DE626341C - Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen - Google Patents
Schaltsaeule fuer gekapselte VerteilungsanlagenInfo
- Publication number
- DE626341C DE626341C DEK126931D DEK0126931D DE626341C DE 626341 C DE626341 C DE 626341C DE K126931 D DEK126931 D DE K126931D DE K0126931 D DEK0126931 D DE K0126931D DE 626341 C DE626341 C DE 626341C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- switchgear
- switching
- switching column
- distribution systems
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005405 multipole Effects 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000012797 qualification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
- Schaltsäule für gekapselte Verteilungsanlagen -Eisengekapselte Schaltanlagen werden in der Mehrzahl an einer Wand' befestigt. Es kommt aber auch vor, daß besondere Umstände" zwingen, sie inmitten eines Raumes aufzustellen. Dieses geschieht unter Zuhilfenähmeeines besonderen Eisengerüstes, oder die Schaltanlage, die aus aneinandergereihten Gußkasten besteht; wird auf säulenartige Füße gestellt. Die Kästen, in-denen sich die Sammelschienen befinden, werden nach diesen mit Sammelschienenkasten bezeichnet. Hierbei ist entweder eine besondere Bearbeitung der Sammelschienenkasten oder eine Spezialkonstruktion derselben erforderlich; um einen Durchhang durch Eigengewicht und unten angebaute Schalter zu verhindern. Außerdem ist der Platzbedarf -solcher Schaltanlagen, die möglichst dicht bei den an- die Anlage angeschlossenen Arbeitsmaschinen u. dgl. aufgestellt werden sollen, um :lange Kabelstrecken zu vermeiden, einverhältnismäßig großer, der in den meisten - Fällen :nicht zur Verfügung steht, weil aller Werkstattraum. rationell ausgenutzt werden muß. " Es ist -eine Schaltanordnung bekannt, bei welcher der Schalter statt auf einer Maschine, welcher er als Schaltorgan dienen soll und wo er starken Erschütterungen ausgesetzt ist, auf. einem Ständer montiert ist.- Dieser wutde wiederum als Deckel eines. Anschlußkastens ausgebildet und läßt eine Aufwärtsführung der Anschlußleitungen von dem Anschlußkosten aus zu.
- Man kann vorstehenden Zusammenbau von Abzweigkasten und Schalter mit einer Hausinstallation vergleichen, in der die Drehschalter für die Lampenschaltungen auf die Abzweigdosen aufgebaut werden. Unweseritlich ist dabei, daß zwischen Schalter und Ab= zweigdose noch ein Zwischenstück eingefügt ist, welches nur dazu dient, den Schalter von der Abzweigdose-- zu entfernen..- Genau wie eine Abzweigdose in der Hausinstallation naturgemäß nur im Zuge der Hauptleitungen eingebaut werden kann', so kann der Abzweig= kosten mit aufgebautem Schalter nur dort verwendet werden, wo Kabel im .Erdboden verlegt sind; um von diesem die Zuleitungen zum Schalter hochzuführen. Das Verwendungsgebiet dieser Kombination ist deshalb ein sehr beschränktes. Im Gegensatz hierzu ist die unten näher bleschriebene. Schaltsäule mit einer Verteilungstafel zu vergleichen, von der weiter abliegende Lampen und Motoren geschaltet werden können.
- Weiter waren Schaltsäulen in Gebräuen, an denen Meßinstrumeute angeordnet waren und die ferner gleichzeitig zürAufnahme von Betätigungsorganen zur Fernsteuerung eines Generatorschalters dienten. Sie verschwanden schnell aus der Praxis, weil :eine Schaltanlage z. B. -für sechs' Generatoren, zu der
auch sechs Schaltsäulen gehörten, zu unüber- sichtlich war. Außerdem erforderten die Ab- leitungen sowieso- eine. Schalttafel. An Stelle der Säulen @traten _ -dann Schaltpulte. Die an den Schaltsäulen befindlichen Hebel wären Antriebsorgane für Schalter, die sich unter der Schaltbühne befanden und die man durch Gestänge mit den Antriebshebeln kuppelte. Für eine Verteilungsanlage kamen diese Art Schaltsäulen nie in Betracht, weil sich von ihnen aus nur ein Hauptschalter, der in den meisten Fällen ein -Ölschalter war, schalten ließ. Als Hilfsapparate waren weiter Schalter für die Erregung und Signallampen an den Schaltsäulen angeordnet. Die Erfindung, die eine Schaltsäule # für Schaltgeräte betrifft, vermeidet nun die Xacli= teile, die den bisher bekannten Schaltsäulen anhaften, ebenso die eingangs geschilderten= Nachteile von gußgekapselten Schaltanlagen; dadurch, daß erfindungsgemäß zum Anschluß von rings um die Schaltsäule, gegebenenfalls in mehreren Reihen übereinander; angebauten Schaltgerätenfür mehrereAbzweige, Sammel- schienen oder rnehrpolige - A13zweigstücke in der Schaltsäule eingebaut sind.. Wie aus der Zeichnung zu ersehen, können: an einer Säule von runder oder prismatischer Form ca allseitig Schaltgeräte b angebaut wer- den. Vorzugsweise eignen sich hierzu durch Dzöpfe vier eonstigeB:etätigzngsorgane gesteuerte Schützen oder auch ferngesteuerte Schaalter. In. der-Säge a befinden -sich Eam- melschimien c,: £lie in -;gesxrßckter :oder auch ib, ringgförnüger Form ausge£ühtt-werdeuL-önnen: Diese: Neuheit hat den -großen Vorteil.,. daB die, bishexigen.Säminelschienenlasten in Fnrt faul, kommen.. Der Am 5rhluß der S£hältgz#mäte b an"=tlie SamTnelscherien:c -erfolgt durch Ver- bindungsleitungen d. ,Statt üer- Schienen kann aber amh :ein. mehrpoliges -Abzweigstück von be@,nn#r_Fortr< eingebaut :weiden. -Der- höhle Imnemi,äut der .Säulen ni-n!imt-,die Zu- und Ableitungen -e und.. f ßuf. ;Üblich. war --es bis- har" die- Kabel -durch -die hohlen Vüße @van frei .stehenden .Schaltanlagen und dann noch durch -eine Reihe von .Sammelachieuenkasten hindurchzuziehen,- um -an. die eigentlichen SdnLtcr #mi gelangen, um damit zuivgrmeiden, . daß die erbgehenden Kabel von jedem Schalter frei ihernnterhingen. -Bei -der.Erfindung kommt mach dieser Nachteil im- Fortfall.. Von jedem ScbWlter sind die .Ableitungen Be_rikrecht i Innern heruntergeführt, .ohne sich :gegenseitig zu @ändetn. -Um den Arosehluß bei der Auf - stell=g anaOrt und.Stelle -zu .erleichtern, ;sind im Inn.sler-Säule uaelu'ßklen g, ma ibekannter -Axt sek können, angeordnet, am =-&e bereits -werkstattseitig Verbdungs- leiti, migen man :den - Sgha#hgerätm gelegt wind. Bßi der I.@zfstellurngsind nur die Kabelodem melschienen gestattet, während dieses bei den vor langen Jahren verwendeten Schaltsäulen nicht möglich war, ein Mangel, der ihre Verwendbarkeit sehr einschränkt, so daß sie bald außer Gebrauch kamen. Diese hier beschriebene Schaltsäule weicht von der früheren bekannten Art erheblich ab und stellt einen Fortschritt im Schaltapparatebau, insbesondere im Bau gekapselter Schaltanlagen dar; da bisher keine Ausführungen bekannt sind, Schaltsäulen so auszugestalten, daß Sammelschienen eingebaut werden können, um dadurch den Anbau beliebig vieler Schaltapparate. zu erreichen. Hierdurch wird eine langgestreckte; viel Platz fortnehmende gekapselte Schaltanlage vermieden.an die; durch.Abheben einer Verschlußplatte lt.- leieht .zugängig gemachten Klemmen gr anzu- schließen, was wesentlich zur Verbilligung derAufstellungskosten beiträgt. Ein abnehm- :baTer Deckel i verschließt die Sammelschienen. An die gezeichnete Säule können bei ein- reihiger Anordnung acht Schaltgeräte arge- baut werden, Durch Verbreiterung ist es möglich,. diese Zahl zu erhöhen: Es ist ferner möglich, zwei Reihen Schaltgeräte überein- ander, wie die Fig.2 darstellt, anzuordnen. Hierdurch können eine große Zahl von Schalt- ;gerä-ten. auf engbegrenztem Raum unterge- bracht werden bei guter Zugänglichkeit aller Teile. Durch den Einbau von Sammelschienen in eine aus einer Winkeleisenkonstruktion be- stehenden `Säule werden .insofern eigenartige Wirkungen erzielt, als diese Schaltsäule eine auf engstem Raum zusammengedrängte Schalt- tafel vorstellt, die; genau wie es bei Schalt- tafJtt geschieht, so eingerichtet ist, daß Schalter für verschiedene Zuleitungen ange- baut w .er4en können, um diese gegebenenfalls ei,rizeln oder insgesamt abzuschalten, um so die Anlage stram- und spannungslos zu machen. Die- in beliebiger Anzahl angeord- neten_ Ableitungen können ebenfalls je nach Bedaf zu- und abgeschaltet werden. Hier sei besonders der Fall erwähnt, daß die in einer großen - Fabrikbälle -stehenden Workzeug- mäschineri einzeln elektrisch angetrieben wer- den sollen. Die :Schaltapparate zum Ein- schalten der Motoren. isetzt-anan nun nicht an die'Werkzeugmaschnen, weil dort =meistens zu wenig Platz vorhanden,. sondern vereinigt sie fair eine gewisse -Zahl -von Maschinen zu einer .Saaleanlage um.d steuert =die Apparate elektrisch -.durch Dzuckknöpfe. Man kann nun mitten zwischen :eine G,ruppe won Maschinen eine - der :Schaltsäulen nach der Erfindung setzen,: weil sie in ihrer gedrungenen Form wemgPlatz :beansprucht UndnurkurzeKabel- leitungen -zu den .einzelnen Maschinen erfor- dert.- Die Verlegung hn. Fußboden gestaltet sich ;dadurch -vesentlich einfacher, als hier nicht jcße vielen Schwierigkeiten auftreten, die Maschinenfundamente, Heizzohre u. dgl. laugen Kabeheitun-gen bereiten; Die vorstehend beschriebene :Schaltsäule kann nach Bedarf breiter oder. schmaler aus- geehrt werden, durch enteprechende Verwen- dung 1@reiterßr .oder schmalerer Deckbleche für die Vorder- und Rückwand bzw, i=ür alle vier Wände, so :da, -in einfacher Weise die Zahl der -anzubauenden- Schaltapparate und reit ihnen xlie :Zahl :der Zu- und Ableitungen beliebig vergxäßext :werden kann. Dieser be- liebige .Ahau von Schaltapparaten ist nur daduxth .ermöglicht worden, daß diese neue Art -voxa `Sehalt5Uulen den -Einbau von Sam-
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltsäule für gekapselte Verteilungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß von rings um die Schaltsäule, gegebenenfalls in mehreren Reihen übereinander, angebauten Schaltgeräten für mehrere Abzweige, Sammelschienen oder mehrpolige Abzweigstücke in der Schaltsäule eingebaut sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK126931D DE626341C (de) | 1932-09-09 | 1932-09-09 | Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK126931D DE626341C (de) | 1932-09-09 | 1932-09-09 | Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626341C true DE626341C (de) | 1936-02-24 |
Family
ID=7246249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK126931D Expired DE626341C (de) | 1932-09-09 | 1932-09-09 | Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626341C (de) |
-
1932
- 1932-09-09 DE DEK126931D patent/DE626341C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1415548A1 (de) | Metallgekapselte Schalteinheit | |
| DE626341C (de) | Schaltsaeule fuer gekapselte Verteilungsanlagen | |
| DE69834554T2 (de) | Elektrisches scholtgeräte | |
| DE6916710U (de) | Transformatorschrank | |
| DE69403527T2 (de) | Zusammengesetzte Vorrichtung zum Empfang und zur Transformierung elektrischer Energie | |
| DE738411C (de) | Verteiler fuer elektrische Bordnetzanlagen | |
| DE1768267U (de) | Hochspannungsschaltanlage fuer mittlere und hoehere betriebsspannungen. | |
| DE684746C (de) | Niederspannungsverteileranlag | |
| DE2608604B2 (de) | Rangierverteiler | |
| DE1810404A1 (de) | Metallgekapselte Hochspannungs-Schaltanlage | |
| DE953628C (de) | Schaltanlage | |
| DE475179C (de) | Hochspannungsanlage mit getrennter Phasenfuehrung | |
| DE1173564C2 (de) | Traggeruest bzw. Tragrahmen fuer elektrische Geraete | |
| DE968864C (de) | Ausbildung von Ringkabel-Abzweigfeldern | |
| DE2802710C2 (de) | Aus mehreren Gestellen bestehende Gestellanordnung | |
| DE1823755U (de) | Umspannstation. | |
| DE491893C (de) | Motorschutzgeraet, bestehend aus einem OElselbstschalter und einem thermischen Ausloeser | |
| DE498060C (de) | Schalteinrichtung | |
| DE541456C (de) | Freiluftschaltanlage | |
| DE1640624A1 (de) | Kasten fuer elektrische Verteilungen | |
| DE2432055C2 (de) | Schaltwarte für Hochspannungsschaltanlagen | |
| DE4341508A1 (de) | Kompensationseinrichtung | |
| DE1747064U (de) | Streckenschalter fuer triebstromanlagen fuer elektrische bahnen, insbesondere fuer hoch-, untergrund- und stadtbahnen. | |
| DE735254C (de) | Freistehende Schalttafel | |
| DE102012219197A1 (de) | Sockelsystem für eine technische Anlage |