DE626341C - Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen - Google Patents

Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen

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DE626341C
DE626341C DEK126931D DEK0126931D DE626341C DE 626341 C DE626341 C DE 626341C DE K126931 D DEK126931 D DE K126931D DE K0126931 D DEK0126931 D DE K0126931D DE 626341 C DE626341 C DE 626341C
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DE
Germany
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switch
switchgear
switching
switching column
distribution systems
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DEK126931D
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PAUL KAHLHORN
Original Assignee
PAUL KAHLHORN
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Schaltsäule für gekapselte Verteilungsanlagen -Eisengekapselte Schaltanlagen werden in der Mehrzahl an einer Wand' befestigt. Es kommt aber auch vor, daß besondere Umstände" zwingen, sie inmitten eines Raumes aufzustellen. Dieses geschieht unter Zuhilfenähmeeines besonderen Eisengerüstes, oder die Schaltanlage, die aus aneinandergereihten Gußkasten besteht; wird auf säulenartige Füße gestellt. Die Kästen, in-denen sich die Sammelschienen befinden, werden nach diesen mit Sammelschienenkasten bezeichnet. Hierbei ist entweder eine besondere Bearbeitung der Sammelschienenkasten oder eine Spezialkonstruktion derselben erforderlich; um einen Durchhang durch Eigengewicht und unten angebaute Schalter zu verhindern. Außerdem ist der Platzbedarf -solcher Schaltanlagen, die möglichst dicht bei den an- die Anlage angeschlossenen Arbeitsmaschinen u. dgl. aufgestellt werden sollen, um :lange Kabelstrecken zu vermeiden, einverhältnismäßig großer, der in den meisten - Fällen :nicht zur Verfügung steht, weil aller Werkstattraum. rationell ausgenutzt werden muß. " Es ist -eine Schaltanordnung bekannt, bei welcher der Schalter statt auf einer Maschine, welcher er als Schaltorgan dienen soll und wo er starken Erschütterungen ausgesetzt ist, auf. einem Ständer montiert ist.- Dieser wutde wiederum als Deckel eines. Anschlußkastens ausgebildet und läßt eine Aufwärtsführung der Anschlußleitungen von dem Anschlußkosten aus zu.
  • Man kann vorstehenden Zusammenbau von Abzweigkasten und Schalter mit einer Hausinstallation vergleichen, in der die Drehschalter für die Lampenschaltungen auf die Abzweigdosen aufgebaut werden. Unweseritlich ist dabei, daß zwischen Schalter und Ab= zweigdose noch ein Zwischenstück eingefügt ist, welches nur dazu dient, den Schalter von der Abzweigdose-- zu entfernen..- Genau wie eine Abzweigdose in der Hausinstallation naturgemäß nur im Zuge der Hauptleitungen eingebaut werden kann', so kann der Abzweig= kosten mit aufgebautem Schalter nur dort verwendet werden, wo Kabel im .Erdboden verlegt sind; um von diesem die Zuleitungen zum Schalter hochzuführen. Das Verwendungsgebiet dieser Kombination ist deshalb ein sehr beschränktes. Im Gegensatz hierzu ist die unten näher bleschriebene. Schaltsäule mit einer Verteilungstafel zu vergleichen, von der weiter abliegende Lampen und Motoren geschaltet werden können.
  • Weiter waren Schaltsäulen in Gebräuen, an denen Meßinstrumeute angeordnet waren und die ferner gleichzeitig zürAufnahme von Betätigungsorganen zur Fernsteuerung eines Generatorschalters dienten. Sie verschwanden schnell aus der Praxis, weil :eine Schaltanlage z. B. -für sechs' Generatoren, zu der
    auch sechs Schaltsäulen gehörten, zu unüber-
    sichtlich war. Außerdem erforderten die Ab-
    leitungen sowieso- eine. Schalttafel. An Stelle
    der Säulen @traten _ -dann Schaltpulte. Die an
    den Schaltsäulen befindlichen Hebel wären
    Antriebsorgane für Schalter, die sich unter
    der Schaltbühne befanden und die man durch
    Gestänge mit den Antriebshebeln kuppelte.
    Für eine Verteilungsanlage kamen diese Art
    Schaltsäulen nie in Betracht, weil sich von
    ihnen aus nur ein Hauptschalter, der in den
    meisten Fällen ein -Ölschalter war, schalten
    ließ. Als Hilfsapparate waren weiter Schalter
    für die Erregung und Signallampen an den
    Schaltsäulen angeordnet.
    Die Erfindung, die eine Schaltsäule # für
    Schaltgeräte betrifft, vermeidet nun die Xacli=
    teile, die den bisher bekannten Schaltsäulen
    anhaften, ebenso die eingangs geschilderten=
    Nachteile von gußgekapselten Schaltanlagen;
    dadurch, daß erfindungsgemäß zum Anschluß
    von rings um die Schaltsäule, gegebenenfalls
    in mehreren Reihen übereinander; angebauten
    Schaltgerätenfür mehrereAbzweige, Sammel-
    schienen oder rnehrpolige - A13zweigstücke in
    der Schaltsäule eingebaut sind..
    Wie aus der Zeichnung zu ersehen, können:
    an einer Säule von runder oder prismatischer
    Form ca allseitig Schaltgeräte b angebaut wer-
    den. Vorzugsweise eignen sich hierzu durch
    Dzöpfe vier eonstigeB:etätigzngsorgane
    gesteuerte Schützen oder auch ferngesteuerte
    Schaalter. In. der-Säge a befinden -sich Eam-
    melschimien c,: £lie in -;gesxrßckter :oder auch ib,
    ringgförnüger Form ausge£ühtt-werdeuL-önnen:
    Diese: Neuheit hat den -großen Vorteil.,. daB
    die, bishexigen.Säminelschienenlasten in Fnrt
    faul, kommen.. Der Am 5rhluß der S£hältgz#mäte b
    an"=tlie SamTnelscherien:c -erfolgt durch Ver-
    bindungsleitungen d. ,Statt üer- Schienen kann
    aber amh :ein. mehrpoliges -Abzweigstück von
    be@,nn#r_Fortr< eingebaut :weiden. -Der- höhle
    Imnemi,äut der .Säulen ni-n!imt-,die Zu- und
    Ableitungen -e und.. f ßuf. ;Üblich. war --es bis-
    har" die- Kabel -durch -die hohlen Vüße @van
    frei .stehenden .Schaltanlagen und dann noch
    durch -eine Reihe von .Sammelachieuenkasten
    hindurchzuziehen,- um -an. die eigentlichen
    SdnLtcr #mi gelangen, um damit zuivgrmeiden, .
    daß die erbgehenden Kabel von jedem Schalter
    frei ihernnterhingen. -Bei -der.Erfindung kommt
    mach dieser Nachteil im- Fortfall.. Von jedem
    ScbWlter sind die .Ableitungen Be_rikrecht i
    Innern heruntergeführt, .ohne sich :gegenseitig
    zu @ändetn. -Um den Arosehluß bei der Auf -
    stell=g anaOrt und.Stelle -zu .erleichtern, ;sind
    im Inn.sler-Säule uaelu'ßklen g,
    ma ibekannter -Axt sek können, angeordnet,
    am =-&e bereits -werkstattseitig Verbdungs-
    leiti, migen man :den - Sgha#hgerätm gelegt wind.
    Bßi der I.@zfstellurngsind nur die Kabelodem
    an die; durch.Abheben einer Verschlußplatte lt.-
    leieht .zugängig gemachten Klemmen gr anzu-
    schließen, was wesentlich zur Verbilligung
    derAufstellungskosten beiträgt. Ein abnehm-
    :baTer Deckel i verschließt die Sammelschienen.
    An die gezeichnete Säule können bei ein-
    reihiger Anordnung acht Schaltgeräte arge-
    baut werden, Durch Verbreiterung ist es
    möglich,. diese Zahl zu erhöhen: Es ist ferner
    möglich, zwei Reihen Schaltgeräte überein-
    ander, wie die Fig.2 darstellt, anzuordnen.
    Hierdurch können eine große Zahl von Schalt-
    ;gerä-ten. auf engbegrenztem Raum unterge-
    bracht werden bei guter Zugänglichkeit aller
    Teile.
    Durch den Einbau von Sammelschienen in
    eine aus einer Winkeleisenkonstruktion be-
    stehenden `Säule werden .insofern eigenartige
    Wirkungen erzielt, als diese Schaltsäule eine
    auf engstem Raum zusammengedrängte Schalt-
    tafel vorstellt, die; genau wie es bei Schalt-
    tafJtt geschieht, so eingerichtet ist, daß
    Schalter für verschiedene Zuleitungen ange-
    baut w .er4en können, um diese gegebenenfalls
    ei,rizeln oder insgesamt abzuschalten, um so
    die Anlage stram- und spannungslos zu
    machen. Die- in beliebiger Anzahl angeord-
    neten_ Ableitungen können ebenfalls je nach
    Bedaf zu- und abgeschaltet werden. Hier sei
    besonders der Fall erwähnt, daß die in einer
    großen - Fabrikbälle -stehenden Workzeug-
    mäschineri einzeln elektrisch angetrieben wer-
    den sollen. Die :Schaltapparate zum Ein-
    schalten der Motoren. isetzt-anan nun nicht an
    die'Werkzeugmaschnen, weil dort =meistens
    zu wenig Platz vorhanden,. sondern vereinigt
    sie fair eine gewisse -Zahl -von Maschinen zu
    einer .Saaleanlage um.d steuert =die Apparate
    elektrisch -.durch Dzuckknöpfe. Man kann nun
    mitten zwischen :eine G,ruppe won Maschinen
    eine - der :Schaltsäulen nach der Erfindung
    setzen,: weil sie in ihrer gedrungenen Form
    wemgPlatz :beansprucht UndnurkurzeKabel-
    leitungen -zu den .einzelnen Maschinen erfor-
    dert.- Die Verlegung hn. Fußboden gestaltet
    sich ;dadurch -vesentlich einfacher, als hier
    nicht jcße vielen Schwierigkeiten auftreten,
    die Maschinenfundamente, Heizzohre u. dgl.
    laugen Kabeheitun-gen bereiten;
    Die vorstehend beschriebene :Schaltsäule
    kann nach Bedarf breiter oder. schmaler aus-
    geehrt werden, durch enteprechende Verwen-
    dung 1@reiterßr .oder schmalerer Deckbleche
    für die Vorder- und Rückwand bzw, i=ür alle
    vier Wände, so :da, -in einfacher Weise die
    Zahl der -anzubauenden- Schaltapparate und
    reit ihnen xlie :Zahl :der Zu- und Ableitungen
    beliebig vergxäßext :werden kann. Dieser be-
    liebige .Ahau von Schaltapparaten ist nur
    daduxth .ermöglicht worden, daß diese neue
    Art -voxa `Sehalt5Uulen den -Einbau von Sam-
    melschienen gestattet, während dieses bei den vor langen Jahren verwendeten Schaltsäulen nicht möglich war, ein Mangel, der ihre Verwendbarkeit sehr einschränkt, so daß sie bald außer Gebrauch kamen. Diese hier beschriebene Schaltsäule weicht von der früheren bekannten Art erheblich ab und stellt einen Fortschritt im Schaltapparatebau, insbesondere im Bau gekapselter Schaltanlagen dar; da bisher keine Ausführungen bekannt sind, Schaltsäulen so auszugestalten, daß Sammelschienen eingebaut werden können, um dadurch den Anbau beliebig vieler Schaltapparate. zu erreichen. Hierdurch wird eine langgestreckte; viel Platz fortnehmende gekapselte Schaltanlage vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltsäule für gekapselte Verteilungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß von rings um die Schaltsäule, gegebenenfalls in mehreren Reihen übereinander, angebauten Schaltgeräten für mehrere Abzweige, Sammelschienen oder mehrpolige Abzweigstücke in der Schaltsäule eingebaut sind.
DEK126931D 1932-09-09 1932-09-09 Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen Expired DE626341C (de)

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