DE628528C - Schallsender - Google Patents

Schallsender

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DE628528C
DE628528C DEE43452D DEE0043452D DE628528C DE 628528 C DE628528 C DE 628528C DE E43452 D DEE43452 D DE E43452D DE E0043452 D DEE0043452 D DE E0043452D DE 628528 C DE628528 C DE 628528C
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DE
Germany
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siren
valve
sound transmitter
sound
pressure medium
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DEE43452D
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ECHOMETER GmbH
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ECHOMETER GmbH
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens
    • G10K7/06Sirens in which the sound-producing member is driven by a fluid, e.g. by a compressed gas

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  • Schallsender In dem Patent 561 966 ist ein. mit Druckluft betriebener Schallsender beschrieben, welcher besonders geeignet ist zur Abgabe kurzer, mit voller Lautstärke einsetzender Töne von großer Stärke und sehr kurzer Dauer, wie sie besonders für die Echolotung in Luft gebraucht werden. Die charakteristische Wirkungsweise wird bei dieser Art von Schallsendern erzielt durch den unmittelbaren Zusammenbau des tonerzeugenden Organs mit einem besonderen Druckluftbehälter, der ohne Leitung seinen Druckgasinbalt direkt dem tonerzeugenden Organ zuführt. Die Steuerung des als Differentialventil gebauten Einlasses für die Druckluft zum tonerzeugenden Organerfolgt hierbei zweckmäßig elektromagn:etisch, wobei der :eine Ventilteller als Magnetanker ausgebildet ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung dieses Senders. Als tonerzeugendes Organ dient bei dem Sender nach dem Hauptpatent :eine Lippenpfeife. Es hat sich gezeigt, daß dem Pfeifenprinzip noch gewisse Nachteile anhaften. Erfindungsgemäß ist bei einem im übrigen nach denselben Grundsätzen gebauten Schallsender die Pfeife durch eine Sirene ersetzt, besä. der Einsatz und Ende des Tones noch schärfer werden als bei einer Pfeife und mit deren Hilfe sich vor allem viel größere und während der Tondauer völlig gleichbleibende Lautstärken :erzielen lassen.
  • Aufbau und Wirkungsweise sind an Hand von Abb. r und 2 im folgenden auseinandergesetzt.
  • Abb. r stellt eine Seitenansicht des Tonsenders im Querschnitt dar, Abb. 2 einen Querschnitt durch den tonerzeugenden Teil.
  • Das Gehäuse r des Tonsenders ist als geschlossener Hohlzylinder ausgebildet. Durch den Rohranschluß 2 erfolgt die Zufuhr des komprimierten Gases, z. B: von Preßluft,-aus einem beliebigen Vorratsbehälter. In das eine Ende des. Hohlzylinders ist ein Elektromagnet 5 eingebaut. Im Innern des: Hohlzylinders ist iaxial verschiebbar auf dem Schaft 3 ein Doppelsitzventil angeordnet. Die Ventilteller desselben, 3 und q., sind mit etwas voneinander verschiedenen Durchmessern bzw. Flächen ausgebildet. Bei einer solchen Anordnung ist zum Schließen des Ventils bekanntlich nur die Differenz der :auf beide Ventilteller wirkenden Drücke zu überwinden. Der :eine Ventilteller 3 ist hierzu ,als Magnetanker ausgebildet oder mit einem solchen verbunden. Das Schließen des Ventils geschieht durch den Elektromagneten 5 über eine Batterie und einen Schalter 12. Die Ränder der beiden Ventilteller setzen sich in mit Gummi Hausgefütterte ripgförrräge Ventilsitze 6 und--- und bewirken ,einen vollkommen dichten AbschluB_-- des _ Gehäuseinnern gegen die Außenluft.
  • Dias tonerzeugende Organ des Tonsenders ist nach Art den bekannten Sirenen .ausgebildet. Es besteht aus :einem glockenförnv:-gen Rotationskörper 9, dessen Rand über dien Hohlzylinder i greift. In den übergreifenden Rand sind eine genügende Anzahl Löcher i i gebohrt, welche einer gleichen oder kleineren Anzahl 'quadratischer Austrittsöffnungen, i o im Rand des Hohlzylinders i gegenüberstehen. Der Rotationskörper ist auf eine Achse 14 gesteckt und wird durch reinen Elektromotor i9 über rein Zwischenrad 18 angetrieben. Durch reinen besonderen Regler zo am Elektromotor ist dafür gesiorgt, daß die Drehzahl während der Signalabgabe konstant bleibt.
  • Das öffnen dc?s Ventils bzw. die Tonabgabe erfolgt durch Aberregung des Elektromagneten 5 beim öffnen des Schalters 12. Das Doppelsitzventil bewegt sich hierbei plötzlich in der Peilrichtung abwärts und öffnet die Austrittsöffnungen i o. Die im Innern des Gehäuses angesammelte Luft tritt durch die öffnungen aus und wird in bekannter Weise durch den Drehkörper 9 zerschnitten. Die Tonhöhe ist gegeben durch die Anzahl der Löcher und die Drehgeschwindigkeit.
  • Die Zurückführung des Doppelsitzventils in seine Ruhelege geschieht unter der Einwirkung reiner Feder z 1 und der Anzugskraft des bereits erwähnten Elektrromagneten 5. Sollen besonders kurze Signalre gegeben werden, deren Zeitdauer 1/10o Sekunde nicht überschreitet, so ist @es notwendig, den Schalter 1Z nur sehr kurze Zeit geöffnet zu halten. In. diesem Falle unterstützt der wiederkehrende Magnetismus des Magneten 5 das, Schließen des Ventils.
  • Für kurze Töne ist es zweckmäßig, den Querschnitt - des Zuleitungsrohres kleiner zu machen äls die Summe der Sirenenöfiriungen.
  • Die Form der Austrittsöffnungen io i111 .Hohlzylinder und i i im Rotationskörper hat Einfiuß auf die Reinheit des ;abgegebenen Tones. Für reinen sinusförmigen Ton ist res notwendig, daß die periodischen Druckschwankungen in der Luft nach einer Sinusfunktion erfolgen. Die Rechnung rergibt, daß bei Ausbildung der Löcher als Quadrat und Kreis. dieser Forderung Genügte geleistet wird.
  • Der Sender ist von einem Schalltrichter i2 umgeben, welcher auf den Hohlkörper so aufgesetzt ist, daß der Schall in axialer Richtung abgestrahlt wird. Der Rand dieses Schalltrichters ist mit einem Flansch versehen und dient zur Befestigung des Schallsenders in einer Wand, beispielsweise im -Tragdeck eines Flugzeuges.
  • Sender dieser Art reignen sich zur Abgabe sehr kurzer Morsezeichen von kurzer Dauer. Die Zeichenabgabe erfolgt mit Hilfe des Schalters 12, der dann als Morsetaste ausgebildet ist. Wegen dps größeren Luftverbrauches ruß dann aber der Querschnitt der Zuführung 2 größer bemessen werden als für die Abgabe einzelner Töne in größeren Zeitabständen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schallsender zur Erzeugung kurzer, scharfeinsetzender Töne nach Patent 561966, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Druckmittelbehälber (i) den Stator und ein weiterer Hohlkörper (9) dein Rotor einer Sirene bildet und diaß der Luftaustritt in die Sirene durch Betätigung eines- ein Ventil. bildendem. Elektromagnetamkers (3, q.) freigegeben bzw. abgeschlossen wird. -
  2. 2. Schallsender nach Aalspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Druckmittelzuführung in den Druckmittelbehälter kleiner ist als die Summe der Sirenenöffnungen.
  3. 3. Schallsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Ventil für die Zulassung des Druckmittels zu den Schallö.ffnungien der Sirene dienende Elektromagnetanker als Differentialventil finit zwei Ventildeckeln von verschieden großer Fläche ausgebildet ist.
  4. 4. Schallsender nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lochkränze der Sirene Löcher verschiedener Form ienthalten.
  5. 5. Schallsender nach Aalspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß. der reine Lochkranz runde, der andere viereckige Löcher aufweist.
DEE43452D 1932-11-03 1932-11-03 Schallsender Expired DE628528C (de)

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