DE1680437C2 - Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen - Google Patents

Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen

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DE1680437C2
DE1680437C2 DE1680437A DE1680437A DE1680437C2 DE 1680437 C2 DE1680437 C2 DE 1680437C2 DE 1680437 A DE1680437 A DE 1680437A DE 1680437 A DE1680437 A DE 1680437A DE 1680437 C2 DE1680437 C2 DE 1680437C2
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carbide
alloys
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molybdenum
wear
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DE1680437A
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DE1680437B1 (de
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Franz Dipl.-Ing.Dr. Reutte Tirol Koelbl (Oesterreich)
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METALLWERK PLANSEE AG REUTTE TIROL (OESTERREICH)
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METALLWERK PLANSEE AG REUTTE TIROL (OESTERREICH)
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
    • B60C11/16Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/12All metal or with adjacent metals
    • Y10T428/12375All metal or with adjacent metals having member which crosses the plane of another member [e.g., T or X cross section, etc.]

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Tires In General (AREA)

Description

i 680 437
3 4
Beispiel t Bei der Herstellung der Pulvermischungen für die
64°/» Titankarbid erfindungsgemäßen Gleitschutzstollen können die
18 "A. Molybdänkärbid Karbide entweder einzeln eingebracht werden, sie
15% Nickel ' können aber auch in bekannter Weise zur Ganze
Rest: Wolfram, Eisen, Chrom. 5.oder zum Teil als binUre oder ternäre Karbid-Mischkristalle eingesetzt werden. Letzteres Vorgehen
Beispiel 2 ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Einzel-
60°/o Titankarbid, karbide einen nur technischen Reinheitsgrad haben,
12°/o Vanadiumkarbid, z.B. hinsichtlich ihres Sauerstoff- oder Stickstoff-
9% Niobkarbid, ' i° gehaltes.
l()°/o Eisen, Die erfindungsgemäßen Gleitschutzstollen bzw.
5°/o Nickel deren Verschleißteile können in an sich bekannter
Rest: Wolfram, Chrom. Weise durch Pressen der Ausgangspulver, gegebenenfalls Vorsintern und Bearbeiten und anschließen-
B e i s ρ i e 1 3 i5 d.s Fertigsintern hergestellt werden.
71% Titankarbid, Die Anwendung der erfindungsgemäßen Gleit-
3% Molybdänkärbid, schutzstollen ist nicht auf Fahrzeugreifen beschränkt,
17% Nickel, sie kommt auch für Schuhwerk, Schuhbandagen, für
Rest: Wolfram, Eisen, Chrom. Pferdehufeisen und ähnliche Fälle in Betracht.

Claims (6)

1 2 mehrerer Metalle der Eisengruppe und 0 bis 3n/o Patentansprüche: Chrom- Im Zuge der Anwendung von Hartmetall fur die
1. Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahr- zerspanende Bearbeitung von Metallen sind zwar der zeugreifen, mit einem Verschleißteil aus einer 5 deutschen Patentschrift 748 933 bereits wolframüberwiegend titankarbidhaltigen Legierung, da- karbidfreie Legierungen als bekannt zu entnehmen, durch gekennzeichnet, daß der Gleit- die auf der Basis von Titankarbid aufgebaut sind, schutzstollen mindestens in seinem Verschleiß- Diese Legierungen enthalten 60 bis 80 Va Titankarteil aus einer Legierung folgender Zusammen- bid, 5 bis 35 <Vo Vanadiumkarbid und als Rest 5 bis Setzung besteht: 43 bis 89"/n Titankarbid, 1 bis to 201Vn Metalle der Eisengruppe. Diese wolframkarbid-45°/o Vanadiumkarbid, 10 bis 22°/o eines oder freien Legierungen wurden als Ersatzlegierungen im mehrerer Metalle der Eisengruppe und 0 bis 3% Hinblick auf eine damals gegebene Knappheit an Chrom. Wolfram entwickelt und sind in einem beschränkten
2. Gleitschutzstollen nach Anspruch 1, da- Ausmaß bei der zerspanenden Bearbeitung von Stahl durch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil 15 verwendet worden, nicht aber bei anderen Arten von des Vanadiumkarbids ersetzt ist durch Molybdän- Verschlcißbeanspruchungen, z. B. solchen der spankarbid. losen Verformung. Dem Fachmann ist i'-z relativ ge-
3. Gleitschutzstollen nach Anspruch 1, da- ringe Zähigkeit und Biegebruchfestigkeit solcher Ledurch gekennzeichnet, daß das Vanadiumkarbid gierungen bekannt, und es bestand daher ein Vorurbis zur Hälfte durch Niobkarbid ersetzt ist. 20 teil, derartige Legierungen bei Gleitschutzstollen für
4. Gleitschutzstollen nach Anspruch 1, 2 Fahrzeugreifen einzusetzen.
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Karbide Die nach der erfindungsgemäßen Lösung vorge-
bis zu einem Viertel durch Wolframkarbid er- sehenen Legierungen haben spezifische Gewichte von
setzt sind. nur etwa 5 bis 7 g cm1 gegenüber 14,5 bis 15 gern1
5. Gleitschutzstollen nach Anspruch 2. da- 25 der für Gleitschutzstollen gebräuchlichen Wolframdurch gekennzeichnet, daß seine Zusammenset- karbid-Kobalt-Legierungen. Die Legierungen nach zung 63 bis 78°/o Titankarbid. 10 bis 250O der Erfindung zeigen ferner eine für eine billige Mas-Molybdänkarbid und 12 bis 17% Nickel be- senproduktion notwendige gute Sinterfähigkeit. Sie trägt. zeichnen sich außerdem durch eine für Hartmetalle
6. Gleitschutzstollen nach einem oder mehre- 30 von sehr niedrigem spezifischen Gewicht überraren der Ansprüche 1 bis 5. dadurch cekennzeich- sehend hohe Zähigkeit aus, die sich z. B. in Werten net., daß der Kohlenstoffgehalt der Legierung der Biegebruchfestigkeit bis zu 145kg'mm-' äußert, niedriger ist als der stöchiometrischen Zusam- Es ist mit ihnen überraschenderweise möglich, alle mensetzung der Karbide entsprechen würde. Abstufungen an Härte und Verschleißfestigkeit zu
35 erreichen, die für den praktischen Einsatz der erfir,-
dungsgemäßen Gleitrchutzstollen unter den verschiedensten Bedingungen notwendig sind. Wegen der schlechten Wärmeieitfähigkcit des Titankarbids wird
Die Erfindung betrifft Gleitschutzstollen. inshe- schließlich die an den Verschleißstellen der Glcilsondere für Fahrzeugreifen, mit einem Verschleiß- 4° schutzstollen auftretende Wärme an die Veranketcil aus einer überwiegend titankarbidhaltigen Le- rung nur in geringcrem Maße abgeführt,
gierung. Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Er-
Bckanntc derartige Gleitschutzstollen nach der findung ist mindestens ein Teil des Vanadiumkarbids deutschen Auslcgungsschrift 1 172 136 bestehen aus ersetzt durch Molybdänkarbid. In Legierungen ohne einer Legierung, die außer dem überwiegenden Le- 45 Molybdänkarbid kann nach der weiteren Erfindung gicrungsbcstandteil Titankarbid als weiteren Be- das Vanadiumkarbid bis zur Hälfte durch Niobkarstandtcil eine härtbare Grundmasse aus Stahl auf- bid ersetzt sein. Insbesondere bei jenen crfindungsweist. Diese Legierung hat zwar, was für Gleit- gemäßen Gleitscluit/stollen. die als Karbide nur Tischutzstollen günstig ist, ein relativ geringes spczifi- tankarbid und Molybdänkarbid enthalten, ist es vorsches Gewicht, sie weist jedoch in nnchtciliger Weise 5° teilhaft, wenr. nach einem weiteren Erfinduneseecine geringere Verschleißfestigkeit im Vergleich zu danken der KohlcnslofTgehalt der Legierung niedriger reinen Hartmetallcgierungcn auf, wobei zudem der ist als der stöchiometrischen Zusammensetzung der Nachteil besteht, daß bei bestimmten Bcanspruchun- Karbide entsprechen würde. Dies wird z. B. dadurch gen der Fahrzeugreifen ein Ausglühen des gehärteten erreicht, daß in der Pulvermischung ein kleiner Teil Stahls auftreten kann. Außerdem kann infolge der 55 der Karbide durch die karbidbildenden Metalle errclativ guten Wärmeleitfähigkeit des Stahls der Nach- setzt ist. Beispielsweise können zur Erreichung dietcil auftreten, daß die an den Verschleißstcllcn ent- scs Zwecks an Stelle von 20 Teilen Molybdänkarbid stehende Wärme die Verankerung der Gleitschutz- 15 Teile Molybdänkarbid und 5 Teile Molybdänstollen im Fahrzeugreifen nachteilig beeinflußt. Metallpulver eingesetzt werden. Nach einer weiteren
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Gleit- 6o Ausgestaltung der Erfindung können die Karbide bis schutzstollen der eingangs genannten Art zu schaf- zu einem Viertel durch Wolframkarbid ersetzt sein, fen, hei denen die vorstehend erwähnten Nachteile Besonders gute Eigenschaften zciet der Gleitschutzvcrmieden sind. stollen, wenn nach der weiteren Erfindung seine Zu-
Dicse Aufgabe wird crfindungsgcmaß dadurch gc- sammcnsetzung 63 bis 7R1Vn Titankarbid. 10 bis 25 "Ό löst, daß der Glcitschutzstollen mindestens in seinem 65 Molybdänkarbid und 12 bis 17°Ό Nickel beträgt.
Verschleißteil aus einer Legierung folgender Zu- Als Beispiele für Zusammensetzungen von crfin-
sammcnsctzimg besteht: 43 bis 890O Titankarhid. dungsgcmäßen Gleitschutzstollen bzw. deren Vcrbis 45n/n Vanadiumkarbid, 10 bis 22ηΊ> eines oder schlcißteilcn seien nachstehend Analysen genannt:
DE1680437A 1967-01-09 1967-10-28 Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen Expired DE1680437C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16967A AT282374B (de) 1967-01-09 1967-01-09 Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen

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Publication Number Publication Date
DE1680437B1 DE1680437B1 (de) 1973-08-23
DE1680437C2 true DE1680437C2 (de) 1974-03-21

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DE1680437A Expired DE1680437C2 (de) 1967-01-09 1967-10-28 Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen

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US (1) US3532148A (de)
AT (1) AT282374B (de)
CH (1) CH498938A (de)
DE (1) DE1680437C2 (de)
FR (1) FR1558404A (de)
GB (2) GB1219740A (de)
NO (1) NO117520B (de)
SE (1) SE337335B (de)

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Also Published As

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NO117520B (de) 1969-08-18
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CH498938A (de) 1970-11-15
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SE337335B (de) 1971-08-02
GB1218030A (en) 1971-01-06
AT282374B (de) 1970-06-25
GB1219740A (en) 1971-01-20
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