboss. | |
| WO2002060327A1 (de) | Vorrichtung zum einbringen und formen von hautklammern | |
| DE102008052178A1 (de) | Klemminstrument für ein endoskopisches Operationsgerät | |
| DE2044757A1 (de) | Handzange zum Bearbeiten eines elektri sehen Leitungsdrahtes | |
| DE2625749C3 (de) | Tragbares, durch Muskelkraft betriebenes Heftwerkzeug mit Locher | |
| DE2654263B2 (de) | Chirurgisches Nähgerät zum Zusammennähen von Geweben mit Metallklammern | |
| EP2898990B1 (de) | Abisolier- und Crimpzange mit Zwangssperre | |
| DE633221C (de) | Zange mit parallel gefuehrten Klemmbacken zum Verbinden von Treibriemen | |
| DE2413887A1 (de) | Vorrichtung zum kuerzen der krallen von haustieren | |
| DE202005018168U1 (de) | Federkraftklemme mit betätigbarem Klemmschenkel einer Schenkelfeder | |
| DE200364C (de) | ||
| DE3509643C1 (de) | Steckverschluss fuer Schmuckketten,Armbaender,Guertel und andere Bekleidungsstuecke | |
| DE213876C (de) | ||
| DE213983C (de) | ||
| DE2316215C3 (de) | Bindezange zum Anbinden von Ranken, Stauden o.dgl. an Stützen bzw. zum Bündeln von Gegenständen Burg, Gerhard, 6747 Kandel; Oswald, Karl, 6749 Freckenfeld | |
| DE33294C (de) | Werkzeug zum Befestigen von Oesenknöpfen an Schuhzeug und dergl. mittelst metallener Stifte | |
| DE160029C (de) | ||
| DE142437C (de) | ||
| AT65908B (de) | Bandförmige Ohrmarke für Tiere und Zange zu deren Verschließen. | |
| DE223764C (de) | ||
| DE256535C (de) | ||
| DE678824C (de) | Ohrmarkenzange | |
| DE337932C (de) | Zange zum Verbinden von Metallbaendern oder Blechen ohne Anwendung von Nieten | |
| DE387572C (de) | Zange zum Lochen und Spannen aufzunagelnder eiserner Kistenbaender | |
| DE2304628C2 (de) | Verfahren zum Anbringen eines Teilbarkeitskastens an einem teilbaren Reißverschluß |