DE630754C - Stehendes Mischwerk fuer plastische Massen fuer die Papierherstellung - Google Patents

Stehendes Mischwerk fuer plastische Massen fuer die Papierherstellung

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DE630754C
DE630754C DEV29500D DEV0029500D DE630754C DE 630754 C DE630754 C DE 630754C DE V29500 D DEV29500 D DE V29500D DE V0029500 D DEV0029500 D DE V0029500D DE 630754 C DE630754 C DE 630754C
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mixer
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plastic masses
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DEV29500D
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JM Voith GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/30Defibrating by other means
    • D21B1/34Kneading or mixing; Pulpers
    • D21B1/342Mixing apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/81Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis the stirrers having central axial inflow and substantially radial outflow
    • B01F27/811Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis the stirrers having central axial inflow and substantially radial outflow with the inflow from one side only, e.g. stirrers placed on the bottom of the receptacle, or used as a bottom discharge pump
    • B01F27/8111Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis the stirrers having central axial inflow and substantially radial outflow with the inflow from one side only, e.g. stirrers placed on the bottom of the receptacle, or used as a bottom discharge pump the stirrers co-operating with stationary guiding elements, e.g. surrounding stators or intermeshing stators

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Description

  • Stehendes Mischwerk für plastische Massen für die Papierherstellung Die Erfindung betrifft ein Mischwerk in stehender Anordnung für plastische Massen, insbesondere Halb- und Ganzstoffe für die Papierherstellung, und bezweckt dessen Verwendung für so hohe Dichte, daß ein ausgeprägtes Fließvermögen nicht mehr festzustellen ist.
  • Mischeinrichtungen für dickflüssige Stoffe sind in der Papierindustrie beispielsweise für Bleichzwecke bekanntgeworden. Der zu behandelnde Stoff wird hierbei durch ein konzentrisch zur Behälterwand angeordnetes Rohr mittels Förderschnecke in der Mitte nach oben bewegt und sinkt nach detn Uberfallen über den oberen Rand des Rohres infolge der Schwere wieder nach unten. Da die Schwerkraft nicht genügt, um den Stoff am Boden der Schnecke zuzuführen, ist dort ein mit der Schnecke umlaufender Sammelarm angeordnet, dessen Reichweite sich über die ganze Grundfläche des Mischwerks erstreckt und der den Stoff zufolge seiner besonderen Form nach innen in die Gänge der Förderschnecke hineindrückt. Ohne diesen Einstreicharm ist eine solche Einrichtung nicht betriebs£hig.
  • Ein anderes Mischwerk für Bleichzwecke in der Papierindustrie arbeitet mit umgekehrter Bewegungsrichtung. Als Bewegungsmittel ist hierbei ebenfalls eine Förderschnecke vorgesehen, die in einem kurzen Führungsring umläuft und den Stoff nach unten, am Boden nach außen und an den Wänden hochpressen soll. Zum Rückfördern des an den Wänden hochstehenden Stoffes steht ebenfalls nur die Schwerkraft zur Verfügung, die aber auck hier nicht ausreicht, um die kompakte, zusammengepreßte Stoffmasse mit derjenigen Schnelligkeit wieder zu der Förderschnecke zurückfallen zu lassen, wie es notwendig ware. um die Schnecke ihrem günstigsten Fördervermögen entsprechend zu beschicken.
  • Die Folge hiervon ist ein im Verhältnis zur erzielten Bervegung unwirtschaftlich hoher I (raftverbrauch. Unter einer gewissen Größe des Durchmessers der Förderschnecke arbeitet sich die Schnecke überhaupt leer, und es bildet sich iiber ihr eine Brücke. Hieran ändert auch die vorgeschlagene Anordnung einer zweiten Zubringerschnecke nichts, da sich auch diese leer arbeitet.
  • Die Erfahrung zeigt, daß jegliche Art von Fördermitteln, deren Beschaufelung für axiale oder annähernd axiale Wirkungsrichtung gebaut ist, ungeeignet ist zum Fördern so dichter Nassen, sobald diese eine gewisse Druckhöhe überwinden sollen. Infolge der bei Schrauben u. dgl. auftretenden verschiedenen Geschwindigkeiten längs eines Halbmessers ergeben sich besonders am Anfang der Schnecke unerwünschte Unterbewegungen.
  • Die an der Nabe eintretenden Stoffteilchen werden, sobald sie von der Schaufel erfaßt sind, nach außen geschleudert und vom Gehause zu der Einlaufseite zurückgedrängt; ferner suchen sich die Stoffteilchen dadurch der Einwirkung der Schaufel zu entziehen, daß sie mit ihr umlaufen. Diese Übelstände treten besonders dann stark in Erscheinung, wenn die Schnecke nur 7 einem geringen Grade beaufschlagt wird, iie es im zweiten Beispiel beschrieben wurde. Hierzu kommt, daß dieses ungünstige Arbeiten- 4es Förder- -mittels durch die vermehrte Reibung an den großen belegten Schaufelflächen eine Schädigung der Fasern des Papierstoffes verursacht.
  • Die bisher bekannten Vorrichtungen zum Umwälzen schwerflüssiger Massen arbeiten also deshalb so ungünstig, weil die Stoffzufuhr zum Umwälzteil durch die Schwerkraft sehr mangelhaft ist, und weil weiter die bisher verwendeten Förderschnecken äußerst ungünstig arbeiten, vor allem avenn die Stoffzufuhr nicht genügend ist.
  • Bei Mahlmaschinen ist versucht worden, an Stelle der Schwerkraft bzm. zusätzlich zu ihr den vom Umwälzteil selbst erzeugten Druck für das Zuführen des Stoffes nutzbar zu machen, derart, daß der Behälter über dem Mahlwerk ganz oder größtenteils oben geschlossen ist und die Gefäßwand und Ab schlußdecke als Umlenkleitwand für den außen aufsteigenden Stoff mit Wirkungsrichtung nach innen ausgebildet ist.
  • Weiter, ist bei Stoffmühlen bekannt geworden, durch Anordnung von Schleuderrippen auf der umlaufenden Malllscheibe eine Beaufschlagung-mit radialer Wirkungsrichtung zu erzielen.
  • Weiter ist bei Stoffinühlen bekanntgeworden, durch Anordnung von Schleuderrippen auf der umlaufenden Mahlscheibe eine Beaufschlagung mit radialer Wirkungsrichtung zu erzielen.
  • Ein Mischen von plastischen Massen mit einer Stoffdichte bis zu 17% ist, Die Versuche ergeben haben, nur dann möglich, wenn statt der mit radialen Schleuderrippen versehenen Mahlscheibe gemäß der Erfindung ein oben offenes Laufrad mit radialer Wirkungsrichtung der Besdaufelung- vorgesehen ist, die oben von einer feststehenden Ringplatte abgedeckt ist. Um die gervünschte Mischung von schwerflüssigen Stoffen zu erreichen, ist es zudem nötig, daß die Gefäßwand und die Decke des Mischmerks als Umleitwand mit Wirkungsrichtung nach innen ausgebildet ist.
  • Weiter beträgt der Durchmesser des über dem Laufrad befindlichen Trichters erfindungsgemäß mindestens das o,6fache des Behälterdurchmessers, da nur so die Brückenbildung über dem Laufradeintritt verhindert werden kann.
  • Erst durch die in der Erfindung verwirklichte Vereinigung der an sich bekannten Einrichtungen, nämlich des offenen Laufrades mit radialer Wirkungsrichtung der Beschaufelung, der als Umlenkleitwand mit Wirkungsrichtung nach innen ausgebildeten Gefaßwand und Decke und der feststehenden Ringplatten, zwischen denen das Laufrad angeordnet ist, ist die gute Durchmischung von Stoffen sehr hoher Dichte gewährleistet.
  • Die Abbildungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele in schematischer Darstellung, die Abb. I und 2 einen festen Mischbehälter mit feststehendem Trichter, die Abb. 3 und 4 einen Mischbehälter mit senkrecht verschiebt barer Decke und kippbarem Trichter.
  • Das NfischgefäßA mit der Einfüllöffnung B weist starke Abrundungen in den Ecken auf, um die bewegten Stoffteile sanft umzulenken.
  • Das Laufrad C mit senkrechter Wellc ist am Boden des Mischgefäßes angeordnet mit der Einlauföffnung nach oben. Der Antrieb erfolgt zweckmäßig von unten, um ein Versperren des Einlaufes durch die Welle, wodurch eine Briickenbildung unterstützt würde, zu vermeiden. Das Laufrad C ist, um Verstopfungen zu vermeiden, offen ausgeführt und läuft zwischen feststehenden Ringplatten D und B um, die auswechseibar am Boden des Mischgefäßes bzw. an einem in Beton oder als Gußstück ausgeführten Trichter F befestigt sind. Der Trichter F ist nach außen hin als Leitring ausgebildet, der die zu mischenden Stoffteil möglichst weit nach außen führt, um ein. sofortiges Rückkehren zu dem Laufrad zu verhindern. Damit diese Wirkung mit Bestimmtheit erreicht wird, muß der Außendurchmesser des Trichters oder Leitringes F eine bestimmte Größe im Verhältnis zum lichten Durchniesser des Mischgefäßes haben. Der Leitringdurchmesser soll mindestens das 0,6fache des Behälterdurchmessers betragen. Der Querschnitt des Trichters ist so gestaltet, daß an allen Stellen so steile Neigungswinkel zur Waagerechten vorhanden sind, daß das Liegenbleiben von Stoffteilchen unmöglich ist, was besonders dann von Wichtigkeit ist, wenn die Einrichtung für Bleichzwecke verwendet wird.
  • Beim Betrieb wird der im Laufrad befindliche Stoff radial nach außen und an der Behälterwand ringförmig nach oben geschoben.
  • Durch die große innere Reibung infolge der Zähigkeit der Masse bleibt diese Ringform bis zu einer, ziemlichen Höhe erhalten.
  • Das erwünschte Einwärtswandern und Ein fallen des SToffringes wird nun dadurch stark gehemmt, daß mit ihm eine Raumverengung durch Umfangsverringerung verbunden ist, die Tangentildrücke llervorruft, denen gegenüber sich die Schwerkraft allein als zu schwach erweist. So bleibt ohne besondere Maßnahmen in der Mitte des Gefäßes ein Hohlraum stehen, der sich nur unvollkommen wieder fiillt und eine schlechte Beschickung des Laufrades zur Folge hat. Sobald jedoch der Stoff ring auf die erfindungsgemäß als Umlenkleitwand ausgebildete Decke trifft, wird er zwangsläufig nach der Mitte gedrückt und einwärts geneigt, wobei er sich in kleine Stücke auflöst, die nun leicht und spannungslos infolge der Schwerkraft in das Laufrad zurücksinken.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 3 und 4 ist die Mischeinrichtung dieselbe, jedoch ist die als Leitwand ausgebildete Decke G verschiebbar angeordnet, um die. mit ihr beabsichtigte Wirkung bei versdiiedenen Füllungsgraden des Mischwerkes zu erreichen.
  • Die Anordnung kann beispielsweise so getroffen werden, daß die Decke G in der inneren Behälterwand H auf und ai) gleiten kann und mittels Seilen 1 o.dgl. durch ein Gegengwicht gehalten wird.
  • Aus denselben Abbildungen ist auck für den unteren Trichter F eine besondere Ausführung ersichtlich. Der TrichterF ist zum leichteren Reinigen umklappbar angeordnet und in Scharnieren K und mittels Halteschraube L gehalten.
  • Zweckmäßig wird die Befestigung der Ringplatten D und E, gegen die das Laufrad C mit geringem Spalt umläuft, so ausgeführt, daß sie bei eingetretener Abnutzungnachgestellt werden können.
  • PANTENTANSPRÜCHE: I. Stehendes Mischwerk für plastische Massen für die Papierherstellung mit einem Laufrad mit in radialer Richtung xvirkenden Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß Gefäßwand und Decke als nach innen wirkende Umlenkleitwand ausgebildet sind und daß die Schaufeln des nach oben oftenen Laufrades durch eine feststehende Ringplatte abgedeckt sind.
  • 2. Stehendes Mischwerk nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußdecke (G) senkrecht verschiebbar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 3. Stehendes Mischwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des über. dem Laufrad (C) befindlichen Trichters (F) mindestens das o,6fache des Behälterdurchmessers beträgt.
DEV29500D 1933-05-12 1933-05-12 Stehendes Mischwerk fuer plastische Massen fuer die Papierherstellung Expired DE630754C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2628081A (en) * 1948-11-12 1953-02-10 T J Laird Equipment Corp Mixer
DE882182C (de) * 1950-12-10 1953-07-06 Paul Vollrath Maschinenfabrik Vorrichtung zum Aufschiessen von Altpapier, Cellulose, Holzschliff u. dgl.
DE1245577B (de) * 1960-04-04 1967-07-27 Fritz Loedige Mischeinrichtung fuer pulverige, feinkoernige oder faserige Kunststoffe
DE19858333A1 (de) * 1998-12-17 1999-11-11 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren zur Zerkleinerung und Suspendierung von Papierstoff sowie Stofflöser zur Durchführung des Verfahrens

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DE1245577B (de) * 1960-04-04 1967-07-27 Fritz Loedige Mischeinrichtung fuer pulverige, feinkoernige oder faserige Kunststoffe
DE19858333A1 (de) * 1998-12-17 1999-11-11 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren zur Zerkleinerung und Suspendierung von Papierstoff sowie Stofflöser zur Durchführung des Verfahrens

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