DE626165C - Arbeitsleisten fuer Schuhwerk - Google Patents
Arbeitsleisten fuer SchuhwerkInfo
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- DE626165C DE626165C DEP69488D DEP0069488D DE626165C DE 626165 C DE626165 C DE 626165C DE P69488 D DEP69488 D DE P69488D DE P0069488 D DEP0069488 D DE P0069488D DE 626165 C DE626165 C DE 626165C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/02—Lasts for making or repairing shoes
- A43D3/028—Tack retaining means for lasts
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Arbeitsleisten für Schuhwerk Die üblichen Arbeitsleisten, auf denen Schuhe genagelt werden, haben den Nachteil, daß das Holz bald keine Nägel mehr hält und damit der ganze Leisten unbrauchbar wird.
- Der Arbeitsleisten gemäß der Erfindung dagegen hat einen Mantel aus Metall, der an der Sohlenfläche offen ist und dessen ganzer Hohlraum mit formbarer und nagelbarer Masse ausgefüllt ist.
- Den Nachteil, daß die hölzernen Leisten bald unbrauchbar werden, hat man auch früher schon empfunden und ihm abzuhelfen gesucht. Z. B: hat man den ganzen Leisten aus Metall hergestellt und an einem Teil der Sohlenfläche mit einer Nut versehen. Eine in diese Nut eingefüllte Masse sollte zum Festhalten der Nägel dienen. Die Masse hat jedoch zu wenig Halt in der Nut und bricht zu leicht aus. Auch ist der Metallkörper teuer, da er nicht durch Stanzen oder Gießen herstellbar ist.
- Man hat ferner Leisten aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt und dabei diejenigen Teile, an denen genagelt werden sollte, aus Holz gemacht, damit sie nach Bedarf ersetzt werden konnten. Hierbei mußten indessen tlie hölzernen Ersatzteile bearbeitet werden, um ihnen die richtige Form zu geben.
- Beim Gegenstand der Erfindung dagegen kann der Ersatz durchgeführt werden, ohne daß irgendwelche Formgebungsarbeit erforderlich ist, und der metallene Mantel läßt sich in der Massenfabrikation z. B, durch Stanzen oder Gießen herstellen; unter Zuhilfenahme eine Gipsabgusses läßt sich seine Form der de menschlichen Fußes wesentlich genauer an passen als ein Leisten oder Leistenteil aus Holz Der so gewonnene Metallmantel wird nun mit einer plastischen Masse ausgefüllt, die so weitgehend erhärtet, daß die eingeschlagenen Zwicknägel genügend festhalten. Man kann z. B. ein Gemisch von Sägespänen und Tischlerleim verwenden; aber auch andere Massen stehen zu diesem Zweck dem Handwerker zur Verfügung. Innerhalb der Form aus Blech hält die Masse mehrfachem Benageln ganz gut stand. Reicht ihre Festigkeit nicht mehr aus, so wird sie herausgenommen und durch eine neue ersetzt. Der Schuhmacher hat dann für wenig Unkosten einen neuen Leisten, der obendrein den Vorteil hat, daß seine Form von dem früheren nicht im geringsten abweicht.
- Man hat bereits vorgeschlagen, die Oberteile von Leisten aus Metall zu gießen oder zu stanzen, jedoch lediglich für Holzschuhe, bei denen es auf genaue Maße überhaupt nicht ankommt. Die Formgebung durch Gießen oder Stanzen sollte also bei diesem bekannten Verfahren nicht dazu dienen, die Herstellung einer guten Paßform zu erleichtern.
- In der beiliegenden Zeichnung ist der Leisten gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht von unten, Fig.3 zeigt auswechselbare Anschläge für den Leisten. In Fig. si ist a der Leisten, b der Keil, der ebenfalls aus Metall hergestellt sein kann. Es kann zweckmäßig sein, Löcher c in--den Mantel zu bohren oder besser noch zu schlagen, um das vollständige Ausfüllen der Form mit der Füllnasse sowie das Austrocknen der Füllmasse zu erleichtern. Überdies tragen die Löcher dazu bei, die Masse festzuhalten und ihr eine gewisse Ausdehnungsmöglichkeit zu geben. , Eine Versteifung f ermöglicht die Verwendung geringerer Wandstärke für den Metallmantel; bei ausreichender Wandstärke ist sie entbehrlich. Es empfiehlt sich, den unteren Rand des Mantels umzubiegen, um die Steifigkeit zu vergrößern und ein Ausbröckeln der Füllmasse zu verhüten. Der umgebogene Rand ist in Fig. 2 mit g bezeichnet.
- Es ist bekannt, Anschläge auf hölzernen Schuhleisten mit Hilfe von Befestigungsstiften anzubringen, um Erweiterungen oder Ausbeulungen in die Schuhe einarbeiten zu können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß man derartige Anschläge auf dem Metallmantel des Leistens besonders sicher befestigen und auswechseln kann. Ein Satz solcher Anschläge ist in Fig. 3 dargestellt; die Anschläge k, l und na sind beispielsweise für den Innenballen vorgesehen, ebenso die Anschläge h und i, die aufeinandergeschraubt werden. n und o sind Beispiele von Anschlägen für den Außenballen, ebenso . die Anschläge. P und q. Die Anschläge und s werden für die Zehenspitzen verwendet; ein kleineres Modell für den letzteren ist -punktiert eingezeichnet. Alle. diese Anschläge werden an den Metallmantel des Leistens angesteckt oder angeschraubt. Hierzu sind die Löcher d und e (Fig. i) vorgesehen.
- Der Zweck der Erfindung wird auch erreicht, wenn der Mantel nicht aus Metall, sondern aus einem anderen genügend widerstandsfähigen Material hergestellt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Arbeitsleisten mit einem Mantel aus Metall, bei dem die Nagelstellen mit Torm-und nagelbarer Masse ausgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Hohlraum des an der Sohlenfläche offenen Metallmantels mit form- und nagelbarer Masse ausgefüllt ist, die nach dem Einfüllen erstarrt und entfernbar ist.
- 2. Arbeitsleisten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse aus einem bekannten Gemisch von zerkleinertem Holz und einem Bindemittel, z. B. Tischlerleim, besteht.
- 3. Arbeitsleisten nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß der metallene Hohlkörper mit Löchern versehen ist, die das Einbringen und Trocknen der Füllmasse erleichtern. q.. Arbeitsleisten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des Hohlkörpers zwecks Erhöhung der Festigkeit und zum Schutze der Füllmasse umgebogen ist. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69488D DE626165C (de) | 1934-05-29 | 1934-05-29 | Arbeitsleisten fuer Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69488D DE626165C (de) | 1934-05-29 | 1934-05-29 | Arbeitsleisten fuer Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626165C true DE626165C (de) | 1936-02-21 |
Family
ID=7391437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69488D Expired DE626165C (de) | 1934-05-29 | 1934-05-29 | Arbeitsleisten fuer Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626165C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950437C (de) * | 1953-11-19 | 1956-10-11 | August Prall | Schuhleisten aus einem Kernteil und daran befestigten Stuecken aus Kunststoff |
| DE1176521B (de) * | 1961-08-03 | 1964-08-20 | Fagus Werk Karl Benscheidt | Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff |
-
1934
- 1934-05-29 DE DEP69488D patent/DE626165C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950437C (de) * | 1953-11-19 | 1956-10-11 | August Prall | Schuhleisten aus einem Kernteil und daran befestigten Stuecken aus Kunststoff |
| DE1176521B (de) * | 1961-08-03 | 1964-08-20 | Fagus Werk Karl Benscheidt | Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff |
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