DE62767C - Mit einer Thür verbundene Reklame-Vorrichtung - Google Patents

Mit einer Thür verbundene Reklame-Vorrichtung

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DE62767C
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O. ROTTLHR in Gera, Reufs, Schulstr. 11
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/34Illuminated signs; Luminous advertising with light sources co-operating with movable members, e.g. with shutters to cover or uncover the light source

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Die in der Zeichnung Fig. 1 bis 27 dargestellte und nachstehend erläuterte Erfindung betrifft eine Reklame-Vorrichtung, die sich dadurch kennzeichnet, dafs sie durch eine bewegte Thür in Wirkung gebracht wird und infolge dessen eine besondere Einrichtung zeigt.
Die Anordnung der wirkenden Theile ergiebt sich mit Hülfe der Zeichnung aus Folgendem.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι eine geschlossene Thür mit daran befindlicher Reklame-Vorrichtung,
Fig. 2 ein waagrechter Schnitt durch die geschlossene Thür,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch die geschlossene ThUr,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt durch die geöffnete Thür,
Fig. 5 bis 27 Darstellungen der Reklame-Vorrichtung in verschiedener Wirkung und Anordnung.
Die Einrichtung besteht aus einer Platte A, an deren Fläche Reklamen angebracht werden. Diese Platte ist mittelst einer Schnur α fest am oberen Thürtheil B befestigt (Fig. 1 bis 3). Aufserdem ist aber mit der Platte eine zweite Schnur b verbunden, welche über Rolle c läuft, am Thürstock D befestigt ist und infolge dessen beim Oeffnen oder Schliefsen der Thür angezogen oder nachgelassen wird (Fig. 3 und 4). Selbstverständlich können die Schnüre a und b aus einem Stück Schnur bestehen, so dafs sie nur als Hälften derselben erscheinen, und kann Schnur b am Thürstock seitlich befestigt sein, was besonders in dem Fall von Vortheil ist, wo die Thür bis dicht an die Decke reicht. Auch können die Schnüre a und b vertauscht werden, so dafs Schnur a, über die Rolle laufend, oberhalb· oder seitlich der Thür und Schnur b an der Thür befestigt wird, wodurch am Plakat eine gegentheilige Wirkung erreicht wird, so dafs sich also die Klappe beim Oeffnen schliefst und beim Zumachen der Thür öffnet, die Reihenfolge in der Veränderung des Plakates somit eine entgegengesetzte wird. Aufserdem ist nicht unbedingt nöthig, dafs die eine Schnur über eine Rolle läuft, sondern sie kann z. B. auch einfach durch eine an der Thür befestigte Oese u. dergl. hindurchgehen und so in ihrer Richtung gehalten werden. Die Rolle dient nur zur Erleichterung der Wirkungsweise. An Stelle der Thür kann auch ein Fenster oder sonst beweglicher Gegenstand dieselbe Wirkung ausüben. Die Platte A ist ferner aus zwei beweglich mit einander verbundenen Theilen d und e gebildet, von denen der obere, an welchem Schnur b nicht nur im heruntergeklappten, sondern auch im aufgeklappten Zustand angreift, die Reklamen trägt und den übrigen Theil der in erstgenannter Stellung von ihr bedeckten Plakatfläche sichtbar macht. Die Wirkung der Einrichtung ist im Allgemeinen folgende: Ist die Thür geschlossen, so hängt die Platte an dem straffgespannten Schnurtheil a, welches an der Thür befestigt
ist, in tiefster Stellung, und der klappende Obertheil der Platte ist abwärtsgeklappt (s. Fig. ι, 3> 5) 6, 15, 16, 20 und 21), da dies durch die Länge des ziehenden Schnurtheiles bedingt wird.
Wird die Thür geöffnet, so wird das Schnurstück b angezogen und in weiterer Folge der Klapptheil d von Platte A gehoben bezw. umgeklappt (Fig. 1 punktirte Stellung und Fig. 4, 7, 8, 18, ig, 23 und 24), so dafs das mit der Klappe veränderte Reklameplakat dem an der Thür stehenden Beschauer nahezu plötzlich vor Augen tritt und dadurch eine überraschende Wirkung erzielt und der Beschauer oder Vorübergehende auf das Vorhandensein der Reklame aufmerksam gemacht wird. Bei weiterem Oeffnen der Thür wird die ganze Platte durch Schnur b gehoben und in Augenhöhe gebracht.
Der umgekehrte Vorgang spielt sich beim Schlufs der Thür ab.
Die ganze Vorrichtung läfst sich in verschiedenen Abänderungen ausfahren, von denen einige in Fig. 5 bis 27 dargestellt sind.
Fig. 5 und 7 zeigen in geschlossener und geöffneter Stellung eine Anordnung, bei welcher unter Klappe d durch einen Ausschnitt in der Platte ein ferneres Bild gezeigt wird, welches beim Oeffnen der Thür dem Beschauer von aufsen erkenntlich wird.
Fig. 11 bis 13 zeigen die Anordnung derartig, dafs die Klappe als schiebbare Fläche gebildet ist, die sich in einem Rahmentheil hoch und tief schieben läfst; durch diese Bewegung werden die angebrachten Reklamen verdeckt oder zu Gesicht gebracht, oder sie sind einmal im Ausschnitt und einmal oberhalb desselben zu sehen.
Das Plakat (bezw. die Platte A) kann nach den verschiedensten Richtungen hin zu gleicher Zeit Veränderungen annehmen, je nach der Anzahl und Figur der beweglichen Theile. So kann z. B. die Platte, die an Stelle des Vierecks auch eine andere Figur sein kann, nach verschiedenen und allen Richtungen bewegliche Klappen haben und dieselben durch die Einwirkung der Thür einer Veränderung unterzogen werden (Fig. 15 bis 19). Jede Klappe sendet eine Schnur durch den oberen Theil des Plakates; die Schnüre werden sodann vereinigt und in eine Schnur verlängert, welche dann an der-Thür oder, je nachdem die Reihenfolge des Auf- und Zurückklappens sein soll, über eine oder mehrere Rollen laufend, oberhalb oder seitlich der Thür oder im Innern des Ladens befestigt wird. Ebenso senden die Klappen, mit Ausnahme der obersten, Schnüre nach der anderen Seite des Plakates (um die Ecken herum) in einer vereinigten Verlängerung b durch die oberste Klappe hindurch und über die Rolle (oder die Führung) hinweg an den Befestigungspunkt oberhalb oder seitlich der Thür oder im Innern des Ladens. Durch die Bewegung derThür werden nun alle Nebentheile des Plakates gleichzeitig auf- oder zugeklappt. Auch kann ein Auf- und Zuklappen der einzelnen Nebentheile zu gleicher Zeit erzielt werden, je nachdem die Schnüre mit solchen, auf welche die entgegengesetzte Wirkung ausgeübt wird, verbunden werden. Die Schnüre auf der Schauseite der Platte können durch eine Platte, auf welcher das Bild oder die Reklame ist, verdeckt und nur an den Seiten die betreffenden Löcher zum Ausgang der Schnüre gelassen werden. Diese Wirkung der Schnüre auf der Vorderseite (Aufschlagen der Klappen) kann auch durch einen anderen Mechanismus erreicht werden, indem zwei in drehbarer Achse auf der Rückseite der Platte befestigte Diagonalen (Fig. 20 bis 24) zwei Schnüre nach oben abgeben, von denen die eine α sich mit derjenigen der Klappe vereinigt und die andere b die isolirte ist. Die Anbringung der Schnüre und die Wirkung der Thür ist deshalb wie vorher. Durch letztere Vorrichtung können an Stelle der Klappen auch in Rahmen eingeschobene Theile hervorgeschoben und zurückgezogen werden. Auch kann, wenn die eine Diagonale kürzer ist als die andere, oder die Hälften verschiedener Länge sind, ein Aufbezw. Zuklappen oder ein Vor- bezw. Zurückschieben der Nebentheile nicht zu gleicher Zeit, sondern zu verschiedenen Augenblicken der Reihe nach bewirkt werden. Man kann die Platte A auch aus einer ganzen Reihe einzelner Theile herstellen, die sich der Reihe nach aufklappen oder aufschieben lassen, oder den oberen Theil (Klappe) nur seitlich befestigen (Fig. 14), und ähnliche Abarten, die auch zu Figuren ausgearbeitet bezw. gebildet sein können, vornehmen. Ebenso kann, wie Fig. 25 zeigt, die Plakattafel A über dem Ladentisch oder irgendwo im Räume aufgehängt und die Schnur b, von der Thür aus über Rollen geleitet, an der Decke hingeführt sein, oder die Schnur kann, wie in Fig. 26 und 27 ersichtlich, sich mittelst der Oese/, Fig. 27, nach mehreren Plakaten verzweigen, die beim Aufgehen der Thür dann alle gleichzeitig gehoben werden. Im Allgemeinen liegt der Schwerpunkt der Erfindung in der Anbringung von Reklameschildern, welche durch die bewegliche Thür in auffallender Weise mechanisch verändert, dadurch dem zur Thür Eintretenden vor Augen geführt werden.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Eine mit einer Thür verbundene Reklamevorrichtung, welche aus einer an den beiden Theilen α und b einer Schnur aufgehängten
    Platte A besteht, von denen Schnurtheil a oder b an der Thür selbst oder (Fig. 25 bis 27) in dem von der ThUr aus zugängigen Raum über dem Plakat befestigt, zum Tragen der Vorrichtung dient, während beim Oeffnen der Thür mittelst der über einen oder mehrere bewegliche Punkte laufenden, aufserhalb oder (Fig. 25 bis 27) an der Thür befestigten Schnur α oder b die Platte A gehoben und gesenkt wird und hierbei die Klappe d oder der schieberartig gestaltete oder seitlich befestigte Obertheil d oder sonstige klappen- oder schieberartige Nebentheile der Platte besonders bewegt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT62767D Mit einer Thür verbundene Reklame-Vorrichtung Active DE62767C (de)

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