DE626337C - Farbstoffpasten aus Acetatseidefarbstoffen - Google Patents

Farbstoffpasten aus Acetatseidefarbstoffen

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DE626337C
DE626337C DE1930626337D DE626337DD DE626337C DE 626337 C DE626337 C DE 626337C DE 1930626337 D DE1930626337 D DE 1930626337D DE 626337D D DE626337D D DE 626337DD DE 626337 C DE626337 C DE 626337C
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DE
Germany
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dye
acetate silk
dyes
water
pastes made
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Expired
Application number
DE1930626337D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eduard Besler
Dr Georg Kraenzlein
Dr Paul Ochwat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/90General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using dyes dissolved in organic solvents or aqueous emulsions thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Farbstoffpasten aus Acetatseidefarbstoffen Die im Handel befindlichen unlöslichenAcetatseidefarbstoffe; welche beispielsweise der Anthrachinon-, der Azo- und der Indophenolreihe oder der basischen Reihe angehören, haben nur teilweise für den Druck Anwendung gefunden, da offenbar die Fixierung dieser Farbstoffe eine ungenügende war.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die vorgenannten Faxbstoffgruppen in vorzüglicher Weise in druckfähige Pasten verwandeln kann, wenn man die beispielsweise in der Fabrikation anfallenden Preßkuchen oder Pulver mit wasserlöslichen, -viscosen organischen Flüssigkeiten innig verreibt, welche in der Lage sind, in der Wärme lösend auf die betreffenden Acetatseidefarbstoffe einzuwirken. Für diese Zwecke besonders geeignet sind Glycerin; Glykol, Butylenglykol, Äthylenthiohydrin, Diäthanolamin; Triäthanolamin, ferner Kondensationsprodukte von Alkoholen mit Harnstoff; beispielsweise aus Butylenglykol und Harnstoff oder Mischungen dieser Stoffe untereinander usw.
  • Die so hergestellten Farbstoffpasten, welche zweckmäßig mit Wasser verdünnt werden, sind sehr lagerbeständig. Durch das innige Verreiben oder Vermahlen der Farbstoffe mit den wasserlöslichen, viscosen organischen Flüssigkeiten werden> die Farbstoffteilchen wahrscheinlich vor Agglomeration geschützt. Die Pasten setzen nicht ab, gefrieren nicht und bilden keine' --wüsten am oberen Rand der Füllung. Infolge dieser günstigen Eigenschaften sind die Pasten für den Handel hervorragend geeignet: Die Herstellung der gebrauchsfertigen Druckfarben aus diesen Handels- oder Vorratspasten erfolgt durch den Verbraucher in der üblichen Weise durch Zusatz von Verdickungsmitteln üsw.
  • Es ist bereits empfohlen worden, zum Bedrucken von Acetatseide mit Aminoanthrachinonen oder deren Derivaten eine wässerige, den Farbstoff und die üblichen Zusätze, wie Verdickungsmittel usw., enthaltende Druckpaste (Druckfarbe) zu verwenden, der noch etwa 5°/o Triäthanolamin zugesetzt werden. Gegenüber diesen durch Zusatz von Triäthanolamin zu der üblichen gebrauchsfertigen Druckfarbe hergestellten Druckpasten zeichnen sich die neuen, durch inniges Vermischen oder Vermahlen der Farbstoffteilchen mit wasserlöslichen, viscosen organischen -Flüssigkeiten erzielten Farbstoffpasten durch eine größere Ausgiebigkeit der Drucke aus. Die aus den neuen Pasten hergestellten Druckfarben ergeben stärkere Drucke mit schärf begrenzten Konturen. Dieses Ergebnis ist auch noch insofern überraschend, als angenommen werden mußte, daß durch das innige Vermischen der Farbstoffteilchen mit den wasserlöslichen, viscosen organischen Flüssigkeiten die dadurch abgelösten Farbstoffe durchschlagen oder ausfließen und lkeine genügend scharfen Konturen geben würden.
  • Beispiele i. 2 kg äthylertes Diaminoanthrarufin werden in Form von Filterpreßkuchen mit.3 kg Glycerin angeteigt und durch Eindämpfen auf ein Gewicht von io kg gebracht. - Der so bereitete Teig wird in einer Reibmühle so' lange gemahlen, bis der gewünschte Dispersionsgrad erreicht ist. Der Teig stellt eine vollständig gleichmäßige Paste dar, die im Vergleich mit den nicht mit Glycerin behandelten Farbstoffen wesentlich stärkere Drucke ergibt.
  • Auf :ähnliche Weise hergestellte Teige aus i, 4-Diamino-5, 8-dioxyanthrachinon geben wesentlich farbkräftigere grünstichigblaue Drucke als der wässerige Teig.
  • a. Ersetzt man im- Beispiel = das Glycerin durch-- die gleiche -Menge Triäthapolamin, so erhält man eine gleichmäßige Paste mit denselben Eigenschaften, wie im Beispiel i beschrieben.
  • 3. 2 kg Farbstoff (erhalten durch Kuppeln von diazotiertem 2; 4-Dinitro-i-aminobenzol mit -m-Aminoformanilid) @ werden mit 3 kg Triäthanolamiri angeteigt und durch Zusatz von Wasser auf ein Gewicht von 1o kg gebracht. Der so vorgerichtete Teig wird in einer Reibmühle bis zu der größtmöglichen Dispersität innig vermahlen.: Der Teig stellt eine vollständig gleichmäßige Paste dar, die im Vergleich mit den nicht mit Triäthanolamin behandelten Farbstoffen wesentlich stärkere Drucke ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR:UCH:-Für@ die Herstellung von Druckfarben geeignete Farbstoffpasten aus Acetatseidefärbstoffen, enthaltend einen Acetatseidefarbstoff und in innigem Gemisch mit den Farbstoffteilchen eine wasserlösliche, viscOse organische Flüssigkeit und Wasser.
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