DE631933C - Anordnung zur UEberwachtung der Einstellung des Dauerladestromes einer Akkumulatorenbatterie - Google Patents

Anordnung zur UEberwachtung der Einstellung des Dauerladestromes einer Akkumulatorenbatterie

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DE631933C
DE631933C DEL88859D DEL0088859D DE631933C DE 631933 C DE631933 C DE 631933C DE L88859 D DEL88859 D DE L88859D DE L0088859 D DEL0088859 D DE L0088859D DE 631933 C DE631933 C DE 631933C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/02Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
    • H02J7/04Regulation of charging current or voltage
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/90Regulation of charging or discharging current or voltage

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Description

  • Anordnung zur Überwachung der Einstellung des Dauerladestromes _ einer Akkumulatorenbatterie Der sogenannte Dauerladebetrieb, bei welchem einer Akkumulatorenbatterie dauernd ein geringer Ladestrom als Ausgleich für meistens kurzzeitige, verhältnismäßig starke Entladungen und für die unvermeidliche Selbstentladung zugeführt wird, erfordert eine möglichst genaue Bemessung des Ladestromes; damit die Batterie weder durch Unterladung noch durch Überladung Schaden leidet. Die gleiche genaue Einstellung des Ladestromes ist nötig, wenn die Batterie betriebsmäßig überhaupt nicht entladen, sondern nur in Bereitschaft für Notfälle stehen und stets auf voller Ladung erhalten werden soll. Das beste Merkmal für die richtige Einstellung, der Ladestromquelle ist die Batteriespannung, deren Durchschnittswert nach Möglichkeit auf einer bestimmten, durch Erfahrung zu ermittelnden Höhe gehalten werden muß.
  • Dieses Verfahren bedingt eine häufige Beobachtung des Spannungsmessers, und da die Spannung (als Folge der Entladebeanspruchung, der Spannungsschwankungen des Speisenetzes usw.) sich mehr oder weniger stark ändern kann, so beobachtet man in der Regel Zufallswerte, die kein richtiges Urteil über die Einstellung gestatten.
  • Man pflegt daher wohl in der Weise zu verfahren, daß man einen bestimmten Bereich, z. B. auf die Zelle eines Bleiakkumulators umgerechnet, 2,1 'bis 2,3 V festsetzt, innerhalb dessen die Spannung sich bewegen darf, und als Kontrollinstrument einen Spannungsmesser mit unterdrücktem Nullpunkt vorsieht, auf dessen Skala der zugelassene Spannungsbereich oder die zugelassenen Grenzwerte auffällig markiert sind. Dies Verfahren ist zwar für die Praxis recht bequem, es liegt aber auf der Hand, daß es wenig genau und nur ein schlechter Notbehelf ist.
  • Man ist daher dazu übergegangen, die Durchschnittsspannung selbst zu messen, und zwar die eines abgelaufenen kürzeren oder längeren Zeitraumes, z. B. eines Tages, einer Woche, je nachdem die Gleichmäßigkeit der Betriebsbedingungen eine öftere oder weniger häufige Nachprüfung nötig macht. Die- Durchschnittsspannung kann aus der Differenz der Ablesungen eines Amperestundenzählers errechnet werden, der unter Vorschaltung eines entsprechend großen Widerstandes an die Batterieklemmen angeschlossen ist, so daß er von einem der Batteriespannung proportionalen Strom durchflossen wird und als Voltstundenzähler geeicht werden kann. Es eignet sich hierzu besonders gut ein Elektrolytzähler, z. B. der auf Abscheidung von Quecksilber beruhende Zähler. Gibt man dem Zähler einen solchen Meßbereich, daß die Skala bei 'Normalspannung für einen Monat ausreicht, und teilt man die Skala in Tage, so soll die als Zeiger dienende Quecksilberkuppe an irgendeinem Tage des Monats auf dem diesem Tage zugeordneten Teilstrich stehen, weil dann für die ganze abgelaufene Zeit seit dem letzten Kippen des Zählers die richtige Durchschnittsspannung vorhanden gewesen ist. Steht der Zeiger höher oder niedriger, als er soll, so ist die Stromquelle entsprechend zu regeln, so daß der Dauerladestrom im ersten Falle etwas erniedrigt, im letzten etwas erhöht wird.
  • Zähler mit dieser und ähnlicher Einrichtung sind in den Vereinigten Staaten von Amerika unter der Bezeichnung Floatmeter zur Anwendung gekommen.
  • Nun besteht die Schwierigkeit, daß man wegen der verhältnismäßig geringen Höhe des einem Tage entsprechenden Skalenintervalls kleine Abweichungen von dem Sollstande des Zählers schlecht feststellen kann, so daß man wohl eine Ableselupe zu Hilfe zu nehmen pflegt. Die Feststellung der Durchschnittsspannung wird nun gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erleichtert, daß man in dem Spannungsmeßkreis - des Voltstundenzählers einen in Reihe mit einem Zusatzwiderstand liegenden Eisen-Wasserstoff-Widerstand anordnet. Der Eisen-Wasserstoff-Widerstand hat die Eigenschaft, innerhalb eines gewissen Bereichs seinen Widerstandswert fast proportional der an seine Klemmen angelegten Spannung durch Temperaturzunahme zu erhöhen, so daß seine Stromstärke nahezu konstant bleibt. Schal tungen für Meß- und Regelzwecke, bei denen diese Eigenschaft für genauere Messung verwertet wird, sind bereits bekannt. Man schließt hier den Eisen-Wasserstoff-Widerstand in Reihe mit einem gewöhnlichen Widerstand an eine veränderliche Spannung an, und der Zusatzwiderstand verbraucht alsdann, weil er von einem beinahe konstanten Strom durchflossen wird, eine nahezu konstante Spannung, so daß also der Eisen-Wasserstoff-Widerstand die Schwankungen der veränderlichen Anschlußspannung nahezu voll übernimmt, während sich der Mittelwert der Anschlußspannung um den fast unveränderlichen Spannungsverbrauch des Zusatzwiderstandes vermindert. Die prozentualen Schwankungen der veränderlichen Spannung wirken sich infolgedessen am Eisen-Wasserstoff-Widerstand mit entsprechender Verstärkung aus.- Schwankt z. B. die veränderliche Spannung um den Mittelwert ioo V zwischen iiö - 9o V, also um ± io °11o, und verbraucht der Zusatzwiderstand z. B. 8o V, so ist die Spannung am Eisen Wässerstoff-`Viderstand maximal ....... iio - 8o = 30 V, normal ....... ioo -8o = 2o V, minimal ...... go -8o = io V. Die Abweichung von der Normalspannung beträgt jetzt ± j0°10. Der Zählerstrom ändert sich jetzt allerdings nicht proportional der veränderlichen. Spannung, doch kommt es bei dem beschriebenen Zweck des Zählers hierauf auch nicht an. In der Abb. i ist die Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. In dieser Abbildung bezeichnet a die auf Dauerladung stehende Batterie, an deren Klemmen b und c der Meßstromkreis mit dem Eisen-Wasserstoff-Widerstand d, dem Zähler e, dem Zählervorschaltwiderstand f und dem Widerstand g angeschlossen ist. Der Widerstand f wird so bemessen, daß bei Normalspannung der durch den Zähler e fließende Strom denselben Wert hat, wie er ihn bei Fehlen des Eisen-Wasserstoff-Widerstandes d haben muß, damit die Zählerangabe der. Skalenteilung entsprechend vorschreitet.
  • In Abb.2 ist in der mittleren Senkrechten die Skala dargestellt. Die Zahlen bedeuten die Tage eines Monats. Bei dauernd gleichmäßiger Spannung erreicht der Zähler am Ende jeden Tages den Tagesteilstrich. Ist die Spannung veränderlich und hat der Zähler z. B. zwar am ersten Tage im Punkt a den vorgeschriebenen Stand erreicht, ist er aber am zweiten- Tage schneller vorgeschritten, so erreicht er etwa den auf der linken Seite angegebenen Punkt b der Skala. Durch Einstellung des Ladestroms soll der Zähler am dritten Tage derart langsamer fortschreiten, daß am Ende des dritten Tages die Normalhöhe bei c wieder erreicht 'wird. Am Ende des vierten Tages möge der Zähler erst den Punkt d erreichen, also zurückgeblieben sein. Eine Einstellung auf höhere Ladespannung soll ihn dgnn am fünften Tage wieder auf den vorgeschriebenen Punkt e bringen. Die rechte Senkrechte zeigt die Bewegung eines Zählers mit nach der Erfindung verstärkter Empfindlichkeit. Ihre Punkte a bis e entsprechen den gleich bezeichneten Punkten der linken Senkrechten: Die Meßgenauigkeit des Voltstundenzählers wird also auf Grund der vorliegenden Erfindung gesteigert, so daß in einer bisher noch nicht erreichten Genauigkeit der Dauerladestrom überwacht und eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSL'IZUCH: Anordnung zur Überwachung der . Einstellung des Dauerladestromes einer Akkumulatorenbatterie mittels eines als - Voltstundenzähier geschalteten elektrolytischen Zählers, der die Durchschnittsspannung der Batterie für einen beliebigen, nur durch seinen Meßbereich begrenzten Zeitraum festzustellen gestattet, gekennzeichnet durch einen in dem Spannungsmeßkreis in Reihe mit einem Zusatzwiderstand (g) liegenden Eisen-Wasserstoff-Widerstand.
DEL88859D 1935-09-22 1935-09-22 Anordnung zur UEberwachtung der Einstellung des Dauerladestromes einer Akkumulatorenbatterie Expired DE631933C (de)

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