DE623741C - - Google Patents

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DE623741C
DE623741C DENDAT623741D DE623741DA DE623741C DE 623741 C DE623741 C DE 623741C DE NDAT623741 D DENDAT623741 D DE NDAT623741D DE 623741D A DE623741D A DE 623741DA DE 623741 C DE623741 C DE 623741C
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carbon
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B61/00Other general methods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/04Preparation of ammonia by synthesis in the gas phase
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/24Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with vanadium

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Description

Bibisotheek
Bur. \iv». Pgendom
X5 JUL. 1936
AUSGEGEBEN AM 26. JUNI 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18d GRUPPE 240
Sch 89328 VT/i8d Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 12. Dezember 1935
2)r.-3ng. Hermann Josef Schiffler in Düsseldorf
Stahllegierung für Gegenstände, die dem Angriff von Gasgemischen ausgesetzt sind, die bei höheren Temperaturen und unter hohem Druck angreifend wirken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1929 ab
Es ist bekannt, daß legierte Edelstahle, die kohlenstofffrei oder kohlenstoffarm sind und kein oder ganz wenig Nickel enthalten, gegen die Angriffe von Wasserstoff oder wasserstoffhaltigen Gasgemischen unter Druck bei hohen Temperaturen widerstandsfähig sind. Es hat sich aber herausgestellt, daß solche Stähle in ihrem Verhalten gegen diese Gase bei hohem Druck und hoher Temperatur sehr schwanken
ίο und zum Teil unzuverlässig sind. Außerdem hat sich herausgestellt, daß häufig die Korngrenzensubstanz infolge des Angriffes durch Wasserstoff oder Wasserstoffgemische eine Auflösung erfährt bzw. zersetzt wird. Dadurch tritt eine Unterbrechung der einzelnen Kristallkörner untereinander ein, was zu einer frühzeitigen Zerstörung führt.
Gemäß der Erfindung wird zur Herstellung von Gegenständen, die dem Angriff von
so wasserstoffhaltigen oder sonstigen Gasgemischen (z. B. Ammoniakgas, Kohlenwasserstoffen, Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenoxyd, Kohlensäure einzeln oder in Mischung miteinander) ausgesetzt sind, die bei höheren Temperaturen und unter hohem Druck angreifend wirken, eine Stahllegierung verwendet, die von diesen Nachteilen frei ist. Die gemäß der Erfindung verwendete Stahllegierung soll nur geringe Verunreinigungen an Kohlenstoff, Schwefel und Phosphor enthalten, und zwar unter o, 1 o/o Kohlenstoff, Schwefel (nur Spuren) und unter 0,02 o/o Phosphor. Sie enthält ferner etwa 2 o/o Aluminium, 1 bis 2 o/o Chrom, etwa 0,35 o/o Molybdän und bis zu 0,1 o/o Vanadin. Durch den Molybdängehalt werden der Legierung genügende Festigkeitseigenschaften in der Wärme, insbesondere hohe Streckgrenze, gesichert. In derselben Richtung wirkt der Vanadingehalt, der außerdem, ebenso wie das Aluminium, eine desoxydierende Wirkung ausübt und die Lösungsfähigkeit des Eisens für Kohlenstoff erhöht. Die drei Elemente Chrom, Wolfram, Molybdän haben ferner das Bestreben, den geringen nicht gelösten Kohlenstoffgehalt nach Möglichkeit in die Carbidform überzuführen. Daneben kann die Legierung noch einen Gehalt an Beryllium und Titan aufweisen, die insbesondere zur Kornverfeinerung beitragen. Das Titan wirkt außerdem als Carbidbildner. Die Höhe des Mangangehaltes (etwa 0,50/0) ist nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Silicium soll nicht über 0,3 o/o zugegen sein.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Die Verwendung einer Stahllegierung mit geringen Verunreinigungen an Kohlenstoff (unter 0,1 0/0), Schwefel (Spuren) und Phosphor (unter 0,02 o/o), die etwa
    2 ό/ο Aluminium, ι bis 2 ο/ο Chrom, etwa °j3S °/o Molybdän, bis zu 0,1 o/o Vanadin und als Rest Eisen enthält, zur Herstellung von Gegenständen, die dem Angriff von wasserstofFhaltigen oder sonstigen Gasgemischen ausgesetzt sind, die bei höheren Temperaturen und unter hohem Druck angreifend wirken.
  2. 2. Die Verwendung einer Stahllegierung gemäß Anspruch 1, die jedoch noch einen Gehalt an Beryllium und Titan aufweist, für den Zweck nach Anspruch 1.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3500108C1 (de) * 1985-01-04 1986-04-24 Benteler-Werke Ag Werk Neuhaus, 4790 Paderborn Verwendung einer Stahllegierung fuer Speicher-Rohre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3500108C1 (de) * 1985-01-04 1986-04-24 Benteler-Werke Ag Werk Neuhaus, 4790 Paderborn Verwendung einer Stahllegierung fuer Speicher-Rohre

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