DE625102C - Hahn aus sproedem Werkstoff, wie insbesondere Siliciumeisenguss - Google Patents

Hahn aus sproedem Werkstoff, wie insbesondere Siliciumeisenguss

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DE625102C
DE625102C DER91378D DER0091378D DE625102C DE 625102 C DE625102 C DE 625102C DE R91378 D DER91378 D DE R91378D DE R0091378 D DER0091378 D DE R0091378D DE 625102 C DE625102 C DE 625102C
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Germany
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DER91378D
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JULIUS ROEMHELD AKT GES
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JULIUS ROEMHELD AKT GES
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Hahn, der aus sprödem Werkstoff, wie beispielsweise Siliciumeisenguß o. dgl., hergestellt ist und somit insbesondere an chemischen Apparaten im Leitungen für Säuren und Laugen Verwendung rindet. Wenn der Schaft des Hahnkükens vollgegossen ist, so besteht die Gefahr, daß er beim öffnen des Hahn.es, insbesondere dann, wenn das Hahnküken sich in seinem Sitz festgesetzt hat, was bei chemischen Flüssigkeiten sehr leicht geschieht, abreißt. Man hat schon, um diesen tJbelstand zu vermeiden, vorgeschlagen, den oberen Teil des Schaftes hohl zu machen, einerseits um ein festeres Materialgefüge beim Guß zu erhalten, andererseits um mit einem Vierkantschlüssel in das Küken hineinfassen zu können. Dabei entsteht aber bei Verwendung dieses Schlüssels eine Sprengwirkung auf den Schaft durch den Vierkant, und außerdem ist der Abstand von dem Angriffspunkt der Kraft bis zu dem gefährlichen Querschnitt, der am oberen Ende des konischen Dichtungssitzes sich befindet, immer noch verhältnismäßig groß, so daß' auch hier noch der Schaft abgewürgt werden kann. Auch der Vorschlag, eine Eiseneinlage in den Schaft mit einzugießen, um diesen zu verstärken, ist nicht empfehlenswert, weil infolge des ungleichen Schrumpfens der verschiedenen Werkstoffe Spannungen auftreten, die zum Zerspringen der Schäfte führen. Ebenso stößt die Befestigung des Anschlußstückes mittels einer Schraube mit Hammerkopf auf Schwierigkeiten und läßt sigh höchstens bei sehr großen Ausführungen anwenden, nicht aber bei kleinen Hähnen, bei denen die Anbringung einer solchen Schraube eine weitere Schwächung des Schaftes verursachen würde; auch dabei wird, der Schaft auf Verdrehung beansprucht.
Die vorliegende Erfindung vermeidet alle diese Nachteile dadurch, daß' in die Höhlung des Kükenschaftes ein zum Angriff für den Schlüssel bestimmtes Verbindungsstück eingesetzt ist, das nur an seinem unteren Ende durch entsprechende Kupplungsglieder mit dem Küken verbunden ist.. Zu diesem Zweck kann der Boden der Höhlung des Kükenschaftes mit einer oder mehreren Rippen versehen sein, an denen die mit entsprechenden Nuten versehene untere Stirnfläche des Verbindungsstückes angreift. An Stelle der Rippen können auch Kupplungszähne, vorspringende Bolzen u. dgl., die in entsprechende Vertiefungen oder Löcher im Boden der Höhlung des Kükens eingreifen, vorgesehen werden.
Zur Vermeidung der Verschiebung des Verbindungsstückes werden in der Wandung der' Höhlung des Kükenschaftes und des Verbindungsstückes Nuten vorgesehen, in die Ringe aus Metall, Kitt ο. dgl. eingegossen sind. "■ ■■
Zwei * beispielsweise Ausführungsformen eines Hahnes nach der Erfindung sind in der beiliegenden Zeichnung" dargestellt, und zwar zeigt: . ---...
5' Abb. ι einen Längsschnitt durch die erste Ausführungsform, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. r, Abb. 3 von einer zweiten Ausführungsform, das Hahnküken für sich.
In dem Hahngehäuse 1 sitzt das Hahn-, küken 2, das, wie das Gehäuse, aus einem spröden Werkstoff, beispielsweise aus SiIiciumeis'enguß, hergestellt ist. In dem Schaft 3 des Kükens befindet sich eine Höh-' lung 4, auf deren Boden eine Rippe 5 vorgesehen ist.
In die Höhlung 4 des Kükens ist ein aus Eisen oder Stahl bestehendes zylindrisches Verbindungsstück 6 eingesteckt, das an seinem unteren Ende eine der Rippen 5 entsprechende Nut 7 besitzt. Oben hat das Verbindungsstück einen Vierkant 8, an dem:der Schlüssel 9 zur Verstellung des Kükens angreift.
Um eine Verschiebung des Verbindungs-Stückes 6 innerhalb der Höhlung des Kükens zu verhindern, ist in die Wandung dieser Höhlung eine im Querschnitt halbkreisförmige Nut eingegossen, in die ein Sprengring. 10 eingelegt wird. Gegen diesen Spreng-
ring stützt sich, das Verbindungsstück 6 mit einem entsprechenden Absatz 11. Um zu verhindern, daß der Sprengring nach oben aus-/ weicht, ist eine zylindrische Büchse 12 dar übergesetzt und gegen diese eine Mutter 13 auf den mit Gewinde versehenen Teil 14 des Verbindungsstückes 6 aufgeschraubt. Diese Mutter legt sich auf den entsprechenden Absatz der inneren Wandung der Höhlung des Kükenschaftes, so daß dadurch-die Stellung des Verbindungsstückes zum Küken genau festgelegt und das Verbindungsstück festgehalten wird.
Wenn mit dem Schlüssel 9 das Hahnküken gedreht wird, so greift das ' Verbindungsstück 6, nur an. seiner Stirnfläche-mit seiner Nut 7 an die Rippe 5 am Boden der Höhlung des Kükenschaftes an,"so daß eine Sprengwirkung auf den Kükenschaft vermieden 'wird, die eintreten würde, wenn das Verbindungsstück vierkantig ausgeführt wäre. Dabei liegt die Rippe 5 etwa in der Ebene des größten Widerstandsmomentes, nämlich da, wo die Dichtungsfläche des Kükens ihren größten Umfang hat. Dadurch wird vermieden, daß ein Drehmoment auf den; Kükenschaft selbst ' übertragen wird.
Ein derartiger Hahn kann mit oder ohne Anhebevorrichtung ausgeführt werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind die Sprengringe und die Mutter vermieden. Es sind in die innere Wandung der Höhlung des Kükenschaftes zwei ringförmige Nuten und 16 eingegossen, denen entsprechende jNuten 17 und 18 in dem Verbindungsstück 6 gegenüberliegen. Durch die mittlere Bohrung io.' des Verbindungsstückes 6 nebst Querbohxungen 20 wird irgendein Metall, eine Kittmasse 0. dgl. eingegossen, so daß sich je ein Ring 21 bzw. 22 bildet, welche Ringe die Verschiebung des Verbindungsstückes 6 gegen das Küken in der Längsrichtung verhindern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Hahn aus sprödem Werkstoff, wie insbesondere Siliciumeisenguß, mit hohlgegossenem Kükenschaft, dadurch gekennzeichnet, daß in die Höhlung (4) des Kükenschaftes ein zum Angriff für den Schlüssel bestimmtes Verbindungsstück (6) eingesetzt ist, das nur an seinem unteren Ende durch entsprechende Kupplungsglieder (5, 7) mit dem Küken verbunden ist, . =. ■.-■..■"■■
2. Ausführungsform des Hahns nach
- Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Höhlung (4) des Kükenschaftes mit einer oder mehreren Rippen (5) versehen ist, an der bzw. an denen die mit entsprechenden Nuten (7) versehene untere Stirnfläche des Verbindungs-Stückes (6) angreift.
3. Ausführungsform des Hahns nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung der Verschiebung' des Verbindungsstückes 'Ringe (21, 22) aus Metall, Kitt o. dgl. vorgesehen sind, die in einander gegenüberliegenden Nuten der Wandung der Höhlung des Kükenschaftes und des Verbindungsstückes eingegossen sind.
Hierzu τ Blatt Zeichnungen
DER91378D 1934-09-09 1934-09-09 Hahn aus sproedem Werkstoff, wie insbesondere Siliciumeisenguss Expired DE625102C (de)

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DE (1) DE625102C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2926885A (en) * 1954-08-02 1960-03-01 Ray Glass Ltd Glass needle valve
FR2334039A1 (fr) * 1975-12-02 1977-07-01 Rockwell International Corp Tete de manoeuvre pour robinet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2926885A (en) * 1954-08-02 1960-03-01 Ray Glass Ltd Glass needle valve
FR2334039A1 (fr) * 1975-12-02 1977-07-01 Rockwell International Corp Tete de manoeuvre pour robinet

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