DE624329C - Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus Petrolkoks - Google Patents
Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus PetrolkoksInfo
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- DE624329C DE624329C DEG83280D DEG0083280D DE624329C DE 624329 C DE624329 C DE 624329C DE G83280 D DEG83280 D DE G83280D DE G0083280 D DEG0083280 D DE G0083280D DE 624329 C DE624329 C DE 624329C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L5/00—Solid fuels
- C10L5/02—Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
- C10L5/06—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
- C10L5/08—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting without the aid of extraneous binders
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Description
- Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus Petrolkoks Bei der Destillation von Erdöl, Asphaltöl, Schieferöl u. dgl. fallen, je nachdem, ob. es sich um -ein Krackverfahren oder um eing gewöhnliche Destillation handelt, mehr oder weniger große Mengen von ölhaltigen Destillationsrückständen an, die im erstgenannten Falle gewöhnlich mit Petrolkoks bezeichnet werden.
- Die Verwertung von Petrolkoks ist mangels geeigneter Verwendungszwecke mit steigender Weltproduktion immer schwieriger geworden. Man hat u. a. bereits versucht, den Petrolkoks zu brikettieren, wobei die Verwendung von Pech ,als Bindemittel notwendig war, um den Briketts eine ausreichende Festigkeit zu verleihen. Derartige Brikette haben infolge ihrer feuerungstechnisch ungünstigen Eigenschaften (Qualmbildung usw.) nur einen sehr bei schränkten Marktwert. Deshalb hat man weiterhin versucht, den Wert der Brikette durch Schwelung zu erhöhen. Dieses Verfahren ist jedoch technisch schwierig und kostspielig, weil die aus Petrolkoks und Pech bestehenden Brikette beim Schwelen zu einer einheitlichen Masse zusammensintern, so daß die Schw elung nur unter besonderen Vorsichtsrnaßnahmen ausgeführt werden kann. Außerdem beeinträchtigt der Pechzusatz an sich schon die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens.
- Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Es hat sich gezeigt, daß der feinkörnige oder entsprechend zerkleinerte Petrolkoks auch ohne Zusatz von Pech oder anderen Bindemitteln zu genügend festen Briketten gepreßt werden kann, deren Schwelung in an sich bekannter Weise ohne Schwierigkeit möglich ist.
- Für die Bestimmung der zweckmäßigen Korngröße des zu brikettierenden Petrolkokses hat sich ergeben, die Feinheit des Petrolkokses um so größer zu wählen, je höher sein Restgehalt an Ölen ist. Während es beispielsweise ,genügt, schwach ölhaltigen Petrolkoks, der ohne Beimischung einer Füllmasse verfahrensgemäß verarbeitet werden kann, meiner Körnung von etwa o bis q. mm oder gröber zu verwenden, ist es andererseits ratsam, bei Verarbeitung von Petrolkoks, der noch erhebliche Ölanteile enthält, die Mahlung auf etwa o bis i mm und noch weiter zu treiben, um Formveränderungen der Brikette oder die Bildung von Granulationen, Kratern o. dgl. auf ihrer Oberfläche während der Schwelung zu verhindern.
- Wenn der Petrolkoks noch erhebliche Ölanteile enthält, werden ihm erfindungsgemäß aufsaugfähige Brennstoffe, wie Halbkoks aus Vegetabilien, Braunkohlen, Ligniten usw., als Füllmasse in geeigneter Körnung beigemischt. Derartige Brikette besitzen, obwohl sie ohne jeden Bindemittelzusatz hergestellt werden, verhältnismäßig sehr hohe Festigkeit, und sie können selbst in ununterbrochen betriebenen Öfen anstandslos geschwelt werden.
- Als Füllmasse ist auch Petrolkoks geeignet, wenn @er vorher durch Schwelung praktisch vollkommen entölt wird. Das günstigste Mischungsverhältnis von Petrolkoks und Füllmasse ist- naturgemäß von der Natur und Beschaffenheit dieser leiden Stoffe abhängig. Im Mittel hat sich ein Mischungsverhältnis von 50: 5o, am geeignetsten :erwiesen.
- Häufig liegt das Bedürfnis vor, die Briketterzeugung in einem über die zur Verfügung stehenden Petrolkoksmengen hinausgehenden Verhältnis zu' steigern. In solchen Fällen wird nach der Erfindung der Petrolkoks gewissermaßen gestreckt, was dadurch geschieht, daß ein Teil des ungeschwelten Petrolkökses durch backende Steinkohle ersetzt wird, so daß.das zu brikettierende Gemisch aus. Petrolkoks, Backkohle und Füllmasse besteht. -Der Anteil an. Backkohle soll in der Regel etwa io a/o nicht übersteigen.
- Die nach der Erfindung hergestellten Brikette sind so reaktionsfähig, daß sie ,auch ohne Schornsteinzug leicht und gleichmäßig ohne Rauchentwicklung verbrennen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus Petrolkoks, dadurch gekennzeichnet, daß der feinkörnige oder entsprechend zerkleinerte Petrolkoks ohne Zusatz von Pech oder anderen Bindemitteln zu Briketten gepreßt wird, die dann einer Schwelung unterworfen werden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem zu brikettierenden Petrolkoks aufsaugfähige Brennstoffe, wie Halbkoks aus Vegetabilien, Braunkohlen, Ligniten usw., als Füllnasse in geeigneter Körnung beigemischt werden. 3. Verfahren nach Anspruch a, idadurch gekennzeichnet, daß als Füllmasse geschwelter Petrolkoks verwendet wird. -q.. Verfahren nach Aden Ansprüchen a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Petrolkoks und Füllmasse im ungefähren Mischungsverhältnis von 5o : 5o verarbeitet werden. 5. Verfahren nach den Ansprüchen oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des ungeschwelben Petrolkokses durch backende Steinkohle ersetzt wird, so daß das zu brikettierende Gemisch aus Petrolkoks, Backkohle und Füllmasse besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG83280D DE624329C (de) | 1932-07-30 | 1932-07-30 | Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus Petrolkoks |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG83280D DE624329C (de) | 1932-07-30 | 1932-07-30 | Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus Petrolkoks |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE624329C true DE624329C (de) | 1936-01-17 |
Family
ID=7137755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG83280D Expired DE624329C (de) | 1932-07-30 | 1932-07-30 | Verfahren zum Herstellen rauchloser Brikette aus Petrolkoks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE624329C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3309437A (en) * | 1961-08-28 | 1967-03-14 | Great Lakes Carbon Corp | Method of producing bodies from raw petroleum coke |
-
1932
- 1932-07-30 DE DEG83280D patent/DE624329C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3309437A (en) * | 1961-08-28 | 1967-03-14 | Great Lakes Carbon Corp | Method of producing bodies from raw petroleum coke |
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