DE62748C - Sicherheitsgrubenlampe - Google Patents

Sicherheitsgrubenlampe

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DE62748C
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Germany
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lamp
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DENDAT62748D
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j. zabel, ; Königl. Salineninspector a. D., in Hannover, j Gretchenstrafse 19 I
Publication of DE62748C publication Critical patent/DE62748C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher im Gebrauch befindlichen Gruben-Sicherheitslampen leiden an vielen Mängeln, namentlich gewähren, sie nicht die früher vermuthete Sicherheit.
Zweck vorliegender Neuerung ist nun, eine gröfsere Sicherheit zu erstreben und dabei zugleich die Leuchtkraft zu erhöhen.
Der neuen Lampe ist die Form der bisher gebräuchlichen einfachen Lampen zu Grunde gelegt. Die eigentliche Lampe, welche in Fig. 1 auf beiliegender Zeichnung mit 1 bezeichnet ist, trägt auf der Oberfläche eine Lehre χ für den Träger des Glascylinders 2, Fig. 1. Der untere Theil dieses aus Metallblech hergestellten, in Fig. 2 besonders dargestellten Cylinderträgers ist mit einer Anzahl durch passende Drahtgaze geschützter Oeffnungen versehen. Ueber dem Träger folgt der Glascylinder 4, Fig. 1, und auf diesen ein Bündel dünnwandiger Metallröhren 3, Fig. i, 3 und 4. Dieselben sind durch passende Hülsen 5 und 5', Fig. ι und 4, oben und unten mit gedichteten Zwischenräumen cylindrisch gefafst, mit einem Drahtgazedeckel geschlossen und wie der bisherige Drahtkorb auf den Glascylinder gesetzt.
Fig. 4 stellt das Röhrenbündel mit Fassungen besonders dar. An Stelle des Röhrenbündels kann auch ein Cylinder verwendet werden, dessen Innenraum durch eingeschobene Röhren oder durch Scheidewandungen anderer Form in parallele Kanäle eingetheilt ist.
Diese Vorrichtung wird nun durch das Lampengehäuse, welches bei n, Fig. 1, auf die Lampe geschraubt wird, fest zusammengehalten.
Das Gehäuse besteht aus den Theilen 9, 6, 8, 7 und 10, Fig. ι und theil weise Fig. 3. Der Metallring 9 setzt sich beim Aufschrauben mit seinem Innenrand auf den Vorsprung des Glascylinderträgers 2 und schliefst dadurch die eigentliche Lampe bis auf die durch Drahtgaze geschützten Oeffnungen ab. In den Metallring 9 sind eine Anzahl Metallröhren 6, Fig. 1 und 3 — es sind hier vier Stück als ausreichend angenommen —■, eingelassen. Dieselben sind oben durch den Metallkranz 8, Fig. 1 und 3, geführt und durch Umbördelung darin befestigt. Dieser Metallkranz trägt aufserdem vier Stäbe 7," Fig. ι und 3, welche oben mit der Platte 10, Fig. i, vernietet sind. Zum Schutz der Röhren 6, sowie auch zur Führung der Luft dient ein Blechmantel, welcher auf dem Kranz 8 ruht.
Die so eingerichtete Lampe saugt sich die Verbrennungsluft durch die Röhren 6, Fig. 1, auf dem durch Pfeile bezeichneten Weg an. Dieselbe wird von dem Schornstein erwärmt und dient daher dem doppelten Zweck: den Schornstein zu kühlen und die Leuchtkraft der Lampe zu erhöhen. Die Verbrennungsproducte entweichen durch das Röhrenbündel. Auf dieser Luftabführung durch enge Kanäle beruht vorliegende Neuerung.
Ist die Grubenluft mit Kohlenwasserstoffgasen gemischt, so zeigt sich bekanntlich auf der Lampenflamme eine blaue spitze Gasflamme, welche sich nach oben verlängert, bis sie an dem Drahtgazedeckel ein Hindernifs findet. Bei entsprechend starkem Gehalt der Grubenluft an Kohlenwasserstoffgasen verbreitert sich
die dünne Flamme oben, biegt sich büschelartig um und erfüllt alsdann, sich plötzlich ausdehnend , den Drahtkorb der gewöhnlichen Drahtkorblampe.
Bei vorliegender Einrichtung fehlt der Raum zur Expansion, es wird daher eine Explosion innerhalb der Lampe, welche die gröfste Gefahr eines Durchschlages herbeiführt, vermieden. Nach den angestellten Proben verlöscht vorbeschriebene Lampe und kurz darauf auch das brennende Gas stets in dem Äugenblick, in welchem letzteres das Bestreben zeigt, sich oben auszubreiten.
Hierin besteht bei vorliegender Anordnung die neue Wirkung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sicherheitsgrubenlampe, bei welcher eine gefahrbringende Ausbildung der Aureole dadurch verhindert werden soll, dafs die Verbrennungsproducte durch ein mit Drahtgeflecht überdecktes Bündel paralleler Röhren oder durch einen mit Drahtgeflecht überdeckten, eine Anzahl paralleler Kanäle enthältenden Schornstein abgeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62748D Sicherheitsgrubenlampe Active DE62748C (de)

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