DE631049C - Behaelter fuer Gewaechse - Google Patents

Behaelter fuer Gewaechse

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DE631049C
DE631049C DEB168633D DEB0168633D DE631049C DE 631049 C DE631049 C DE 631049C DE B168633 D DEB168633 D DE B168633D DE B0168633 D DEB0168633 D DE B0168633D DE 631049 C DE631049 C DE 631049C
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cardboard
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pots
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/021Pots formed in one piece; Materials used therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Gewächse, die nicht direkt im Erdboden eingepflanzt sind, werden hauptsächlich in Behältern aus Ton gehalten und herangezogen. Sollen Gewächse, insbesondere. Pflanzen, die in Tontöpfen angezüchtet worden sind, verschickt werden, dann sind sie zweckmäßigerweise vor dem Versand auszutopfen und am Ankunftsort wieder in Töpfe einzusetzen, um ihr Gewicht beim Eisenbahntransport zu vermindern und ihnen den Genuß verbilligter Frachtsätze zuteil werden zu lassen.
Im Interesse der Gewichtsverminderung und um das Umtopfen zu ersparen, hat man schon Stoffe zu derartigen Behältern verwenden wollen, die ein wesentlich geringeres Gewicht als Ton besitzen und denen noch dazu der Nachteil der Zerbrechlichkeit des Tones fehlt. So hat man Töpfe aus Cellulosemassen, insbesondere aus Pappe, vorgeschlagen, der man aber eine besondere Abdichtung wegen des Einflusses der Feuchtigkeit geben zu müssen glaubte. AU die dafür vorgeschlagenen Maßnahmen bestanden darin, daß der fertiggestellte Papptopf eine entsprechende Behandlung erhält, insbesondere indem er mit einem besonderen Überzug, sei es Paraffin, Zement oder andere wasserdicht machende Stoffe, überzogen wurde.
Durch diesen besonderen Arbeitsgang werden naturgemäß die Herstellungskosten ganz wesentlich erhöht. Außerdem entsteht der bedeutende Nachteil, daß die Poren der Pappe durch die besondere Behandlungsweise, insbesondere durch den Überzug, völlig verstopft werden. Dadurch wird jeder Luftzutritt zu der im Topf befindlichen Erde unmöglich gemacht. Dies ist aber gerade bei Pflanzen, die in Töpfen gezüchtet werden, einfach eine Lebensnotwendigkeit.
Aus der Tatsache, daß alle bisher für Gärtnereizwecke vorgeschlagenen Behälter aus Pappe mit einer sie völlig abdichtenden Schutzschicht versehen worden sind, ist zu erkennen, daß man bisher in dem Glauben gelebt hat, die Pappfasern müßten bei einer derartigen Verwendung gänzlich gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden, um deren Auseinanderfallen zu verhüten. Es ist aber bis jetzt stets übersehen worden, daß die in den Behältern befindliche feuchte Erde deren Wände ,nicht direkt und nicht andauernd benetzt. Infolge der Aufsaugfähigkeit der Erde entsteht im Innern der Behälter nur eine feuchte Atmosphäre, die wohl zu einem Durchfeuchten auch der Behälterwände führen kann, gegen deren Einflüsse aber der Zusammenhalt der Pappfasern mit geringeren Mitteln als einem völligen Abdichten bewirkt werden kann.
Der Erfinder hat nun erkannt, daß hierfür eine Pappe genügt, die durch eine verhältnismäßig schwache zusätzliche Bindung der in der Pappe vereinigten Cellulosefaser)! gegen die dauernden Einflüsse der von außen oder aus der Topferde kommenden Feuchtigkeit widerstandsfähig gemacht ist. Derartige Pappe ist in der einschlägigen Industrie be-
kannt, und zwar als Pappe, bei der eine besondere Bindung der einzelnen Fasern z. B. durch Kasein bewirkt ist. Erfindungsgemäß,, wird nun diese Pappe- zur Herstellung von / Blumentöpfen und ähnlichen Behältern ü^ Gewächse verwandt. Der Faserverband d^ artiger Behälter unterliegt, auf lange Zeife hinaus keiner wesentlichen Lockerung.
Da dieser Kaseinzusatz bereits während
ίο der Herstellung der Pappe zugegeben werden kann, erübrigt sich eine besondere Behandlung in einem eigenen Arbeitsgang, so daß durch die Erfindung eine wesentliche Vierbilligung der Pappgefäße" erzielt wird. Der weitere große Vorteil einer derartigen Behandlungsweise besteht aber darin, daß sie der Pappe ihre Porosität und damit die Möglichkeit der Luft- und Wasserzufuhr zu den Wurzeln beläßt. Somit ist durch die Erfin-. dung ein für den Wachstumsprozeß der .!Pflanze wichtiges Erfordernis des Behälter- ^tcSBEes von den Tontöpfen auf die billigeren, ^haftbareren und besser versendbaren Pappebehälter übertragen.

Claims (1)

  1. 25 Patentanspruch:
    Behälter für Gewächse jeder Art aus Cellulosestoffen, insbesondere aus Pappe, gekennzeichnet durch Verwendung von Pappe, deren Fasern durch Kasem oder ähnlich wirkende Mittel so gebunden sind, daß sie den Einflüssen der Feuchtigkeit gegenüber standhält und doch luft- und wasserdurchlässig ist.
DEB168633D 1935-02-14 1935-02-14 Behaelter fuer Gewaechse Expired DE631049C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190722B (de) * 1961-02-17 1965-04-08 Henry Boucher Fils & Cie S A R Topf fuer Pflanzenzuchtzwecke, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190722B (de) * 1961-02-17 1965-04-08 Henry Boucher Fils & Cie S A R Topf fuer Pflanzenzuchtzwecke, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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