DE632590C - Schaltanordnung fuer photoelektrisch gesteuerte Gluehlampenkinos - Google Patents

Schaltanordnung fuer photoelektrisch gesteuerte Gluehlampenkinos

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DE632590C
DE632590C DER91420D DER0091420D DE632590C DE 632590 C DE632590 C DE 632590C DE R91420 D DER91420 D DE R91420D DE R0091420 D DER0091420 D DE R0091420D DE 632590 C DE632590 C DE 632590C
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    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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    • G09F13/28Signs formed by filament-type lamp

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Description

  • Schaltanordnung für photoelektrisch gesteuerte Glühlampenkinos Es sind Schalteinrichtungen für Glühlampenkinos bekannt, bei denen ein Schaltfilm auf Photozellen projiziert wird, die entsprechend ihrer Belichtung bzw. Verdunkelung die Gitter von Gasentladungsrohren beeinflussen und zugeordnete Lampen eines Glühlampenfeldes ein- oder ausschalten.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltanordnung, die die Anwendung von gittergesteuerten Rohren mit Doppelanoden für die Zwecke des Glühlampenkinos ermöglicht. Diese Rohre unterscheiden sich im technischen Aufbau von den Einanodenrohren lediglich durch die Anordnung von zwei Anoden, wobei die Gitter- und Kathodenanordnung die gleiche bleibt. Die Anwendung der Doppelanodenrohre bietet für die Zwecke des Glühlampenkinos technische und wirtschaftliche Vorteile, da an Stelle von zwei Einanodenrohren ein Doppelanodenrohr verwendet wird, wodurch sich Ersparnisse in der Einrichtung erzielen-lassen.
  • Die Zeichnung erläutert die Schaltanordnung für Doppelauodenrohre.
  • In Fig. i sind i, ja und 2, 2a Photozellen, 3 ist ein als Spannungsquelle für die Zellen dienender Transformator. Die Zellen i, ja und 2,2a liegen an den Gittern der Doppelanodenrohre 8 bzw. 9. Die Rohre haben direkt geheizte Kathoden 6. 7 sind die Gitterwiderstände. Die Rohre 8 bzw. 9 haben zwei Anoden 5 und 5a, die bei dem Rohr 8 mit den Lampen i i, I ja und bei dem Rohr 9 mit den Lampen 12, 1211 verbunden sind. Die Lampen 11, I ja bzw. 12, I 2a liegen an den Endpolen der Sekundärwicklung eines Transformators 13, an dessen Primärwicklung das Netz liegt. Die Mitte der Sekundärwicklung des Transformators ist mit den Kathoden 6 aller Gasentladungsrohre verbunden. Der Übersicht wegen sind nur je zwei Lampen dargestellt, die zu zwei getrennten Gruppen gehören, in die das Lampenfeld geschaltet ist. Da zwischen der Mittelanzapfung und den beiden Endpolen der Sekundärwicklung eine Phasenverschiebung liegt, so ergibt sich, daß der in dem Lampenkreis i i, 12 fließende Wechselstrom um i8o° gegenüber dem im Lampenkreis i ja, I2a verschöben ist. Da weiterhin die Gasentladungsrohre infolge ihrer Gleichrichterwirkung nur die positiven Halbwellen durchlassen, so ergibt sich durch die Anordnung des Transformators, daß die Lampengruppen, zu denen die Lampen i i, 12 bzw. IIa, I 2a gehören, mit zwei gegeneinander um i8o° verschobenen Halbwellenzügen gespeist werden (Fig.2). Daraus ergibt sich, daß die Kathoden 6 der Gasentladungsrohre immer nur mit dem Strom einer Lampe belastet werden, da die den Anoden der Rohre zugeordneten Lampen nicht gleichzeitig brennen, sondern mit den phasenversetzten Halbwellenzügen, d. h. die eine Lampengruppe brennt um i/loo Sekunde gegenüber der anderen versetzt.
  • Ebenso wie die Lampen gruppenweise gespeist werden, i i und 12 bzw. i ia und 12a, werden auch die Photozellen zu Gruppen zusammengefaßt, -i -und- --ia bzw. 2 und 2a. Die Sammelleiter - dieser beiden Gruppen führen zu den- .Enden= der Sekundärwicklung:, , des Transformators 3, der als Photozelle spannun_ gsquelle dient.
  • Die Zuordnung der Photozellen zu Gasentladungsrohren bzw. Lampen erfolgV derart, daß jedesmal eine Photozelle der einen Gruppe i bzw. 2 mit einer Photozelle der anderen Gruppe ia bzw. 29 verbunden und gemeinsam an das Gitter eines Doppelanodenrohres geführt werden, dessen Steuerung sie abwechselnd, wie folgt näher beschrieben, übernehmen.
  • Es ergibt sich durch die Mittelanzapfung der Sekundärwicklung zwischen den beiden-Endpolen eine Phasenverschiebung um i8o°, so daß also ebenso wie bei den Lampengruppen die einzelnen Photozellengruppen an phasenversetzter Spannung liegen. Da auch die hier zur Verwendung gelangenden Alkaliphotozellen bekanntlich eine Gleichrichterwirkung haben, so ergibt sich, daß an den beiden Photozellengruppen eine Spannung von zwei um 18 o° versetzten Halbwellenzügen liegt (s. Fig. 2). Dies bedeutet, daß jeweilig immer nur an einer Zellengruppe Steuerspannung liegt, daß also jeweilig -nur eine von zwei Zellen zur Steuerung des Gitters eines zugeordneten Doppelanodenrohres wirksam wird.
  • Da die Transformatoren für den Photozellenstrom wie auch für den Lampenstrom am gleichen Netz liegen, ergibt sich bei der Speisung bei den Photozellen wie auch Lampengruppen, daß jeweilig die eine Photozellengruppe wie auch Lampengrüppe an einem gemeinsamen Halbwellenzug liegen.
  • Da in der Zeit einer Halbwelle immer nur eine Zelle wirksam werden kann und ebenso in der gleichen Zeit nur eine der dem Doppelrohr zugeordneten Glühlampen Strom erhält, so ergibt sich sinngemäß, daß je eine Zelle deine ihr zugeordnete Lampe zu steuern ver-'ag. Daß hierbei die Lampen phasenversetzt 'b,lärmen, ist für das auf dem Lampenfeld er-4eUgte Glühlampenbild ohne Belang, da die ;`zeitliche Verzögerung von '/log Sekunde für das Auge nicht erkennbar ist.
  • Die Speisung der beiden Photozellengruppen dann nicht nur durch mittelangezapfte Transformatoren erfolgen, sondern die Verschiebung der beiden Halbwellen kann beispielsweise durch Induktivität bzw. Kapazität erzielt werden oder bei einer Speisung mit Gleichstrom durch Unterbrechung desselben entsprechend den Phasen des Wechselstromes.
  • Die Anordnung der Zellen zu einem Zellenfeld ist auch bei der Anwendung von Doppelanodeürohren die gleiche wie sonst bei Glühlampenkinos, da auch in diesem Falle je einer Lampe eine Zelle entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung für photoelektrisch gesteuerte Glühlampenkinos mit durch phasenversetzte Wechselstromhalbwellenz.üge gespeisten Glühlampengruppen, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Photozellen einem gittergesteuerten Doppelanodenrohr zugeordnet und entsprechend den den Halbwellenzügen zugeordneten Lampengruppen in Gruppen durch Sammelleiter vereinigt sind, wobei jeweils immer nur eine Zellengruppe in der gleichen Zeiteinheit wie die ihr entsprechende Lampengruppe bei Wechselstrom durch Mittelanzapfung der Sekundälwicklung eines Transformators oder bei. Gleichstrom durch einen Unterbrecher Spannung erhält.
DER91420D 1934-06-07 1934-06-07 Schaltanordnung fuer photoelektrisch gesteuerte Gluehlampenkinos Expired DE632590C (de)

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