DE631864C - Drehbares Verbindungsstueck zur Verhinderung des Verdrillens elektrischer Leitungen - Google Patents

Drehbares Verbindungsstueck zur Verhinderung des Verdrillens elektrischer Leitungen

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DE631864C
DE631864C DEA73567D DEA0073567D DE631864C DE 631864 C DE631864 C DE 631864C DE A73567 D DEA73567 D DE A73567D DE A0073567 D DEA0073567 D DE A0073567D DE 631864 C DE631864 C DE 631864C
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DE
Germany
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contact
coupling part
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nut
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DEA73567D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/64Devices for uninterrupted current collection
    • H01R39/643Devices for uninterrupted current collection through ball or roller bearing

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein drehbares Verbindungsstück für elektrische Leitungen u. dgl., das eine Verdrillung, wie sie z. B. bei Schnüren für Telephonapparate, Bügeleisen, Schnurlampen usw. oft vorkommen kann, verhindern soll.
Das Verbindungsstück besteht aus zwei ineinandergesteckten, gegeneinander drehbaren Kupplungsteilen, von denen jeder je einen Satz von mit den Adern der Leitung verbundenen, durch Isolation getrennten Kontaktstücken trägt.
Von den bisher bekannten Verbindungsstücken dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die in ihrer Zahl beliebigen Kontaktstücke derart zueinander angeordnet sind, daß nur mit Hilfe eines einzigen Befestigungsorganes die sämtlichen Kontaktstücke in stromleitender Berührung gehalten werden, das auch bei eintretendem Verschleiß den Kontaktdruck an sämtlichen Kontaktstücken dauernd aufrechterhält.
Dieser Erfolg wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Kontaktstücke der beiden Kupplungsteile in Gestalt einander abwechselnd übergreifender Ringe den inneren Kupplungsteil umgeben und durch auf dem inneren Kupplungsteil vorgesehene Befestigungsorgane zusammengepreßt werden.
Hierbei ergibt sich eine einfache und billige Herstellung des Verbindungsstückes; " die ganze Kontaktvorrichtung ist in einfachster Weise zusammenzusetzen und mittels einer Mutter als Befestigungsorgan auf den zweckmäßigsten Kontaktdruck zu bringen, bevor der äußere Kupplungsteil angebracht wird. Bei erforderlicher Nachprüfung oder Ausbesserung ist die ganze Vorrichtung in allen Teilen zugänglich und im Arbeitszustand sichtbar, wenn der äußere Kupplungsteil abgenommen ist. Ferner können die Kontaktringe jedes Kontakthalters gleich sein und, unabhängig von der Polzahl der Vorrichtung, mit Hilfe eines einzigen federnden Gliedes, z. B. einer Federscheibe, einen elastischen Kontaktdruck erhalten. Wenn die Reibung zwischen den Kontaktringen einerseits und ihren Haltern andererseits in zweckmäßiger Weise angepaßt wird, kann die Federscheibe bei Abnutzung der Kontaktringe ihren Kontaktdruck selbsttätig nachregeln.
Gegebenenfalls können den Stromübergang vermittelnde Kugellager zwischen den Kontakten der beiden Kupplungsteile zwecks Verminderung der Lagerreibung angeordnet werden. Statt Kugellager können auch Federscheiben zwischen den Kontakten angeordnet werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ein Verbindungsstück, bei dem der eine Teil aus einem äußeren zylindrischen Gehäuse 1 aus Kunstharz oder anderem Isoliermaterial besteht, das mit einem Boden 2 an seinem einen Ende und mit eingebogenen Wänden 3 an seinem anderen Ende versehen ist. Das Gehäuse ist nach einem Axialschnitt
in zwei Hälften unterteilt, die duren Sehrauben 4 zusammengehalten werden. An der Innenseite^ des Mantels sind ringförmige Aussparungen vorgesehen, in welche Metallriäge S" an der Fläche eingegossen sind. In die At^S? \ sparungen sind ferner als Kontakte dienen? Lagerringe 6 aus Metall eingepreßt, die gegen?' die Metallringe 5 anliegen. Die Metallringe ζ sind durch in die Mantelwand eingegossene ίο Leitungsdrähte 7 mit je einer Kontakthülse 8 verbunden. Der andere Kupplungsteil besteht aus einem in dem Außenmantel 1 angeordneten, diesem gleichachsigen Zylinder 9 aus Kunstharz oder sonstigem Isoliermaterial. In dem Zylinder sind an seiner Außenfläche Metallringe 10 eingegossen, über welche ringförmige Metallager 11 mit winkelförmigem Querschnitt gezwängt sind, die bei der Drehung des inneren Kupplungsteiles gegenüber dem äußeren stets mit den genannten Lagerringen 6 in Berührung sind, die eine ausgebuchtete und abgerundete Anliege- und Kontaktfläche haben. In den inneren Zylinder sind ferner Leitungsdrähte 12 eingegossen, die die Metallringe 10 mit je einer Kontakthülse 13 verbinden. In die Kontakthülsen 13 sind die vier Adern der Schnur 14 eingeführt und* darin durch Klemmschrauben; 15, festgehalten. Jedes Paar der gegeneinander drehbaren Kontakte .6, 11 ist gegen das nächste Paar durch Scheiben 16 aus Glimmer oder" anderem geeigneten Isoliermaterial isoliert. Der innere Kupplungsteil ist an seinem unteren, mit Kontakthülsen versehenen Ende erweitert, um das zunächstliegende Metallager 11 abzustützen, und an seinem anderen Ende mit Gewinde und mit einer Mutter 17 mit federnder Unterlagscheibe 18 versehen; die Mutter dient zum Anziehen der Kontakte und zum ■40 Zusammenhalten des Ganzen. Statt die Gewinde auf dem aus Isoliermaterial bestehenden Kupplungsfeil 9 auszubilden, kann, ein Schraubenbolzen in diesen Teil 9 eingegossen sein, auf den die Mutter 17 aufgeschraubt wird; dadurch gewinnt "die Kupplung an Widerstandsfähigkeit.
- Statt der Ringe 5,-10 können auch kurze Kontakte oder' Kontaktsegmente, die sich nur über einen kleineren Teil des Umfanges erstrecken, in den Kupplungsteil eingegossen werden.
Der Zusammenbau der Kupplung, erfolgt in der Weise," daß die Kontaktringe, die Isolierscheiben und die Federscheibe auf den inneren Kontakthalter aufgeschoben werden, wonach die Mutter 17 aufgeschraubt und angezogen wird, so daß der gewünschte Kontaktdruck erzielt wird. Danach werden die beiden Hälften des Gehäuses 1 um die so eingestellte Kontaktringvorrichtung angebracht und zu- ;;sammenge schraubt.
"'" Tn Fig. 2 wird eine andere Ausführung der kte gezeigt. Diese haben hier die Form Ringscheiben 19, 20, zwischen denen '!^Kugellager 2 r vorgesehen sind. ^ Durch die Kugellager, die auch zur Stromleitung dienen, wird der Vorteil gewonnen, daß die Lagerreibung vermindert wird, was in gewissen Fällen von großer Bedeutung ist, wenn möglichst große Leichtbeweglichkeit des drehbaren Verbindungsstückes erwünscht ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Drehbares Verbindungsstück zurVerhinderung des Ver drittens elektrischer Leitungen, bestehend aus zwei ineinandergesteckten, gegeneinander drehbaren Kupplungsteilen, von denen jeder je einen Satz von mit den Adern der Leitung verbundenen, durch Isolation getrennten Kontaktstücken trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke der beiden Kupplungsteile in Gestalt einander abwechselnd übergreifender Ringe (6, 11) den inneren .· Kupplungsteil (9) umgeben und durch auf dem inneren Kupplungsteil vorgesehene Befestigungsorgane (z.B. Mutter 17 und Feder 18) zusammengepreßt werden.
  2. 2. ' Drehbares Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Kupplungsteil (1) aus einem längs geteilten, an einem Ende durch einen Boden (2) abgeschlossenen und mit Leitungsanschlüssen (8) versehenen Hohlzylinder besteht, dessen Innenfläche Aussparungen zur Aufnahme von mit den Leitungsanschlüssen (8) in leitender Verbindung stehenden Kontaktringen (6) aufweist, während der innere Kupplungsteil (9) die Form eiries abgesetzten zylindrischen Zapfens hat, auf dem Kontaktringe (11) angeordnet sind, die mit auf dem verstärkten Ende des Zapfens vorgesehenen Leitungsanschlüssen (13) leitend verbunden sind, und der auf dem abgesetzten Ende mit einer Mutter (17) und einer federnden Unterlegscheibe (18) zum Regeln des Kontaktdruckes versehen ist.
  3. 3. Drehbares Verbindungsstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktringe (11) des inneren Kupplungsteiles (9) winkelförmigen Querschnitt haben und die Kontaktringe (6) des äußeren Kupplungsteiles (1) abgerundete Kontaktflächen aufweisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA73567D 1933-07-03 1934-07-03 Drehbares Verbindungsstueck zur Verhinderung des Verdrillens elektrischer Leitungen Expired DE631864C (de)

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DEA73567D Expired DE631864C (de) 1933-07-03 1934-07-03 Drehbares Verbindungsstueck zur Verhinderung des Verdrillens elektrischer Leitungen

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973653C (de) * 1941-06-24 1960-04-21 Aeg Aus zwei drehbar ineinander gelagerten Teilen bestehende elektrische Verbindungseinrichtung fuer schwenkbare Schaltarme elektrischer Schalter
DE1152459B (de) * 1954-09-27 1963-08-08 Karl Mohr Leitungskupplung mit konzentrisch zueinander liegenden und relativ zueinander drehbaren Bauteilen fuer Mehrphasenstrom
EP0001793A1 (de) * 1977-10-29 1979-05-16 Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. Platinen- und Federnfabrik Endlos drehbare, ein- oder mehrpolige elektrische Leitungskupplung
EP1358973A4 (de) * 2001-01-31 2006-05-31 Bl Autotec Ltd Drehgelenk

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DE1152459B (de) * 1954-09-27 1963-08-08 Karl Mohr Leitungskupplung mit konzentrisch zueinander liegenden und relativ zueinander drehbaren Bauteilen fuer Mehrphasenstrom
EP0001793A1 (de) * 1977-10-29 1979-05-16 Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. Platinen- und Federnfabrik Endlos drehbare, ein- oder mehrpolige elektrische Leitungskupplung
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